11. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Ungarn und Kroatien: Flüchtlingshelfer beklagen Misshandlungen“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Schengen Migration, Serbien, Ungarn · Tags:

DLF | 10.12.2017

Flüchtlingshelfer haben Ungarn und Kroatien die Misshandlung und gewaltsame Abschiebung von Asylbewerbern an den Grenzen zu Serbien vorgeworfen.

Man könne über 110 Fälle in diesem Jahr nachweisen, in denen die kroatische sowie die ungarische Polizei Flüchtende illegal nach Serbien abgeschoben habe, erklärte der Flüchtlingshilfeverein Rigardu in Göttingen. Mehr als 800 Menschen, darunter auch viele Minderjährige, seien 2017 von Uniformierten misshandelt worden. Dabei habe es sich um Personen gehandelt, die aus Serbien kommend die Grenzen nach Kroatien oder überquert hätten, um in dem jeweiligen EU-Land Asyl zu beantragen. Auch das UNO-Flüchtlingshilfswerk hatte bereits darauf hingewiesen, dass gewaltsame Rückführungen von Asylsuchenden gegen internationales Recht verstoßen.

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Rigardu | 10.12.2017

(K)ein Tag der Menschenrechte an europäischen Grenzen

Rigardu legt umfassende Beweise für Menschenrechtsverletzungen vor

Border Violence Monitoring

10. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „We Are Here: actiegroep tegen wil en dank“ · Kategorien: andere Länder, Social Mix

Schon seit über 5½ Jahren ziehen Hunderte Sans Papier der Gruppe ‚We are here‘ durch Amsterdam, schon dreißig Mal mussten die Aktivist*innen ihre Unterkunft wechseln. Mit Unterstützung der Besetzerbewegung haben sie immer wieder Häuser besetzt. Gerichtlich haben sie ihr Recht auf ein Dach über dem Kopf und Lebensmittel auch ohne Aufenthaltsgenehmigung durchgesetzt.

NRC | 08.12.2017

Al meer dan vijfenhalf jaar zwerven honderden ongedocumenteerde vluchtelingen van We Are Here door Amsterdam. Wat hebben ze bereikt?

Huib de Zeeuw

De gekleurde vlaggetjes aan het plafond zorgen voor nog een beetje sfeer in de voormalige kringloopwinkel aan het Zeeburgerpad in Amsterdam-Oost. Voor een kleine televisie zitten drie mannen zwijgend te kijken naar een Amerikaanse actiefilm. Achter hen, in de hoek van het pand, liggen tientallen opgestapelde matrassen.

Privacy is ver te zoeken voor de vijfentachtig veelal uitgeprocedeerde vluchtelingen die hier verblijven. Geen afgesloten ruimtes, grote ramen zonder gordijnen. Het is een noodoplossing. Anderhalve week geleden moest de groep, bekend onder de protestnaam We Are Here , vertrekken uit een gekraakt pand in Diemen. Het is de dertigste verhuizing in vijfenhalf jaar tijd.

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10. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Wie die ‚Aquarius‘ Flüchtlinge rettet“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: ,

ntv | 09.12.2017

„Die Angst riecht nach Körpern“

Auf dem Meer vor Libyen werden Bilder verzweifelter Flüchtlinge plötzlich Wirklichkeit. Die Angst vor dem Ertrinken bleibt auch in der Nase hängen. Eindrücke vom Rettungsschiff „Aquarius“ im Mittelmeer.

„In gewisser Weise steigen wir nie von diesem Rettungsschiff.“ Es ist die Nachricht eines italienischen Kollegen, die mich Monate nach meinem Aufenthalt als dpa-Reporterin auf der „Aquarius“ erreicht. Er will damit sagen: Das, was wir auf dem Mittelmeer erlebt haben, wo Bilder verzweifelter Flüchtlinge plötzlich Wirklichkeit werden, wird uns nie wieder loslassen. Unser Aufenthalt fiel in eine Woche im Juni, in der binnen 36 Stunden 12.500 gerettete Migranten an den Häfen Italiens ihren Fuß auf europäischen Boden setzten. Und die Politiker später als Wendepunkt in der Flüchtlingskrise bezeichnen werden.

Wenige Monate vorher, ich höre die Oster-Predigt von Papst Franziskus im Petersdom, ploppt eine WhatsApp von der Hilfsorganisation „Jugend Rettet“ auf meinem Handy auf. „Es sind aktuell 3000 Personen auf dem Wasser und werden von Moas, Sea-Eye und uns stabilisiert. Die Situation ist hoch ungewöhnlich und die Todeszahlen sind noch nicht absehbar.“

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10. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libyen und Italien: Gemeinsame Bekämpfung von Schleusern beschlossen“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags:

DLF | 10.12.12017

Die Regierungen Libyens und Italiens wollen gemeinsam gegen Schleuser und illegale Migration vorgehen.

Dazu solle eine Kommission mit Vertretern der Geheimdienste, der Küstenwache und der Justiz beider Länder gebildet werden, hieß es nach einem Treffen des libyschen Ministerpräsidenten al-Sarradsch mit Italiens Innenminister Minniti in Tripolis. Dem nordafrikanischen Land seien Mittel der EU in Höhe von 35 Millionen Euro zur besseren Überwachung der Grenzen in Aussicht gestellt worden.

Al-Sarradsch, dessen Zentralregierung über weite Teile Libyens keine Kontrolle hat, hatte in dieser Woche erklärt, in den 42 vom Innenministerium kontrollierten Auffanglagern hielten sich schätzungsweise 20.000 Menschen auf. Daneben gebe es noch rund eine halbe Million weiterer Migranten. Zuletzt hatten Berichte, wonach in Libyen Flüchtlinge als Sklaven verkauft werden, für Entsetzen gesorgt.

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NZZ | 09.12.2017

Italien und Libyen verschärfen Kampf gegen Menschenschmuggler

Italien und Libyen weiten ihre Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Menschenschmugglern aus. Die Innenminister Marco Minniti und Aref Chodscha kündigten am Samstag in Tripolis die Einrichtung eines gemeinsamen Einsatzzentrums an.

Dort sollen aus Libyen und Italien Vertreter der Küstenwachen, der Einwanderungsbehörden, der Generalstaatsanwaltschaften und der Geheimdienste Seite an Seite arbeiten.

So sollen das Schmuggeln und Schleusen von Flüchtlingen nach Europa eingedämmt werden. Weitere Details, wie etwa der Sitz des Zentrums, wurden nicht genannt. Die italienische Marine ist nach Angaben von Regierungsvertretern bereits im Hafen von Tripolis präsent, um die libysche Küstenwache «technisch zu unterstützen». Minniti sagte Libyen 35 Millionen Euro aus Europa zur besseren Überwachung seiner Grenzen zu.

Ministerpräsident Fayez al-Sarraj hatte am Donnerstag über die «überwältigende Zahl» von Flüchtlingen und Migranten in seinem Land geklagt. Neben rund 20’000 Menschen in den 42 vom Innenministerium kontrollierten Auffanglagern hielten sich schätzungsweise 500’000 weitere Migranten in Libyen auf, sagte er.

Mehr als 600’000 Menschen haben sich in den vergangenen vier Jahren von Libyen aus auf den gefährlichen Weg über das Mittelmeer nach Europa gemacht. Seit Juli sind die Zahlen erheblich zurückgegangen, nachdem auf Druck Italiens die libyschen Behörden damit begonnen hatten, Migranten an der Abfahrt zu hindern.

09. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Chabolismo en París, una cicatriz en la ciudad de la luz“ · Kategorien: Frankreich, Schengen Migration, Social Mix · Tags:

El País | 25.11.2017

Francia tiene más de quinientas ‘bidonvilles’ tres décadas después de haber erradicado los barrios de barracas

Arriba, la capital próspera y vibrante, la llamada ciudad de la luz. Abajo, un submundo insalubre, precario y provisional.

Hay que bajar por unas improvisadas escaleras de madera para entrar en el poblado del boulevard Ney en París, una bidonville (literalmente ciudad de bidones, o campamento de chabolas) instalada en una vía de tren abandonada, cerca del periférico, la autopista de circunvalación que marca los límites de la capital francesa.

Francia creía que el chabolismo, un fenómeno asociado a los paisajes suburbiales de los años cincuenta y sesenta en plena explosión de crecimiento y demográfica, había desaparecido. Desde hace una década, aproximadamente, las barracas han vuelto a aparecer dentro de las ciudades, en zonas periféricas y junto a las autopistas.

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08. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Refugees occupy Syriza party office in Lesbos“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Al Jazeera | 08.12.2017

Mytilene, Lesbos Island, Greece – When 17-year-old Karime Qias, an Afghan refugee, arrived in Greece’s Moria refugee camp two months back, she felt as though she had arrived in prison.

Along with her mother and seven siblings, she shared a flimsy tent with strangers.

„The facilities were not hygienic, and the food was not edible,“ she says, sitting in the kitchen of a Syriza party office in Mytilene.

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08. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „L’Union africaine veut rapatrier 20 000 migrants de Libye“ · Kategorien: Frankreich, Mali, Niger · Tags:

Die französische Regierung schlägt vor, dass Soldaten des französischen Kampfeinsatzes – Operation Barkhane – im Sahel TransitmigrantInnen verhaften können.

Le Monde | 08.12.2017

Entre 400 000 et 700 000 migrants subsahariens seraient bloqués dans le pays d’après l’organisation panafricaine.

Par Emeline Wuilbercq

L’onde de choc était si forte qu’elle a secoué une organisation souvent pointée du doigt pour son immobilisme. L’Union africaine (UA) a annoncé, mercredi 6 décembre, vouloir rapatrier 20 000 migrants de Libye au cours des six prochaines semaines. Il s’agit de personnes se trouvant dans « des centres identifiés de détention contrôlés par le gouvernement » et « qui ont exprimé le souhait de quitter la Libye », précise un communiqué de la Commission de l’UA.

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08. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libyen: Hoffnung für gestrandete Flüchtlinge?“ · Kategorien: Afrika, Deutschland, Libyen

DW | 07.12.2017

Eine Million Migranten sollen in Libyen gestrandet sein – in einem zerfallenen Staat, wo ihnen Folter und Versklavung drohen. Die Afrikanische Union plant jetzt, Migranten zurückzuholen. Und was macht Berlin?

Im November hatte ein Video einer mutmaßlichen Sklavenauktion in Libyen die Welt wachgerüttelt – auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, wie sie am Donnerstag beim Besuch des Ministerpräsidenten des nordafrikanischen Landes, Fajis al-Sarradsch, anmerkte. Es seien „erschreckende Bilder“ gewesen, so Merkel, die sie daran erinnert hätten, dass in Libyen dringend mehr politische Stabilität und mehr Nothilfe für gestrandete Flüchtlingen gebraucht werden.

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) schätzt, dass zwischen 700.000 und einer Million Migranten in Libyen festsitzen. Berichte zeigen, dass Misshandlungen, Vergewaltigungen und Menschenhandel in Flüchtlingslagern trauriger Alltag sind. Im Beisein der Kanzlerin verurteilte auch der libysche Ministerpräsident, Fajis al-Sarradsch die Umstände. „Das widerspricht den Werten der libyschen Kultur“, sagte der Regierungsschef, der auch Staatsoberhaupt Libyens ist.

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08. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für ‚They treated her like a dog‘: tragedy of the six-year-old killed at Croatian border · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Schengen Migration, Serbien · Tags: ,

The Guardian | 08.12.2017

Madina Hussiny’s family say they were put in harm’s way after crossing from Serbia, then had to fight for the return of her body

Emma Graham-Harrison in Šid, Serbia

When the train hit six-year-old Madina Hussiny, her family stumbled to the watching Croatian border police begging for help, her body limp in their arms.

The same officers had ordered the exhausted Afghan family down railway tracks towards Serbia in the dark without warning them there might still be trains running, said Madina’s mother, Muslima Hussiny. But desperate and terrified, they had nowhere else to turn.

Madina was a casualty of a slow-burning crisis along Europe’s borders that aid groups and activists say is causing untold suffering.

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07. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Abschiebung: Flüchtlinge sollen in Italien auf eigene Faust ausreisen“ · Kategorien: Deutschland, Italien, Schengen Migration, Social Mix · Tags:

WAZ | 07.12.2017

Italien schickt Migranten aus Nordafrika auf die Straße: Sie sollen das Land binnen sieben Tagen verlassen. Tauchen sie einfach unter?

Christian Unger

Das Papier ist fünf Seiten lang, ausgestellt von den italienischen Behörden der sizilianischen Stadt Catania, auf Italienisch und Arabisch. Gerichtet ist es an den 36 Jahre alten Marokkaner Mahmud. Der Mann war in einem Boot aus Nordafrika nach Italien geflohen, wie so viele Menschen in den vergangenen Jahren. Mit dem Dokument fordert die italienische Regionalregierung Mahmud auf, das Land binnen sieben Tagen zu verlassen, per Flugzeug aus Rom zurück in seine Heimat Marokko.

„Respingimento“ nennt sich das Papier. Zurückweisung. Im Klartext bedeutet das: Ein junger Mann, der ohne Ausweis oder Geld und unter Lebensgefahr nach Europa geflohen ist, soll jetzt seine Abschiebung selbst organisieren, seinen Pass besorgen, ein Flugticket kaufen, die Reise antreten. Alles auf eigene Faust. Ein rechtmäßiges Asylverfahren: offenbar Fehlanzeige. So geht Abschiebung auf Italienisch.

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