21. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Weniger abgelehnte Asylbewerber kehren freiwillig zurück“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Zeit Online | 21.12.2017

Die Bundesregierung verfehlt ihr Rückführungsziel. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat sich die Zahl der freiwilligen Ausreisen fast halbiert.

Die Bundesregierung hat laut einem Zeitungsbericht ihr Ziel verfehlt, in diesem Jahr deutlich mehr ausreisepflichtige Migranten zur Rückkehr in ihre Heimatländer zu bewegen. Die freiwilligen Ausreisen hätten sich bis Ende November 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu halbiert, berichtete die Welt unter Berufung auf die zuständige Behörde.

Wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) der Zeitung mitteilte, wurden 27.903 finanziell geförderte freiwillige Ausreisen bewilligt. Im Vorjahreszeitraum seien es mit 50.759 noch fast doppelt so viele gewesen. Auch bei den Abschiebungen gab es demnach keine Steigerung. Wie die Bundespolizei der Zeitung sagte, wurden bis Ende November 22.190 Menschen abgeschoben. Im gesamten Vorjahr waren es demnach 25.375 Personen.

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21. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU will am Mittelmeer Drohnen gegen Schlepper einsetzen“ · Kategorien: EU, Libyen, Mittelmeer · Tags: ,

Welt | 21.12.2017

Fast 170.000 Flüchtlinge erreichten 2017 Europa übers Mittelmeer. Die meisten kommen aus Libyen. Offenbar plant die EU nun, vor der libyschen Küste Drohnen zur Überwachung einzusetzen. Die Linke wittert einen Plan.

Nach offiziellen Erhebungen sind bis Mitte Dezember bislang 168.000 Flüchtlinge in diesem Jahr übers Mittelmeer nach Europa gekommen. Libyen ist dabei der Hauptstartpunkt für die Migranten aus Afrika, die die beschwerliche Überfahrt versuchen. Schleuser verfrachten sie häufig in seeuntüchtige und überladene Boote. Viele kentern. Die meisten Bootsflüchtlinge werden von Schiffen aufgegriffen und nach Italien gebracht.

Um den Kampf gegen Schlepper zu verstärken, plant die EU vor der libyschen Küste künftig auch Drohnen zur Überwachung einzusetzen. Das berichtet die „Rheinische Post“ unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken.

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21. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „From Transit Hub to Dead End: A Chronicle of Idomeni“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Lesehinweise · Tags:

bordermonitoring.eu | 20.12.2017

In spring 2016, after the formalized corridor across the Balkans was closed entirely, the informal refugee camp in Idomeni (at the border between the Greece and the Republic of Macedonia) was captured in the media glare for months. The story of Idomeni is, however, much more than the spectacle of a few months of human suffering and humanitarian aid. It started long before and continues until today. In the first chapter, it is described, how, and why, Idomeni became an important site of transit migration, with a growing number of migrants using the Idomeni region to leave Greece clandestinely from as early as 2010. In chapter two, it is shown how the situation in Idomeni changed, when one South-East European government after another implemented formal procedures for transit migrants to pass through their countries. Another turning-point in the history of Idomeni is marked by the gradual closure of the formalized corridor, beginning in November 2015, until the final eviction of Idomeni in May 2016. The strategy of the Greek government, aiming to replace the informall camps and their anarchical humanitarianism by state-controlled camps all over Northern Greece is discussed in the third chapter.

21. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Oran, porte d’émigration des diplômés et salariés algériens“ · Kategorien: Algerien, Spanien · Tags:

Reportage über Oran und den Hafen Kristel, Herkunfts- und Abfahrtsort vieler Harragas, die nach Spanien übersetzen. Es seien heutzutage mehr als vor 10 Jahren. Auch Frauen, Alte und Kranke, auch Berufstätige und arbeitslose HochschulabsolventInnen führen jetzt per Boot los.

Le Monde Afrique | 19.12.2017

Le profil de ceux qui prennent la mer, direction l’Espagne, a changé : ce sont de plus en plus des travailleurs et des jeunes issus de la classe moyenne.

Par Zahra Chenaoui

A l’horizon, le ciel est noir. L’orage de la veille s’éloigne. Dans le petit port, des pêcheurs réparent les filets. « Des jeunes qui partent ? Il y en a plein, dit en plaisantant un homme coiffé d’un bonnet en laine. Ils cachent leur matériel dans le port et viennent le chercher au dernier moment. » Kristel, 3 000 habitants, n’est qu’à une vingtaine de kilomètres d’Oran. C’est l’un des principaux points de départ des harragas (« ceux qui brûlent les frontières ») de la région. En 2017, le nombre d’Algériens arrêtés par l’armée alors qu’ils tentaient de rejoindre l’Europe par la mer a été multiplié par trois par rapport à 2016, pour frôler le seuil de 5000 personnes.

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