17. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Jugend und Protest in der arabischen Welt: Die Saat für die nächste Arabellion“ · Kategorien: Lesehinweise · Tags: ,

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Qantara.de | 17.02.2017

In vielen arabischen Ländern fühlt sich arabische Jugend noch immer wirtschaftlich vernachlässigt und abgehängt. Der demografische Wandel in der Region könnte die nächste politische Krise auslösen, legt der aktuelle „Arab Human Development Report“ nahe.

Von Kareem Chehayeb

Im letzten Jahr wurde der aktuelle „Arab Human Development Report“ (AHDR) veröffentlicht, der Bericht des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) zur Lage in den arabischen Ländern. Darin geht es vor allem um die Jugend. Die Altersgruppe zwischen 15 and 29 Jahren ist in dieser Region von großer Bedeutung und nimmt zahlenmäßig immer mehr zu.

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16. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „The Syrian Underground Railroad“ · Kategorien: Lesehinweise, Türkei · Tags: ,

CrimethInc

Migrant Solidarity Organizing in the Modern Landscape

In this report, comrades based on the Syrian border in Turkey describe how they assisted Syrian refugees in escaping to central Europe and tease out the lessons for people engaged in similar work in the United States. Although Syrians themselves led the majority of initiatives to respond to the crisis, people of all backgrounds can play important roles in forming networks of support for the targeted and excluded. As ICE raids intensify around the US, it is time to set up our own emergency response networks and underground railroads.

Syrian refugees trapped against the Turkish border receive water.

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13. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Pulverfass Naher Osten: Der Abgrund der arabischen Welt“ · Kategorien: andere Länder, EU, Lesehinweise

NZZ | 13.02.1017

von Wilfried Buchta

Im Nahen Osten entwickelt sich die Geschichte schnell, doch nicht zum Besseren: Wo Diktatoren stürzen, zerfallen Staaten, wo nicht, brechen Bürgerkriege aus. Die Wirtschaft darbt, die Jugend verzweifelt, der Jihadismus blüht.

Schaut man die Fernsehnachrichten oder liest Zeitung, verfestigt sich von Jahr zu Jahr ein fataler Eindruck: Man sieht eine arabische Staatenwelt, die zunehmend in Chaos, Krisen und Kriegen versinkt, einer wachsenden Zahl jihadistischer Terroristen als Heimstatt, Operationsfeld und Ausgangsbasis für Anschläge im Westen dient und immer schwerer kontrollierbare Flüchtlingsströme gen Westen hervorbringt. Doch täuscht der Eindruck? Keinesfalls. Selbst dann nicht, wenn man konzediert, dass es weiterhin noch «Inseln der Ruhe» wie die Golfmonarchien, Algerien und Marokko gibt, wo innerstaatliche Stabilität und gesellschaftlicher Friede nicht oder weniger stark gefährdet scheinen. Zumindest bis jetzt noch nicht.

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11. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für IOM-EU Cooperation on migration and mobility · Kategorien: EU, Lesehinweise · Tags: ,

29. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Migration aus ethischer Sicht: Was für offene Grenzen spricht“ · Kategorien: Lesehinweise

NZZ | 27.01.2017

In seinem Buch befasst sich der Philosoph Andreas Cassee mit den brennenden Fragen weltweiter Migration

Nina Fargahi

Wie sähe eine Welt aus, in der jeder Mensch frei darüber entscheiden könnte, wo er leben möchte? Oder anders gefragt: Dürfen Staaten aus ethischer Perspektive die Zuwanderung auf ihr Territorium beschränken?

Der Philosoph Andreas Cassee stellt sich dieser wohl brennendsten Frage globaler Migrationspolitik. Dabei geht es ihm nicht primär um völkerrechtliche Argumente, sondern um eine moralische Sicht der Dinge. Einwanderungsbeschränkungen, so Cassee, seien unvereinbar mit dem liberalen Bekenntnis zur Freiheit und Gleichheit aller Menschen.

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29. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Wer die Heimat verliert, verliert einen Teil der Seele“ · Kategorien: Deutschland, Lesehinweise

Telepolis | 29.01.2017

Abbas Khider erhält den Chamisso-Preis, der in diesem Jahr zum letzten Mal vergeben wird. Anlass für ein Gespräch über Flucht, Fremdsein und Literatur als Debattenbeitrag

Vor 16 Jahren hast du, nach der Flucht aus dem Irak, in Deutschland Asyl erhalten. Inzwischen hast du vier gefeierte Romane auf Deutsch veröffentlicht und machst Lesungen im ganzen Land. Fühlst du dich angekommen?

Abbas Khider: Man fühlt sich nie hundertprozentig angekommen. In manchen Situationen schon, aber in anderen verliert man das Zugehörigkeitsgefühl wieder. Das hat viel mit der politischen Lage und der herrschenden Stimmung zu tun. Ich habe dieses Jahr eine ausgedehnte Lesereise gemacht, war in ganz Deutschland unterwegs. Und immer wenn es irgendwo Anschläge gab, kippte die Stimmung. Im Zug und am Flughafen gab es ständig Polizeikontrollen, und natürlich haben die ich ständig rausgefischt. Schwarzkopfkontrollen nenne ich das.

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29. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Poland, Bulgaria, Czech Republic, Hungary and Slovenia: Pushed back at the door · Kategorien: andere Länder, Bulgarien, Lesehinweise, Slowenien, Ungarn · Tags:

ECRE | 27.01.2017

A new report “Pushed back at the Door” by five human rights NGOs shows that access to protection is increasingly limited in Bulgaria, the Czech Republic, Hungary, Poland and Slovenia. The report urges European governments to find the right balance between protecting borders and people.

The report highlights that there have been increased border controls including the construction of physical barriers in Bulgaria and Hungary. In both countries concerns over police violence towards asylum seekers persist, in Hungary especially in regard to the “push-back law” and in Bulgaria in regard to the interception of asylum seekers who have crossed into the country irregularly. In the Czech Republic and Poland the main concerns lie in the lack of transparency and oversight of border control have led to violations of the principle of non-refoulement by border guards. In Slovenia access to the territory is very difficult, although these issues are currently being discussed.

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26. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Städte der Zuflucht · Kategorien: Hintergrund, Lesehinweise · Tags:

Quelle: Netzwerk Flüchtlingsforschung | 24.01.2017

von Helene Heuser

Mit dem Begriff „Städte der Zuflucht“ können diejenigen Städte beschrieben werden, die eine direkte Aufnahme von Flüchtlingen oder MigrantInnen aus dem Ausland in eine bestimmte Stadt fordern. Momentan bilden sich in Deutschland, Europa und weltweit Initiativen auf Städteebene, die auf eine liberale Aufnahmepolitik von Flüchtlingen abzielen. Das ist kein Zufall, denn Städte sind seit jeher weltweit ein Ort der Migration und Flüchtlingsaufnahme. Angesichts der Begrenztheit der nationalstaatlichen Flüchtlingsregime rücken Städte bzw. Kommunen nun – auch in Deutschland – wieder in den Vordergrund.

Aktuelle Städte der Zuflucht

Weltweit formieren sich auf lokaler Ebene meist zivilgesellschaftliche Initiativen, die eine direkte Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Ausland durch ihre Kommune fordern. In Deutschland geht es vor allem um eine Umsiedlung von Asylsuchenden aus den Hotspots in Griechenland und Italien in deutschen Städten.

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23. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für «Reporter ohne Grenzen»: Die Not hat immer ein Gesicht · Kategorien: Lesehinweise, Medien · Tags:

Quelle: NZZ | 23.03.2017

Das Jahrbuch der Schweizer Sektion von «Reporter ohne Grenzen» befragt unser Gewissen: Versammelt sind bildgewordene Gewissensbisse, zu ehrlich, um in der Tagespresse dem Leser zugemutet zu werden.

von Daniele Muscionico

Sein Schlafkissen ist die Eisenbahnschwelle. Seine Unterlage der kantige Schotter: So schläft der erschöpfte junge Mann auf der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien. Die Balkanroute ist geschlossen.

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12. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Bounties not Bodies: Smugglers Profit from Sea Rescues Though No Clear Alternative Available“ · Kategorien: Italien, Lesehinweise, Libyen, Mittelmeer · Tags: , ,

Quelle: MSF | 23.12.2016

If smugglers take advantage of rescue at sea, so be it. The alternative is letting people drown.

By Aurélie Ponthieu

The Financial Times reported that the European Union accuses MSF and other humanitarian organisations running search and rescue operations in the Central Mediterranean of working in collusion with smugglers or at least helping them to carry out their deadly trade. These allegations were made based on an internal report from the European border agency, Frontex. MSF requested Frontex to share this report with us, which they declined. Instead, they refute they accuse humanitarian agencies of collusion, but raise a number of concerns with our search and rescue operations.

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