07. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die europäische Lösung“ · Kategorien: EU, Griechenland, Türkei · Tags: ,

Quelle: German Foreign Policy

Mit aller Macht bemüht sich die Bundesregierung auf dem heutigen EU-Türkei-Gipfel um eine „europäische Lösung“ für die Flüchtlingsabwehr. Der Pakt mit Ankara soll die Abschottung der griechisch-türkischen Seegrenze ermöglichen. Darüber hinaus soll sich die Türkei abschließend verpflichten, sämtliche über ihr Territorium eingereisten Flüchtlinge, denen die EU keine Zuflucht gewähren will, zurückzunehmen. Mit solchen Abschiebungen verstieße die EU gegen internationale Normen. Ankara ist zur Rücknahme bereit, will jedoch zunächst Abschiebeabkommen mit den Herkunftsländern schließen, um die zurückgenommenen Flüchtlinge sofort weiterschieben zu können. Für Haftlager zu ihrer Zwischenunterbringung stellt Brüssel Mittel zur Verfügung.

Menschenrechtsorganisationen berichten, bereits existierende Lager, in denen Flüchtlinge von jeglichem Kontakt zur Außenwelt abgeschnitten und zumindest zum Teil geschlagen und gefesselt würden, würden ebenfalls von der EU kofinanziert. Der künftige Flüchtlingsabwehrpartner der EU schiebt auch in Kriegsgebiete ab, unter anderem nach Syrien, und lässt auf Flüchtlinge schießen. Wie am Wochenende bekannt geworden ist, haben türkische Grenzer unlängst neun Syrer beim Versuch, in die Türkei einzureisen, getötet.

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07. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Migrants: Syria effect on the route through Libya · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags:

Quelle: ANSA med

(by Rodolfo Calò) (ANSAmed) CAIRO, MARCH 7 – The migrant flux through Libya is undergoing some changes recently, most in terms of numbers and routes, especially due to the civil war in Syria. However the massive arrival of migrants in Italy can’t be explained by the rescues carried out by the Italian Navy-led operation Mare Nostrum.

So says a recent report by the Institute of International Affairs(Iai). The dossier recalls that from the beginning of 2000 the number of migrants who undertook to cross the Mediterranean on the route from Libya the annual average was generally under 40,000 but that in 2014 this skyrocketed up to 120,000 people landing in Sicily most of whom left from Libya.

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07. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Ungarn: Und sie kommen trotzdem“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn

Quelle: Zeit Online

Ungarn gilt plötzlich vielen EU-Staaten als Beweis, dass Zäune Flüchtlinge aufhalten und Abschottung gelingen kann. Doch das ist ein Irrtum.

Von Philip Faigle, Ungar

In einer Nacht Ende Februar, als Europa seine Grenzen nach und nach schließt, wird Reza Salah* von lauten Stimmen geweckt. Es ist Mitternacht im Lager von Šid, ein Flüchtlingscamp in Serbien nahe der ungarischen Grenze. Taschenlampen leuchten in die Zelte, in denen die Flüchtlinge dicht gedrängt liegen, neben Reza schläft seine Frau Sarah*. „Raus“, rufen die uniformierten Männer. Es sind Beamte der serbischen Polizei. „Wir bringen euch nach Deutschland“.

Das Paar greift seine Taschen, Salah schlüpft in eine Sportjacke. Die Nacht ist Ende Februar beißend kalt. Vor dem Eingang des Camps warten Busse mit laufendem Motor. Die Polizisten treiben die Flüchtlinge in die Fahrzeuge, Kinder, Familien, an Bord ist auch eine schwangere Frau. Als sie durch die Dunkelheit fahren, zückt Salah sein Smartphone und schaut auf Google Maps: Der kleine blaue Punkt bewegt sich Richtung Norden. Direkt auf die ungarische Grenze zu.

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07. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Nato-Einsatz bekommt grünes Licht“ · Kategorien: Griechenland, Mittelmeer, Türkei · Tags: ,

Quelle: n-tv

18 Flüchtlinge ertrinken in der Ägäis

Der Nato-Einsatz in der Ägäis beginnt. Das deutsche Führungsschiff „Bonn“ bringt sich in Position, um Flüchtlingsboote an die Türkei zu melden. Gleichzeitig kommt es jedoch zu einem Unglück. Bessere Nachrichten kommen aus Griechenland.

Einen Tag vor dem EU-Gipfel zur Flüchtlingskrise sind mindestens 18 Migranten bei einem Bootsunglück in der türkischen Ägäis ertrunken. Die Küstenwache habe 15 weitere Menschen vor der Küste des westtürkischen Bezirks Didim gerettet, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Zur ihrer Nationalität machte Anadolu keine Angaben.

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07. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Türkei: Schlepper, Schlauchbootfabrikanten und Flüchtlinge · Kategorien: Türkei, Video · Tags:

Quelle: ARD Weltspiegel

Seit Jahresbeginn kontrollieren türkische Polizisten verstärkt Küstenstraßen und Strandabschnitte am Mittelmeer. Offensichtlich ist das Bemühen der türkischen Behörden, Flüchtlinge daran zu hindern, nach Griechenland zu gelangen.

07. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Urgent Action: EU muss Flüchtlingen helfen · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags: ,

Quelle: Amnesty International

Tausende Flüchtlinge, Asylsuchende und Migrant_innen sitzen derzeit unter extrem schlechten Bedingungen in Griechenland fest. Aufgrund der willkürlichen und diskriminierenden Schließung von Grenzübergängen entlang der Westbalkanroute haben sie keinen Zugang zu dem Schutz, den sie dringend benötigen. Da nach wie vor Menschen in Griechenland ankommen, befürchtet Amnesty International eine weitere Verschlimmerung der humanitären Lage, falls die EU-Mitgliedstaaten nicht umgehend die in Griechenland gestrandeten Flüchtlinge aufnehmen.

Derzeit sitzen geschätzte 10.000 Flüchtlinge, Asylsuchende und Migrant_innen unter sehr schlechten Bedingungen an der griechisch-mazedonischen Grenze fest, darunter zahlreiche Familien mit Kleinkindern sowie auch Menschen mit Behinderungen und schwangere Frauen. Grund dafür sind periodische Grenzschließungen und diskriminierende Grenzabfertigungsmaßnahmen, die eingeführt wurden, um die Anzahl von Personen zu begrenzen, die sich auf die Westbalkanroute begeben. Seit dem 19. Februar dürfen afghanische Staatsangehörige – die 30 Prozent der Neuankömmlinge in Griechenland ausmachen – nicht mehr nach Mazedonien (Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien) und Serbien einreisen. Unzählige Menschen haben keinen regelmäßigen Zugang zu Sanitäreinrichtungen, Wasser und Nahrungsmitteln. Viele müssen unter extrem schlechten Witterungsbedingungen im Freien übernachten. All dies strapaziert die Gesundheit der Betroffenen, die zudem nur eingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung haben.

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07. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Drone footage: the birth of a „new town“ near Idomeni · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien, Video

Quelle: YouTube

07. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Warum ich kein Europa hinter Stacheldraht will“ – Fotokommentar in der Bild · Kategorien: Balkanroute, EU, Griechenland, Mazedonien · Tags: ,

idomeni

Quelle: Bild

Von JULIAN REICHELT

Das eigentlich so sorglose, sagenhaft reiche Europa hat sich schon immer schwer getan, seine Geschichte zu erzählen. Wer sind wir eigentlich? Die USA haben den Mythos vom „American Dream“, vom Tellerwäscher zum Millionär. Europa hat den Mythos von der Verordnung zur Bananenkrümmung und Brüssel, das nicht mal jene überzeugend erklären können, die von dort aus Politik machen.

Nun gibt uns die Flüchtlingskrise die Chance, unsere Worte von Werten und offenen Grenzen mit Inhalt zu füllen.

Wir reagieren mit Stacheldraht und Verrat an unseren Werten.

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07. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „EU-Türkei-Gipfel: Kritik an Schließung Balkanroute“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien · Tags:

Quelle: medico international

Pressemitteilung

medico international kritisiert die Schließung der Balkanroute für Flüchtlinge und fordert humanitäre Hilfe und legale Reisemöglichkeiten.

„Wir wagen nicht uns auszumalen, was passiert, wenn die Flüchtlinge begreifen, dass es tatsächlich kein Weiterkommen mehr für sie gibt“, sagt Marc Speer vom medico-Partner MovingEurope, der die Menschen am griechisch-mazedonischen Grenzübergang in Idomeni mit Informationen versorgt und die Menschenrechtslage beobachtet. „Die Gefahr, dass hier Panik ausbricht, ist groß.“ Schon jetzt herrscht Chaos. Kinder verlieren ihre Eltern in der Menschenmenge und immer wieder kollabieren einzelne Flüchtlinge vor Erschöpfung und Verzweiflung.

Derzeit sitzen um die 15.000 Flüchtlinge in Idomeni fest, in einem Lager, das ursprünglich auf 1.500 Menschen ausgelegt war. Bereits in den letzten Wochen wurde der Grenzübergang nach schwer durchschaubaren Kriterien nur noch für einige wenige Syrer und Iraker am Tag geöffnet. Inzwischen greifen weitere Filter wie zum Beispiel die Abweisung von Menschen, deren Papiere einen türkischen Stempel enthalten, der älter als ein Monat ist. „Im Grunde ist es reine Willkür, die hier herrscht. Es geht darum, die Hoffnung bei den Flüchtlingen aufrechtzuerhalten, selbst am Ende zu den wenigen Auserwählten zu gehören, die die Grenze passieren dürfen. So soll ein Aufstand verhindert werden“, so Speer.

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07. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Auch Bulgarien mobilisiert Militär gegen Flüchtlinge · Kategorien: Bulgarien · Tags: ,

Quelle: Griechenland-Blog | Dikaiologitika

In Erwartung einer Zunahme der Ströme der Flüchtlinge und Immigranten schreitet Bulgarien zu Manövern des Militärs an seinen Grenzen zu Griechenland und zur FYROM.

Bulgarien schreitet zur Durchführung militärischer Manöver an seinen Grenzen zu Griechenland und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens (FYROM), um die Bereitschaft des Landes zu bewerten, einem eventuellen Anstieg des Flüchtlingsdruck zu begegnen.

Wie der bulgarische Premierminister Boyko Borisov erklärte, werden die Manöver gemeinsam mit der Polizei erfolgen und „haben zum Ziel, die Einwohner der grenznahen Gebiete zu beruhigen, dass das Land in der Lage sei, einer Zunahme der Immigrantenströme zu begegnen“.

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