28. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Ein Dorf macht dicht“ · Kategorien: Italien · Tags:

Zeit Online | 28.02.2018

Gorino in Norditalien will keinen einzigen Flüchtling aufnehmen. Die Bürger solidarisieren sich vor der Wahl lieber untereinander: gegen Einwanderer, Politik und Medien.

Von Gabriele Cruciata und Steffen Dobbert, Gorino und Ferrara

Als die Männer aus Gorino hören, der Bus mit den Flüchtlingen sei schon auf dem Weg zu ihnen, rennen sie zum Fischereihafen. Sie schmeißen einige Dutzend Holzpaletten, mit denen an normalen Arbeitstagen Muscheln und Fische abtransportiert werden, auf die Ladefläche eines Autos, fahren damit einen Kilometer vor das Dorfzentrum, genau an jene Stelle, wo die Straße durch die Deichbefestigung verengt ist. Dort stapeln sie die Paletten übereinander, stellen eine alte Blechtonne daneben und bauen ein Partyzelt auf. Einer holt noch rasch seinen Holzkohlegrill von zu Hause und heizt das Feuer an. Die Fischereivereinigung verschickt eine Kurznachricht: Damit alle gegen die Flüchtlinge protestieren können, solle morgen keiner zur Arbeit gehen oder seine Kinder zur Schule bringen. Die Menschengruppe an der Straßenbarrikade wächst schnell auf etwa 150 – Männer, Frauen, Jugendliche, Kinder, Rentner sind dabei. Einige warnen immer wieder vor einer „Invasion“.

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28. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Frontière franco-italienne : associations et avocat·e·s font respecter le droit des enfants étrangers devant le tribunal administratif de Nice“ · Kategorien: Frankreich, Italien, Schengen Migration · Tags: , , ,

Am 17./18.02.2018 hat die französische Polizei an der Grenze zu Italien (Ventimiglia / Menton) rund 100 unbegleitete Jugendliche ohne Anhörung und Untersuchung summarisch nach Italien zurückgeschickt. Nach dem Protest namhafter Menschenrechtsgruppen und der Einschaltung von Anwälten im Namen von 19 Jugendlichen hat das Gericht Nizza diese Kollektivabschiebung als illegal verurteilt.

Amnesty International | 27.02.2018

Par ordonnance du 23 février 2018, le président du tribunal administratif de Nice a suspendu les décisions de refus d’entrée opposées à 19 mineurs isolés à la frontière franco-italienne. Conformément à ce que dénoncent les associations françaises et italiennes depuis des mois, les refus d’entrée ont été considérés « entachés d’une illégalité manifeste » par la justice.

Cette décision intervient à la suite d’une opération d’envergure menée par de nombreuses associations et des avocats, tant italiens que français, entre Vintimille et Menton pendant le week-end du 17 et 18 février, lors duquel a été observé le renvoi, sans respect des procédures, d’une centaine de personnes migrantes. Les avocats ont pu saisir la justice française de vingt cas d’enfants qui ont été refoulés en Italie, en violation de la Convention internationale des droits de l’enfant. Weiterlesen »

28. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Mehr als 2200 Angriffe auf Flüchtlinge in Deutschland“ · Kategorien: Deutschland, Social Mix · Tags:

DW | 28.02.2018

Exakt 2219 Angriffe und Überfälle auf Flüchtlinge und ihre Unterkünfte sind im vergangenen Jahr in Deutschland registriert worden. Mehr als 300 Menschen wurden dabei verletzt.

2017 wurden nach Angaben des Innenministeriums 1906 Angriffe auf Flüchtlinge und 313 Anschläge sowie Überfälle auf ihre Unterkünfte gezählt. Die Sicherheitsbehörden ermittelten wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung, Volksverhetzung, Hausfriedensbruch, schwere Brandstiftung und Sprengstoffexplosionen, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf eine Antwort des Ministeriums auf eine Parlamentsanfrage der Linkspartei berichten. Die Bundesregierung verurteilte die Angriffe auf das Schärfste.

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27. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Affaire Saipem au tribunal de milan: Prison requise contre des proches de Chakib Khelil“ · Kategorien: Algerien, Italien · Tags:

Mailand: Haftstrafen für Politiker im italo-algerischen Korruptionssumpf der ENI gefordert. (Das italienische Petro-Unternehmen ENI steht außerdem unter Verdacht, in Zusammenarbeit mit italienischen Geheimdiensten libysche Milizen zur Boat-People-Bekämpfung rekrutiert zu haben.)

El Watan | 27.02.2018

Lors du procès, hier à Milan, de la compagnie italienne Eni et de sa filiale Saipem pour «corruption internationale», des peines de prison ont été requises contre l’ex-patron de l’Eni, Paolo Scaroni, d’anciens responsables des deux compagnies et Farid Bedjaoui, Samir Ouraied et Omar Habour.

Mohand Aziri

Un tournant décisif dans le procès Saipem à Milan. Hier, à l’issue d’une deuxième – et interminable – audienzia préliminaire (étape précédent le procès), le procureur du ministère public de Milan, Palma Isodoro, a requis la peine de 6 ans et 4 mois de prison ferme contre Paolo Scaroni, ex-président-directeur général du géant italien des hydrocarbures, ENI, accusé de «corruption internationale» et «fraude fiscale».

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27. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Serious shortcomings in the French draft law on asylum“ · Kategorien: Frankreich · Tags:

EurActiv | 27.02.2018

The “Dublin Regulation”, the cause of much controversy in the management of migration flows, appears to have been completely left out of France’s draft law on immigration and asylum, put forward by the government on Wednesday (21 February). EURACTIV.fr reports.

By Claire Guyot

The draft law unveiled in the French cabinet meeting last week is under fire, associations view it as an “unbalanced” text which does not address the main issues of the migration problem, such as the European asylum system and, more particularly, the Dublin Regulation.

“By refusing to move forward on (…) the necessary changes needed to be made in regards to the Dublin regulation, this draft misses the opportunity to really tackle poverty and social hardships,” a group of associations stated in a communiqué.

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26. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland: Menschenrechte SOS“ · Kategorien: Griechenland · Tags: , ,

Telepolis | 26.02.2018

Miese Unterbringung von Flüchtlingen, rassistische Übergriffe in Athen und übermäßige Polizeigewalt gegen Demonstranten

Wassilis Aswestopoulos

Der jüngste Jahresbericht von Amnesty International bescheinigt unzureichende Bedingungen bei der Unterbringung von Flüchtlingen auf den Inseln, rassistische Übergriffe in Athen und übermäßige Polizeigewalt gegen Demonstranten.

Es betrifft also nicht nur die Flüchtlinge und Immigranten. Auch Haftinsassen haben unter erschwerten Bedingungen zu leiden. In den letzten Wochen kam es regelmäßig zu Todesfällen in Haftanstalten. Dabei betrifft der dramatischste Fall einen jungen Mann, der am 2. Februar an einem entzündeten Zahn verstarb. Der Sechsundzwanzigjährige saß sein viertes Jahr im Gefängnis von Larissa wegen Diebstahl ab.

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26. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Menschenhandel in Nigeria: Versklavt im eigenen Land“ · Kategorien: Afrika, andere Länder · Tags: , ,

derStandard | 26.02.2018

Tausenden wird in Nigeria lukrative Arbeit auf Palmölplantagen versprochen. Doch viele landen bei Menschenhändlern. Die Bedingungen erinnern an moderne Sklaverei

Katrin Gänsler aus Makurdi

Benjamin Kumaga zieht seine Schultern hoch. Auf die Frage, wo junge Menschen im Landkreis Logo im nigerianischen Bundesstaat Benue arbeiten können, hat er keine Antwort. „Es ist schwer“, sagt der 25-Jährige. Er sitzt auf einer Holzbank auf einem Gehöft. Um die Lehmhäuser liegen kleine Felder. Oft wird dort Yams angebaut, der Boden ist fruchtbar.

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26. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Die EU und Tunesien: Die junge Demokratie stärken!“ · Kategorien: EU, Tunesien

Qantara | 19.02.2018

Viele Tunesier sind enttäuscht von der EU. Sie kritisieren den fehlenden Willen der Europäer, die Handelsbeziehungen fairer zu gestalten, so dass die tunesische Wirtschaft eine Chance bekommt, sich wieder dynamisch zu entfalten.

Von Isabel Schäfer

Als letzter übriggebliebener Hoffnungsträger des Arabischen Frühlings von 2011 hat sich Tunesien als einziges auf den steinigen Weg eines demokratischen Transitionsprozesses begeben, der bis heute andauert.

Viele Meilensteine wurden in dem nordafrikanischen Land nach dem Sturz Ben Alis erreicht, wie z.B. eine neue Verfassung, freie Parlaments- und Präsidentschaftswahlen, Parteienpluralismus und politische Freiheiten; andere Meilensteine sind noch in Arbeit, wie z.B. ein unabhängiges Verfassungsgericht und freie Kommunalwahlen, geplant für Mai 2018.

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26. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für «La patience des notables touareg a des limites» · Kategorien: Algerien · Tags:

In Süd-Algerien verschärft sich die soziale und politische Krise. Tuareg kündigen Proteste an.

El Watan | 26.02.2018

Très en colère, inquiet et désabusé, l’Aménokal du Hoggar, Ahmed Edabir, est sorti de sa réserve. Dans l’entretien qu’il nous a accordé hier, il dénonce «l’exclusion, la marginalisation et surtout la “hogra“» que subissent, dit-il, les notables touareg de Tamanrasset. Il menace de jeter le tablier si, dans une semaine, les autorités ne prennent pas en compte les préoccupations des tribus touaregues …

Vous avez lancé un appel en direction des autorités du pays les mettant en garde contre ce que vous avez qualifié d’exclusion et de «hogra». Qu’en est-il au juste ?

Nous vivons une situation des plus difficiles à Tamarasset. Les notables de la communauté touaregue sont totalement exclus de la gestion de la cité, alors qu’ils subissent quotidiennement les conséquences de tous les fléaux auxquels sont confrontés les habitants du Tassili, comme l’immigration clandestine, la contrebande, la criminalité, le chômage, la bureaucratie, etc.

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26. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Niger: manifestation contre la loi de finances et les bases militaires étrangères“ · Kategorien: Niger · Tags: ,

In Niamey und anderen Städten Nigers haben Demonstrationen gegen die französische, US-amerikanische und deutsche Armee stattgefunden.

SlateAfrique | 25.02.2018

Plusieurs milliers de personnes ont manifesté dimanche à Niamey et dans les grandes villes du Niger pour demander „l’abrogation“ de la loi de finances 2018 qu’elles jugent „antisociale“ et le départ des „forces étrangères“ basées dans le pays.

„A bas la loi de finances scélérate!“, „A bas la loi de finances injuste!“, „Forces étrangères à bas!“, „Armées française, américaine et allemande, allez vous-en !“, ont scandé à Niamey les manifestants, qui répondaient à l’appel d’une coalition d’organisations de la société civile.

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