30. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Der nächste heikle Flüchtlings-Deal“ · Kategorien: Ägypten, EU, Mittelmeer

Quelle: Süddeutsche Zeitung | 30.11.2016

  • Die Zahl der Flüchtlinge, die in diesem Jahr über die zentrale Mittelmeer-Route nach Italien gekommen sind, stieg auf 171 300.
  • Zugleich wird 2016 das tödlichste Jahr für Migranten sein: 4700 sind bisher im Mittelmeer ertrunken.
  • Schon länger wird daher über Flüchtlingsabkommen der EU mit nordafrikanischen Ländern debattiert.
  • Nun will der Auswärtige Ausschuss des Bundestags über das Thema beraten.

Von Paul-Anton Krüger, Kairo

Am Montag hat Italiens Küstenwache wieder 1400 Menschen aus seeuntüchtigen Gummi- und Holzbooten gerettet, die vor der Küste Libyens trieben. Die Zahl der Flüchtlinge, die in diesem Jahr über die zentrale Mittelmeer-Route nach Italien gekommen sind, stieg auf 171 300 und damit über das Niveau von 2014, dem bisherigen Rekordjahr für diesen Fluchtweg.

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30. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Greece’s Tower of Babel: An unusual place“ · Kategorien: Griechenland, Video · Tags:

Quelle: Al Jazeera | 30.11.2016

City Plaza functions collectively with refugees and activists cooking, cleaning, and making decisions together.

Athens, Greece – From the outside, City Plaza Hotel might not look like much, just another shabby building in the Greek capital of Athens, neglected during years of the economic crisis. Step inside its doors to find a unique space for hundreds of people from all over the world: refugees.

city-plaza

[Al Jazeera/Matthew Cassel]

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30. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „EU must do more to protect child migrants, NGOs say“ · Kategorien: EU · Tags: ,

Quelle: EUObserver | 30.11.2016

The EU and member states aren’t doing enough to safeguard the interests of child migrants, 78 human rights groups have said.

By ALEKSANDRA ERIKSSON

The activists, meeting in Brussels for the European Forum on the Rights of the Child on 29 and 30 November, said in a joint statement that children have their rights breached constantly.

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30. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Rapporto diritti globali 2016: nella Fortezza Europa crescono poveri, muri e populismi · Kategorien: Lesehinweise · Tags:

Quelle: Il Manifesto | 30.11.2016

rapporto-diritti-globali

Il rapporto 2016. Il 14° Rapporto sui diritti globali, il rapporto sugli effetti della globalizzazione: “Fortezza Europa, polveriera mondo”. Dal Jobs Act alla Loi Travail, dal Ttip al Ceta e alle politiche securitarie e xenofobe: l’inchiesta collettiva più aggiornata sulla crisi della globalizzazione e la ferocia del neoliberismo

L’Europa è un «labirinto di barriere» tra «muri fisici» e «muri invisibili» . «Un continente allo sbando sul piano economico, sociale e anche etico». Il XIV rapporto «Diritti globali», curato da Sergio Segio, per l‘Associazione Società InFormazione e promosso dalla Cgil e – tra gli altri – Gruppo Abele, Legambiente, Arci o Antigone, conduce un’analisi che non fa sconti alla «Fortezza Europa» collocata in una «polveriera mondo»: politiche securitarie sull’immigrazione, i vergognosi accordi con la Turchia, la «pericolosa la costante associazione profughi-aumento della minaccia terrorista, fatta da politici e governi incauti», il muro ungherese e il filo spinato all’entrata del tunnel sulla Manica verso il Regno Unito.

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30. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Martin Kobler: „Rettungsoperationen ziehen Schleuser an“ · Kategorien: Afrika, Libyen · Tags: ,

Quelle: DW | 29.11.2016

1400 Flüchtlinge wurden Anfang der Woche vor Libyens Küste gerettet. Im DW-Interview spricht der UN-Sondergesandte für Libyen über die negative Seite von Rettungsaktionen – und Milliarden möglicher neuer Flüchtlinge.

Deutsche Welle: Rettungsaktionen in internationalen Gewässern, wie sie im Rahmen der europäischen Operation Sophia gegen Schleusernetzwerke im Mittelmeer oder von humanitären Organisationen durchgeführt werden, haben laut Kritikern einen negativen Effekt: Schleuserbanden sollen davon profitieren. Wie sehen Sie das?

Martin Kobler: Sie haben in der Tat diesen ungewollten Effekt. Die europäischen Schiffe sind ja nur außerhalb der 12-Meilen-Zone (die zum Staatsgebiet der Küstenstaaten gehört, Anm. d. Red.) unterwegs. Deswegen bringen die Schleuser die Menschen an die Grenze der 12-Meilen-Zone und rufen sogar die italienische Küstenwache an: Holt diese Menschen jetzt dort ab! Natürlich haben diese Operationen diesen „Pull-Faktor“, dass sie die Leute anziehen, deshalb können sie auch nur ein Teil der Lösung sein. Und solange die Staatlichkeit in Libyen nicht wiederhergestellt wird, wird auch der Menschenschmuggel nicht aufhören.

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30. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Interceptan en Gran Canaria una patera de 16 inmigrantes, 13 posibles menores“ · Kategorien: Spanien · Tags:

Quelle: Canarias 7 | 29.11.2016

Una patera con 16 inmigrantes a bordo, 13 de ellos posiblemente menores, ha arribado a Gran Canaria tras ser interceptada en horas de esta madrugada por una patrullera de la Guardia Civil a 6 millas al sur de la isla, según ha informado este martes la Cruz Roja.

Personal de la organización humanitaria trasladó a un centro de salud a uno de los ocupantes de la embarcación al presentar dolor abdominal, si bien todos presentaban en general buen estado de salud, según ha detallado el Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad regional 112 en su cuenta de Twitter.

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30. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Eritrean child asylum seekers abandon French centre in bid to reach UK“ · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags: ,

Quelle: The Guardian | 29.11.2016

Group of 44 children run away from Le Havre reception centre over poor conditions and frustration at delays in processing their claims

Diane Taylor

Forty-four child asylum seekers from the demolished refugee camp in Calais have run away from a reception centre in Le Havre over poor conditions, saying they are returning to Calais to try to make their own way to the UK.

The children were among more than a thousand placed into centres around France to be looked after by the authorites after the camp was demolished.

The children left the centre on Tuesday morning after waiting weeks for the Home Office to process their cases and decide whether they were entitled to come to the UK.

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30. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Hier haben es die Männer schwerer“ · Kategorien: Deutschland, Libanon · Tags: , ,

Quelle: der Freitag | 30.11.2016

Interview Wie verändern Krieg, Flucht und Exil die Geschlechterrollen? Die syrische Soziologin Nisren Habib forschte in ihrem Heimatland, im Libanon und jetzt auch in Deutschland

Sie bittet um Entschuldigung, als sie in den Hof des Berliner Wissenschaftszentrums kommt. Das könne heute länger dauern, sie spreche sehr langsam. Die vergangene Nacht hat Nisren Habib vor der Ausländerbehörde verbracht, um in der langen Warteschlange einen Termin zu bekommen – zum sechsten Mal. Die Berliner Bürokratie ist unerbittlich, auch wenn es um eine syrische Wissenschaftlerin mit einem Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung geht. Dieses Mal hat es geklappt. Jetzt kann Habib weitere drei Monate in Deutschland forschen und erzählen: darüber, wie Krieg und Exil Geschlechterrollen verändern.

der Freitag: Frau Habib, wenn Sie die Situation in Syrien vor Ausbruch des Krieges 2011 und heute vergleichen: Wie hat sich seitdem die Rolle der Frau verändert?

Nisren Habib: Wir alle dachten zunächst, die Revolution sei eine Chance für Frauen. Stattdessen hat uns der Krieg zurück in die Häuser getrieben. In Syrien leben progressive und traditionelle Frauen Tür an Tür. Aber rechtlich sind sie alle benachteiligt. Es gab auch vor dem Krieg keine Lobby für sie. Und dann muss man unterscheiden – im Libanon ist die Situation für geflüchtete Frauen natürlich anders als in Jordanien – oder in Europa.

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30. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland: Flüchtlinge schutzlos dem Wetter ausgesetzt“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Telepolis | 30.11.2016

Regenfälle, Hagelstürme und Temperaturstürze um 10 Grad: Die Inseln, auf denen Flüchtlinge wegen des EU-Türkei-Deals verharren, werden zu Notstandsgebieten

Wassilis Aswestpoulos

Die für die Insel Lesbos zuständige Regionalpräsidentin Christiana Kalogirou hat beim Generalsekretär für Zivilschutz, Giannis Kapakis, beantragt, die Insel Lesbos zum Katastrophengebiet zu erklären. Grund sind die anhaltenden sintflutartigen Regenfälle, Hagelstürme und der Kälteeinbruch mit einem Temperatursturz um zehn Grad Celsius.

Zahlreiche Häuser der Insel stehen unter Wasser, Geschäfte wurden überflutet. In der gleichen Lage wie die ägäische Insel Lesbos befindet sich die ionische Insel Zakynthos. Auch Zakynthos ist Notstandsgebiet.

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30. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Ungarn: Orbán will ein Exempel statuieren“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags:

Quelle: taz | 29.11.2016

Der Syrer Ahmed H. steht am Mittwoch in Budapest vor Gericht. Er ist wegen illegalen Grenzübertrittes angeklagt. Ihm drohen 20 Jahre Haft.

Christian Jakob

BERLIN taz | Ein Gericht in Budapest verhandelt am Mittwoch wohl zum letzten Mal im Fall der „Röszke 11“. Das Vergehen der Gruppe von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten: Mit Tausenden weiteren Menschen waren sie am 16. September 2015 über die serbisch-ungarische Grenze gelaufen. Just zuvor hatte die ungarische Regierung den Grenzübergang in dem Ort Röszke, auf halbem Weg zwischen Belgrad und Budapest, geschlossen.

An den offenbar willkürlich heraus gegriffenen elf Personen will die Orbán-Regierung ein Exempel statuieren. Im Juli wurden zehn von ihnen wegen „illegaler Einreise“ zu Haft von ein bis drei Jahren, teils auf Bewährung, verurteilt. Übrig bleibt H.: Ihm drohen als angeblichem Rädelsführer 20 Jahre Haft.

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