16. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für Germany Backs Establishment of Global Migration Data Portal in Berlin · Kategorien: Deutschland, Hintergrund · Tags:

IOM | 15.12.2017

IOM today announced that it will establish a Global Migration Data Portal with financial backing from Germany. The portal will be housed at IOM’s Global Migration Data Analysis Centre (GMDAC) in Berlin and will be instrumental in promoting collaboration between IOM and other agencies to provide reliable and accessible data, as well as analysis on the movement of migrants and refugees.

Announcing the project with German Foreign Minister Frank-Walter Steinmeier, IOM Director General William Lacy Swing said: “Especially in critical times, such as those we are facing today, it is our task to ensure that responses to migration are based on sound facts and accurate analysis.”

“Too often data on migration are scattered between various institutions and countries. By bringing together data from a variety of sources, the portal will provide policy-makers with a unique global platform to access information about migratory trends,” he added.

The announcement came following the second Berlin Roundtable on Refugees and Migration, at which the German Foreign Minister met with the heads of international organizations working in the area of migration. The first Roundtable was held in November 2015.

The Roundtable was also attended by UN High Commissioner for Refugees Filippo Grandi, Special Representative of the UN Secretary-General for International Migration Peter Sutherland, Secretary General of the International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies Elhadj As Sy, European Commissioner for Migration, Home Affairs and Citizenship Dimitris Avramopoulos, and World Bank Group Chief Administrative Officer Shaolin Yang.

For further information, please contact Sabine Schneider at IOM Germany, Tel: +493027877817, Email: sschneider@iom.int

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n-tv | 15.12.2017

Neues Migrationsportal im Netz: Zahlen gegen Mythen

Kaum ein Thema beschäftigt die Menschen so wie der Zuzug von Ausländern und Flüchtlingen. Doch dabei sind viele Mythen und Missverständnisse in Umlauf. Ein neues Datenportal im Netz soll die nun bekämpfen.

Falsche und falsch interpretierte Zahlen über Migration können Politik und öffentliche Meinung nachhaltig negativ beeinflussen. Davor warnte Frank Laczko von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in Berlin. Der Leiter des IOM-Zentrums für Datenanalyse stellte im Auswärtigen Amt ein Internetportal vor, das internationale Zahlen zu Wanderungsbewegungen, Einwanderern, Asylbewerbern und Flüchtlingen aus verschiedenen Quellen bündelt, das „Migration Data Portal„.

Bisher mussten Experten, Journalisten und politische Entscheider sich diese Daten über die mehr als 240 Millionen Migranten weltweit an verschiedenen Stellen zusammensuchen. „Es gibt viele Fehlwahrnehmungen über Migration“, erläuterte Laczko. Gerade beim heiklen Thema Zuwanderung könne der oft schwierige Zugang zu verifizierten Daten populistische Tendenzen fördern, erläuterten auch andere Experten.

Das Portal enthält interaktive Karten. Gesucht werden kann weltweit, regional und nach Ländern. So zeigen die Zahlen, dass in den USA, Deutschland und Russland die meisten Zuwanderer leben (2015). Nationale Datensätze fehlen bisher, könnten aber in künftigen Ausbaustufen ergänzt werden. Außerdem wird aufgeklärt über Unterschiede bei Definitionen und Unklarheiten der Datenerhebung.

Benutzer könnten zunächst mit der englischen Sprachversion glücklicher werden. Die deutschsprachige Variante weist zum Veröffentlichungszeitpunkt noch zahlreiche Mängel auf. Einige Einträge wirken wie per Computer wörtlich aus dem Englischen übersetzt. So ist unklar, was etwa „Internationales Wander Lager als Prozentsatz der Bevölkerung“ bedeuten soll. Unter dem ebenfalls unklaren Begriff „Wanderfluss“ finden sich nur englische Einträge.

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