16. April 2017 · Kommentare deaktiviert für Mayday – Europe causes Maritime Drama to unfold on Easter, Iuventa urgently requests assistance · Kategorien: Alarm Phone, Mittelmeer · Tags: , ,

Alarmphone | 16.04.2017

WatchTheMed Alarm Phone Press Release

Over this Easter weekend, we witnessed countless maritime emergencies unfold in the Central Mediterranean Sea. Thousands of people remain in situations of acute distress as European actors fail to support the large-scale Search and Rescue operations carried out by the NGOs.

Despite the anticipated surge in sea crossings via Libya, adequate rescue capacities remain absent – and it is only due to the courageous NGOs in the area that we have, so far, not learned about any major shipwrecks. They are, however, beyond their capacity and both the Iuventa and Sea-Eye have urgently signalled MAYDAY and requested support from the Italian Maritime Rescue Coordination Centre (MRCC) in Rome. The Iuventa has taken in hundreds of people and cannot navigate anymore while many migrants remain on distressed vessels near them that, at any moment, can overturn. However, nobody seems to respond to their urgent MAYDAY signals.

European actors refuse to deploy rescue capacities, they want the sea to kill and to function as a gruesome deterrent. They fail not only to assist, they viciously seek to criminalise those who struggle against mass death at sea.

We as the Alarm Phone, who were involved in two distress situations ourselves this weekend, call for an urgent deployment of Search and Rescue assets to prevent another catastrophe at sea.

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WatchTheMed Alarm Phone

16. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Deutsches Rettungsschiff in Seenot“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: , ,

Spiegel Online | 16.04.2017

Die private Hilfsorganisation Jugend Rettet hilft verunglückten Flüchtlingen im Mittelmeer. Nun ist ihr eigenes Schiff in Seenot geraten: „Wir sind manövrierunfähig, weil so viele Personen an Bord sind.“

Das Rettungsschiff einer privaten deutschen Hilfsorganisation ist auf dem Mittelmeer in Seenot geraten. „Wir sind komplett manövrierunfähig, weil so viele Personen an Bord sind“, sagte Pauline Schmidt, Sprecherin der Organisation Jugend Rettet. „Zusätzlich zieht schlechtes Wetter auf, und circa 400 Personen, die meisten Frauen und Kinder, befinden sich ohne Rettungswesten auf Booten in der Nähe.“

Die „Iuventa“ habe offiziell das Notsignal „Mayday“ an die zentrale Seenotrettungsleitstelle MRCC für das Mittelmeer in Rom gesendet. „Wenn keine Hilfe kommt, werden wir Leute verlieren“, sagte Kai Kaltegärtner, Kapitän des Schiffes.

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16. April 2017 · Kommentare deaktiviert für Migranti, 700 sbarchi in Calabria. Msf: “Sui corpi i segni delle guerre”. Ong: “Annegati in 20 nel Canale di Sicilia”- FOTO · Kategorien: Italien, Mittelmeer · Tags: , , ,

Il Fatto Quotidiano | 16.04.2017

Arrivata a Reggio Calabria della nave „Vos Prudence“: a bordo c’erano 649 profughi. Moltissimi sono subsahariani, ma anche di origine asiatica, dal Pakistan e dal Bangladesh. Sarebbero invece almeno 20 le persone annegate al largo delle coste della Libia, mentre cercavano di raggiungere l’Europa. A l’equipaggio della Moas, una ong con sede a Malta

Ferite d’arma da fuoco, torture e maltrattamenti. Per la prima volta sui corpi di migranti sbarcati sulle coste italiane si cominciano a vedere “i segni delle guerre“. Lo racconta Michele Trainiti, responsabile del soccorso e della ricerca in mare di Medici senza frontiere, dopo l’arrivo a Reggio Calabria della nave “Vos Prudence“: a bordo c’erano 649 profughi. Moltissimi sono subsahariani, ma anche di origine asiatica, dal Pakistan e dal Bangladesh. Quasi in contemporanea, sul litorale di Melito Porto Salvo, sono sbarcati 89 migranti, molti dei quali di origine siriana. Sul posto sono intervenuti i carabinieri mentre da Reggio la prefettura, che aveva allestito il punto di fotosegnalamento e identificazione sulla banchina del porto, ha inviato due pullman per prelevare anche il secondo gruppo di migranti. Ad accogliere i profughi anche il sindaco di Reggio Giuseppe Falcomatà, il procuratore generale Luciano Gerardis, l’arcivescovo di Reggio Calabria-Bova, monsignor Giuseppe Fiorini Morosini. Alcuni migranti feriti sono stati affidati alle cure dei sanitari, così come una donna incinta.

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16. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Tarsia, il paese della Calabria che vuole ospitare un cimitero con le tombe di tutti i migranti morti“ · Kategorien: Italien · Tags: ,

Corriere della Sera | 16.04.2017

Presto il via ai lavori a Tarsia, in provincia di Cosenza. Il sindaco: «Vogliamo ridare dignità a questi morti e lanciare un messaggio al mondo che li criminalizza»

di Claudio Del Frate

Il più grande monumento a cielo aperto dedicato alla tragedia dell’immigrazione sarà un cimitero in Calabria. Nel comune di Tarsia, in provincia di Cosenza, ha fatto un passo avanti il progetto di seppellire qui, in un terreno appositamente dedicato, i corpi di tutti gli stranieri senza nome che muoiono nel Mediterraneo nel tentativo di raggiungere l’Italia. Un’ecatombe senza fine e che anche nel giorno di Pasqua ha contato almeno 20 vittime nell’ennesimo naufragio e oltre 700 disperati tratti in salvo all’ultimo momento. I tecnici del comune di Tarsia hanno completato il progetto e lo hanno presentato al sindaco Roberto Ameruso; il terreno c’è già ed è stato donato all’amministrazione pubblica dal promotore dell’idea, il presidente del movimento «Diritti Civili» Franco Corbelli.

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16. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Tschechien will EU-Quoten nicht erfüllen“ · Kategorien: andere Länder, EU · Tags:

Wiener Zeitung | 16.04.2017

Prag. Tschechien will die EU-Flüchtlingsquoten nicht länger erfüllen. Das Land habe im Rahmen des Umverteilungsprogramms vom September 2015 bisher zwölf Flüchtlinge aus Griechenland aufgenommen, sagte Innenminister Milan Chovanec der Onlineausgabe der Zeitung „Pravo“ vom Sonntag. „Tschechien hat nicht vor, weitere Migranten aufzunehmen“, fügte der Sozialdemokrat hinzu.

Die EU-Strafen sind es wert, sagt der tschechische Innenminister

Als Grund nannte Chovanec, dass es für seine Behörden schwierig sei, die Flüchtlinge in den Auffanglagern in Italien und Griechenland auf Gefahren für die innere Sicherheit zu überprüfen. Diese würden nicht für die Dauer des Verfahrens – Wochen bis Monate – an einem Ort bleiben. Der Minister räumte ein, dass Prag nun Strafzahlungen an die EU-Kommission drohten. Aber das sei es wert, erklärte der 47-Jährige: „Man darf diese Menschen nicht ohne Kontrollen hereinlassen.“

Nach dem Verteilschlüssel zur Notumsiedlung von 120.000 Schutzsuchenden aus stark belasteten Ankunftsländern wie Griechenland und Italien entfallen 2.978 Personen auf Tschechien. Die Vertreter von Tschechien, Ungarn, Rumänien und der Slowakei hatten im September 2015 gegen die EU-weite Quote gestimmt. Prag wollte den Mehrheitsbeschluss zunächst dennoch umsetzen.

16. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Vor spanischer Küste: Mehr als 100 Flüchtlinge gerettet“ · Kategorien: Mittelmeerroute, Spanien, Westlich · Tags: ,

Handelsblatt | 15.04.2017

Immer wieder riskieren Flüchtlinge ihr Leben auf ihrem Weg nach Europa. Vor der spanischen Küsten sind nun 125 Menschen gerettet worden. Sie wollten Europa über den Seeweg von Nordafrika aus erreichen.

Die spanische Seenotrettung hat in der Nacht zum Samstag 125 Flüchtlingen geborgen, die in drei Booten die gefährliche Überfahrt von Nordafrika riskiert hatten. Das erste Boot wurde nach Angaben des Roten Kreuzes mit 52 Afrikanern, darunter 11 Frauen, gegen Mitternacht im Alborán-Meer östlich der Straße von Gibraltar entdeckt. Die zweite Gruppe mit 62 nordafrikanischen Männern sei aus eine Holzboot westlich der Meerenge im Atlantik geborgen worden. Das dritte Boot mit elf weiteren Migranten sei von einen Nato-Aufklärungsflugzeug im Mittelmeer gesichtet worden, das die Rettungskräfte alarmiert habe.

16. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Tausende Menschen aus Seenot gerettet“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: , ,

Zeit Online | 16.04.2017

Private Retter am Limit

Rom (dpa) – Innerhalb von 48 Stunden haben private Hilfsorganisationen auf dem Mittelmeer mehrere Tausend Menschen in Seenot gerettet.

Alleine am Samstag hätten die Nichtregierungsorganisationen Iuventa Jugend rettet, Moas und Sea-Eye etwa 3000 Flüchtlinge und andere Migranten auf Schlauch- und Holzbooten etwa 20 Meilen von der libyschen Küste entfernt ausgemacht, sagte der Kapitän der Iuventa, Kai Kaltegärtner, der Deutschen Presse-Agentur.

Am Freitag seien bereits 1800 bis 2000 Menschen von mehreren Nichtregierungsorganisationen (NGO) von Schlauchbooten gerettet worden. „Das ist so für uns noch nicht da gewesen“, sagte Kaltegärtner. „Wir befürchten, dass zum Sonnenaufgang weitere Boote kommen.“ Das Wetter auf See sei derzeit sehr gut.

Zeitweise habe die Iuventa am Samstag Hunderte Menschen versorgen müssen, die sich noch auf instabilen Booten befanden, weil die Kapazität ihres Bootes erschöpft war. Unter anderem habe ein deutsches Marineschiff den Hilfsorganisationen Flüchtlinge und Migranten abgenommen, um sie ans Festland zu bringen. Ob Menschen starben, war zunächst unklar.

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16. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Ungarn vermutet US-Milliardär Soros hinter illegaler Migration“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags: ,

Welt | 15.04.2017

Der Streit über die von Milliardär Soros gegründete Universität in Ungarn reißt nicht ab. Ungarns Staatschef Orbán lastet dem Amerikaner nun sogar an, der europäischen Flüchtlingskrise finanziell Vorschub zu leisten.

Seit Wochen führt der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán eine Kampagne gegen regierungskritische Zivilorganisationen sowie den US-Milliardär George Soros. Nun legt er in einem Interview der regierungsnahen Tageszeitung „Magyar Idök“ vom Samstag weiter nach – und stellt eine Verbindung zwischen dem Streit über die von Soros gegründete Central European University (CEU) in Budapest und der Flüchtlingskrise her.

„Die ganze Sache dreht sich darum“, erklärte der rechtskonservative Regierungschef, „dass George Soros, vor der Öffentlichkeit verborgen und unter Einbeziehung seiner ungarischen Organisationen, mit enormen Geldern die illegale Einwanderung fördert.“

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16. April 2017 · Kommentare deaktiviert für Come funziona il blocco dei migranti in Africa voluto dall’Unione Europea · Kategorien: Afrika, Alarm Phone · Tags:

Nuovi Desparecidos | 14.04.2017

di Emilio Drudi

Respingimenti più rapidi e facili nei confronti dei migranti, grazie alla cancellazione di un grado di giudizio nelle “cause” sui ricorsi per le richieste di asilo negate e le espulsioni; quadruplicazione del numero dei Cie, portati da 4/5 a 18, uno per regione, per un totale di 1.800 posti; più fondi per attuare i rimpatri forzati. Con il via libera arrivato dalla Camera, dopo quello del Senato, il decreto Minniti è operativo: ci si avvia velocemente a quella moltiplicazione degli allontanamenti coatti dei cosiddetti “stranieri irregolari” annunciata quattro mesi fa, forti anche degli accordi raggiunti con una serie di Paesi disponibili a “riprenderli” in Africa, anche a prescindere dalla loro nazionalità.

E’ un ulteriore passo verso l’attuazione completa del Processo di Khartoum, l’accordo fortemente voluto dall’Italia e firmato a Roma il 28 novembre 2014 tra l’Unione Europea e dieci Governi del versante orientale dell’Africa, con l’obiettivo – rafforzato dai successivi trattati di Malta (novembre 2015), che prevedono anche i rimpatri forzati dalla Ue – di esternalizzare il più a sud possibile i confini della Fortezza Europa, dandone in gestione la sorveglianza agli Stati africani contraenti, in cambio di milioni di euro, mascherati da “contributi allo sviluppo”. Un ulteriore passo in avanti, cioè, verso la realizzazione di quella barriera dove saranno altri a fare il lavoro sporco di bloccare i profughi e i migranti al posto dell’Italia e dell’Europa, ignorandone la volontà, la libertà, i diritti, la sorte stessa che li aspetta. E senza preoccuparsi dei metodi usati per tenerli al di là di quel muro.

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