04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Berlin: 1, 2, 100 Idomeni. Geflüchtete in Griechenland · Kategorien: Griechenland, Termine [alt]

Griechenlandsolidarität | 03.05.2017

Veranstaltungshinweis
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Donnerstag, 18. Mai 2017
19:00 bis 21:30 Uhr

Seit der Abschottung der Balkanroute und dem Inkrafttreten des sogenannten EU-Türkei-Deals vor ziemlich genau einem Jahr ist Griechenland zur Endstation für viele Schutzsuchende geworden. 62.000 Geflüchtete und Migrant*innen sitzen in dem Land an der Ägäis fest – unter unmenschlichen Bedingungen. Weder die griechische Regierung noch die EU scheinen gewillt, auch nur ein Mindestmaß an Infrastruktur vor Ort zu etablieren, geschweige denn, die mit dem EU-Türkei-Deal versprochenen legalen Wege nach Europa zu schaffen. So warten zum Beispiel noch immer rund 25.000 Menschen auf die zugesagte Umsiedlung in ein anderes EU-Land.

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04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Mit neuem Flugzeug mehrere Hundert Flüchtlinge gerettet“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: ,

Migazin | 04.05.2017

Allein im vergangenen Jahr war die Hilfsorganisation Sea-Watch an der Rettung von 20.000 Flüchtlingen beteiligt. Jetzt hält die Initiative auch per Flugzeug Ausschau nach hilfsbedürftigen Menschen im Mittelmeer – mit Erfolg.

Die Hilfsorganisation Sea-Watch hat mit dem Einsatz eines Flugzeugs nach eigenen Angaben die Rettung von mehreren Hundert Flüchtlingen auf Booten im Mittelmeer ermöglicht. „Wir konnten der Rettungsleitstelle in Italien inzwischen mehr als zehn Boote melden. Dadurch konnten wir verhindern, dass die Flüchtlinge ertrinken“, sagte Projektkoordinator Ruben Neugebauer dem Evangelischen Pressedienst. Seit Mitte April 2017 setzt die Organisation gemeinsam mit der Humanitarian Pilots Initiative erstmals ein Flugzeug ein, um vor der Küste Libyens Flüchtlingsboote zu suchen.

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04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU-Kritik an Seenotrettern ist zynisch“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: , , ,

Migazin | 04.05.2017

Die EU-Grenzschutzagentur Frontex kritisiert private Seenotretter dafür, dass sie Flüchtlingen auf hoher See helfen. Sie spielten Schleppern in die Hände. Migrationsforscher Oltmer weist diese Kritik zurück. Europa gehe es nur darum, sich abzuschotten.

Der Osnabrücker Migrationsforscher Jochen Oltmer wirft der Europäischen Union eine verfehlte und kurzsichtige Blockadepolitik gegenüber Flüchtlingen vor. Insbesondere die Versuche, die zivilen und privaten Seenotretter dafür verantwortlich zu machen, dass deutlich mehr Menschen über das Mittelmeer flüchteten und die europäischen Küsten erreichten, sei geradezu zynisch, sagte Oltmer dem Evangelischen Pressedienst: „Da werden Ursache und Wirkung vertauscht. Es wird mit Menschenleben gespielt. Wenn Menschen in Seenot nicht gerettet werden, ist das unterlassene Hilfeleistung.“

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04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Symposium 2017: Weltoffene Städte · Kategorien: Deutschland, Termine [alt] · Tags:

medico international | 25.04.2017

Räume einer anderen Globalisierung

Ausgehend von der solidarischen Praxis der „Sanctuary Cities“ diskutieren wir Perspektiven für ein anderes, wirklich weltoffenes Europa.

In den vergangenen Monaten haben die Europäische Union und viele Länder der Welt das Abschottungsregime eskaliert: Grenzen wurden geschlossen, Gesetze verschärft, Ängste geschürt, Bürgerrechte außer Kraft gesetzt. Unterhalb der nationalen Ebene aber leben zivilgesellschaftliche Initiativen und Kommunen eine andere Idee von Globalisierung. So positionieren sich weltweit Kommunen als Städte der Zuflucht (Sanctuary Cities). Sie bilden Räume gegenseitiger Hilfe unter Fremden und sind Anknüpfungspunkte für die demokratische Ausgestaltung eines transnationalen Gemeinwesens. Ausgehend von dieser solidarischen Praxis werden auf dem Symposium Perspektiven für ein anderes, wirklich weltoffenes Europa diskutiert. Den Eröffnungsvortrag am Donnerstagabend hält Gesine Schwan, die jüngst einen zukunftsweisenden Vorschlag zur Europäisierung der Flüchtlingspolitik und zur gerechten Finanzierung einer dafür erforderlichen Infrastruktur vorgelegt hat.

04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Italian prosecutor investigating NGO rescuers says has no proof of wrongdoing“ · Kategorien: Italien, Mittelmeer, Video · Tags: , ,

EurActiv | 04.05.2017

An Italian prosecutor who began an investigation into possible ties between humanitarian organisations that rescue migrants at sea and Libya-based people smugglers said on Wednesday (3 May) he had no proof of any wrongdoing.

Carmelo Zuccaro, the chief prosecutor of the Sicilian port city of Catania, previously said he had evidence of phone calls between people smugglers and aid groups, but on Wednesday he said he was expressing only a “hypothesis” and had no proof that could be used in court.

“The ample amount of money that some of the newer NGOs have is an element of suspicion and it is something we are looking into … No evidence has yet been found” of illicit funding, Zuccaro said. “The profiles of some NGO crew members are not exactly philanthropic.”

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04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „91 migrants arrive on Aegean islands in past 48 hours“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Ekathimerini | 04.05.2017

A total of 90 migrants and refugees have arrived on the eastern Aegean island of Lesvos in the past 48 hours, authorities said Thursday, adding that two suspects have been arrested on human trafficking charges.

A single arrival has been recorded on Chios over the same period, authorities said.

A total of 8,600 asylum-seekers are currently stranded on Lesvos, Chios and Samos, according to official data Thursday.

04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „L’Europa non può affidare alla Libia le vite dei migranti“ – Video · Kategorien: EU, Italien, Libyen, Video

Internazionale | 04.05.2017

“Il rischio è che Italia ed Europa si rendano complici delle violazioni dei diritti umani commesse in Libia”, dice il direttore generale di Medici senza frontiere (Msf) Arjan Hehenkamp. Mentre le organizzazioni non governative che salvano i migranti nel Mediterraneo centrale sono al centro di un processo di criminalizzazione, l’Italia e l’Europa stanno cercando di delegare alle autorità libiche la soluzione del problema degli sbarchi.

Msf, altre ong e alcune organizzazioni internazionali, come l’Unicef, hanno denunciato le difficilissime condizioni umanitarie in cui sono detenuti i migranti in Libia.

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04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Athen: Selbsthilfe von Geflüchteten“ · Kategorien: Griechenland, Video · Tags:

medico international | 19.04.2017

Sie sind aus Syrien geflohen. Sie sind in Idomeni gestrandet. Sie haben im Lager Lagkadikia den Kindern Hoffnung gegeben. Jetzt haben Geflüchtete des syrischen medico-Partners Jafra Foundation in Athen ein Haus für geflüchtete Frauen eröffnet. Sie organisieren sich selbst – denn die Lage in den offiziellen Camps ist katastrophal. Refugees to Refugees.

Wir haben Housam Jackl wiedergetroffen. Er berichtet von den Entwicklungen im letzten Jahr, der Arbeit in der selbstorganisierten Unterkunft und von seinen persönlichen Zukunftsplänen.

04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Tausende Flüchtlingskinder in Südosteuropa gestrandet“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags: , ,

DW | 04.05.2017

Nach Schätzungen von Unicef sind rund 25.000 Flüchtlingskinder in Südosteuropa gestrandet. Durch die schleppende Familienzusammenführung erlitten sie erhebliche emotionale Schäden, kritisiert das UN-Kinderhilfswerk.

Insgesamt hielten sich in Griechenland, Bulgarien, Serbien und weiteren Ländern der Region rund 75.000 Flüchtlinge und Migranten ohne klare Perspektive auf, teilte Unicef in Brüssel mit. „Obwohl sie ein legitimes Recht haben, zu ihren Familien in westeuropäischen Zielländern wie Deutschland und Schweden zu kommen, wissen die meisten gestrandeten Asylbewerber nicht, ob und wann ihnen die Weiterreise erlaubt wird“, hieß es.

Manche Mütter und Kinder hätten ihren Mann und Vater seit mehreren Monaten oder gar Jahren nicht gesehen. Der Prozess der Familienzusammenführung sei so schleppend und die Ungewissheit so groß, dass „beträchtlicher emotionaler Schaden und Angst“ bei den Kindern ausgelöst werde.

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