02. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „SOS MEDITERRANEE ruft Europäische Behörden dazu auf, den Einsatz der libyschen Küstenwache in internationalen Gewässern zu klären“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: , ,

SOS Mediterranee | 01.04.2018

Nach der Beschlagnahmung des spanischen NGO-Schiffs von Pro Activa Open Arms durch italienische Behörden letzte Woche war die von SOS MEDITERRANEE und Ärzte ohne Grenzen betriebene Aquarius zwischenzeitlich das einzige zivile Rettungsschiff im Mittelmeer. Die Bedingungen, unter denen die Rettungseinsätze im Mittelmeer derzeit stattfinden, werden jedoch immer komplizierter. Rettungsorganisationen sind zunehmend gezwungen, über die Evakuierung von Menschen in Seenot in einer angespannten Sicherheitslage und von Fall zu Fall zu verhandeln. Immer weniger Rettungsschiffe sind im Einsatz und gleichzeitig verzögern sich die Rettungen, wodurch Menschenleben in Gefahr gebracht werden.

90 Flüchtende von libyscher Küstenwache abgefangen

Nachdem die Aquarius am Gründonnerstag und Karfreitag in zwei Einsätzen bereits 253 Flüchtende aus Seenot gerettet und an Bord genommen hatte, durften am Ostersamstag in einem dritten Einsatz von insgesamt 129 Menschen nur 39 Personen – darunter schwangere Frauen, Kinder und Verletzte – auf die Aquarius gebracht werden. Die Rettung der restlichen 90 Menschen von dem heillos überbesetzten Schlauchboot beanspruchte die libysche Küstenwache für sich. Die Menschen wurden nach Libyen zurückgebracht, wo internationale Menschenrechtsstandards nachweislich nicht eingehalten werden.

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02. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Einwanderung von Afrika nach Europa: „Bleibt mal lieber zu Hause“ · Kategorien: Deutschland, Tunesien · Tags:

taz | 01.04.2018

Das deutsche „Auslandsarbeitsamt“ in Tunesien soll die Auswanderung nach Europa reduzieren. Dabei ist die Migration von dort eher gering.

Hannes Koch

TUNIS taz | Aymen Sassi ärgert sich. „Ich war dumm“, sagt der 28-Jährige. Den Sprung nach Deutschland hat er vergeigt. Doch Scheitern und Erfolg liegen nah beieinander. Einen Augenblick später ist er schon wieder froh: „Gott sei Dank habe ich eine neue Arbeit – alles gut.“ Sassi lernt Deutsch. Er hat das Niveau A2 erreicht – Grundkenntnisse. Mit New-York-City-Basecap, schwarzer Jacke, roten Socken und grünen Sportschuhen sitzt er im Deutsch-Tunesischen Zentrum in Tunis, einer Art deutschem Auslandsarbeitsamt in Nordafrika.

Eine ruhige Nebenstraße im Zen­trum der Hauptstadt. Am gegenüber liegenden Bordstein ist ein Auto vor einer Werkstatt aufgebockt, die Beine des Mechanikers schauen unter dem Motor hervor. Das Ladenlokal im Erdgeschoss hat Fliesenboden, drei helle Schreibtische stehen dort. Die Mitarbeiterinnen links und rechts finanziert die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) der Bundesregierung. In der Mitte arbeitet eine vom tunesischen Staat bezahlte Kollegin.

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02. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „Straße von Gibraltar: Mindestens vier Flüchtlinge ertrunken“ · Kategorien: Marokko, Mittelmeerroute, Spanien, Westlich · Tags: ,

Deutschlandfunk | 01.04.2018

Bei der Überfahrt von Marokko nach Spanien sind mehrere Flüchtlinge ertrunken.

Wie die spanischen Rettungskräfte mitteilten, wurden vier Leichen aus dem Meer vor Gibraltar geborgen. Ein Flüchtling konnte gerettet werden. Nach seinen Angaben befanden sich insgesamt zwölf Menschen auf dem Boot, mit dem sie über die Meer-Enge die spanische Küste erreichen wollten.

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration sind in diesem Jahr bereits 120 Menschen bei dem Versuch ums Leben gekommen, über das Meer nach Spanien zu gelangen.

02. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Left to Die in the Aegean Sea? · Kategorien: Alarm Phone, Griechenland · Tags: ,

Alarmphone | 01.04.2018

A Statement of Solidarity with the Survivors of the Agathonisi Shipwreck and their Relatives

On the 16th of March, two families tried to reach Europe through the Aegean Sea, one from Afghanistan, one from Iraq. They left Turkey and swiftly moved toward the Greek island of Agathonisi. But shortly before reaching it, they capsized. A relative of the Afghan family on Samos Island notified the authorities repeatedly, via phone and in person. At that point, many of the shipwrecked could have still been rescued. According to the survivors, they stayed afloat for several hours, waiting for help. But a Search and Rescue operation was launched only a day later, after local resident had discovered the first bodies, and they could recover merely more dead bodies. Three survivors, a woman from Afghanistan, and a man and a woman from Iraq, had been able to swim ashore and together with Afghan relative they denounced not only the delayed actions of Greek authorities, but also the inaction of an unidentified boat that was in sight of the shipwrecked people but did not come to their rescue.

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02. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Migranti, dopo la Open Arms anche la nave Aquarius costretta ad affrontare il “coordinamento” libico · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , ,

Yesterday 31-03-2018 the SaR Aquarius of the NGO SOS Mediterranee was called by the MRCC Rome, for an urgent SaR activity in the central mediterranean. Later MRCC called again, and withdrawed the order, giving the SaR order to the so-called Libyan Coastguard. Arriving at the refugees in sea, Aquarius could save only 39 people. The Libyans took back 90 boat-people to Libya.

It seems that the Italian Navy intervened in the coordination of this SaR activity, with military orders to the MRCC in Rome. For the SaR activists, a clear message to the MRCC should be done: a SaR order to NGO ships cannot be withdrawned, promoting illegal Italo-Libyan push-back-actions.

Il Fatto Quotidiano | 01.04.2018

Dopo il caso della nave di Proactiva, finita sotto sequestro a Pozzallo, ieri l’imbarcazione Sos Mediterranèe si è trovata nella stessa situazione, rendendo evidente quella che sembra ormai una prassi: una volta sul posto le navi vengono affidate al controllo di Tripoli che chiede loro di „restituire“ i migranti

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02. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „US visa seekers could undergo social media screening“ · Kategorien: andere Länder · Tags: , ,

Al Jazeera | 31.03.2018

Nearly 15 million people seeking US visas may face social media checks, under new state department proposal.

Visa seekers for the United States may soon have to submit their social media identities, previous telephone numbers and email addresses, under a new plan proposed by the country’s state department.

According to the filing, which was published on Friday and could affect 14.7 million people each year, visa-seeking visitors or would-be immigrants will be presented with a list of social media platforms.

Applicants would be required to disclose their social media identifiers so that five years worth of their online activity can be scrutinised.

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