19. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Frontex übernimmt“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: giechenlandsolidarität

Zum Treiben von Frontex in Griechenland sickern nur wenig Informationen durch. Wir dokumentieren zwei Beiträge.

1. Die Partei Laiki Enotita zur Flüchtlingsfrage: Frontex und die Verfolgung Freiwilliger stoppen!

Die Rechtsabteilung von Laiki Enotita hat eine Veröffentlichung unter dem Namen „Nein zum Ausbau von Frontex und zur Kriminalisierung der Solidarität“ herausgegeben.

Wie die Veröffentlichung vermeldet, verurteilt Laiki Enotita die Verhaftung von acht Freiwilligen in den Flüchtlingslagern von Chios und Lesbos, die in enger Zusammenarbeit von Frontex und griechischer Polizei erfolgten. Gegenüber dreien von ihnen werden Vorwürfe schwerster Verbrechen erhoben.

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19. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Quasi 100mila soccorsi nel 2015 in Sicilia“ · Kategorien: Nicht zugeordnet

Quelle: quotidianosanita.it

Il rapporto della Croce Rossa

Gli sbarchi sono stati 286 e 4.519 i volontari impiegati per assisterli. In 247 casi l’attivazione del Reparto di Sanità Pubblica della Croce Rossa Italiana. Il Rapporto

19 GEN – Nel 2015 ci sono stati, in Sicilia, 286 sbarchi di immigrati, per un totale di 92.957 migranti sbarcati. Per assisterli sono stati attivati 15 Comitati C.R.I. e impiegato 4.519 volontari. Le attivazioni del Reparto di Sanità Pubblica della C.R.I. è scattato 247 volte e 324 sono stati operatori dei nuclei siciliani del Reparto di Sanità Pubblica della C.R.I. impiegati. Sono questi i numeri che la sala operativa regionale della Croce rossa ha illustrato nel report dell’attivitò di assistenza umanitaria alle persone migranti, svolta dai comitati siciliani nello scorso anno. Il Report offre un resoconto di tutti gli interventi effettuati ad ogni singolo sbarco nei porti di Augusta (SR), Pozzallo (RG), Porto Empedocle (AG), Lampedusa (AG), Trapani, Catania, Palermo e Messina.

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19. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Jordanien schließt Grenze für syrische Flüchtlinge“ · Kategorien: Deutschland, Großbritannien, Jordanien, Syrien · Tags:

Quelle: Handelsblatt

Noch eine offene Flanke in der Flüchtlingskrise: Jordanien blockiert die Grenze die Kriegsflüchtlinge aus dem Nachbarland – aus Angst vor IS-Kämpfern und weil Gelder fehlen. Deutschland hat eine ganz eigne Antwort.

Amman, Düsseldorf

Tausende Hilfesuchende sind gestrandet in den kargen Bergen des Grenzgebiets zwischen Jordanien und Syrien – und es werden mehr von Tag zu Tag. Das Königreich erlaubt nur einem Dutzend Flüchtlinge aus Syrien und ihnen nur noch im Notfall, die Grenze zu passieren. 17.000 Menschen sollen nach Angaben von Jordanien und Hilfsorganisationen mittlerweile im Niemandsland zwischen den beiden Staaten campieren.

Ihre Zahl wächst weiter, mit jedem Tag, den der Krieg in Syrien andauert. Das Uno-Flüchtlingshilfswerk warnt vor der sich verschlechternden Lage der Schutzsuchenden. So gebe es etwa nicht genügend angemessene Notunterkünfte.

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19. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge aus Marokko und Algerien: Schneller abschieben – nur wie? · Kategorien: Algerien, Deutschland, Marokko · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Die Zahl der Flüchtlinge aus Marokko und Algerien hat sich vervielfacht – nun versucht die Bundesregierung, die Rückführung zu beschleunigen. Doch so einfach ist das nicht.

Von Severin Weiland

Die Steigerungsraten sind enorm. Noch im Juni vergangenen Jahres zählte das Bundesinnenministerium 847 Flüchtlinge aus Algerien und 368 aus Marokko. Im Dezember waren es bereits fast dreimal so viele Algerier (2296), die Zahl der Marokkaner hat sich sogar annähernd verachtfacht – auf 2896.

Und es könnte so weitergehen, befürchten die Behörden. Die Nordafrikaner nehmen inzwischen oft die längere Route über den Westbalkan. Die Flucht über die Meerenge zwischen Nordafrika und Spanien gilt als schwierig. Auch die Grenze zur spanischen Exklave Ceuta ist von marokkanischer Seite kaum zu überwinden, sie gleicht mit ihrem meterhohen Zäunen und Stacheldraht einem Hochsicherheitstrakt.

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19. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Anarchist*innen in Slowenien und die Refugee-Balkanroute · Kategorien: Balkanroute, Medien

Quelle: Anarchist Radio Berlin

Border_Slovenia

Slowenische Grenze

Für Refugees auf dem Weg nach Mittel- und Nordeuropa ist die Balkanroute von größter Bedeutung gewesen. Als Anarchistisches Radio Berlin hatten wir die Gelegenheit mit zwei Anarchistinnen aus Slowenien über die Situation auf dem Balkan, ihre Arbeit mit den Refugees und die Perspektiven des Kampfes jenseits humanitärer Aktionen.

 

Länge: 8:14 min

 

19. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für MSF: Obstacle Course to Europe · Kategorien: Lesehinweise · Tags:

[Download als pdf]

Executive Summary

The world currently faces its largest global displacement crisis since World War II, with approximately 60 million people currently displaced due to conflict, persecution and untenable conditions in their home country. Whilst foreseeable, Europe is still reeling in shock from the sheer numbers of refugees and migrants – approximately one million – who have crossed its borders in 2015.

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19. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Von Brandanschlägen und Bürgerwehren“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: German-Foreign-Policy

BERLIN
(Eigener Bericht) – Angesichts der aktuellen Radikalisierung rassistischer Strömungen in Deutschland schließt der Präsident des Bundeskriminalamts die Entstehung terroristischer Gruppen nach dem Modell des NSU nicht aus. Vor allem die rassistischen „Bürgerwehren“, deren Zahl zur Zeit rasant zunimmt, schüfen ein gefährliches Umfeld, aus dem sich durchaus Terror entwickeln könne, wird BKA-Präsident Holger Münch zitiert. Die rassistische Gewalt gewinnt in Deutschland gegenwärtig deutlich an Breite. Vollzogen einst latente rassistische Strömungen in den letzten Jahren zunächst mit lokalen Protesten gegen Flüchtlingsunterkünfte und anschließend mit „Pegida“ den Sprung zur Massenbewegung auf der Straße, so zeigt sich in der aktuellen Bildung zahlreicher „Bürgerwehren“ ein Übergang zu steigender rassistischer Handlungsbereitschaft. Er drückt sich in einer dramatischen Zunahme der Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte aus; 2015 waren es 924 – mehr als viermal so viel wie 2014. Allein in den ersten beiden Wochen des neuen Jahres wurden acht Brandanschläge und ein Angriff mit einer Schusswaffe verübt. Politik und Medien gießen nach den sexistischen Angriffen zu Silvester in Köln Öl ins Feuer und zeichnen ein Zerrbild von angeblich kriminellen Ausländern. Der Bundesinnenminister bereitet einen Kriminalitätsbericht mit Blick auf die ethnische Herkunft der Täter vor.

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19. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Hotspots in Griechenland und Italien stehen bald bereit“ · Kategorien: EU, Griechenland, Italien, Video · Tags:

Quelle: Die Welt

EU-Flüchtlingskommissar Dimitris Avramopoulos erklärt die sogenannten Hotspots für Flüchtlinge am Mittelmeer in vier Wochen für einsatzbereit. Das Antasten des Schengen-Raums hält er für gefährlich.

Angesichts des weiterhin ungebremsten Zustroms von Hunderttausenden Flüchtlingen drückt die EU-Kommission aufs Tempo. EU-Flüchtlingskommissar Dimitris Avramopoulos sagte der „Süddeutschen Zeitung“, die in Griechenland und Italien geplanten Hotspots seien in vier Wochen voll einsatzbereit. In den Hotspots sollen künftig alle ankommenden Flüchtlinge umgehend registriert werden, um sie anschließend innerhalb der Europäischen Union zu verteilen. Dazu gehört auch, ihnen Fingerabdrücke zu nehmen und ihre Daten in einer EU-Sicherheitsdatei zu überprüfen.

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