09. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die Politik des Stacheldrahts“ · Kategorien: Balkanroute, EU, Türkei

Quelle: Zeit Online

Während die EU mit der Türkei verhandelt, schaffen die Balkanstaaten Fakten. Dennoch: Gut möglich, dass am Ende eine gemeinsame Lösung der Flüchtlingskrise steht.

Von Ludwig Greven

Das Schlussdokument des EU-Türkei-Gipfels vom Wochenende enthält nur wenige konkrete Beschlüsse. In einem Nebenpunkt setzte sich Angela Merkel jedoch durch. Mit ihrer ganzen Restautorität als Europas Anführerin erreichte die Kanzlerin, bevor sich der Gipfel vertagte, dass aus der Deklaration der Satz gestrichen wurde: „Die Westbalkanroute ist geschlossen.“ Das wollte Merkel auf keinen Fall so stehen lassen, denn in ihren Augen hätte das die nationalen Alleingänge der Balkanländer, angeführt von Österreich, nachträglich anerkannt.

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09. März 2016 · Kommentare deaktiviert für ‚We will find a way‘: Syrian refugees react to planned EU-Turkey deal · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien · Tags:
idomeni

A refugee walks to the Greek border with Macedonia at Idomeni, where more than 10,000 others are stuck. Photograph: Petros Giannakouris/AP

Quelle: The Guardian

Those fleeing the war in Syria will avoid Greece: ‘The price of crossing is just going to be more expensive than before’

Syrian refugees have reacted with defiance and confusion to the proposed EU-Turkey deal that would see asylum-seekers returned to Turkey after arriving in Greece.

Greece has been the main gateway to Europe for several hundred thousand Syrians over the past year, but the new deal would theoretically see their path blocked. Syrians would be permitted only to reach Europe by a process of formal resettlement – with one Syrian resettled in Europe for every Syrian readmitted from Greece by the Turkish government.

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09. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Balkan: Slowenien lässt keine Flüchtlinge durch, Serbien und Mazedonien folgen“ · Kategorien: Balkanroute, Mazedonien, Österreich, Serbien, Slowenien

Quelle: derStandard

Künftig dürfen Schutzsuchende nur dann einreisen, wenn sie dort Asyl beantragen wollen. Serbien und Mazedonien schließen sich an – Außenminister Kurz zeigt sich zufrieden

Ljubljana – Die Flüchtlingsroute von der Türkei Richtung Nordwesteuropa ist faktisch dicht: Slowenien hat am Dienstag angekündigt, keine Flüchtlinge mehr durchzulassen. Künftig dürften Schutzsuchende nur nach Slowenien kommen, wenn sie dort Asyl beantragen wollen oder in Einzelfällen aus humanitären Gründen, erklärte das Innenministerium. Als Reaktion kündigten Serbien und Mazedonien an, ebenso zu verfahren.

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09. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Europäische Flüchtlingspolitik: Ein Meer der Unwägbarkeiten“ · Kategorien: EU, Griechenland, Türkei · Tags:

Quelle: NZZ

Griechenland ist ein Hauptnutzniesser des in Brüssel entworfenen Migrationsplanes. Kurzfristig wird die Belastung für die Ägäisinseln zunehmen.

von Marco Kauffmann Bossart, Izmir

Das von den Staats- und Regierungschefs der EU vorgeschlagene Prinzip entspricht genau dem, was Athen seit Monaten propagiert: Wer illegal von der türkischen Küste nach Griechenland übersetzt, soll wieder dorthin geschafft werden. Verringert, wenn auch nicht völlig aus der Welt geschafft scheint somit die Gefahr, dass sich Griechenland in ein riesiges Flüchtlingslager verwandelt, ein «Lagerhaus der Seelen», wie Regierungschef Alexis Tsipras unlängst warnend formulierte.

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09. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Pragmatismus in der griechischen Flüchtlingspolitik“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: DW

Vierzehn neue Auffanglager für Flüchtlinge sollen innerhalb der nächsten Wochen in Griechenland entstehen. Doch nicht alle Griechen finden diese Politik gut. Aus Athen berichtet Jannis Papadimitriou.

Es soll zügig vorangehen mit Hilfe des Militärs, das seit Ende Februar auf Hochtouren am Bau neuer Aufnahmelager arbeitet. Schon 2015 hatte die griechische Linksregierung versprochen, bis Jahresende Plätze für 50.000 Flüchtlinge zu schaffen, dies aber nicht geschafft.

Noch zu Wahlkampfzeiten donnerte die Linkspartei Syriza von Ministerpräsident Alexis Tsipras gegen die restriktive Flüchtlingspolitik des damaligen konservativen Regierungschef Antonis Samaras, und nur wenige Wochen nach dem Linksruck in Griechenland wurde das größte und völlig überfüllte Aufnahmelager für Flüchtlinge im Athener Vorort Amygdaleza geschlossen. Zivilschutzminister Jannis Panoussis versprach damals umgehend, neue „Gastfreundschaftszentren“ einzurichten, in denen „menschliche Bedingungen“ herrschen würden.

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09. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Alarm Phone Project Video · Kategorien: Alarm Phone, Mittelmeer

Quelle: Vimeo

Alarm Phone Project Video on Vimeo

09. März 2016 · Kommentare deaktiviert für AntiRa-Kompass: Newsletter Nr. 47, März 2016 · Kategorien: Deutschland, Lesehinweise · Tags: ,

Quelle: AntiRa-Kompass [Dt]

Balkanroute geschlossen – bis zu 15.000 Geflüchtete in Idomeni +++ Türkei-Deal und Nato-Einsatz in der Ägäis +++ AntiRa-Demonstrationen in mehreren Städten +++ 12.3. in Köln: Unser Feminismus ist antirassistisch +++ 12.3. in Freiburg: Für grenzenlose Menschenrechte +++ 19.3. in Hannover: Der rassistischen Mobilmachung entgegentreten +++ 2.4. in Bielefeld: Bewegungsfreiheit statt Abschiebelager +++ Freiburg – Basel, Italien – Österreich: Aktionen an den Grenzen +++ WatchTheMed-Alarmphone: Videoclips und Kampagnenzeitung +++ Rückblicke: Hamburg Konferenz; Safe Passages; 1. März Aktionstag gegen Grenzregime und Prekarisierung +++ Ausblicke: Defencing vom 27. – 29.5. an der slowenisch-kroatischen Grenze und Nobordercamp Mitte Juli in Griechenland; 10. – 12.6. in Leipzig: Welcome to Stay-Gipfel

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