15. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge als Kellner verkleidet auf den Fähren von Belgien nach England · Kategorien: andere Länder, Großbritannien · Tags:

Quelle: HLN

„Vluchtelingen verkleed als kelner op veerboten van België naar Engeland“

Vermomd als kelner of andere bemanningsleden van ferryboten die vanuit Zeebrugge naar het Engelse Hull vertrekken, slagen vluchtelingen erin Groot-Brittannië binnen te komen. Mensensmokkelaars zorgen voor de uniformen en rekenen migranten 8000 euro aan voor de overtocht. Een andere route om Groot-Brittannië binnen te komen gaat via speedboten. Een voormalige Britse grenswachter waarschuwt dat Groot-Brittannië na besparingen bij de douanediensten kwetsbaar is geworden voor smokkelaars langs de oostkust. Dat melden Britse media.

Mensensmokkelaars verkopen aan de vluchtelingen uniformen van op veerboten die opereren tussen Zeebrugge en Hull, zo stelt de Britse krant Express.

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15. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Das sind die Ballungszentren der Flüchtlinge in Deutschland“ · Kategorien: Deutschland

Quelle: Die Welt

Wer die Flucht nach Deutschland geschafft hat, ist noch lange nicht am Ziel. Je nach Herkunft konzentrieren sich Migranten auf ganz bestimmte Städte. Unsere Karte zeigt, welche besonders beliebt sind.

Flüchtlinge aus Eritrea leben oft in Frankfurt/Main, Syrer kommen besonders häufig nach Berlin, Iraner und Iraker bevorzugen große Städte in Nordrhein-Westfalen wie Köln oder Bielefeld. Das Überschreiten der deutschen Grenze ist für viele Flüchtlinge längst nicht gleichzusetzen mit dem Ende ihrer Reise. Wer in der Bundesrepublik registriert worden ist und nach Erhalt des Asylstatus nicht mehr der Residenzpflicht unterliegt, macht sich oft noch einmal auf den Weg. Zu Verwandten, Bekannten und ehemaligen Nachbarn irgendwo in Deutschland. […]

 

15. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die instrumentalisierten Flüchtlinge“ · Kategorien: Deutschland

Quelle: Zeit Online

Vor dem Kanzleramt kommt ein Bus mit 31 Syrern aus Landshut an. Landrat Dreier will damit ein Zeichen der Überforderung setzen. Leidtragende der PR-Aktion: die Migranten.

Von Valerie Schönian

Am Ende des Tages sitzen die 31 Flüchtlinge am Tisch einer Pension, die mit dem Auto 20 Minuten von Berlin entfernt liegt. Sie wissen nicht, wo sie morgen schlafen. Sie wissen nicht, ob sie heute Nacht schlafen. Denn sie haben nur die kommenden Stunden Zeit sich zu entscheiden, ob sie am Freitagmorgen mit dem Bus zurück nach Landshut fahren, wo sie heute erst gestartet sind. Oder ob sie in Berlin bleiben, wo sie nicht wissen wohin. Sie wissen nichts. „Wir sind so traurig“, sagt einer von ihnen. Er macht eine Pause. „So traurig.“

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15. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Druck auf Merkel in der Flüchtlingsfrage wächst“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: Telepolis

In der EU ist Merkel isoliert, in Österreich wird eine Großoffensive gegen Migranten geplant, die Linke steckt im Moralisieren fest

Peter Nowak

Vor einigen Wochen noch wurde Angela Merkel wieder einmal als große Siegerin in den Medien gefeiert. Schließlich wurde sie am CDU-Parteitag mit viel Applaus bedacht und ihre Kritiker in der Flüchtlingsfrage gaben sich mit Formelkompromissen zufrieden. Vor allem Grüne und Zivilgesellschafter, ja sogar Campino von den Toten Hosen sehen in Merkel die große Flüchtlingsfreundin.

Dass damals schon Tausende Menschen aus den Balkanländern, darunter Kinder und Jugendliche, die in Deutschland geboren wurden, in ihre sogenannten sicheren Herkunftsländer abgeschoben wurden, ging dabei weitgehend unter. Die Willkommenskultur galt wohl nicht für Roma aus Kosovo. Doch der innerparteiliche Burgfrieden währte nur kurz. Schon wieder melden sich Unionspolitiker zu Wort, die gegen die Merkelsche Flüchtlingspolitik opponieren. Dieses Mal geht es nicht um die Obergrenze, sondern um die Durchsetzung des Dublin-Systems. Einer der Initiatoren dieser Bewegung, der Unionsabgeordnete Christian von Stetten, wird in der Zeit zitiert: „Bei einer solch entscheidenden Frage muss sich die Fraktion eine Meinung bilden.“

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15. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge als „Sicherheitsrisiko“ (II) · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: German-Foreign-Policy

BERLIN
(Eigener Bericht) – Nach den sexistischen Angriffen in Köln und anderen deutschen Großstädten während der Silvesternacht diskutieren Berliner Regierungspolitiker eine erneute Verschärfung der Repression gegen Flüchtlinge. Im Gespräch ist unter anderem eine „Wohnsitzauflage“ für Migranten, mit der ihnen der Zuzug in die urbanen Ballungsräume der BRD verwehrt werden soll. Begründet wird die geplante Regelung, die fundamental gegen das von der deutschen Verfassung garantierte Bürgerrecht auf Freizügigkeit verstößt, mit dem Verweis auf vermeintliche „Gettoprobleme“. Anfang dieser Woche haben sich Bundesinnenministerium und Bundesjustizministerium zudem darauf geeinigt, delinquente Ausländer selbst dann des Landes zu verweisen, wenn diese lediglich zu einer geringfügigen Jugendstrafe verurteilt wurden – etwa weil sie sich der Festnahme durch Polizeibeamte widersetzt haben. Des Weiteren soll Bürgerkriegsflüchtlingen die Anerkennung gemäß der Genfer Konvention versagt bleiben, sobald ein deutsches Gericht gegen sie eine Bewährungsstrafe in Höhe von einem Jahr verhängt hat. Die beabsichtigten Neuregelungen entsprechen Forderungen, die von den deutschen Polizeigewerkschaften bereits seit längerer Zeit erhoben werden. In führenden deutschen Medien und bei Teilen der Opposition finden sie beifällige Aufnahme.

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15. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Schweiz nimmt Flüchtlingen Geld ab – und findet das selbstverständlich“ · Kategorien: andere Länder

Quelle: Süddeutsche Zeitung

  • Die Schweiz nimmt Flüchtlingen bei der Einreise Geld ab, wenn sie umgerechnet mehr als 1000 Franken bei sich führen.
  • Laut Regierung gibt es diese Regelung seit mehr als 20 Jahren.
  • Eine Gesetzesänderung hält die Schweizer Flüchtlingshilfe für ausgeschlossen: „Die Stimmung im Land ist klar anti Flüchtlinge“

Von Charlotte Theile, Zürich

Als Dänemark vor einigen Tagen ankündigte, Flüchtlingen Geld und Wertsachen abnehmen zu wollen, war das Echo gewaltig. Das UN-Flüchtlingshilfswerk sprach von einem „Affront gegen die Würde“ schutzsuchender Menschen, einige fühlten sich an die Nazis erinnert, die das Gold der Juden konfiszierten.

Für Léa Wertheimer, Sprecherin des schweizerischen Staatssekretariats für Migration, kam das überraschend. „In der Schweiz gibt es diese Praxis seit mehr als zwanzig Jahren, sie ist durch Volksentscheide abgesegnet.“ Flüchtlinge, die bei der Ankunft in der Schweiz Vermögenswerte von mehr als 1000 Franken (etwa 915 Euro) mit sich führen, müssen alles was darüber hinausgeht, abgeben. Für eine syrische Familie, die mit umgerechnet etwa 2000 Euro Bargeld in die Schweiz einreist, heißt das: Etwa die Hälfte wird konfisziert. Die Betroffenen erhalten eine Quittung. Diesen Fall schilderte ein Asylbewerber am Donnerstagabend im Schweizer Fernsehen, anonym, da er Nachteile für sich und seine Familie fürchtet.

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15. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Dokumentation „An der Grenze“ · Kategorien: Video

Quelle: Die Welt

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Die Flüchtlingskatastrophe spaltet Europa, entzweit Deutschland und seine Regierung. Die Reportage thematisiert die Rolle der sozialen Medien und der Symbolfigur Angela Merkel. Sie wurde mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

15. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Wer bleibt, wer geht? · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: n-tv

„Hälfte der Flüchtlinge wird zurückkehren“

Der Blick in die Vergangenheit zeigt: Weniger als 50 Prozent aller Einwanderer bleibt länger als zwölf Monate in Deutschland. Zukunftsforscher Ulrich Reinhardt geht davon aus, dass es bei den Flüchtlingen ähnlich sein wird.

n-tv.de: Wie viele von den Flüchtlingen und Einwanderern, die nach Deutschland kommen, wollen dauerhaft bleiben?

Ulrich Reinhardt: Bleiben wollen grundsätzlich alle. Die Frage ist, ob sie eine Bleibeperspektive haben. Von den Asylbewerbern und Flüchtlingen wird etwa die Hälfte anerkannt. Von denen, die hierbleiben, stellt ein großer Teil fest, dass das Leben in Deutschland nicht ihren Vorstellungen entspricht oder dass die Lage im Heimatland sich verbessert hat – mit der Folge, dass weniger als 50 Prozent aller Einwanderer länger als zwölf Monate in Deutschland bleibt.

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15. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Schwedisch-dänische Grenze: Kalte Heimat · Kategorien: Skandinavien · Tags:

Quelle: taz

Seitdem die Öresund-Brücke gesperrt ist, versuchen Flüchtlinge mit Booten nach Schweden zu gelangen. Die Meerenge könnte zur tödlichen Falle werden.

FLENSBURG/KOPENHAGEN/MALMÖ taz | Die Freiwilligen am Flensburger Bahnhof sind für den großen Ansturm gerüstet. Die Kleiderkammer ist gefüllt, Hosen, Pullover und Schuhe liegen in allen Größen sortiert in den Regalen. Hunderte Packungen Antipasti warten auf Abnehmer. Doch Lena Reimers sitzt tatenlos an einem kleinen Tresen.

Kein Flüchtling ist an diesem Mittag in Flensburg gestrandet. Der „Angstzug aus Hamburg“, wie die junge Ehrenamtliche ihn nennt, war an diesem Tag menschenleer – erstmals seit Monaten. Seit September kamen mit der Regionalbahn, die täglich um 11.49 Uhr Hamburg verlässt, oft Hunderte Flüchtlinge an. Von hier traten sie die letzte Etappe ihrer Reise nach Schweden an.

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15. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Watch the Med“ – Initiative zur Seenotrettung von Flüchtlingen · Kategorien: Alarm Phone, Medien, Mittelmeer

Quelle: mdr | Audio

Mit dem Telefon Leben retten

Tausende Flüchtlinge sind 2015 an den europäischen Außengrenzen im Mittelmeer ertrunken. Oft, weil die Küstenwache nicht rechtzeitig vor Ort ist oder die Behörden versagen. Viele Menschen wollen sich damit nicht abfinden und engagieren sich bei „Watch the Med“ („Das Mittelmeer beobachten“) – einer Initiative von Freiwilligen aus Europa und Nordafrika, die versucht, Leben zu retten und Behördenversagen zu dokumentieren. Eine junge Studentin aus Erfurt ist Teil dieses Netzwerks. MDR FIGARO-Autorin Johanna Hemkentokrax hat sie besucht.

von Johanna Hemkentokrax

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