26. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Refugee-Hackathon: Hacken für Flüchtlinge“ · Kategorien: Deutschland, Medien

Quelle: Spiegel Online

Von Annika Leister, Berlin

Beim Refugee-Hackathon haben 300 Programmierer und Entwickler Software für Flüchtlinge und ihre Unterstützer entworfen – von der Sprach-App bis zum digitalen Fluchthelfer. Wir stellen einige Teilnehmer und Projekte vor.

Sie kamen aus Köln, München, Bukarest und San Francisco: 300 Programmierer und Entwickler haben sich am Wochenende in Berlin zum Refugee Hackathon getroffen. Netz-Aktivistin Anke Domscheit-Berg hatte zu dem Programmiertreffen für Flüchtlinge aufgerufen – und wurde von Zusagen überrollt.

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26. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Afrikanische Staaten gegen EU-Auffanglager · Kategorien: Libyen, Mali, Malta, Sahara, Tunesien · Tags: , , ,

Die EU verschärft den Druck auf afrikanische Staaten, EU-Flüchtlingsauffanglager in Afrika zu akzeptieren. Vor der euro-afrikanischen Konferenz zur Flucht- und Migrationsbekämpfung in Malta (11.-12.11.2015) verständigen sich mehrere Regierungen afrikanischer Staaten auf einen Ablehnungskurs.

Inzwischen wird bekannt, in welchem Ausmass die deutsche Bundesregierung Militär, Frontex, Europol, BKA u.a. mit den Mitteln des Antiterrorismus in nord- und ostafrikanischen Ländern aufzuhalten gedenkt. Wichtige Planungs- und Wegbereitungsinstanzen, die die Bundesregierung beispielsweise für die tunesische Grenzaufrüstung beauftragt hat, sind ICMPD und IOM.

(AE) JHA: African countries opposed to hosting EU asylum applicants on their soil

Brussels, 20/10/2015 (Agence Europe) – Three weeks from the Valletta summit on the migration crisis (11-12 November), several potential points of friction with African countries have been identified, according to a working paper of the Luxembourg Presidency of the Council of the EU. Weiterlesen »

26. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Es ist kein finanzielles Problem“ · Kategorien: EU, Griechenland · Tags:

Quelle: Telepolis

von Wassilis Aswestopoulos

Griechenland lehnt Lager für 50.000 Flüchtlinge ab, EU-Sondergipfel ohne Bezug zur Realität

Mit der Frage, wohin mit den Flüchtlingen, beschäftigte sich in Brüssel eine Sonderkonferenz. Sämtliche Staaten der so genannten Balkanroute, also auch Serbien und die EJR Mazedonien, nahmen daran teil. Rumänien, Slowenien, Kroatien, Deutschland, Bulgarien, Österreich und Griechenland waren als betroffene EU-Mitglieder vertreten.

Täglich wird in den Medien aller Länder darüber diskutiert, was mit den Flüchtlingen geschehen soll. Kaum mehr berichtet wird jedoch über die Tatsache, dass es immer öfter, zurzeit alle zwei Tage, ertrunkene Flüchtlinge vor den griechischen Inseln gibt. Die Türkei, über die der Flüchtlingsstrom nach Europa gelangt, war nicht geladen.

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26. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Migration – Eine Chance für weltweite Entwicklung“ · Kategorien: Deutschland · Tags: , ,

Es ist noch kein halbes Jahr her, da wurde Migration noch als Chance diskutiert:

Quelle: Bertelsmann-Stifutung

Reinhard Mohn Symposium – 06.05.2015

Wie kann Migration gerecht gestaltet werden? Diese Frage stand beim Reinhard Mohn Symposium am 6. Mai in Berlin im Zentrum. Weltweit führende Experten, hochrangige Regierungsmitglieder und Unternehmer, Vertreter der Zivilgesellschaft und von internationalen Organisationen kamen zur Diskussion zusammen.

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26. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Keiner hat die Absicht, Lager zu bauen“ · Kategorien: Balkanroute, EU · Tags: ,

Quelle: taz

Kommentar zum EU-Sondergipfel

Auf dem Balkan sollen Flüchtlinge in sogenannten Hotspots aussortiert werden. Die Balkanstaaten sollen Merkels Drecksarbeit erledigen.

von Eric Bonse

Es klingt harmlos, fast humanitär, was Kanzlerin Merkel und EU-Kommissionschef Juncker beim Balkan-Krisengipfel in Brüssel vorgeschlagen haben. Besserer Informationsaustausch, mehr Hilfe für Flüchtlinge, gemeinsames Management der Migrationsströme von der Türkei bis Deutschland: Wer könnte etwas dagegen haben?

Doch hinter diesen Worten steht ein ungesagtes Ziel: Der Balkan soll zur Transitzone werden, in der „berechtigte“ und „chancenlose“ Flüchtlinge registriert, aussortiert und abgeschoben werden. Was Merkel in Deutschland nicht umsetzen kann, soll nun in Kroatien, Bulgarien oder Griechenland Wirklichkeit werden.

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26. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge sollen „entmutigt“ werden · Kategorien: Balkanroute, EU · Tags: , ,

Quelle: Handelsblatt

In Brüssel haben sich EU- und Balkanländer zusammengerauft. Ein 17-Punkte-Plan soll helfen, den Flüchtlingsstrom besser zu steuern. Doch selbst Kanzlerin Angela Merkel hält das Ergebnis noch nicht für einen Durchbruch.

BrüsselNach wochenlangen Schuldzuweisungen wollen die Balkanstaaten sich in der Flüchtlingskrise besser abstimmen. Innerhalb von 24 Stunden soll ein Netz von Ansprechpartnern auf höchster Ebene entstehen. Das Ziel sei „eine allmähliche, kontrollierte und geordnete Bewegung“ der Menschen auf der Balkanroute. Das steht in der Abschlusserklärung zu einem Krisentreffen von zehn betroffenen EU-Ländern und den drei Nicht-EU-Staaten Mazedonien, Serbien und Albanien, die am späten Sonntagabend in Brüssel vereinbart wurde.
EU-Staaten und Westbalkanländer wollen die Flüchtlingsströme auf der Balkanroute verlangsamen. „Wir werden Flüchtlinge oder Migranten entmutigen, zur Grenze eines anderes Landes der Region zu ziehen“, heißt es in der Erklärung. „Eine Politik des Durchwinkens von Flüchtlingen ohne die Nachbarstaaten zu informieren, ist nicht akzeptabel.“

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26. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „EU-Sondertreffen: Kleinere Maßnahmen gegen ein zu großes Problem“ · Kategorien: EU

Quelle: Telepolis

von Thomas Pany

Flüchtlingskrise: Transitländer melden Rekordzahlen, der Sondergipfel meldet ein 17-Punkte-Programm, mit 100.000 neuen Aufnahmeplätzen auf der Balkanroute und mehr Frontex an den Grenzen

Am Samstag sind 4.000 Flüchtlinge in Passau angekommen; am Sonntag zählte man 1.000 wartende Menschen im niederbayrischen Simbach am Inn, für die es „keine Unterbringungsmöglichkeit gebe“, wird der Sprecher der Bundespolizei in Bayern, Frank Koller, zitiert, die Kapazitäten seien „erstmal dicht“.

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26. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für EU-Sondertreffen in Brüssel: 17-Punkte-Plan · Kategorien: EU · Tags:

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Leaders‘ Meeting on refugee flows along the Western Balkans Route

Leaders’ Statement

At the invitation of the President of the European Commission, the Heads of State or Government of Albania, Austria, Bulgaria, Croatia, the former Yugoslav Republic of Macedonia, Germany, Greece, Hungary, Romania, Serbia and Slovenia, in the presence of the President of the European Parliament, the President of the European Council, the current and incoming Presidencies of the Council of the EU as well as the United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR), agreed the following statement:

„The unprecedented flow of refugees and migrants along the Eastern Mediterranean-Western Balkans route is a challenge that will not be solved through national actions alone. Only a determined, collective cross-border approach in a European spirit, based on solidarity, responsibility, and pragmatic cooperation between national, regional and local authorities can succeed. Unilateral action may trigger a chain reaction. Countries affected should therefore talk to each other. Neighbours should work together along the route, as well as upstream with countries such as Turkey, as host to the largest number of refugees. This is the only way to restore stability to the management of migration in the region, ease the pressure on the over-stretched capacity of the countries most affected, and to slow down the flows.

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