08. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Slowenien stellt organisierten Transport ein“ · Kategorien: Slowenien

Quelle: derStandard
Slowenisches Innenministerium: „Ab Mitternacht gibt es Migrationen über die Balkanroute in der bisherigen Form nicht mehr“

Ljubljana – Slowenien stellt mit Mitternacht den organisierten Transport der Flüchtlinge ein, wie das slowenische Innenministerium am Dienstagabend mitteilte. Damit reagiert Ljubljana auf die Beschlüsse des EU-Türkei-Gipfels. „Ab Mitternacht gibt es die Migrationen über die Balkanroute in der bisherigen Form nicht mehr,“ hieß es.

Die slowenische Polizei werde die Vereinbarung aus Zagreb, mit der die Polizeichefs der Transitländer und Österreichs im Februar den Transport von Flüchtlingen und gemeinsame Registrierung akkordierten, nicht mehr durchführen, hieß es. Davon seien andere Länder bereits benachrichtigt worden, so Ljubljana.

Slowenien will die Schengen-Regel ab sofort wieder voll und ganz anwenden. Wegen der Flüchtlingskrise war ihre Durchführung bisher teilweise ausgesetzt. Die Einreise ins Land wird nur noch jenen Personen gewährt, die dafür die Voraussetzungen erfüllen. Auch Personen, die in Slowenien um Asyl ansuchen wollen oder ihnen die Einreise aus humanitären Gründen gewährt wird, werden ins Land gelassen, so das Ministerium.

Seit Mitte vergangenen Oktober, als Slowenien zum Transitland auf der Balkanroute wurde, haben knapp 477.800 Flüchtlinge das Land passiert. In diesem Jahr waren es bisher fast 99.200 gewesen. In den vergangenen drei Tagen gab es keine Neuankünfte, wie die aktuelle Polizeistatistik zeigt. – derstandard.at/2000032545516/Slowenien-stellt-organisierten-Transport-ein

08. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Der Flüchtlingsgipfel von Wolkenkuckucksheim“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, EU

Quelle: Nachdenkseiten

Erinnern Sie sich noch an die sagenhafte Pressekonferenz, in der Ronald Pofalla par ordre de mutti die NSA-Affäre für beendet erklärte? Genau so realitätsentrückt wirkte gestern Abend Donald Tusk, als er kurzerhand die Balkanroute für geschlossen erklärte. Na toll, dann ist die Flüchtlingskrise ja beendet. Und das pünktlich vor den Landtagswahlen? Nein. In zehn Tagen will man sich noch einmal mit unserem neuen Premiumpartner am Bosporus zusammensetzen und die Einzelheiten klären. Problem gelöst! Problem gelöst? Mitnichten! Der in den deutschen Medien so gefeierte Durchbruch ist vielmehr eine reine Luftnummer. Angela Merkels Taktik, in der Flüchtlingsfrage alles auf die Karte „Türkei“ zu setzen, scheint grandios gescheitert zu sein. „Gut“, dass dies erst nach den Landtagswahlen „herauskommen“ wird.

Von Jens Berger

Wie kann man die Balkanroute eigentlich dicht machen? Nach Ansicht der Teilnehmer des EU-Flüchtlingsgipfels ist dies denkbar einfach. Man erklärt die „Praxis des Durchwinkens“ (Zitat Werner Faymann, Bundeskanzler Österreichs) einfach für beendet und beginnt nun mit echten Grenzkontrollen. Gerade so, als habe man dies in der Vergangenheit nicht getan. Deutschland kontrolliert seine Südgrenze zu Österreich seit dem 13. September 2015 wieder und auch Österreich führte wenige Tage später wieder Grenzkontrollen zu Ungarn und Slowenien ein. Die Balkanroute ist also im Sinne Faymanns bereits seit Monaten dicht … zumindest so dicht, wie eine Grenze ohne Zaun, NATO-Draht, Mauer und Schießbefehl sein kann. Um das „Durchwinken“ scheint es den Gipfelteilnehmern also aller Rhetorik zum Trotz gar nicht zu gehen. Worum aber dann?

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08. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Balkanroute für Flüchtlinge fast vollständig dicht“ · Kategorien: Balkanroute · Tags:

Quelle: DW

Die sogenannte Balkanroute, über die im vergangenen Jahr mehr als eine Million Flüchtlinge nach Westeuropa gelangten, wird weitestgehend geschlossen. Entsprechende Maßnahmen kündigten Slowenien und Serbien an.

Slowenien werde ab Mitternacht die Schengenregeln wieder streng anwenden und nur noch Menschen mit gültigen Pässen und Visa einreisen lassen, teilte das Innenministerium in Ljubljana an. Flüchtlinge dürften nur nach in das EU-Migliedsland kommen, wenn sie dort Asyl beantragen wollten. Ausnahmen gebe es nur in Einzelfällen aus humanitären Gründen. Regierungschef Miro Cerar teilte ergänzend mit, Slowenien werde in Zukunft pro Monat 40 bis 50 Menschen Asyl gewähren.

Das weiter südlich gelegene Serbien kündigte an, es werde entsprechende Regelungen an seiner Grenze zu Mazedonien und Bulgarien einführen. „Damit wird die Balkanroute praktisch geschlossen“, zitierten serbische Medien eine entsprechenden Erklärung des Innenministeriums in Belgrad. Auch EU-Mitglied Kroatien, das zwischen Slowenien und Serbien liegt, werde in dieser Weise reagieren.

Obergrenzen in Österreich

Im Februar hatte Österreich am Ende der Balkanroute Tagesobergrenzen für die Einreise von Flüchtlingen eingeführt. Das an Griechenland grenzende Mazedonien lässt nur noch wenige hundert Flüchtlinge pro Tag passieren. In Griechenland sitzen deshalb zehntausende Flüchtlinge fest. Andere EU-Staaten wie Deutschland kritisierten nationale Alleingänge und forderten eine EU-weite Antwort auf die Flüchtlingskrise.

08. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland bereitet Räumung von Flüchtlingscamp vor“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien
People walk among tents during foggy a morning at a makeshift camp at the Greek-Macedonian border near the Greek village of Idomeni where thousands of refugees and migrants are stranded on March 8, 2016.  European Union leaders on March 7 hailed a "breakthrough" in talks with Turkey on a deal to curb the migrant crisis but delayed a decision until a summit next week to flesh out the details of Ankara's new demands. More than one million refugees and migrants have arrived in Europe since the start of 2015 -- the majority fleeing the war in Syria -- with nearly 4,000 dying while crossing the Mediterranean. / AFP / DIMITAR DILKOFF

People walk among tents during foggy a morning at a makeshift camp at the Greek-Macedonian border near the Greek village of Idomeni where thousands of refugees and migrants are stranded on March 8, 2016. European Union leaders on March 7 hailed a „breakthrough“ in talks with Turkey on a deal to curb the migrant crisis but delayed a decision until a summit next week to flesh out the details of Ankara’s new demands. More than one million refugees and migrants have arrived in Europe since the start of 2015 — the majority fleeing the war in Syria — with nearly 4,000 dying while crossing the Mediterranean. / AFP / DIMITAR DILKOFF

Quelle: Spiegel Online

Die Balkanroute ist dicht, Tausende Flüchtlinge stecken in Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze fest – ohne Versorgung, unter erbärmlichen Bedingungen. Nun steht die Evakuierung des Lagers an.

Griechenland hat die neue Realität akzeptiert: Die Menschen aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan sind nicht mehr auf der Durchreise – sondern gezwungen zu bleiben. Denn seit die Balkanländer die Route nach Norden dicht gemacht haben, seit Mazedonien seine Grenze mit Zäunen und Soldaten sichert, ist Griechenland für Flüchtlinge zur Sackgasse geworden.

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08. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Occupy Turin: refugees find a home in Italy’s abandoned Olympic Village · Kategorien: Italien · Tags:

Quelle: The Guardian

The 2006 winter Olympics was a symbol of Turin’s regeneration – but since then, many buildings have been left to crumble. Now migrants and refugees occupy the deserted athletes’ village, turning it into a ‘symbol of their protests’

Ten years ago the sprawling Olympic Village in Turin housed figure skaters, hockey players and other athletes from dozens of countries during the 2006 Olympic Winter Games. Built specifically for the event, the village includes a series of large, modern concrete buildings painted blue, orange and grey, lined up alongside the train tracks on the border with Lingotto – a former industrial area in the southern part of the city.

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08. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die neuen Wege der Flüchtlinge“ · Kategorien: Balkanroute · Tags:

Quelle: FAZ

Nach der Schließung der Balkanroute dürften die Migranten nach Alternativen suchen. Schlepper könnten wieder einmal die Profiteure sein.

Die Schließung der Balkanroute, über die die EU auf dem Gipfeltreffen am Montag in Brüssel heftig diskutiert hat, dürfte die Wirtschaft und Infrastruktur im ehemaligen Jugoslawien entlasten. Andererseits bedeuten die verschärften Grenzkontrollen zugleich, dass es auch aus der Region selbst immer weniger Migranten nach Österreich und Deutschland schaffen werden. Überdies könnte die Abschottung dazu führen, dass Schlepper und Flüchtlinge neue Wege nach Westeuropa suchen, etwa über Albanien und Bulgarien.

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08. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Idomeni about to explode: Anybody listening out there? · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien

Quelle: Infomobile w2eu

“Like dogs! We are waiting here under unbearable conditions – it is not even suitable for animals!” says a young woman who is enduring since days at the borders of Idomeni. Everywhere around the transit border camp are media representatives from all over the world covering the humanitarian crisis of the last two weeks. It was then when Austria and the Balkan states decided to further reduce the numbers of the refugees who can pass the borders by limiting the eligible nationalities on Iraqis and Syrians. On Monday refugees started a hunger strike after a 13-years-old boy got electroshocked by a cable of a standing train. But is anybody listening out there?

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08. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die Flüchtlingskrise finanziert sich fast von selbst“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Die Integration der Flüchtlinge ist eine große Aufgabe, aber das Drama um die anstehenden Milliardenausgaben ist völlig übertrieben – und diese Zahlen liefern den Beweis.

Kommentar von Thomas Fricke

Wenn es um die Flüchtlingskrise geht, ist rasch von Mammutaufgaben und Herausforderungen für Generationen die Rede. Und von vermutlich irren Milliardenbeträgen. Als stehe Deutschland vor unabsehbaren finanziellen Belastungen. Dabei ist das nach aller Wahrscheinlichkeit völlig übertrieben. Die Herausforderung ist sicherlich historisch – nur nicht, was absehbar den Geldbedarf angeht.

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08. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Watch The Med Alarmphone – How does it work? · Kategorien: Alarm Phone, Video

Quelle: facebook

Watch our short clip on how the Watch the Med Alarmphone works and which information we need from you in case of distress.
The video is in english but other languages will follow soon.

Please spread widely!

wtm

08. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Diese Fragen zum EU-Türkei-Deal sind noch offen“ · Kategorien: EU, Türkei

Quelle: Die Welt

In Brüssel haben sich die EU und die Türkei auf Prinzipien für eine Vereinbarung zum Stopp der Flüchtlingsströme geeinigt. Diverse Details sind aber noch offen und müssen bis 17. März gelöst werden.

Nach stundenlangen Verhandlungen haben sich die EU-Staaten und die Türkei am frühen Dienstagmorgen in Brüssel auf Grundlagen für eine Vereinbarung geeinigt, die zu einer Eindämmung der Flüchtlingsströme nach Europa führen soll. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) feierte dies als „Durchbruch“ – sofern die Vereinbarungen auch umgesetzt werden.

Genau dazu müssen jedoch noch diverse Details geklärt werden. Vor allem die folgenden Fragen sind noch offen:

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