05. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Calais-Flüchtlinge im Schlossgarten“ · Kategorien: Frankreich · Tags:

Quelle: DW

Knapp 6000 Flüchtlinge wurden aus dem sogenannten Dschungel von Calais abtransportiert und in ganz Frankreich verteilt. Der Ort Talence bei Bordeaux nahm eine kleine Gruppe vorübergehend freundlich auf.

„Hier ist es zehnmal besser als in Calais“, bestätigt Chakka (rechts im Bild), der auf der Treppe des verfallenen Schlösschens in der Sonne sitzt. „Eine Million mal besser“, lacht sein Freund Fofana. Die beiden kommen aus der Elfenbeinküste und kennen sich, seit sie im Dschungel von Calais in Zelten gehaust haben. „Wir sind zusammen mit dem Bus hierher gekommen, wir haben tagelang angestanden, erst am Mittwoch waren wir dran. Jetzt wohnen wir hier in einem Container mit zwei Pakistanern. Wir vertragen uns, alle sind entspannt, es gibt keine Messer und keine Gewalt wie im Dschungel.“

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05. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Oran, Mostaganem, Tenès: 72 harraga dont un couple et ses trois enfants interceptés“ · Kategorien: Algerien, Mittelmeerroute

Quelle: Le Quotidien d’Oran

par K. Assia Et B. Otsmane

Plusieurs tentatives de migration clandestines ont été déjouées à Oran, Mostaganem et Tenès. Les forces navales de la façade maritime ouest ont intercepté, jeudi matin, 4 embarcations, au large d’Aïn El Turck. Il était 3h, lorsque les gardes-côtes ont repéré ces embarcations à destination des côtes européennes. Plusieurs vedettes ont été mobilisées pour ramener à terre les ‘harraga‘. Les embarcations avaient à leur bord 4 groupes de 15, 14, 12 et 11 migrants, soit un total de 52 candidats à l’émigration clandestine. Parmi les ‘harraga‘, un couple et ses 3 enfants, âgés de 4, 6 et 11 ans. Les clandestins ont été reconduits, au port d’Oran et remis aux services de sécurité pour le complément de l’enquête. Pour leur part, les éléments de la station maritime de Ténès, ont intercepté, jeudi à l’aube, une embarcation transportant 10 candidats à l’émigration clandestine a-t-on appris du groupement territorial des gardes-côtes de Ténès, dépendant du Commandement de la façade maritime centre.

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05. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Syrian refugees: Between war and crackdown in Lebanon“ · Kategorien: Libanon · Tags:

Quelle: Al Jazeera

What will Michel Aoun’s presidency mean for Syrian refugees facing an increasingly hostile climate in Lebanon?

by Olivia Alabaster

Ehden, Lebanon – More than 1.5 million Syrian refugees have made Lebanon their temporary home, but now, newly elected President Michel Aoun is vowing to send them back to their country, still in the throes of a civil war with no end in sight.

„There will be no solution in Syria without the return of the Syrian refugees to their country,“ Aoun said in his inaugural speech this week. „The issue of the Syrian refugees should be resolved as soon as possible.“

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05. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „As the Jungle’s torn down, more refugees die due to Western hypocrisy“ · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags: ,

Quelle: GreenLeft

French authorities announced their operation to demolish “the Jungle”, the makeshift refugee settlement in the northern French port of Calais, was completed on October 26, with refugees bussed to government-controlled centres dispersed throughout France.

But this claim was contradicted by chaotic scenes of the camp in flames and more than 1600 unaccompanied minors being excluded from the transfer to other camps. All the while, British and French politicians bickered over whose responsibility they were.

Most of the unaccompanied minors are teenagers but some are as young as eight, the October 30 Guardian said.

ore than a week later, riot police were still being deployed against the unaccompanied minors. Some had been housed in shipping containers on the edge of the camp and some slept rough in the vicinity.

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05. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Vor Schiffsunglück mit 240 Toten: Schleuser schossen auf Flüchtlinge“ · Kategorien: EU, Libyen, Mittelmeerroute · Tags: , ,

Quelle: n-tv

Nachrichten von Todesopfern unter Flüchtlingen im Mittelmeer sind zu einer schrecklichen Routine geworden. Nun werden besonders grausame Details von der jüngsten Katastrophe mit über 200 Todesopfern bekannt. Die EU muss sich schwere Kritik anhören.

Vor der Katastrophe mit wahrscheinlich fast 240 Toten im Mittelmeer haben Schleuser nach UN-Angaben auf Flüchtlinge geschossen, damit sie an Bord gehen. Das Kinderhilfswerk Unicef teilte mit, Augenzeugen hätten berichtete, dass sie nicht auf das Schiff gehen wollten, weil es ihnen unsicher erschienen sei. „Aber die Schmuggler schossen auf sie und zwangen sie, zu gehen“, sagte Helena Rodriguez vom UN-Kinderhilfswerks Unicef. Am Donnerstag war bekannt geworden, dass nach dem Kentern mehrerer Flüchtlingsboote wenige Kilometer vor der libyschen Küste mindestens 239 Menschen vermisst werden.

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05. November 2016 · Kommentare deaktiviert für München: „Räumung am Sendlinger Tor – Flüchtlinge verlassen Protestcamp friedlich“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Quelle: Süddeutsche Zeitung

  • Die Räumung des Flüchtlingscamps verläuft friedlich, die meisten konnten den Platz aus eigener Kraft verlassen.
  • Zwölf Demonstranten sind auf einen Baum geklettert, die Polizei alarmiert ihre Höhenrettungstruppe.
  • Man habe angesichts der sinkenden Temperaturen und der Ankündigung, dass der Hungerstreik ausgeweitet werden soll, eingreifen müssen, so die Polizei.

Von Christian Gschwendtner, Isabel Meixner und Frank Müller

Es ist Freitagabend, kurz nach 17 Uhr, als die Münchner Sicherheitsbehörden nicht mehr länger zusehen wollen: Nach Tagen der Eskalation rund um das Flüchtlingscamp auf dem Sendlinger-Tor-Platz beginnen die Münchner Polizei und das Kreisverwaltungsreferat (KVR) mit der Räumung des Platzes. Ein Vertreter des Kreisverwaltungsreferats liest den Auflösungsbescheid vor, anschließend haben die Demonstranten Zeit, den Platz zu räumen. Die Behörden hätten handeln müssen, um die Gesundheit der Teilnehmer zu schützen, und auch angesichts der sinkenden Temperaturen und der Ankündigung der Flüchtlinge, den Hungerstreik auszuweiten, heißt es in Durchsagen am Ort und in Botschaften der Polizei auf Twitter.

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