16. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Isolierung Griechenlands löst nichts“ · Kategorien: EU, Griechenland

Quelle: Griechenland Blog | Sofokleous 10

Die Absicht Europas, Griechenland zu isolieren und zu einem riesigen Internierungslager für unerwünschte Immigranten zu machen, wird zu einer neuen humanitären Krise führen.

Wenn der Wunsch gewisser europäischer politischer Führer sich durchsetzen wird, könnte das schwächste Glied der Europäischen Union zu einem riesigen Freilandlager für Flüchtlinge werden. Inmitten der Beunruhigungen, Griechenland schaffe es nicht, die Außengrenzen Europas zu bewachen, sind die Aufrufe zu seiner Isolierung beharrlicher geworden und helfen dem Nachbarstaat Mazedonien (FYROM), seine Grenzen – welche die Flüchtlinge passieren müssen, um ihre Reise nach Norden fortzusetzen – zu schließen und Griechenland aus der Zone des freien Verkehrs der EU, sprich Schengen auszuschließen.

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16. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Insel Chios: Griechenland stellt zweites Registrierzentrum fertig“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Spiegel Online

In sogenannten Hotspots will die EU ankommende Flüchtlinge erfassen lassen. Nun ist das zweite von fünf Zentren in Griechenland bezugsbereit. 1100 Menschen sollen dort unterkommen.

Nur sieben Kilometer trennen die griechische Insel Chios von der türkischen Küste. Auf der Flucht nach Europa riskieren hier jeden Tag hunderte Menschen ihr Leben. Künftig sollen die meisten von ihnen zunächst auf der Insel bleiben: In der Nähe des Flughafens ist das zweite griechische Registrierzentrum für Flüchtlinge fertiggestellt worden. Das teilte die halbstaatliche Sponsor-Gesellschaft Hellenic Petroleum (Helpe) mit.

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16. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für Berlinale 2016: Applausi per “Fuocoammare” · Kategorien: Italien, Mittelmeer, Video · Tags:

Quelle: La Repubblica

Grande successo per l’unica opera italiana presente al festival. L’intervista a Gianfranco Rosi, regista del documentario che racconta la tragedia dei migranti a Lampedusa

Poca, pochissima Italia alla Berlinale, ma quando arriva strappa applausi. Almeno è stato così per Gianfranco Rosi, regista già vincitore inaspettato qualche anno fa del Leone d’Oro a Venezia con Sacro Gra, torna sul grande schermo con un documentario girato interamente a Lampedusa: basta solo il nome dell’isola per capire tutto. Ai tedeschi il film è piaciuto molto, un film come lo ha definito Rosi “politico a priori”. Fuocoammare, che prende il titolo da una vecchia canzone nata nell’isola, è di fatto per noi italiani un pugno sferrato allo stomaco che però non fa poi così male, poiché di immagini di migranti morti, inscatolati dentro barche improbabili, di bambini disidratati, uccisi dai gas di scarico dei motori dentro i barconi, di famiglie distrutte, siamo raggiunti continuamente, quasi fosse una macabra colonna sonora scandita dal segnale orario della radio. Che i giornalisti stranieri presenti a Berlino abbiano dato voti molto alti a Fuocoammare, conferma, come se avessimo bisogno di una cartina tornasole che il dramma dei migranti che parte dalle coste libiche verso l’isola di Lampedusa è stato per troppo tempo un dramma che l’Unione Europea e il mondo non hanno prestato abbastanza attenzione e che ora a fatto compiuto si cerchi una soluzione che continua a non arrivare. Rosi sceglie di raccontare, come lui stesso lo ha definito “l’olocausto del nostro secolo” da un lato attraverso la vita quotidiana di Samuele, un giovane ragazzino lampedusano di 12 anni, dall’altra attraverso le storie di altri personaggi quali lo zio pescatore di Samuele, la zia Maria o il dj Pippo che ha recuperato proprio la canzone Fuocoammare dal nonno. Tutti, spettatori e testimoni, partecipi e inconsapevoli, di una tragedia contemporanea per la quale non si trova soluzione. Fuocoammare arriverà nelle sale in Italia il 18 febbraio prossimo.

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16. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Warum der Plan der „Hotspots“ gescheitert ist“ · Kategorien: EU, Griechenland, Türkei · Tags: ,

Quelle: FAZ

Die Politik der EU zur Lösung der Flüchtlingskrise verfehlt ihr Ziel an den Außengrenzen. Warum die Denkfabrik ESI fordert, den Aufbau der „Hotspots“ in Griechenland zu beenden und keine Migranten umzusiedeln

von Michael Martens, Athen

Gerald Knaus hat recht behalten, aber freuen kann er sich nicht darüber. Im September 2015, als die EU-Innenminister gegen den Widerstand einiger Mitgliedsländer den Entschluss fassten, in zwei Jahren insgesamt 160.000 Flüchtlinge vor allem aus Griechenland umzusiedeln, hatte er gewarnt: „Das wird nicht funktionieren. Und selbst wenn es mit enormem Aufwand zum Funktionieren gebracht werden könnte: Als Instrument zur Verringerung der Flüchtlingszahlen ist es ungeeignet.“ Fast vier Monate später sind von geplanten 160.000 nur wenige hundert Flüchtlinge in Europa umgesiedelt worden. Ein Erfolg sieht anders aus.

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16. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Visegrad macht eigene Migrationspolitik“ · Kategorien: Balkanroute, EU, Griechenland, Mazedonien · Tags:

Quelle: DW

Die Visegrad-Länder wollen die Balkanroute abriegeln. Sie könnten damit Griechenland faktisch aus der Schengen-Zone ausschließen. Die vier osteuropäischen Staaten machen die Kanzlerin für die Flüchtlinge verantwortlich.

Die Visegrad-Gruppe besteht aus Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Vor 25 Jahren wurde die Gruppe gegründet, um die europäische Integration der vier ehemals kommunistischen Staaten zu fördern. Heute sind die vier Länder zwar längst EU-Mitglieder. Doch jetzt scheinen sie eher die europäische Spaltung voranzutreiben.

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