20. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Aufruf zur Aktion am 24./25.10.2013: Für einen humanitären Korridor übers Mittelmeer nach Europa! · Kategorien: FFM-Texte, Mittelmeerroute, Termine [alt] · Tags:

Wir veröffentlichen hiermit den Aufruf von meltingpot, den Appell für einen humanitären Korridor zeitgleich zur Tagung des Europäischen Rats am 24./25.10.2013  auf den Tisch der Staatschefs beim Gipfeltreffen in Brüssel sowie in EU-Vertretungen, Botschaften, Rathäuser und Ausländerämter zu bringen.

Uns interessieren in diesen Wochen nach dem Massensterben vor Lampedusa und bei Malta nicht die ideologischen oder lokalistischen Unterschiede zwischen noborder oder critical whiteness, zwischen Protestzelten oder Hunger- und Durststreiks, zwischen Asyl- oder Non-Citizens-Forderungen. Überwinden wir die Spaltungen zwischen Flüchtlingen, UnterstützerInnen und AntirassistInnen, zwischen humanitären Hilfsorganisationen und Militanz.

In diesen Wochen nach dem Massensterben vor Lampedusa und bei Malta gibt es eine historische Chance, durch Proteste und Aktionen die Fluchtwege über das Mittelmeer zu öffnen und legale Kanäle durchzusetzen.

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10. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa: Radio-Interview zu „Humanitärer Korridor“ (Helmut Dietrich) · Kategorien: FFM-Texte, Italien, Mittelmeerroute · Tags: ,

Die Abschottungspolitik der Europäischen Union – Was bringt ein Humanitärer Korridor?

Info zum Beitrag
Sendeplatz: Stoffwechsel
Dienstag, 08. Oktober 2013
AutorIn: Cora Hoffmann

Über das Unglück vor Lampedusa mit mindestens 200 Toten wird viel berichtet. Aber was sind sinnvolle Ansätze, um so etwas künftig zu vermeiden? Wir sprachen mit einem Experten für Migration.

Zum Interview:


AutorIn: Cora Hoffmann | Format: MPEG-1 Layer 3 | Dauer: 7:37 Minuten

Ein großer Teil der Getöteten des Schiffsunglücks vor der Küste Lampedusas ist noch nicht geborgen. Gegen die überlebenden Flüchtlinge wurden von den italienischen Behörden gestern Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Forschungsgesellschaft Flucht und Migration unterstützt einen Aufruf des Progetto Melting Pot Europa mit der Forderung nach einem humanitären Korridor. Doch was genau ist damit gemeint?

Cora Hoffmann sprach mit Helmut Dietrich von Forschungsgesellschaft Flucht und Migration. Den Aufruf in voller Länge und mehr Informationen zur Forschungsgesellschaft Flucht und Migration findet ihr unter: www.ffm-online.org.

siehe auch hier:
http://www.freie-radios.net/59185

und auch interessant:
http://radio-z.net/de/programmkalender/gesellschaft-beitraege/politik-beitraege/topic/

04. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Fluchthilfe 1942: Verfolgt von Land zu Land – Rezension · Kategorien: FFM-Texte, Lesehinweise

1942Der Titel dieser Kurzbesprechung beleuchtet nur einen Teil des Buchs von Insa Meinen und Ahlrich Meyer, das hier vorgestellt werden soll. Der Titel lautet „Verfolgt von Land zu Land. Jüdische Flüchtlinge in Westeuropa 1938 – 1944.“

Das Buch beruht auf umfangreichen Archivstudien in den Niederlanden, Belgien und Frankreich. Die in den Archiven ermittelten Daten, überwiegend „Judenregister“, Listen der Lagerverwaltungen und der Transporte, werden in zweierlei Weise bearbeitet: zum einen werden aus den Daten individuelle Geschichten von Fluchten und Fluchtversuchen rekonstruiert, dramatische Einzelschicksale, die letztlich doch fast alle in den Transporten nach Auschwitz enden. Wem die Flucht gelang, erscheint nicht auf den Listen. Zum anderen wird aus dem digitalen Abgleich dieser Archivbestände ein Forschungsansatz entwickelt, der nicht nur zu einer besseren quantitativen Abschätzung der beschrieben Flüchtlingsbewegungen führt – das mag etwas für Spezialisten sein. Sondern die Aufbereitung der Daten dient auch den Fragen: Wer waren die Flüchtlinge, Wer blieb zurück, Wie hoch ist die Dunkelziffer derer, deren Flucht erfolgreich war und nicht in den Transporten endeten? Wie sah die Landkarte der Fluchten aus?

Die Deutschen, auch in der nächsten Generation noch, stehen in der Pflicht, ihr Denken und Handeln auf dem Hintergrund des Holocaust zu reflektieren. Die aktuellen Bezüge des Buchs stehen zwischen den Zeilen, aber sie sind eindringlich für diejenigen, die sich mit der Flüchtlingsrealität heutzutage auseinandersetzen. Die Menschen in Syrien und die Migrantinnen, die das Mittelmeer zu überkreuzen versuchen, befinden sich in einer Bedrängnis, die der Schoah in ihrer systematischen Gnadenlosigkeit nicht vergleichbar ist. Aber in der Verzweiflung dieser Menschen spiegelt sich die Ausweglosigkeit der Juden in Westeuropa.

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27. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für „Die Entfesselung der Behörden in Europa vor 1993“, in: Forum Wissenschaft 2 (2013) · Kategorien: FFM-Texte · Tags:

Die Entfesselung der Behörden in Europa vor 1993
Ein Rückblick anlässlich der faktischen Abschaffung des Grundrechts auf Asyl in Deutschland vor 20 Jahren

Dietrich_Asylrecht 2013 05

»Politisch Verfolgte genießen Asylrecht«: Die faktische Abschaffung dieses Grundrechts auf Asyl haben CDU, CSU, FDP und SPD nach ihrem Asylrechts»kompromiss« (6. Dezember 1992) am 26. Mai 1993 im Bundestag beschlossen. Seit dem 1. Juli 1993 ist Deutschland von EU-Staaten bzw. sicheren Drittstaaten umgeben, in denen Flüchtlinge auf dem Landweg vorab ihren Asylantrag hätten stellen und in dem sie dann im Rahmen des Anerkennungsverfahrens hätten verbleiben müssen. Im weiteren Umkreis gruppieren sich nach deutscher polizeilicher und juristischer Sicht die sicheren Herkunftsstaaten wie Rumänien, wohin auf dem Luftweg abgeschoben werden kann.
In diesem Aufsatz von Helmut Dietrich soll die Zeitspanne 1986-1993 als Umbruchszeit in das Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt werden, in dem das Asylrecht vorab de facto abgeschafft wurde. Die größten Razzien und »wilden« Abschiebungskampagnen der Nachkriegszeit liefen in den Jahren vor der Grundgesetzänderung ab.
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30. April 2013 · Kommentare deaktiviert für „Nord-Mali / Azawad im Kontext der Arabellion“, sozialgeschichte.online 10 (2013) · Kategorien: FFM-Texte, Lesehinweise, Mali · Tags: , ,

Helmut Dietrich

Nord-Mali / Azawad im Kontext der Arabellion

1. Einleitung

Am 23. Dezember 2011 schrieb Ahmeyede Ag Ilkamassene auf der Tuareg-Internetplattform Toumast Press eine engagierte Analyse unter dem Titel ‚Azawad: jetzt oder nie!‘. Darin heißt es: „Die Finanzkrisen in vielen Staaten, in der USA, in Griechenland, Italien, Portugal und Spanien, zeigen beispielhaft die Schwächung dieser Mächte. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit erfolgen die Revolutionen gleichzeitig in allen Ecken der Erde. Als sich Mohamed Bouazizi [am 17. Dezember 2010] in Tunesien verbrannte, hatte er nicht geahnt, dass er einer derart globalen Bewegung zur Geburt verhelfen würde. Nachdem das tunesische Volk dem Regime Ben Ali mutig ein Ende gesetzt hat, haben die Jugendlichen Ägyptens die Fackel übernommen, den Tahrir-Platz dauerhaft besetzt und dem Regime [Mubaraks] ebenfalls ein Ende gesetzt. Dieselben Jugendlichen demonstrieren weiterhin bis heute, um dem Diktat des Obersten Militärrats ein Ende zu setzen. Der Wind der Revolutionen hat sich in Libyen, Algerien, Marokko, Jemen, Bahrein, Syrien, Kuweit, Palästina und Oman verbreitet. Volksrevolutionen werden in Mauretanien erwartet. Neben den Volksrevolutionen gibt es die Bewegungen der Empörten überall in der westlichen Welt. In diesem Konzert der Völker wird das subsaharische Afrika früher oder später ebenfalls revoltieren. Der Aufruf und der Kampf der Azawadier wird daher überall in der Welt auf eine größere Resonanz stoßen.“1

Weiterlesen und herunterladen als pdf-Datei:
Helmut Dietrich, Nord-Mali/Azawad im Kontext der Arabellion

Der Artikel ist erschienen in: Heft 10 (2013) der Zeitschrift Sozial.Geschichte Online, die seit Ende April online ist.

The new issue of Social History online is online. Please use the following link:
http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/go/sozial.geschichte-online/2013/10

14. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Kommentar zur Militärintervention in Mali · Kategorien: FFM-Texte, Mali

Die französische Militärintervention in Mali kam nicht unerwartet. Frankreich hat diese Option seit vielen Monaten vorangetrieben. Diese Rolle eines Vorreiters mag den Uraninteressen Frankreichs in Nordmali und gewissen neokolonialen Traditionen geschuldet sein – die militärische Option liegt aber nicht minder im Interesse der in der ECOWAS verbundenen Regimes der afrikanischen Nachbarstaaten, der EU und der USA. Offenbar ist es Hollande nun gelungen, nun auch das algerische Regime, das sich in den Zeiten der Arabellion durch geschicktes Changieren an der Macht halten konnte, mit ins Boot zu holen.

Als Gründe der Intervention werden als erstes die Angst vor einem „Sahelistan“ genannt, sodann der Schmuggel von Waffen, Drogen und Menschen. Was „Sahelistan“ angeht, so beschreibt Human Rights Watch die Brutalität der islamistischen Kampfgruppen. Indes ist das Leid der Bevölkerung noch niemals ein Kriegsgrund gewesen. Der Import von Kämpfern und Waffen hat mit der von Europa und den USA verursachten Militarisierung der Revolution in Libyen zu tun, die Kenntnisse über den Drogenhandel beruhen auf unsicheren Quellen. Die Unterbrechung der Migrationsrouten, die Vorverlagerung der Barriere Mittelmeer in die Wüste hinein, ist für Europa neben der Sicherung der Bodenschätze wahrscheinlich das wichtigste Kriegsziel.1

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02. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Von der Pan-Sahel-Initiative zum neuen Grenzregime in der Sahara · Kategorien: Algerien, EU, FFM-Texte, Libyen, Mali, Sahara · Tags: ,

von Helmut Dietrich, in: inamo 72 (2012)

In den nordafrikanischen Internet-Foren schreibt man bereits über die neuen Grenzanlagen, die in Südalgerien entstehen: Die Rede ist von einer Abschottung in den Dimensionen der US-Grenze gegenüber Mexiko. In der Tat drängte die US-Staatssekretärin Hillary Clinton bei ihren Besuchen in Algier 2005 und erneut Ende Oktober 2012 zur Schließung der algerischen Südgrenze. Dieses Mal scheint die US-Regierung Erfolg zu haben. Die algerischen Militärs fürchten die Ausbreitung der nordmalischen Touareg-Aufstände. Die Unruhen könnten auf Algerien übergreifen, sollte es zur internationalen Militärintervention unter US- und EU-Kommando in Nordmali kommen.

Nun hat das algerische Militär als Bauherr die elektronische Aufrüstung der Südgrenze zu Mali ausgeschrieben, Kostenplan: 1,5 Milliarden Dollar. Die Anlage soll mit einer intensiven Luftüberwachung ergänzt werden. Algerische „Counter-insurgency“-Spezialtruppen sind an der Grenze aufgezogen. 13 neue Militärbasen für algerische Gendarmerie-Einheiten wurden bereits errichtet. Ein erster 50 km langer Abschnitt bei der algerischen Stadt Bourj Badji Mokhtar wurde in aller Eile mit elektronischer Grenzüberwachung aufgerüstet.

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26. August 2012 · Kommentare deaktiviert für FFM 1995-2005 · Kategorien: FFM-Texte

Veröffentlichungen der Forschungsgesellschaft Flucht und Migration

[Auf dieser Seite dokumentieren wir Publikationen der Forschungsgesellschaft Flucht und Migration aus den Jahren 1995 bis 2005. Alle Texte sind im pdf-Format hinterlegt.]

2005

  • Internationaler Appell gegen exterritoriale Flüchtlingslager der Europäischen Union / International appeal against extraterritorial refugee camps
    dt | en | fr | sp 
  • Das Mittelmeer als neuer Raum der Abschreckung: Flüchtlinge und Migrantinnen an der südlichen EU-Außengrenze
    dt
  • Die Front in der Wüste. Die EU beginnt mit der Einrichtung von Abschiebe- und Flüchtlingslagern in Nordafrika – mit tatkräftiger Unterstützung Libyens
    dt | en | fr
  • Afghanische Flüchtlinge zwischen Kaltem und Antiterror-Krieg
    dt
  • Ausländerpolitik und Kämpfe von MigrantInnen und Flüchtlingen in der Bundesrepublik Deutschland
    dt
  • Polen: Flüchtlingsnotstand – aber wo sind die Flüchtlinge?
    dt | fr
  • Powerless Refugees – A Far Too Powerful Network?
    en
  • Schleusertum – Fluchthilfe: Fahndungspraxis und soziale Realität
    dt

2004

  • Flüchtlingslager an den neuen Außengrenzen – wie Europa expandiert
    dt | fr | it
  • Stop IOM! Globale Bewegung gegen Migrationsmanagement
    dt

2003

  • Im  Windschatten der Bomber. Kriegsziel Flüchtlingsbekämpfung: Kosovo, Afghanistan und Irak
    dt
  • Das neue Grenzregime am Bug. Der polnische Osten und die PHARE-Programme
    dt | en

2002

  • Marokko – Transit NON Stop, in FFM-Heft 9
    dt
  • Italien – Legalisierung von Flüchtlingen, Militarisierung der Grenzen, FFM-Heft 8
    dt

2001

  • Umzingelt von Feinden. BND nimmt „Illegale Migration“ ins Visier
    dt
  • Auf der Flucht vor dem Bundesgrenzschutz (BGS) verunglückte am frühen Abend des 18.4.2001 ein junger Vietnamese tödlich an der ostsächsischen Grenze
    dt
  • FFM-Beitrag für das Projekt Neues Grenzblatt
    dt
  • Inszenierter Empathie nicht auf den Leim gehen. Ist kommerzielle Fluchthilfe ein schmutziges Geschäft?
    dt

2000

  • Bericht aus dem ersten Abschiebegefängnis in der Tschechischen Republik
    dt | en
  • Detention and Deportation of refugees and migrants in Germany, Poland and the Czech Republic
    en
  • Anpassung an die Festung Europa
    dt
  • Auf dem Weg nach Schengen-Europa
    dt
  • Le territoire de l’action humanitaire. La frontière extérieure de l’espace Schengen
    fr
  • Inszenierung einer Debatte. Zur Kontinuität lügnerischer Ausländerpolitik
    dt
  • Criminalisation of solidarity
    en
  • Grenzgänger. Am Ende der alten Welt
    dt
  • Hintergründe, Ursachen und politische Absichten der aktuellen Rechtsextremismusdebatte
    dt
  • Kosovo – Der Krieg gegen die Flüchtlinge,  FFM-Heft 7
    dt

1999

  • Rückgeschoben aus Deutschland, interniert in der Tschechischen Republik
    dt
  • Recherchebericht der FFM zur Situation von aus Deutschland rückgeschobenen Flüchtlingen und MigrantInnen in der Tschechischen Republik: Hintergrundbericht
    dt
  • Feindbild „Illegale“. Eine Skizze zu Sozialtechnik und Grenzregime
    dt
  • Dienstleistung Fluchthilfe
    dt
  • „Wenn der so bekloppt ist und durch die Scheibe läuft…“.
    Guben nach dem Tod des algerischen Asylbewerbers Omar ben Noui/Farid Guendoul am 13.2.1999
    dt
  • Details zum Ausbau der Festung Europa. „Akcja Obcy“ („Aktion Fremde“) in Polen.
    Ein Gespräch mit aus Polen abgeschobenen Roma-Familien in Rumänien
    dt
  • Polnische Flüchtlings- und Migrationspolitik
    dt
  • Europäische Flüchtlingspolitik und der NATO-Krieg.
    Die Zerschlagung der Fluchtwege aus dem Balkan nach Westeuropa
    dt

1998

  • Deutsch-polnische Polizeikooperation. Flüchtlingspolitik als Schrittmacher
    dt
  • Flüchtlingsfahndung an der ostdeutschen Grenze
    dt
  • Die Grenze – Flüchtlingsjagd in Schengenland (Themenheft des Niedersächsischen Flüchtlingrates, in Zusammenarbeit mit Pro Asyl)
    dt

1997

  • Abschiebehaft und Flüchtlinge in der BRD
    dt
  • Germany – Poland – Ukraine: The Domino Effect
    en
  • Ukraine – Vor den Toren der Festung Europa,  FFM-Heft 5
    dt

1996

  • Presseerklärung: Zurückgekehrter Tamile berichtet über Abschiebung nach Fluchttragödie in Ungarn
    dt
  • Erklärung und Bericht der FFM zur Pressekonferenz am 11.11.1996 im Presseclub: Auswirkung der Festung Europa auf Polen – Für Menschen aus Südasien gilt: Statt Asyl – Haft und Abschiebung
    dt
  • Hintergrund zur Pressekonferenz am 11.11.1996: Teil 1 – Situation in den polnischen Abschiebearresten von Konin, Pila und Elblag
    dt
  • Hintergrund zur Pressekonferenz am 11.11.1996: Teil 2 – Flüchtlings- und Migrationspolitik in Polen
    dt
  • Presseerklärung vom 21.11.1996: Rückschiebungen des BGS nach Polen; Abschiebehaft in Polen (Nachtrag zur Pressekonferenz vom 11.11.1996)
    dt
  • Rumänien – Vor den Toren der Festung Europa,  FFM-Heft 2
    dt

1995

  • Das System der Abschiebungen
    dt
  • Nachrichten aus Europa – Situation von Flüchtlingen in Italien 1995
    dt
  • Eingeholt von seiner dunklen Geschichte: Kistarcsa – Deportationslager für Juden, Haftanstalt für „Politische“, zuletzt Europas größtes Abschiebegefängnis
    dt
  • Abschiebegefängnis in Bukarest (Otopeni Flughafen), Bericht über den Besuch am 31.3.1995
    dt
  • Bukarest, Flughafen Otopeni, Interview mit einem aus Deutschland abgeschobenen Afrikaner (31.3.1995)
    dt
  • Roma in Rumänien: Nach der Abschiebung – vor der erneuten Rückreise in die BRD
    dt
  • Polen – Vor den Toren der Festung Europa,  FFM-Heft 1
    dt
17. August 2012 · Kommentare deaktiviert für B4P: The Departure from the South and the New Trans-Mediterranean Solidarity · Kategorien: FFM-Texte · Tags:

No Goodbye! The Departure from the South and the New Trans-Mediterranean Solidarity

By Helmut Dietrich

in: ak 574 vom 17.8.2012, http://www.akweb.de/

This summer, the Boats4People campaign succeeded in building another transnational network across the western Mediterranean Sea. Last year, the West African Caravan from Bamako to Dakar had taken the first step. Now the Mediterranean Sea: the campaign’s first goal is the installation of an alternative emergency call system for boat people. In the longer term, the aim is to connect social struggles around the Mediterranean. Revolts against pauperisation, as they are currently happening in Greece and Spain, have been taking place for decades further south. This is the background of the EU’s sealing off against the South.

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13. Juli 2012 · Kommentare deaktiviert für FFM 2005-2012 · Kategorien: FFM-Texte

Veröffentlichungen von Helmut Dietrich zu sozialen Kämpfen im Maghreb und zur Lage der Flüchtlinge und MigrantInnen, zu Boat-people im Mittelmeer, 2004-2012:

2012

  • Die tunesische Revolte als Fanal [Wiederabdruck, neues Postscriptum], in: Birke, Peter; Henninger, Max (Hg.): Krisen Proteste. Beiträge aus Sozial.Geschichte Online, S. 39-77
    Die Anfänge der sozialen Revolution am Mittelmeer. Beispiel Tunesien, in: Inamo 69: Ein Jahr Frühling, Jg. 18, Frühjahr 2012, S. 13-17
    http://db.tt/XEPUJp0U
  • Rezension: Asef Bayat, Life as Politics: How Ordinary People Change the Middle East, Stanford University Press: Stanford 2010. 310 Seiten. USD 21,95 (deutsche Ausgabe mit einem neuen Beitrag zu den Frühlingsrevolutionen in Vorbereitung beim Verlag Assoziation A, Berlin
    in: Sozial.Geschichte Online 7 (2012), 195-302
  • Fünf Fragen zur Arabellion. Über die neue politische Kraft der Armen, die Unruhen am Mittelmeer und den Kosmopolitismus der Straße [Langfassung], in: Analyse & Kritik – ak-Sonderbeilage: Ein Jahr arabische Revolutionen – Fragen an die Linke. The people demand…, Januar 2012
    http://db.tt/q3GsW0Hn

2011

  • Fünf Fragen an die arabischen Revolutionen. Über die neue politische Kraft der Armen, die Unruhen am Mittelmeer und den Kosmopolitismus der Straße [Kurzfassung], in: Analyse & Kritik – ak 567, 16.12.2011
    http://db.tt/Ik5p8ZMt
  • Das doppelte Tunesien. Ein Land zwischen Restauration und sozialer Revolte, in: Analyse & Kritik – ak 564, 16.09.2011
    http://db.tt/H3S3tzMT
  • Tunesien nach dem Umsturz. Nach der Verjagung Ben Alis: kein Ende der Revolution, in: express. Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit 8-9, S. 6 f.
    www.express-afp.info; www.labournet.de/express
  • Tunesien nach dem Umsturz. Politische Niederlagen – aber der soziale Widerstand wächst, in: Bordermonitoring.eu: Tunesien. Zwischen Revolution und Migration. Eindrücke und Fragmente einer Delegationsreise im Mai 2011. München, S. 10-14
    http://bordermonitoring.eu/2011/08/tunesien-revolution-migration
  • Die Grenze demokratisieren (Paolo Cuttitta, Helmut Dietrich, Bernd Kasparek, Marc Speer, Vassilis Tsianos), in: Kritische Justiz 3, S. 244-252
    http://db.tt/wxktcOQi
  • Die zweite Welle. Mit der Flucht Ben Alis setzte in Tunesien eine neue Dynamik sozialer Kämpfe ein, in: Analyse & Kritik – ak 561, 20.5.2011
    http://www.akweb.de/ak_s/ak561/28.htm
  • Algerien: Nach dem Aufstand ist vor dem Aufstand. Soziale Zugeständnisse, politische Starre und wachsender Unmut, in: Nordhausen, Frank; Schmid, Thomas (Hg.): Die arabische Revolution. Demokratischer Aufbruch von Tunesien bis zum Golf. Berlin (Ch. Links Verlag) 1. Aufl. Juni 2011, S. 63-77; 2. Aufl. Oktober 2011, S. 66-80
    http://db.tt/z600H3Fm
  • Wenn der Funke aus dem Maghreb nach Europa überspringt. Sozialrevolte und Apartheid am südlichen Rand von Europa, in: Berliner Republik. Das Debattenmagazin 2, 27.04.2011, S. 90-91
    http://www.b-republik.de/archiv/apartheid-und-sozialrevolte?aut=852
  • Die tunesische Revolte als Fanal. Kommentar und Chronik (17. Dezember 2010 – 14. Januar 2011), in: Online-Zeitschrift Sozial.Geschichte Online 5, S. 164-205
    http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/
  • Auch in Algerien war plötzlich die Angst weg. Die jüngsten sozialen Aufstände im Maghreb sind sich ähnlich, unterscheiden sich aber auch, in: Neue Züricher Zeitung 19.01.2011 (internationale Ausgabe: 21.01.2011)
    http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international
  • russisch: В Алжире тоже пропал страх. Социальные восстания в Магрибе похожи, но и отличаются друг от друга, in: Международная ассоциация трудящихся
    http://www.aitrus.info, 21.01.2011
  • japanisch in: Gendai-Shiso [Zeitschrift: Modern Thoughts]. Special Feature: Arab Revolution. 39/4, S. 178-181 [ISBN 978-4-7917-1224-3]
    http://db.tt/yQLtO4H7
  • französisch: En Algérie aussi, la peur avait soudain disparu. Les derniers soulèvements sociaux du Maghreb se ressemblent, mais ils présentent aussi des différences, in: TERRA Réseau scientifique de recherche et de publication: Collections A traduire, Recueil Alexandries, Paris
    http://www.reseau-terra.eu
  • italienisch: Anche in Algeria all’improvviso la paura è sparita. Somiglanze e differenze nelle recenti ribellioni sociali del Maghreb, in: UniNomade.org2.0, 25.01.2011
    http://uninomade.org

2009

  • Migrantinnen und Migranten, Bodenschätze, Sicherheitszonen. Aufstand in den Phosphatgebieten Tunesiens, in: Komitee für Grundrechte und Demokratie (Hg.), Jahrbuch 2009: Jenseits der Menschenrechte – die europäische Flüchtlings- und Migrationspolitik. Münster (Verlag Westfälisches Dampfboot), S. 97-108
    www.materialien.org/texte/migration/DietrichTunesien.pdf
  • französisch: Migrantes et migrants, ressources du sous-sol, zones de sécurité. Soulèvement dans la région des mines de phosphates en Tunisie, in: TERRA Réseau scientifique de recherche et de publication: Collections A traduire, Recueil Alexandries, Paris 2011
    www.reseau-terra.eu

2008

  • El Mediterráneo como nuevo espacio de disuasión. Refugiados e inmigrantes en las fronteras exteriores del sur de la Unión Europea, in: AA.VV. (Hg.): Frontera Sur. Nuevas políticas de gestión y externalización del control de la inmigración en Europa. Barcelona (Virus editorial), S. 13-81

2005

  • Le front du désert – des camps européens de réfugiés en Afrique du Nord. In: TERRA-Editions, coll. Références, März 2005, Nr. 1; und in: Terra: recueil alexandries Nr. 1
    www.reseau-terra.eu
  • The desert front – EU refugee camps in North Africa? in: Statewatch März 2005
    www.statewatch.org/news/2005
  • Flüchtlinge und MigrantInnen an der südlichen EU-Außengrenze, in: FFM-Heft: AusgeLAGERt. Exterritoriale Lager und der EU-Aufmarsch an den Mittelmeergrenzen. Hg: Flüchtlingsrat Niedersachsen, Komitee für Grundrechte und Demokratie
    http://www.nolager.de/blog
  • Forschungsgesellschaft Flucht und Migration
    Das Mittelmeer als neuer Raum der Abschreckung
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