20. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Kenya postpones planned closure of Dadaab refugee camp · Kategorien: Hintergrund, Sahara

Quelle: The Guardian | 16.11.16

Government bows to international pressure and agrees to six-month delay in shutting the world’s largest refugee complex, home to 300,000 Somalis

Kenya’s government said on Wednesday it had agreed to delay the closure of a Somali refugee camp that it sees as a security risk, after international pressure to give residents more time to find new homes.

Nairobi had vowed to shut Dadaab camp this month, saying it was being used by Islamist militants from neighbouring Somalia who have launched a string of attacks on Kenyan soil.

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20. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Stadt ohne Perspektive: Dadaab · Kategorien: Hintergrund, Rezensionen

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Ben Rawlence
City of Thorns, Nine Lifes in die World’s Largest Refugee Camp
London (Portobello Books) 2016

Auf Deutsch
Stadt der Verlorenen: Leben im größten Flüchtlingslager der Welt
Verlag Nagel & Kimche AG 24,80 €

Ben Rawlence hat mit seinem Bericht über das größte Flüchtlingslager der Welt unglaublich viele Facetten des Krieges aus verschiedenen Blickwinkeln „von unten“ festgehalten:

Er beschreibt aus der Sicht der Vertriebenen, deren Enteignung und Vertreibung durch die Hungerpolitiken (incl. internationaler Hilfe) und als direkte Folge der Waffenlieferungen aus Europa und USA. Al-Shabaab, weitere somalische, kenianische, äthiopische Warlords und Politiker sowie imperialistische Kräfte arbeiten hier Hand in Hand.

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20. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Europas unsichtbare Mauer“ · Kategorien: EU · Tags:

Quelle: taz | 20.11.2016

Trump will mit einer Mauer Flüchtlinge aufhalten und europäische Politiker sind erschüttert. Wie heuchlerisch! Sie haben doch selbst eine gebaut.

Doris Akrap

Donald Trump wird es nicht nötig haben, auf Europa und seine Heuchelei zu verweisen. Vielleicht wird er es aber auch doch tun, einfach weil er Bock drauf hat, wieder mal eine neue Volte auszuprobieren. Denn er könnte, wenn er wollte, ja mal nachfragen, wie die EU ihre unsichtbare Mauer an der Mittelmeerküste eigentlich nennt – und wie viele Flüchtlinge die EU dieses Jahr schon im Mittelmeer hat absaufen lassen.

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20. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „20 Jahre für Grenzübertritt: Ungarn führt Schauprozesse gegen Geflüchtete“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien, Ungarn · Tags:

Quelle: ak 621 | 15.11.2016

Von Britta Rabe

Am 16. September 2015 schließt Ungarn seinen Grenzübergang nach Serbien. Ein meterhoher Stacheldrahtzaun sichert jetzt den gesamten Grenzverlauf. Erst am Vortag ist ein Gesetz in Kraft getreten, das »illegale Einwanderung« als Straftat mit bis zu drei Jahren Haft kriminalisiert. Seit den späten Abendstunden dieses Septembertags ist das Tor des Grenzübergangs Röszke verbarrikadiert. Bis dahin durchquerten täglich Tausende die Grenze von Serbien nach Ungarn, in Richtung Österreich, Deutschland oder weiter nach Norden.

Am Grenzübergang Röszke führt die unerwartete Schließung bei den ankommenden Menschen zu Überraschung, Unsicherheit und Wut. Aus der Menge heraus versuchen einige, den Zaun zu überwinden und das Tor zu öffnen. Das gelingt schließlich: Die Menschen strömen erleichtert hindurch, für die meisten ist gar nicht ersichtlich, dass sie sich selbst den Durchgang erkämpft haben. Auch der ungarische Grenzschutz ist zurückgewichen, die Menge ruft »Thank you, Hungary! Thank you!«

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20. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „123 migrants escape from detention center in Istanbul, set building on fire“ · Kategorien: Türkei, Video · Tags:

Quelle: Göçmen Dayanişma

goecmen

This Saturday, on November 19th, 123 migrants managed to escape the Kumkapı deportation center in Istanbul, after starting a fire in their cells. While the fire brigades were working to extinguish the fire, the migrants broke through the gate of the courtyard and runaway despite the policemen shooting in the air. The police forces brought 20 of them back while searching the neighborhood.

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20. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Libye : La flottille humanitaire redoute l’hiver“ · Kategorien: Libyen, Mittelmeerroute

Quelle: El Watan | 18.11.2016

Les migrants continuent cette année de prendre la mer en nombre depuis la Libye, mais la flottille humanitaire, qui vient à leur secours, n’est pas taillée pour l’hiver et, sans aide, elle redoute de nouveaux drames.

Plus de 3200 migrants secourus, au moins 11 morts et 230 disparus : au large de la Libye, les cinq derniers jours ont été plus chargés que l’ensemble du mois de novembre de l’année dernière. Le record de plus de 27 300 migrants enregistrés sur les côtes italiennes en octobre et le total qui dépasse déjà 8000 en novembre confirment que cette année les dangers de la mer en cette saison ne dissuadent pas les migrants ni leurs passeurs. Or la majeure partie des navires humanitaires privés qui ont joué un rôle essentiel dans les secours cette année seront rentrés au port à la fin du mois, pour des raisons de sécurité mais aussi pour des travaux de maintenance essentiels en vue des opérations probables de l’année prochaine.

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