13. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die Unsichtbaren von Tempelhof“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: rbb

Berlins größte Flüchtlingsnotunterkunft ist in Tempelhof. Etwa 2.000 Menschen leben in den Hangars des ehemaligen Flughafens. Und nach den Plänen des Senats sollen künftig noch Tausende mehr dort untergebracht werden. Das verändert den Kiez um die Notunterkunft – oder auch nicht?

Von Nina Amin

Im U-Bahnhof Platz der Luftbrücke ist deutlich mehr Betrieb, seit die Notunterkunft da ist. „Das ist hier voll wie Friedrichstraße“, murmelt ein genervter Rentner, der auf die Bahn wartet. Familien mit kleinen Kindern, Gruppen junger Männer, Frauen mit modisch geschwungenen Kopftüchern – besonders am Morgen und am späten Nachmittag ist reger Fußverkehr zwischen U-Bahn und den Hangar-Eingängen am Columbiadamm. Im Kiez zwischen Dudenstraße und Tempelhofer Damm kriegen die Tempelhofer hingegen wenig mit von der Notunterkunft.

Flüchtlingsunterkünfte im Hanger

© Adrienne Gerhäuser

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13. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Is Albania the next stop for stranded refugees?“ · Kategorien: Albanien · Tags:

Quelle: AlJazeera

A country with its own recent history of migration could soon find itself at the centre of Europe’s refugee crisis.

Tirana, Albania – They came in their thousands overnight, wearing tattered clothes, some carrying children. Braving sub-zero temperatures they clambered on foot across the snowy, craggy terrain of the Albanian mountains. Meanwhile, more children died on Europe’s shores as yet another boat carrying around 60 refugees capsized in the Adriatic Sea after colliding with an Italian navy vessel trying to stop it entering Italian waters.

Such reports were commonplace throughout the 1990s as tens of thousands of Albanian refugees fled the collapsing Communist dictatorship of Enver Hoxha and subsequent lawlessness in the Adriatic state.

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13. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Der türkische Plan zur Beendigung des Flüchtlingsstroms“ · Kategorien: EU, Türkei

Quelle: Telepolis

Die Türkei will nach einem endgültigen Abkommen alle Flüchtlinge zurücknehmen – auf Kosten der EU

von Florian Rötzer

Nach einem Mitarbeiter des türkischen Außenministeriums hat die Türkei nun einen Teil der 3 Milliarden Euro erhalten, die die EU bereits im Rahmen des Flüchtlingsabkommens im November zugesagt und Ende Februar noch einmal bestätigt hatte. Wofür die bereits ausgezahlten Gelder verwendet werden sollen, verriet der Politiker den Journalisten allerdings nicht. Mittlerweile hat Präsident Erdogan noch mehr Geld gefordert und die Summe verdoppelt, beim nächsten EU-Gipfel am 18. März soll das Abkommen besiegelt werden.

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13. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Migranten sollen Idomeni verlassen“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags:

Quelle: DW

Durchweichte Zelte, Kinder mit Hepatitis-Infektionen: Die Situation in Idomeni verschärft sich weiter. Athen hofft auf eine Lösung innerhalb einer Woche. Der Künstler Ai Weiwei ließ derweil ein weißes Piano aufstellen.

Griechenland hat seine Bemühungen intensiviert, die Flüchtlinge aus dem provisorischen Camp bei Idomeni in besser ausgestattete Aufnahmelager zu bringen. Zwei Hepatitis-A-Erkrankungen in dem Camp am geschlossenen Grenzübergang nach Mazedonien unterstrichen die Befürchtungen, dass es dort zu Seuchen kommen könnte. Bei Idomeni kampieren noch etwa 12.000 Menschen. Nach tagelangem Regen in oft undichten Zelten sind sie durchnässt. Der Boden ist aufgeweicht und matschig. Viele wollen von dort nicht weggehen, weil sie auf eine Öffnung der Grenze zu Mazedonien hoffen.

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13. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Türkei-Deal: Österreich unterstützt Bulgarien in Sachen Flüchtlingskrise“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Österreich · Tags:

Quelle: Wiener Zeitung

Sofia. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) haben am Samstag dem bulgarischen Regierungschef Boiko Borissow in Sofia „volle Unterstützung“ in der Flüchtlingskrise zugesagt. Mit Blick auf den EU-Gipfel kommende Woche waren sich die beiden Minister einig, dass Bulgarien beim EU-Türkei-Deal mit Griechenland gleichgestellt werden müsse.

Borissow hat in einem Schreiben an EU-Ratspräsident Donald Tusk mit der Blockade des EU-Türkei-Deals gedroht, der kommende Woche bei einem Gipfel zustande kommen soll. Kernpunkt des bereits im Grundsatz vereinbarten Plans ist die türkische Zusage, alle Migranten zurückzunehmen, die keinen internationalen Schutz benötigen und von der Türkei aus in Griechenland einreisen. Der bulgarische Premier fordert, dass die Länder an den EU-Außengrenzen gleich behandelt werden und auch der Schutz seiner Grenzen in das Abkommen einbezogen wird.

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13. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Mitten auf der Balkanroute steckengeblieben“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien

Quelle: derStandard

Derzeit sitzen insgesamt 2000 Flüchtlinge in Serbien fest. Niemand weiß, was nun mit ihnen geschehen soll

Andrej Ivanji aus Preševo

„Weißt du, dass die Grenzen geschlossen sind?“ Zainab lächelt, während die Frage ins Arabische übersetzt wird. „Wie denn geschlossen?“, fragt sie unbekümmert zurück. Sie hat mit ihrer vierjährigen Tochter in den vergangenen Wochen schon so viele Grenzen legal und illegal überquert. Der Übersetzer Abdul, selbst ein Flüchtling aus Syrien, erläutert ihr ausführlich die Lage. Er hat es an diesem Mittwoch schon so oft getan. Er erklärt der jungen Frau, dass die ganze Balkanroute geschlossen sei, dass sie ohne gültigen Reisepass und Visa nicht mehr weiterkommt, weil Österreich und Slowenien gar keine Flüchtlinge mehr hereinlassen und folgerecht Kroatien, Serbien und Mazedonien ihre Staatsgrenzen dichtgemacht haben.

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13. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Türkische Küstenwache schlägt auf Migranten ein – Video · Kategorien: Mittelmeer, Türkei · Tags:

Quelle: BBC News

Migrant crisis: Turkish guards hit migrant boat with sticks

The BBC has been given a video showing Turkish coastguard using sticks against a boat full of migrants as they sail to Greece in the Aegean Sea.

The incident is said to have happened in Turkish waters as the migrants were on their way to the island of Lesbos.

The migrants accused the coastguard of attacking them, but the coastguard say they were trying to stop the boat without harming the occupants.

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13. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlings-Deal mit der Türkei: Plan ohne Sinn und Verstand“ · Kategorien: EU, Türkei · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Der geplante Austausch von Flüchtlingen mit der Türkei ist unlogisch, bestenfalls inkompetent, schlimmstenfalls aber zynisch zu nennen. Er kann nicht funktionieren.

Ein Gastbeitrag von Joachim Behnke

Beim EU-Gipfel vom 7. März wartete die Türkei überraschend mit einem Vorschlag auf, der von Angela Merkel als „Durchbruch“ bezeichnet wurde, aber auch von anderen Akteuren als ein Fortschritt in Hinsicht auf die Lösung des Flüchtlingsproblems angesehen wird. Positiv an diesem Vorschlag ist, dass die EU als EU über ihn diskutiert – und das Flüchtlingsproblem also als ein europäisches Problem behandelt, was es ohne Zweifel auch ist. Insofern kann man hierin in gewisser Weise eine Bestätigung der grundsätzlichen Haltung Angela Merkels sehen.

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13. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Greece rules out using force against migrants and refugees“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags:

Quelle: The Guardian

Athens sets up reception centres to cope with 50,000 people and says it will not use teargas to move 12,000 people stranded on border with Macedonia

The Greek government has announced it will have reception centres with a capacity to host 50,000 people ready next week as figures showed the number of refugees and migrants in the country has passed 42,000.

The country’s leftist-led coalition, racing against the clock to deal with the massive influx, ruled out using force to relocate more than 12,000 men, women and children stranded in increasingly wretched conditions on the Greek-Macedonian border. Instead, it said it hoped the people who are trapped in a waterlogged camp where sanitation facilities have deteriorated and illness has become rife would understand that Europe’s Balkan corridor had been closed and choose to settle in organised shelters.

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13. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Bericht aus Belgrad · Kategorien: Balkanroute, Serbien

Quelle: Open Borders

Seit einer Woche sind wir nun wieder in Belgrad und knüpfen an die Erfahrungen an, die wir Ende Februar in dieser Stadt gemacht haben. Wie im Bericht vom 28. Februar angeklungen, befinden sich die Aktivist*innen der NoBorder Serbia Gruppe bereits am Limit ihrer Kapazitäten und bekommen wenig Unterstützung von anderen lokalen Gruppen. Der Wunsch nach einer kontinuierlichen, regierungsunabhängigen Struktur und Support von anderen Gruppen ließ uns zurück in diese Stadt kommen. In der vergangenen Woche ist dann so viel passiert, dass wir keine Zeit hatten kurze Zwischenberichte zu veröffentlichen. Diesem wollen wir nun nachkommen…

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