26. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Alarming MSF report: A Dramatic Deterioration For Asylum Seekers · Kategorien: Griechenland, Lesehinweise · Tags: ,

 

26. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „France: Police Attacking Migrants in Calais“ · Kategorien: EU, Frankreich · Tags: , , ,

Human Right Watch | 25.07.2017

Government Ignores Widespread Reports of Ill-Treatment

Paris) – French police in Calais routinely abuse asylum seekers and other migrants, Human Rights Watch said today. The French authorities turn a blind eye to the widespread reports of the abuse.

The 40-page report, “Like Living in Hell’: Police Abuses Against Child and Adult Migrants in Calais,“ finds that police forces in Calais, particularly the French riot police (Compagnies républicaines de sécurité, CRS), routinely use pepper spray on child and adult migrants while they are sleeping or in other circumstances in which they pose no threat. Police also regularly spray or confiscate sleeping bags, blankets, and clothing, and have sometimes used pepper spray on migrants’ food and water, apparently to press them to leave the area. Such acts violate the prohibition on inhuman and degrading treatment as well as international standards on police conduct, which call for police to use force only when it is unavoidable, and then only with restraint, in proportion to the circumstances, and for a legitimate law enforcement purpose.

“It is reprehensible for police to use pepper spray on children and adults who are asleep or peacefully going about their day,” said Bénédicte Jeannerod, Human Rights Watch’s France director. “When police destroy or take migrants’ blankets, shoes, or food, they demean their profession as well as harm people whose rights they’ve sworn to uphold.”

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26. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Die Wut ist entfacht“ · Kategorien: Deutschland, Lesehinweise · Tags: , , ,

derFreitag | 26.07.2017

Kapitalismus In den Krisenjahren haben sich zwei Formen des Widerstands entwickelt

Niels Boeing

Hamburgs G20-Tage markieren eine Zäsur. Auf den polizeilich erst verordneten und dann durchgeprügelten Ausnahmezustand folgt ein Backlash, den man in der immer noch relativ liberalen Bundesrepublik nicht erwarten konnte. Der Riot in der Schanze am 7. Juli hat einen regelrechten Volkszorn angestoßen. Die Stadt droht unverhohlen der gesamten außerparlamentarischen Linken mit Räumung, während Stadtteilzentren, Clubs, Buchverlage und andere linke Akteure mit Rachefantasien bombardiert werden. Selbst in der politischen Mitte heißt der Schlachtruf in Anlehnung an den Münchner Soziologen Armin Nassehi: „Eine Linke braucht es nicht mehr.“

Der medial angeheizte Aufschrei erinnert die heute ältesten Protestjahrgänge an die Hetze nach dem Schahbesuch von 1967. Es geht um Abrechnung. Die globalisierungskritische Linke habe sich erledigt oder sei endlich zu erledigen. Nichts könnte falscher sein. Was in Hamburg sichtbar wurde, ist zuerst, dass der Gipfelprotest nicht einfach eine Neuauflage der Proteste von Seattle 1999 oder Genua 2001 war. Was diese Proteste oder auch den von Heiligendamm 2007 von den jetzigen trennt, ist zum einen die Finanzkrise von 2008 mit ihren Folgen, zum anderen das inverse Panoptikum der sozialen Netzwerke.

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26. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „So hat Italien die Zahl der Mittelmeer-Flüchtlinge deutlich reduziert“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

Welt | 26.07.2017

Nachdem die Balkan-Route geschlossen wurde suchten immer mehr Flüchtlinge den Weg übers Mittelmeer. Nun hat Italien es trotz des Sommers geschafft, die Ankunftszahlen zu senken. Kein Zufall, wie die Italiener meinen.

Von Constanze Reuscher, Rom

In diesem Juli ist die Zahl der Flüchtlinge, die im Mittelmeer gerettet und nach Italien gebracht worden sind, stark gesunken. Zumindest im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – also vom 1. bis zum 25. Juli 2016 – sind bisher rund 14.000 Flüchtlinge weniger angekommen, nicht 23.552 wie 2016, sondern 9.396.

Dies sei kein Zufall und wegen der günstigen klimatischen Bedingungen in den Hochsommermonaten auch ungewöhnlich. Es sei auf die “intensive Arbeit des Innenministers Marco Minniti in den vergangenen Monaten” zurückzuführen, wie die WELT aus hohen Regierungskreisen erfuhr. “Vor allem hat die Kooperation und Unterstützung der libyschen Küstenwache funktioniert”, hieß es.

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26. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Europäische Flüchtlingskrise vor Gericht“ · Kategorien: EU, Kroatien · Tags: , , ,

DW | 26.06.2017

Die Folgen der großen Flüchtlingskrise 2015 und 2016 sind für Europa noch lange nicht vom Tisch. Zu schwierigen Rechtsfragen äußert sich nun der Europäische Gerichtshof.

Es geht um das Grundprinzip des europäischen Asylrechts: Während der Flüchtlingskrise hat Kroatien Tausende Migranten über die Grenze gelassen und deren Weiterreise nach Slowenien sowie nach Österreich organisiert. Damit sind beide Staaten bis heute nicht einverstanden und wollen Flüchtlinge zurück nach Kroatien schicken – doch die Betroffenen wehren sich.

Nach dem sogenannten Dublin-System ist in erster Linie derjenige EU-Staat für Asylverfahren zuständig, in dem ein Migrant nach einem illegalen Grenzübertritt zuerst den Boden der Europäischen Union betritt.

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26. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Migranti, Ue: „100 milioni per legge Minniti“. Gentiloni: „Segua mobilitazione dei Paesi“ · Kategorien: EU · Tags:

La Repubblica | 25.07.2017

La Commissione europea è pronta a dispiegare 500 esperti per Guardia costiera e a dare al governo italiano fondi aggiuntivi per accelerare asilo, rimpatri e integrazione. Ma le Ong contestano alcuni punti del ‚Codice condotta‘

ROMA – Se il governo italiano lo considererà utile, la Commissione Ue è pronta a „mobilitare fondi di emergenza fino a 100 milioni di euro per misure necessarie ad attuare la legge Minniti, ed in particolare ad accelerare il processo di asilo e di rimpatrio, e per assistere comunità e autorità locali che ospitano i migranti, e sostenere l’integrazione“. Lo ha scritto il presidente della Commissione europea Jean Claude Juncker in una lettera inviata al premier italiano.

Ma questa non è l’unica apertura all’Italia della Commissione europea che s’è detta pronta a rafforzare le attività di guardia costiera e protezione delle frontiere europee con il dispiegamento di 500 esperti. E ha offerto anche la disponibilità di chiedere all’Ufficio di supporto per l’Asilo (Easo) di rendere disponibili 40 unità.

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