26. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Proteste gegen Sklaverei in libyschen Flüchtlingslagern“ · Kategorien: andere Länder, Frankreich, Italien, Libyen · Tags: , , , , ,

Der Tagesspiegel | 25.11.2017

In europäischen Städten wird gegen Versklavung und Menschenhandel in Libyen demonstriert, im Mittelmeer ertrinken Flüchtlinge von dort.

In mehreren europäischen Städten wie Lyon, Marseille und Paris in Frankreich, in Genf in der Schweiz und in der belgischen Hauptstadt Brüssel demonstrierten am Samstag teilweise tausende Menschen gegen mutmaßliche Versklavung von Schwarzafrikanern und Sklavenhandel in Libyen.

Vor kurzem zeigte ein CNN-Video eine mutmaßlichen Sklavenauktion von schwarzafrikanischen Migranten in Libyen. Die international unterstützte Einheitsregierung des Landes kündigte nach der Verbreitung der Aufnahmen die Einrichtung einer Ermittlungskommission an und versprach, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Gleichzeitig aber wies sie daraufhin, dass ihr seit dem Sturz von Machthaber Muammar Gaddafi im Chaos versinkendes Land „Opfer der illegalen Immigration“ sei und nicht deren „Quelle“. Nach libyschen Angaben befinden sich in den Lagern derzeit 19.900 Menschen. Im September waren es erst 7.000.

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26. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Von Libyen nach Europa: Menschen, die durch die Hölle fliehen“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

ntv | 26..11.2017

Die Chance schrumpft, auf eines der Schlauchboote nach Europa zu kommen. Die Gefahr wächst, in Libyen Sklaverei, Folter oder Vergewaltigung zum Opfer zu fallen. Einige Menschen riskieren es trotzdem.

Von Issio Ehrich

Für seinen ersten Fluchtversuch büßte Hakims* Familie in Marokko. Das Telefon klingelte, ein Libyer war dran. Der Mann sagte, Hakim habe es nicht nach Europa geschafft. Er sei jetzt in seiner Hand. 1000 Dollar, sonst werde der Junge leiden. Hakims Familie überwies.

Für seinen zweiten Fluchtversuch musste Hakim um sein Leben fürchten. Der 29-Jährige wollte nicht, dass seine Familie ihn wieder freikauft. Hakim rannte. Die Libyer schossen. Projektile pfiffen ihm um die Ohren, schlugen vor seinen Füßen ein. Mit Glück kam Hakim davon.

Für seinen dritten Fluchtversuch blutete er. Die Männer, die Hakim fassten, rissen ihm den Mund auf, weit genug, um ein Messer hineinzuschieben. Sie ritzten ihm den Gaumen auf, die Innenseiten der Wangen, die Zunge.

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26. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Provokation gegen Bundeswehr-Schiff: Libyen entschuldigt sich für aggressives See-Manöver“ · Kategorien: Libyen · Tags: ,

Spiegel Online | 25.11.2017

Erst bedrängte die libysche Küstenwache Anfang November aggressiv eine deutsche Fregatte, später fielen sogar Schüsse. Nun müht sich Tripolis, den Vorfall als Missverständnis darzustellen.

Von Matthias Gebauer

Die libysche Küstenwache hat sich für eine gefährliche Provokation eines ihrer Patrouillenboote nahe der deutschen Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ auf dem Mittelmeer entschuldigt – und ungewöhnlich deutlich schwere Fehler der libyschen Seeleute eingeräumt. Nach SPIEGEL-Informationen bedauerte der Chef der libyschen Küstenwache gegenüber EU-Diplomaten und dem italienischen Kommandeur der EU-Mission „Sophia“ das „unprofessionelle Verhalten“ des eingesetzten Bootsführers. Er versprach, dass sich solche aggressiven Manöver nahe den Schiffen der EU-Mission nicht wiederholen.

Der Vorfall ereignete sich am 1. November bei einer Mission der deutschen Fregatte zur Rettung von Flüchtlingen rund 50 Kilometer vor der libyschen Küste. Die Bundeswehr nimmt dort an der EU-Operation „Sophia“ teil, sie soll die Schlepperaktivitäten aufklären, rettet aber auch immer wieder Flüchtlinge aus ihren nicht seetauglichen Booten.

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26. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Migranti, naufragi davanti a coste libiche: più di 30 morti, decine di dispersi. Marina libica: “Alcuni mangiati dagli squali” · Kategorien: Griechenland, Libyen · Tags: ,

Bei zwei Schiffsunglücken vor der libyschen Küsten sind über 30 Boat People ertrunken, Dutzende werden noch vermisst. Über Facebook berichtet die libysche Küstenwache, dass einige von Haifischen gefressen worden seien. Die Überlebenden wurden zurück in den Hafen von Tripolis gebracht. Bei einem weiteren Schiffsunglück in der Ägäis ist ein zehnjähriger Junge ums Leben gekommen.

Il Fatto Quotidiano | 25.11.2017

Due naufragi nei dintorni di Garabulli. Al momento si contano 31 morti e 200 sopravvissuti. Ma il numero delle vittime è destinato a salire: „Ci sono decine di dispersi“, afferma la guardia costiera libica

Sono almeno 30 le vittime di due naufragi avvenuti al largo delle coste della Libia occidentale, nei dintorni di Garabulli. “Ma il bilancio è destinato a crescere – dice il portavoce della Marina libica Ayub Ghasem – Abbiamo individuato diversi corpi. Ci sono decine di dispersi”. Le persone tratte in salvo – circa 200 secondo diverse fonti – sono state trasportate al porto di Tripoli. Le operazioni di salvataggio hanno interessato due barconi: in una i morti sono 31, di cui 3 bambini e 18 donne, e 60 le persone salvate, nell’altra 140 i sopravvissuti. Sulla propria pagina Facebook, la Marina libica scrive che “alcuni cadaveri sono stati mangiati dagli squali durante le operazioni di salvataggio”.  “Quando siamo arrivati sul posto abbiamo trovato due gommoni, in uno c’erano 60 persone ammassate e 31 corpi galleggiavano nell’acqua”, ha detto il colonnello Abu Abdel Barri. “Nell’altro abbiamo trovato 140 persone, per lo più provenienti da paesi dell’Africa sub-sahariana”.  L’account Facebook della Guardia costiera libica ha quindi pubblicato un’immagine del recupero dei corpi, avvolti in teli bianchi, spiegando che alcuni di essi sono stati divorati dagli squali. Poche ore prima il portavoce della marina libica, il colonnello Ayub Kasem, aveva reso noto il salvataggio negli ultimi due giorni di 326 persone a bordo di diverse barche dirette verso le coste dell’Europa. Le operazioni di salvataggio sono avvenute tra giovedì e venerdì.

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26. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Clashes erupt between Sub-saharan migrants and the inhabitants of a Casablanca neighborhood [Photos and video] · Kategorien: Marokko · Tags:

Yabiladi | 25.11.2017

Sub-Saharan migrants and residents of «Derb El Kebir» neighborhood clashed on Friday night, near Ouled Ziane bus station in Casablanca. The police intervened immediately in the area where the migrants established a squat in a public garden. Details.

Sub-Saharan migrants near Ouled Zian station in Casablanca clashed on Friday night with local residents of «Derb El Kebir» neighborhood. A fire was set off in the area next to the garden controlled by the migrants.

According to local residents, met on scene by Yabiladi, clashes erupted when a young man was attacked by the migrants.

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