06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für 6. Dezember 2015 Idomeni · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien

Quelle: Live Ticker Eidomeni

eidomeni

As most coaches are waiting at the petrol station for up to twelve hours before coming here, only 200 people are queuing at the border. Most tents have been moved from the rail tracks. A lot of people left to Athens, tired of the situation here. It seems that the strategy of the Greek authorities is working – one of them said to the media: „We will evict. But not with violence and not with flowers. We will do it our way.“

06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Fluchtwege in die EU: Ein Desaster für die Flüchtlinge“ · Kategorien: EU, Türkei · Tags: ,

Quelle: taz

Nach den Grenzschließungen in der EU weichen Flüchtlinge auf gefährlichere Wege aus. Die Türkei steuert auf eine Katastrophe zu.

von Jürgen Gottschlich

ISTANBUL taz | Seit Anfang vergangener Woche haben türkische Polizei, Gendarmerie und Küstenwache begonnen, Flüchtlinge daran zu hindern, von der türkischen Küste auf griechische Inseln zu gelangen. Sicherheitskräfte greifen an den zuvor am meisten frequentierten Stränden alle Flüchtlinge, derer sie habhaft werden können, auf und transportieren sie ins Landesinnere zurück.

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06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Greece to set up island screening centres to ease refugee crisis“ · Kategorien: EU, Griechenland · Tags:

Quelle: The Guardian

Threat of suspension from Schengen zone prompts Athens to publish surprise legislation that opposition says will kill tourism on Aegean islands

Greece has enacted emergency legislation to facilitate the registration of the large number of refugees entering the country days after seeking help to reinforce its borders from the EU.

Deflecting withering criticism that it has not done enough to deal with the crisis, the government unveiled plans to establish five hotspots, or screening centres, on outlying Aegean islands where some 660,000 migrants and refugees have arrived this year.

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06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Wenn das Meer unüberwindbar bleibt“ · Kategorien: Ägypten, Türkei · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

Gekenterte Boote, abtrünnige Schlepper: Der Weg über das Mittelmeer ist lebensgefährlich. Viele schaffen es nicht bis nach Europa. Protokoll einer gescheiterten Flucht

Von Andrea Backhaus

Nur 20 Kilometer trennten sie von ihrem neuen Leben. So weit ist der Strand vor Bodrum von der griechischen Insel Kos entfernt. Es ist die kürzeste Verbindung auf dem Wasserweg zwischen der Türkei und der Europäischen Union. Die Ausflugsboote der Touristen brauchen eine halbe Stunde für die Überfahrt. Die lädierten Gummiboote der Schlepper fast doppelt so lange. Das ist der ungefährlichste Weg, um dem Krieg daheim zu entkommen, sagen die Schlepper den Flüchtlingen aus Syrien. Auch Familie Fawakhirjy glaubte an eine kurze Überfahrt, als sie Anfang September im Morgengrauen eines der Boote bestieg. Immerhin schaffen das viele andere, manchmal setzen in einer Woche bis zu 2.000 Menschen auf die Insel über. Doch die Fawakhirjys sollten Kos nie erreichen.

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06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Wie Europa auf Lesbos versagt“ – Teil 2 · Kategorien: EU, Griechenland · Tags:

Quelle: Telepolis

Hunderte Menschen starben in diesem Jahr vor der Küste von Lesbos

von Fabian Köhler

Die Wärme, die Europa an diesem Abend spendet, stammt von einem Haufen brennender Schwimmwesten. Ahmad und ein paar andere Flüchtlinge hatten sie angezündet, noch bevor die fremden Männer und Frauen in Neoprenanzügen kamen und Wärmeschutzdecken brachten. Vor drei Monaten entschloss sich der 17-jährige Ahmad zur Flucht aus seiner afghanischen Heimatstadt Razni. Nun sitzt er am Ufer von Lesbos, eingehüllt in eine goldene Folie, die auch kaum etwas gegen die Kälte seiner nassen Klamotten ausrichten kann.

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06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „3 Millionen Flüchtlinge? Bulgarien reagiert bisher gelassen“ · Kategorien: Bulgarien, Griechenland, Türkei · Tags: ,

Quelle: ARD Studio Wien

Von Ekaterina Popova

Bis zu 3 Millionen Flüchtlinge könnten in nächster Zukunft ganz nah an der bulgarischen Grenze untergebracht werden. Das stünde in einem bisher unveröffentlichten EU-Plan vom 10. November 2015, berichtete die griechische Zeitung „Proto Thema“, die in den bulgarischen Medien vielfach zitiert wird.

Laut besagtem EU-Plan, der der Zeitung „Proto Thema“ vorliege, soll eine Transitzone für Migranten in Griechenland ca. 100 km von der bulgarischen Grenze errichtet werden, für bis zu 3 Millionen Flüchtlinge und „Wirtschaftsmigranten“. Diese Nachricht schafft Unbehagen unter den Bulgaren, die nach dem Stopp der „Wirtschaftsflüchtlinge“ an der griechisch-mazedonischen Grenze schon ohnehin besorgt sind. Bulgarien könnte zur Ausweichroute für diese Flüchtlinge werden.

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06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Spanien, Marokko: Illegale Schnellabschiebungen von Boat-people · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: , ,

Quelle: El Diario

España entrega a Marruecos a 7 inmigrantes tras llegar en patera a Chafarinas

España ha entregado a las autoridades marroquíes a siete inmigrantes de origen subsahariano que llegaron ayer a primera hora de la mañana a las Islas Chafarinas a bordo de una patera.

En declaraciones a los periodistas, el delegado del Gobierno, Abdelmalik El Barkani, ha informado hoy de que los inmigrantes, todos varones y adultos, llegaron a la Isla del Rey en torno a las 6:45 horas a bordo de una lancha neumática provista de motor, que quedó a la deriva tras haber sido rajada para provocar su hundimiento.

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06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Saudi-Arabien: Deutsches neues Grenzregime aufgebaut · Kategorien: Deutschland, Golfstaaten · Tags: ,

Quelle: Der Tagesspiegel

Saudi-Arabien und Deutschland

Der Preis der Zusammenarbeit

Von Claudia von Salzen

Deutschland zahlte rund 2,5 Millionen Euro für die Schulung von Grenzschützern in Saudi-Arabien. Das Projekt ist hoch umstritten.

Wachtürme mit Radarausrüstung, Wärmebildkameras und unterirdische Bewegungssensoren: Es ist eine der modernsten Grenzschutzanlagen der Welt, die Saudi-Arabien derzeit errichtet – mit deutscher Hilfe. Der Rüstungskonzern Airbus (früher EADS) liefert die Technik für das Zwei-Milliarden-Euro- Projekt. Weil High-Tech-Ausrüstung ohne gut ausgebildete Sicherheitskräfte aber wenig Nutzen hat, werden die Grenzschützer seit 2009 von Bundespolizisten geschult. „Die deutsche Unterstützung bei der Modernisierung des saudi-arabischen Grenzschutzes ist Teil einer strategischen Partnerschaft im Sicherheitsbereich“, sagt ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Weiterlesen »

06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Warum fliegen wir sie nicht zu uns aus?“ · Kategorien: Deutschland, EU · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

Der Krisenhelfer Kilian Kleinschmidt über Flüchtlinge in Flugzeugen, Zäune gegen Terroristen und Lager mit Lebensqualität.

Interview: Tina Hildebrandt und Petra Pinzler

DIE ZEIT: Herr Kleinschmidt, Sie haben das größte Flüchtlingslager in Jordanien geleitet und beraten jetzt die österreichische Innenministerin. Hat der Terror in Paris die Lage an den Grenzen verändert?

Kilian Kleinschmidt: Bisher noch nicht. Es reisen immer noch Zehntausende Menschen durch Österreich. Sie kommen durch Slowenien ins Land, dann geht es zur bayerischen Grenze. Dort werden an fünf Übergängen pro Stunde 50 Flüchtlinge weitergelassen. Das klappt inzwischen ganz gut.

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06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Berlin und Paris wollen Frontex stärken“ · Kategorien: Deutschland, EU, Frankreich

Quelle: FAZ

Deutschland und Frankreich wollen die EU-Außengrenzen besser schützen. Die Grenzschutzbehörde Frontex soll dafür gestärkt werden – und zur Not auch gegen den Willen eines Mitgliedstaats zum Einsatz kommen.

von Thomas Gutschker

Deutschland und Frankreich haben die EU-Kommission aufgefordert, die europäische Grenzschutzbehörde Frontex zu stärken. Sie soll in begründeten Ausnahmefällen auch dann zum Einsatz kommen können, wenn ein Mitgliedstaat nicht darum bittet. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung unter Berufung auf einen Brief, den die Innenminister beider Länder, Thomas de Maizière und Bernard Cazeneuve, am Donnerstag dem zuständigen EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos geschrieben haben.

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