30. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für „Umstrittenes Gesetz: Dänische Polizei nimmt Asylbewerbern Geld ab“ · Kategorien: andere Länder

Quelle: Spiegel Online

Das umstrittene „Schmuckgesetz“ trat schon im Februar in Kraft, nun hat die dänische Polizei offenbar erstmals durchgegriffen. Sie nahm einer Gruppe Asylbewerber knapp 80.000 Kronen ab.

Dänemark hat erstmals Vermögen von Asylbewerbern beschlagnahmen lassen und damit ein umstrittenes neues Gesetz umgesetzt. Kopenhagener Beamte nahmen fünf Iranern etwa 80.000 Kronen (umgerechnet 11.000 Euro) ab, berichtet die Reichspolizei. Die zwei Männer und drei Frauen im Alter von 26 bis 35 Jahren hätten versucht, mit falschen Papieren nach Dänemark einzureisen.

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30. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für „Kroatien errichtet zwei Meter hohen Zaun an Grenzübergang zu Serbien“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Serbien · Tags:

Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Kroatien hat einen neuen Grenzzaun zu Serbien errichtet. Damit will das Land verhindern, dass Flüchtlinge über Serbien in die EU kommen. Die Regierung in Zagreb ist offenbar wegen Meldungen besorgt, dass die Zahl der Flüchtlinge auf der Balkan-Route wieder steigen soll.

Kroatien hat an der Grenze zu Serbien einen zwei Meter hohen Metallzaun errichtet, um Flüchtlinge und Migranten an der Einreise zu hindern. Örtliche Medien wie die Zeitung Novi List zeigten am Donnerstag Bilder von Arbeitern, die am Grenzübergang Batina einen Zaun auf einer Brücke über die Donau aufstellten, die an dieser Stelle eine natürliche Grenze zwischen Kroatien und Serbien bildet.

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30. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für „Ägyptens Geschäft mit den Flüchtlingen“ · Kategorien: Nicht zugeordnet

Quelle: Zeit Online

Während die Balkanroute blockiert ist, kommen weiter viele Flüchtlinge über das Mittelmeer. Ägypten versucht nicht, die Schlepper zu stoppen – sondern will profitieren.

Von Martin Gehlen, Kairo

Omar Ali hat es geschafft. Mit an Bord waren 250 Schicksalsgenossen. 13 Tage dauerte ihre Odyssee von Alexandria nach Italien. „In Ägypten haben wir lediglich die Menschenschmuggler zu Gesicht bekommen, die unser Geld wollten“, erinnert sich der junge Mann. Tagelang wartete er in einem Verschlag, bis es eines nachts plötzlich losging. „Die Typen verschwanden, wir stiegen auf das Boot und niemand stoppte uns“, berichtete er. 3.000 bis 5.000 Dollar verlangen die Schleuser derzeit für eine Überfahrt nach Lampedusa.

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30. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingszahlen auf Balkan-Route steigen erneut an“ · Kategorien: Balkanroute, Mittelmeerroute · Tags:

Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Die Flüchtlingszahlen auf der Balkan-Route sollen erneut ansteigen. Das berichtet der UNHCR. In Serbien kommen täglich 300, in Ungarn 186 und in Österreich 111 Flüchtlinge an. In Italien kommen täglich 3.645 Flüchtlinge an.

Nach einer Aufstellung des Flüchtlingswerks UNHCR sollen die Flüchtlingszahlen auf der Balkan-Route erneut angestiegen sein. Derzeit erreichen etwa täglich 300 Flüchtlinge Serbien. 186 Flüchtlinge erreichen täglich Ungarn und 111 Flüchtlinge erreichen täglich Österreich. In Italien ist die Lage dramatischer. Dort kommen täglich 3.645 Flüchtlinge an. Diese reisen über Libyen und das Mittelmeer nach Italien.

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30. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Libyen, Italien: mindestens 10 Frauen ertrunken · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

Die italienischen Rettungskräfte der Küstenwache kamen zu spät: Das Flüchtlingsboot war schon halb gesunken, die Bootsflüchtlinge im Wasser. Bislang wurden mind. 10 Leichen von Frauen geborgen, 107 Personen wurden aus dem Wasser gerettet. Mehr ist momentan noch nicht bekannt.

Quelle: La Repubblica

Nuova strage nel Canale di Sicilia, morte dieci migranti. Ad Augusta arriva il relitto del maxinaufragio con 700 vittime

Il barcone affondato nell’aprile 2015 recuperato dalla nave Ievoli Ivory nella rada del porto siciliano. Stamattina un gommone si è rovesciato al largo delle coste libiche: 107 persone tratte in salvo. Renzi: „Restituito alle vittime il diritto alla memoria, monito all’Europa su quali sono i veri valori“

di FRANCESCO VIVIANO

Un gommone carico di migranti si è rovesciato a venti miglia circa dalle coste della Libia: almeno dieci donne sarebbero annegate, mentre 107 superstiti sono stati tratti in salvo dalla guardia costiera. Una nuova strage che avviene nel giorno in cui arriva in Sicilia il relitto del peschereccio affondato il 18 aprile 2015 nel Canale di Sicilia che ha provocato 700 vittime, e che sarebbe la più grave tragedia avvenuta nel Mediterraneo. „Ho ordinato il recupero perché noi italiani conosciamo il valore della parola ‚civiltà'“, ha commentato il presidente del Consiglio, Matteo Renzi.

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30. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Algerien, Italien: 200 Harragas auf 10 Booten · Kategorien: Algerien, Italien · Tags:

Ungefähr 200 Harragas sind in den letzten Tagen auf 10 Booten aus der ost-algerischen Stadt Annaba nach Italien aufgebrochen. Drei Boote mit 60 Bootsflüchtlingen schafften es bis in internationale Gewässer und wurden von der italienischen Küstenwache gerettet. Sieben Boote mit 138 Personen wurden von der algerischen Küstenwache aufgebracht und in Kasernen-Gewahrsam genommen. Dort drohten sie mit kollektivem Selbstmord.

Quelle: El Watan

Départ massif de jeunes harraga depuis Annaba

Arrestation de 138 candidats à l’émigration clandestine

C’est un véritable départ massif de harraga auquel a assisté la wilaya de Annaba, depuis ce week-end. En effet, depuis jeudi, les gardes-côtes ont intercepté sept embarcations de construction artisanale dans plusieurs opérations.

Elles transportaient un total de 138 candidats à l’émigration clandestine dont un Subsaharien d’origine gabonaise, deux jeunes femmes et deux enfants de quatre et sept ans, avons-nous appris de la Protection civile locale. Trois autres embarcations transportant plus d’une soixantaine de jeunes harraga ont réussi à traverser dans la nuit du jeudi à vendredi, les eaux territoriales algériennes.

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29. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Libyen: Geldkrise produziert Boat-people · Kategorien: Libyen, Video · Tags: ,

Seit Monaten herrscht in Libyen eine Finanzkrise. Nur kleine, limitierte Bargeldbeträge können an Geldautomaten gezogen werden. In den letzten Tagen bilden sich vor den Banken lange Schlangen von Menschen, die Geld abzuheben versuchen. Nicht nur im Handel, sondern auch im Alltag ist Geld knapp geworden. Vielen MigrantInnen wird kein Lohn mehr ausgezahlt, sie verwandeln sich mit dem Versuch der Ausreise in Boat-people.

Quelle: The Libya Observer

Video: Libya’s cash crisis deepens

People stand under the glaring sun for long hours to cash out their salaries

Libyans’ suffering continues as they continue to stand in long queues at the banks’ doors due to the never-ending cash crisis, which crippled the banking system and made the living conditions of people worse than ever.

 

 

With such suffering and with people hoping that the crisis comes to an end as it has been worsening since the start of this year, especially that the government printed massive sums of the Libyan dinar, the Central Bank of Libya announced in a statement that the cash crisis cannot be solved by printing new banknotes but by eradicating the essential reasons for the crisis, which are the political fragmentation, stoppage of oil production, and lack of security.

29. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Libyen: Ölfirma-Küstenwache bringt 246 Boat-people auf · Kategorien: Italien · Tags:

Die libyschen Küstenwachen sind eigentlich Teil des nationalen Militärs. In den letzten Monaten treten Fraktionen der Küstenwachen als „Öl-Wachen“ auf, die sich einzelnen Ölförder- und Ölexportgesellschaften zuordnen. Sie bringen Boat-people in den libyschen Küstengewässern auf, auf Anordnung aus Italien und offensichtlich gegen Geld?

Quelle: Libya News Today

246 illegal immigrants rescued 9 miles off Sabratha

Tripoli, 29.06.2016 Coast Guard of Zawia oil Refinery Posthas rescued 246 illegal immigrants on board two boats 9 nautical miles off Sabratha. Libyan Navy spokesman Col Ayub Qassem…

29. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für „Kunstaktion in Berlin: Der Flieger bleibt unten“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: taz

Bevor sich Flüchtlinge Tigern zum Fraß vorwerfen lassen sollen, wollten Aktivisten 115 Personen aus der Türkei einfliegen. Daraus wird nichts.

BERLIN taz | Dass dieses Flugzeug am Dienstagabend um 19 Uhr wirklich auf dem Flughafen Berlin-Tegel landen würde, damit hatten viele ohnehin nicht gerechnet. Die Gründe, warum die „Flugbereitschaft der Zivilgesellschaft“, ein Kunstprojekt des sogenannten Zentrums für Politische Schönheit, am Boden bleibt, sind dennoch interessant.

Mit viel Tamtam hatte das Zentrum, das sich einem „radikalen Humanismus“ verschrieben hat und in der Vergangenheit immer wieder Aufsehen erregt hat, in der letzten Woche seine neueste Kunstaktion in Berlin eingeleitet: In einem Käfig vor dem Maxim-Gorki-Theater nahe des Berliner Regierungsviertels hat die Gruppe Schauspieler in römischen Kostümen platziert und darüber hinaus vier Tiger, denen sich laut Ankündigungen der Künstler an diesem Dienstagabend Flüchtlinge freiwillig zum Fraß vorwerfen lassen wollen. Eine Kunstaktion, die, wie immer, polarisiert. Ihr Titel: „Not und Spiele: Flüchtlinge fressen“.

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29. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingskrise: EU beschließt Anreize für Herkunfts- und Transitländer in Afrika“ · Kategorien: Afrika, EU · Tags:

Quelle: EurActiv

Der EU-Gipfel hat gegen den Flüchtlingsandrang nach Europa erste Deals mit Drittstaaten “bis zum Jahresende” beschlossen. Die Grünen warnen vor “Strafaktionen” auf Kosten von Flüchtlingen.

In der Flüchtlingskrise setzt die EU auf eine stärkere Zusammenarbeit mit Herkunfts- und Transitländern insbesondere in Afrika. Für ausgewählte Staaten sollten an Bedingungen geknüpfte “wirksame Anreize” geschaffen werden, um Flüchtlingsströme zu reduzieren und “irreguläre Einwanderer” in ihre Heimat zurückzubringen, beschloss der EU-Gipfel am Dienstag. Ziel seien “schnelle Ergebnisse”.

Die EU müsse “alle Instrumente” einsetzen, um “die notwendige Hebelwirkung” zu erzeugen, damit die betreffenden Staaten mit der EU zusammenarbeiteten. Dazu gehörten Finanzmittel, die Entwicklungszusammenarbeit und der Handel. Die Bereitschaft zur Rücknahme und Rückführung von Flüchtlingen sei dabei “der Schlüsseltest für die Partnerschaft”.

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