24. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Friedhof der Unbekannten“ in Tunesien: Der Totengräber von Zarzis · Kategorien: Tunesien · Tags: ,

Qantara.de | 20.02.2018

Jedes Jahr werden an die tunesische Küste tote Mittelmeer-Flüchtlinge angespült. Ein Mann versucht, ihnen mit würdigen Begräbnissen Respekt zu zollen – was ihnen im Leben oft verwehrt blieb. Sarah Mersch hat ihn getroffen.

Sarah Mersch

Chemseddine Marzoug packt noch schnell zwei Flaschen Wasser ein, bevor er an der Ausfallstraße Richtung Süden in einen holprigen Feldweg einbiegt, der sich mehrere hundert Meter durch einen Olivenhain und brachliegende Felder zieht. Am Rande einer ehemaligen Müllhalde ragt ein Schild hervor: „Friedhof der Unbekannten“ steht in einem halben Dutzend Sprachen dort geschrieben.

Mehr als 350 Leichen hat er in den letzten zehn Jahren begraben. Dieses Jahr waren es schon 74. Und Marzoug fürchtet, dass es noch mehr werden. „Im Winter, wenn der Ostwind einsetzt, dann werden immer besonders viele Tote im Golf von Zarzis angeschwemmt.“

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23. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Living on Mafia Leftovers: Life in Italy’s Biggest Refugee Camp“ · Kategorien: Italien · Tags: ,

Refugees Deeply | 19.02.2018

Neglect breeds crime and violence at Cara di Mineo in Sicily, where residents trade cigarettes in order to get by as they wait for asylum decisions. A new trial is expected to reveal the profiteers of Italy’s failing reception system.

Leanne Tory-Murphy

CARA DI MINEO, Italy – The first glimpse of Italy’s largest refugee camp brings to mind an American suburb with its neat rows of houses in warm hues, fronted by square lawns. The spell is broken at the entrance, where barbed-wire fences are manned by heavily armed soldiers in camouflage gear.

Cara di Mineo, also known as Solidarity Village, houses roughly 3,000 asylum seekers far away from the towns and cities of eastern Sicily and owes its suburban look to the U.S. soldiers at the nearby Sigonella base, who once barracked here.

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23. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Frankreich verschärft Flüchtlingspolitik“ · Kategorien: Frankreich, Schengen Migration · Tags:

DW | 21.02.2018

Präsident Macron steht wegen seines Kurses in der Migrationspolitik unter Druck. Nun hat seine Regierung eine neue Vorlage für ein verschärftes Asyl- und Einwanderungsgesetz verabschiedet. Kritik hagelte es umgehend.

Innenminister Gérard Collomb stellte im Kabinett den Gesetzentwurf vor, der unter anderem dazu beitragen soll, Asylanträge schneller zu bearbeiten und abgelehnte Bewerber konsequenter abzuschieben. Er verteidigte das Vorhaben gegen Kritik von Asylrechtsorganisationen: „Frankreich muss die Flüchtlinge aufnehmen, aber es kann nicht alle Wirtschaftsmigranten aufnehmen“, argumentiert Innenminister Collomb. Frankreich nähere sich damit den Regeln an, die in den europäischen Nachbarländern angewandt würden, so Collomb weiter.

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23. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für Dokumentarfilm «Eldorado» – Reise ins Land der Goldfolie · Kategorien: Medien, Mittelmeer · Tags: ,

NZZ | 23.03.2018

Der vielfach ausgezeichnete Schweizer Dokumentarist Markus Imhoof präsentiert an der Berlinale seinen neuen Film. In «Eldorado» folgt er Flüchtlingen auf ihrem Weg nach Europa – und seiner eigenen Familiengeschichte. Es ist ein so bewegendes wie subjektives Werk.

Susanne Ostwald, Berlin

Damit hätte er nicht gerechnet, sagt Markus Imhoof: dass über 35 Jahre nach seinem Film «Das Boot ist voll» über im Zweiten Weltkrieg aus der Schweiz abgewiesene Flüchtlinge das Thema Migration «noch einmal so konkret und drängend wird, dass man darüber nochmals einen Film drehen muss». Diesmal ist der Titel ganz wörtlich zu nehmen. Schon in den ersten Einstellungen sind sie zu sehen, die überladenen Boote auf dem Mittelmeer, aus denen völlig erschöpfte Frauen, Männer ohne Schuhe und Kinder mit angstvoll geweiteten Augen von der italienischen Marine gerettet werden. Es sind Bilder, wie sie schon häufig in anderen Filmen zu sehen waren. Doch wieder brennen sie sich schmerzlich in unsere Augen.

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23. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „EU to double funding for military force in West Africa’s Sahel region“ · Kategorien: EU, Mali · Tags: ,

Reuters | 23.02.2018

Alissa de Carbonnel, Robin Emmott

BRUSSELS (Reuters) – The European Union is set to double its funding for a multi-national military operation in West Africa’s Sahel region to counter Islamist insurgencies on Friday, EU diplomats said, part of a broader effort to fight militants and people traffickers.

At a donor conference of some 50 countries including the United States, Japan and Norway, military power France hopes to win enough backing to allow a regional force first proposed four years ago to be fully operational later this year.

“There is a direct European interest in restoring stability to the region,” a senior EU diplomat said. “There is a general awareness now that the future of the European Union is also the future of Africa.”

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23. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Expulsions de Nigériens d’Algérie: à Agadez, le ministre de l’Intérieur réagit“ · Kategorien: Algerien, Niger · Tags: ,

Der Innenminister Nigers beschwert sich über Abschiebungen aus Algerien nach Niger, die das EU-geförderte IOM-Flüchtlingslager in Agadez in Schwierigkeiten bringen. Algerien nimmt nicht an den G5-Sahel-Militäroperationen teil.

rfi | 22.02.2018

En mission de travail au centre de transit des migrants ouest-africains de l’OIM à Agadez, le ministre de l’Intérieur du Niger,  Mohamed Bazoum, a fustigé, mercredi 21 février, le comportement de l’Algérie et sa tendance à expulser les migrants vers le Niger. Quelque 770 jeunes sont en transit dans le centre visité par le ministre, dont une écrasante majorité, selon lui, sont des Africains de l’Ouest renvoyés d’Algérie. L’Algérie doit rapatrier ces migrants chez eux, a martelé le ministre.

C’est en compagnie du Premier ministre nigérien que le ministre de l’Intérieur, Bazoum Mohamed, s’est rendu dans le centre de transit des migrants ouest-africains d’Agadez, un centre de l’Office international des migrations, plein à craquer.

« Nous avons 770 jeunes en transit, dont une écrasante majorité sont des jeunes Africains retournés d’Algérie… », a déclaré Bazoum Mohamed.

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23. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für Insécurité alimentaire au Mali : 47% de maliens pensent que le gouvernement doit impérativement éradiquer le fléau · Kategorien: Mali · Tags:

Für die malische Bevölkerung ist der Hunger die erste Sorge, so belegen Meinungsumfragen.

maliweb.net | 22.02.2018

Aguibou Sogodogo

En plus du conflit sécuritaire que traverse le Mali, le pays doit aussi faire face à l’insécurité alimentaire. La faible pluviométrie lors de la précédente campagne agricole a eu des répercutions sur les récoltes. Ce qui fait que des milliers de maliens sont dans le besoin alimentaire. Pour preuve, il ressort de l’enquête menée en février 2017 par le Groupe de recherche en économie appliquée et théorique (GREAT) que près de la moitié des maliens (47%) pensent que gouvernement doit s’attaquer en premier à l’insécurité alimentaire, à la faim tout court. Selon le sondage, cette priorité de l’insécurité alimentaire est partagée à Kayes, Koulikoro, Ségou et Tombouctou. A Bamako, c’est le chômage, Kidal et Mopti, l’eau, Gao, le crime et l’insécurité, Sikasso, la santé.

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23. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Tödliche Kumpanei auf hoher See“ · Kategorien: Deutschland, Mittelmeer · Tags:

nd | 23.02.2018

Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes im Bundestag: EU verstößt im Mittelmeer gemeinsam mit Libyen gegen internationales Recht

Von Uwe Kalbe

Die Zahlen der Mittelmeerflüchtlinge sinken. Im letzten Jahr waren es laut Frontex 119 000 Menschen, die die EU auf der zentralen Mittelmeerroute erreichten – dies seien 60 Prozent weniger gewesen als im Jahr zuvor. Auch weniger Todesopfer sind zu beklagen. Rund 3100 Menschen ertranken auf ihrer Flucht über das Mittelmeer – nach offiziellen Erkenntnissen der Internationalen Organisation für Migration (IOM). 2016 waren es noch 2000 mehr gewesen.

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23. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Le Sahel : naissance d’un autre Afghanistan ?“ · Kategorien: Mali · Tags: ,

Jean-Jules Lema Landu, kongolesischer Journalist, nach Frankreich geflüchtet, vergleicht den Krieg der westlichen Industriestaaten in Afghanistan und den entstehenden Krieg im Sahel. Er markiert die Ähnlichkeit der militärstrategischen Ziele: Wer Afghanistan militärisch beherrsche, beherrsche das Scharnier Asiens und damit einen großen Teil der Welt – und Ähnliches gelte für die militärische Beherrschung des Sahel als Scharnier Afrikas. In Afghanistan ist diese Strategie bereits gescheitert.

WakatSéra | 20.02.2018

« On ne peut comparer que les choses comparables », conseille-t-on en science. Et de là, à aboutir à la conclusion hâtive : « Le Sahel n’est pas l’Afghanistan », il n’y a qu’un petit pas à franchir. Or, à y regarder l’évolution des deux situations de près, celle-ci repose sur deux éléments solides de comparaison. Au point de conduire vite à l’antithèse : « Le Sahel ressemble à l’Afghanistan ».

By Daouda ZONGO

En résumé, l’Afghanistan « rebelle » s’est créé sur fond de lutte d’influence entre l’ex-URSS et les Etats-Unis. L’hypothèse retenue était fondée sur l’idée selon laquelle « qui arriverait à imposer son idéologie à l’Afghanistan, serait incontestablement le maître du monde ». Rêve millénaire de puissance, à l’origine de la création des empires !

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23. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für « La France doit rompre avec la rhétorique martiale qui prévaut au Sahel » · Kategorien: Mali · Tags: ,

WissenschaftlerInnen kritisieren in einem Aufruf den G5-Sahel-Militaereinsatz, insbesondere die jüngsten französischen Todeskommandos und den Vorschlag, lokale Milizen zu bewaffnen.

Le Monde Afrique | 21.02.2018

Selon un collectif de chercheurs, « l’outil militaire français doit être subordonné à un projet politique réaliste défini par les sociétés sahéliennes ».

Tribune. « Nous avons gagné cette guerre », déclarait en septembre 2013 à Bamako un François Hollande triomphant au terme d’une intervention militaire française menée au pas de course pour déloger les mouvements djihadistes au Mali. Quatre ans plus tard, dans une région sahélienne à la dérive, les mots de l’ancien président de la République résonnent de façon tragique. Le Mali a sombré dans un état de délitement inquiétant. Au nord, les groupes politico-militaires se disputent toujours le contrôle des territoires et des trafics. Au centre, l’Etat a reculé dans les zones rurales où prospèrent milices communautaires, bandes criminelles et insurgés se revendiquant du djihad. Pis, débordant du territoire malien, les violences touchent désormais les pays voisins, Burkina Faso et Niger en particulier.
Un accord inadapté

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