04. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa in Hamburg und Berlin, Proteste zu Choucha-Schließung | Telepolis · Kategorien: Deutschland, Italien, Libyen · Tags: ,

„Flüchtlinge: Pingpong mit Bürgerkriegsopfern

Piraten fordern, dass Hamburger Behörden Verantwortung übernehmen. Derweil kämpfen in Tunesien die vergessenen Opfer des Bürgerkrieges im Nachbarland um einen Platz zum Leben drucken versendenItalien und Deutschland, beides NATO-Staaten, die schnell zur Hand waren, als es galt, den libyschen Bürgerkrieg zu eskalieren, spielen derzeit Pingpong mit den afrikanischen Opfern ihrer bellizistischen Menschenrechtspolitik. Italien schickt sie mit Taschengeld und Reisedokumenten in den Norden, hier wird ihnen jedoch die Arbeitserlaubnis verweigert und Unterstützung gibt es auch nicht. Die Behörden möchten sie am liebsten wieder in den Zug gen Süden setzen, berichtet die tageszeitung aus Hamburg.Flüchtlinge-HH-A. Gerhold.jpg VergrößernProtest in Hamburg. Gemeint ist Hamburgs Oberbürgermeister Olaf Scholz, SPD.Bild: CC BY 3.0 A. Gerhold, PIRATEN Im dortigen Bezirk Mitte hat die Fraktion der Piraten nun beantragt, dass die Bezirksversammlung sich dafür einsetzen soll, dass für die rund 300 betroffenen Kriegsflüchtlinge Notunterkünfte eingerichtet werden, dass nicht abgeschoben wird und dass die Menschen die Möglichkeit erhalten, sich in Hamburg eine Existenz aufzubauen. Insbesondere fordern die Piraten auch Freizügigkeit sowie den Zugang zum Arbeitsmarkt und zu Bildung sowie zu medizinischer und sozialer Versorgung. Über den Antrag wird am heutigen Dienstag entschieden.“Der Bürgermeister und der Bezirk müssen Verantwortung übernehmen für die Menschen. Diese Menschen sind nun mal, nach großem Leid und Elend durch Krieg und Flucht in Hamburg gestrandet. Für diese Menschen sind wir jetzt verantwortlich – egal ob Italien rechtens gehandelt hat oder nicht. Wir können sie nicht zurückschicken wie eine unerwünschte Warenlieferung. Diese Menschen sind, wie auch immer, nun in einer der reichsten Städte überhaupt gelandet und müssen ohne Unterstützung, ohne Geld, ohne medizinische Versorgung auf der Straße leben. Das ist einfach schändlich. Hilfe unkonkret und ohne Taten folgen zu lassen in den Raum zu stellen, zudem an eine Abschiebung zu knüpfen und dann über unsere besondere Verantwortung gegenüber Flüchtlingen zu schwadronieren ist für mich Heuchelei. Das ist eines Hamburger Bürgermeisters, zumal eines sozialdemokratischen, unwürdig.“Andreas Gerhold, Fraktionsvorsitzender der Piraten im Bezirk Hamburg MitteAuf ihrer Seite berichten die Piraten auch etwas ausführlicher über die Situation der Flüchtlinge in Hamburg und fordern zur Solidarität auf.Während und nach dem Bürgerkrieg in Libyen mussten viele tausend Afrikaner aus dem Land fliehen. Als Ausländer verloren sie als erste ihre Arbeitsplätze und wurden zum Teil auch Opfer gewalttätiger rassistischer Überfälle. Einige Tausend von ihnen landeten in Tunesien gleich hinter der Grenze in einem Flüchtlingslager und wurden dort schon bald erneut Opfer rassistischer Gewalt. Die meisten von ihnen hat das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen seitdem auf Aufnahmeländer verteilt.Mehrere Hundert hängen aber, wie berichtet, weiter im Lager Coucha fest. Mit Kundgebungen und Hungerstreiks protestieren sie seit Monaten gegen den UNHCR und für eine Umsiedlung in andere Länder. In Tunesien wollen sie nicht bleiben.Flüchtlinge-Tunis-wop.jpg VergrößernProtest in Tunis Ende MärzBild: wop Nun droht ihnen die Schließung des Camps zum Monatsende, ohne dass sie eine realistische Alternative angeboten bekommen. Trotz der schon jetzt harschen Bedingungen, zu denen zum Beispiel die zeitweise Unterbrechung der Trinkwasserlieferungen gehört, wollen sie auch nach der Schließung dort ausharren, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Ein Netzwerk von Solidaritätsgruppen plant für den 20. Juni Protestkundgebungen in verschiedenen europäischen Städten.“

Wolfgang Pomrehn

via Flüchtlinge: Pingpong mit Bürgerkriegsopfern | Telepolis.

04. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Nato will libysche Truppen außerhalb Libyens ausbilden und schickt Berater wie Experten nach Libyen · Kategorien: Libyen · Tags: ,

http://www.algerie1.com/flash-dactu/libye-lotan-prete-a-former-les-forces-de-securite-hors-du-pays/

Libye : l’OTAN prête à former les forces de sécurité hors du pays

L’OTAN pourrait assurer la formation des forces de sécurité libyennes hors de la Libye, a annoncé mardi à Bruxelles le secrétaire général de l’OTAN Anders Fogh Rasmussen.

“Il ne s’agit pas de déployer des troupes (de l’OTAN) en Libye. Si nous nous occupons de l’entraînement et de la formation des forces de la sécurité, nous pouvons le faire hors du pays”, a indiqué M.Rasmussen devant les journalistes, avant l’ouverture d’une réunion des ministres de la Défense des 28 pays membres de l’organisation.
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04. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Algerischer Regierungsvertreter äußert sich zu unmenschlicher Behandlung hunderter Maghrebiner in bulgarischer Abschiebehaft · Kategorien: Algerien · Tags:

http://www.elwatan.com/actualite/sahli-confirme-la-detention-d-algeriens-en-bulgarie-04-06-2013-216210_109.php

Colloque sur les diasporas maghrébines

Sahli confirme la détention d’Algériens en Bulgarie

Le secrétaire d’Etat chargé de la Communauté nationale à l’étranger, Belkacem Sahli, confirme l’existence d’Algériens détenus en Bulgarie.

«Les autorités suivent de très près cette affaire», déclare-t-il en marge d’un colloque sur les diasporas maghrébines organisé hier à Alger. Belkacem Sahli estime, dans ce sens, que le nombre d’Algériens retenus dans le centre de rétention de Busmantzi, en Bulgarie, «ne correspond pas au chiffre révélé par la presse il y a quelques jours».
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04. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Frankfurt am Main, Blockupy: „So war es nicht!“ · Kategorien: Deutschland, EU · Tags: ,

So war es nicht!
Gegen die Ausgrenzung gesellschaftlicher Opposition durch Polizei und Teile der Medien

Wir, politisch und sozial aktive Menschen aus dem Rhein-Main-Gebiet und TeilnehmerInnen der Demonstration des Blockupy-Bündnisses am 01.06.2013 in Frankfurt am Main, sehen uns angesichts der Darstellung der Polizei und ihrer teilweise immer noch unkritischen Verbreitung zu einer Stellungnahme veranlasst.
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04. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa in Hamburg: Polizei verhindert Zeltaufbau · Kategorien: Deutschland, Italien, Libyen

08.6. Rally for Lampedusa in HH. District Office Hamburg-Mitte prevents the construction of tents with the help of police force

The Call for Rally is below!
Reports english „Lampedusa in Hamburg“ by Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen – Sektion Nord Ortsgruppe Hamburg

Lampedusa in Hamburg.
lampedusa-in-hamburg.org

District Office Hamburg-Mitte prevents the construction of tents with the help of police force

Mayor and Senate continue to turn blind and deaf

Heavy rain floods sleeping place

While city officials are ducking for weeks and the group of 300 war refugees from Libya are living on the street a permanent picket with tents on an unused, grassy open space between Adenauerallee and Kurt-SchumacherAllee was applied for on weekends. The district office Hamburg-Mitte rejected the application. It was their duty to protect the grass lawns, so no permission would be granted. After spokesman for the group of refugees had already said at its press conference last week that even dogs are better protected and get shelter, the administration of the city of Hamburg is now bringing on even grass.

Yesterday at 4 pm people showing solidarity started setting up two tents on the space regardless of the authorities’ decision. This was stopped by a great police presence under threat to use force. With a spontaneous demonstration from St. Georg to the central station a protest was held against the inhumane attitude of the leaders of the city and their subordinates. The demonstration was led by a part of the group „Lampedusa in Hamburg“. They carried a banner on was to read in three languages: „We did not survive the NATO war in Libya, to die on the streets of Hamburg“. Many residents in St. George showed solidarity with the protesters and anger at the government.

For 5 weeks the people are living on the street, since 1st of May they are raising their voice declaring their demands with a roof over their heads being their priority number one for now. The Nordkirche promised help but couldn’t find space or accommodation. Their talks with the city leaders led to nothing.

The group of refugees’ letter to the local parliament and the mayor went unanswered, and no concrete results. For days it rains in the city and many are already sick, but a space is not available even if there are a hundred thousand square meters of office vacancy. And not even a particularly good and never used square of the city – a slightly larger traffic island, so to speak – is still denied to those in need.

While the rich of the city are celebrating „business as usual“, the Senate squandered taxpayers‘ money on foolish projects and the police defends the protection of these wrong and unjust conditions, the disenfranchised have no choice but to fight.

It seems that first people have to die on the road, so that concern and crocodile tears can be wept.

During the press conference last week, the spokesmen for the refugees have said Libya was our home, where we could build our life, work and serve our families and our communities. When NATO came and bombs fell, it was all over. We have come to Europe against our will. Our livelihood, everything we had built, was destroyed. We have lost many people through the bombs and on the way across the sea. We are here and we will not go back.

The campaign today could create publicity, but the first goal is to have a safe place and a roof this was not achieved. But the law must be enforced – the right of the people.

We call for resolute and persistent solidarity with the struggle of the „Lampedusa in Hamburg“ group as well as with the entire movement of refugees.

22.05.2013

Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Sektion Nord Ortsgruppe Hamburg
c/o Internationales Zentrum Brigittenstr. 5 20359 Hamburg
Tel:0176-303 66 55 9 Fax: +49-40-43 18 90 38 @: free2move nadir.org
www.thecaravan.org

Donations are urgently needed for the „Lampedusa in Hamburg“group:

Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67
Stichwort: Hamburg
“‘
Call „lampedusa in hamburg“ for rally on 8th of june

An African proverb says:
„A goat that is already dead, no more afraid of knives.“

To all migrant communities in Hamburg
To all those, who have not betrayed their own hearts and souls

Saturday, june 8th 2013, 12 o’clock
Hamburg Centralstation Hachmannplatz

We call you all to the streets to give a sign of solidarity and common struggle for our rights as human beings.

We are survivors of the NATO war in Libya. Everything we could build for us in Libya, we have lost. In the name of democracy and human rights, Libya, NATO countries have set on fire. The consequences of the war impact far beyond the borders of Libya. We, refugees from Libya in Europe, are the witnesses of the crime. We have come against our will and because of the intervention of the West of Europe. There is no going back for us. We have seen many terrible things and overcome many obstacles. Now we live as unwanted immigrants on the streets of countries that speak of humanitarian protection but do not want to implement it. Again, we must fight for survival, while new wars in the name of democracy and human rights are already started.

The victims are the people who are supposed to be protected. To be a refugee is not criminal. Criminal is the one that generates refugees.

To all our brothers and sisters who are due to the interests of powerful states also become refugees, to all our brothers and sisters who are because of the color of their skin, discriminated against and humiliated, to all our brothers and sisters who have come before us for a long time in this country and on this continent and learned to know the pain of rejection, to our young brothers and sisters who are born here in this country, and yet as „foreigners“, to all the people who see peace and justice as a unit and stand up for

Come with us, the refugees of the NATO war in Libya, „Lampedusa in Hamburg“ on the road.

It is the fault of NATO and the European Union that we are here. We are human beings and have rights. If the laws are against us, they must be abolished or changed. The man makes the law, not the law of the man.
www.lampedusa-in-hamburg.org

04. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Berlin, FU: „Arabische Welt zwei Jahre nach der Revolution“, 08.06.2013 · Kategorien: Hintergrund, Mittelmeerroute · Tags:

Die arabische Welt zwei Jahre nach der Revolution – zwischen Resignation und Aufbruch

äg_revolution

Die arabische Welt ist zwei Jahre nach Beginn der Revolutionen weiterhin im Umbruch. Negative Meldungen über den Bürgerkrieg in Syrien, sexualisierte Gewalt in Ägypten und den Wahlsieg von Islamisten dominieren die Schlagzeilen. Doch die Revolution geht weiter! Welche Rolle spielen dabei die Jugend-, Frauen- und Arbeiterbewegung? (Wie) haben sich islamistische Parteien im Umgang mit der Macht verändert? Wie sieht es aus in Ländern, die nicht im Zentrum des öffentlichen Interesses stehen? Informieren Sie sich und diskutieren Sie mit!

Studierende und Lehrende der Arbeitsstelle sowie Gäste präsentieren ihre Forschungsfragen und -ergebnisse von 16.00 bis 22.00 im Henry-Ford-Bau, Garystr 35-37, 14195 Berlin.

Programm:

AS_Programmseite

http://www.polsoz.fu-berlin.de/polwiss/forschung/international/vorderer-orient/veranstaltungen/langenacht13.html

04. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Tunesien, Bericht über Choucha, Fahamu Newsletter · Kategorien: Tunesien · Tags:

Report on the rejected asylum seekers of Choucha refugee camp

Contributed by the Centre de Tunis pour la Migration et l’Asile / Centre of Tunis for Migration and Asylum.

http://frlan.tumblr.com/post/

04. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: Seltsamer militärischer Antiterrorismus am Berg Chaambi · Kategorien: Tunesien · Tags:

Chaambi : Abattu par des tirs amis, le soldat Mbarki avait refusé de s’arrêter

Politics Lilia Weslaty › Jun 3, 13

Selon nos sources sur place à Kasserine, l’adjudant-chef Mokhtar Mbarki a été le chef du camp. Le nombre de balles par lesquelles il a été tué, tirées par ses propres soldats, serait plutôt de 10 et non 7. Nous avons recontacté le porte-parole du ministère de la Défense qui a répondu qu’il ne savait rien des détails de ce drame.
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04. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: HRW kritisiert anhaltende tödliche Polizeigewalt gegen DemonstrantInnen · Kategorien: Tunesien · Tags:

Violence policière : “Les autorités devraient mettre fin au cycle infernal des morts et des souffrances inutiles”

Rights Lilia Weslaty › Jun 3, 13 › 2 comments

Affrontement entre les forces de l’ordre et des manifestants à Cité Ettadhamon suite à l’interdiction par le ministère de l’intérieur de congrès annuel de Ansar al Chariaa.
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04. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: Verlängerung des Ausnahmezustands · Kategorien: Tunesien · Tags: ,

Actualites Tunisie – Tunisie – Prolongation de l’état d’urgence.

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