18. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für 2015 likely to break records for forced displacement – study · Kategorien: Lesehinweise · Tags:

Quelle: UNHCR

GENEVA, Dec 18 (UNHCR) – With almost a million people having crossed the Mediterranean as refugees and migrants so far this year, and conflicts in Syria and elsewhere continuing to generate staggering levels of human suffering, 2015 is likely to exceed all previous records for global forced displacement, the UN Refugee Agency warned in a new report today.

UNHCR’s Mid-Year Trends 2015 report, covering the period from January to end June, and looking at worldwide displacement resulting from conflict and persecution, shows markers firmly in the red in each of the three major categories of displacement – Refugees, asylum-seekers, and people forced to flee inside their own countries.

The global refugee total, which a year ago was 19.5 million, had as of mid-2015 passed the 20 million threshold (20.2 million) for the first time since 1992. Asylum applications meanwhile were up 78 per cent (993,600) over the same period in 2014. And the numbers of internally displaced people jumped by around 2 million to an estimated 34 million.

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16. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für AntiRa-Kompass: Newsletter Nr. 45, Dezember 2015 / Januar 2016 · Kategorien: Deutschland, Lesehinweise, Termine [alt]

AntiRa-Kompass [DT]

Aktionstag 18.12.15 +++ Moving on – ein Jahr Alarmphone +++ Eidomeni und die Balkanroute +++ Beyond Welcome: Sozialpolitische Offensive? +++ Asylgesetzverschärfungen +++ Oury Jalloh-Demo am 7.1.16 in Dessau +++ Gedenktag 6.2.16 von Rabat bis Berlin +++ Blockupy Ratschlag vom 5.-7.2.16 in Berlin +++ Neue Zeitung und Film von Afrique-Europe-Interact +++ Rückblicke: Refugee Demo Hamburg, Besetzung sudanesischer Botschaft; SchülerInnenstreik Berlin, 10 Jahre Jugendliche ohne Grenzen, Schleppertagung München +++ Ausblicke: Refugee Meeting in Hamburg Ende Februar 2016; Aktionstag Transnationaler sozialer Streik am 1. März 2016

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09. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Migration als soziale Bewegung. Vier Thesen · Kategorien: Hintergrund, Lesehinweise · Tags: ,

Quelle: Materialien für einen neuen Antiimperialismus

Arbeitspapier aus dem Jahr 1998

1. Migration als soziale Bewegung

„Kommunismus nennen wir die reale soziale Bewegung, welche die gegenwärtigen Zustände aufhebt“.
Marx gegen die Utopisten und gegen die Vordenker einer neuen Ordnung: Aufhebung der Klassengesellschaft durch reale soziale Bewegung.

Was ist eine soziale Bewegung? Die Zeiten sind längst vorüber, daß eine Partei darüber entschied, was als soziale Bewegung zu gelten habe. Wer sich als Intellektueller, oder in der Situation eines privilegierten weißen Manns, aber auch als weiße Frau, der Aufhebung der transnationalen Ausbeutung mit ihrer mörderischen Ungerechtigkeit zuordnen will, sollte sich diese Frage stellen.

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02. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flucht aus der Verantwortung“ · Kategorien: Lesehinweise · Tags:

Quelle: Der Freitag

Migration Die Industriestaaten sind zwar die größten Verursacher der Erderwärmung, doch Klimaflüchtlinge weisen sie ab

von David Werdermann

Was waren das für Neuigkeiten: Im Sommer 2014 vermeldeten die Medien, Neuseeland hätte den ersten Klimaflüchtling anerkannt. Das zuständige Gericht hatte einer Familie aus dem Inselstaat Tuvalu ein Aufenthaltsrecht zugesprochen, unter anderem berief sich das Gericht auf die Folgen des Klimawandels. Tuvalu liegt wenige Meter über dem Meeresspiegel und droht in den nächsten Jahrzehnten unterzugehen.

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27. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Die große Wanderung“ · Kategorien: EU, Lesehinweise · Tags:

Quelle: taz

Die Welt ist auf der Flucht. Was sagt uns das und was wird geschrieben? Von unbrauchbarer Gedankenlyrik bis zum Tabu der Umverteilung.

von Mathias Greffrath

Sie sind fett, doof, arbeitslos, wütend oder alles zusammen, die acht Menschen aus der Unterschicht, deren „Sorgen um Deutschland“ mit hässlichen Fotos in der Sonntagszeitung aus dem Hause Springer vorgeführt werden. Zur Deutung ihres uninformierten Gestammels daneben Bild und Artikel über das „hassende Gehirn“: zu wenig Aktivität im frontalen Cortex, zu viel Amygdala. Wer flüchtig hinsieht, denkt: krank eben.

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20. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Western Union : Die Geldverschicker“ · Kategorien: Lesehinweise

Quelle: Zeit Online

Western Union ist die Hausbank der Flüchtlinge – und mancher Menschenschmuggler. Porträt eines umstrittenen Finanzdienstleisters

Von Caterina Lobenstein und Arne Storn

Als Jassin Salim* mit durchnässten Kleidern aus dem Schlauchboot stieg, trug er noch genau 50 Dollar am Leib. In einer schwarzen Bauchtasche aus Nylon, fest um die Hüften geschnallt. Salim hatte es nach Europa geschafft, auf die griechische Insel Lesbos. Er war am Leben, aber noch nicht am Ziel. Um weiterzureisen, um die Fähren und Busse, die Züge und Taxis zu bezahlen, die ihn über den Balkan nach Deutschland bringen sollten, brauchte Salim Geld. 1.200 Dollar hatten die Schleuser in der Türkei ihm abgenommen, fast alles, was er bei sich hatte. Also tat er, was viele Flüchtlinge tun, wenn sie pleite sind: Er ging zu Western Union. Denn Western Union ist überall.

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18. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Staatenlosigkerit: „Das ist ein Teufelskreis“ · Kategorien: Lesehinweise · Tags: , ,

Quelle: Der Freitag

Interview Leo Dobbs vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen glaubt, dass man das Problem der Staatenlosigkeit in den Griff bekommen kann

Der Freitag: Herr Dobbs, wie viele Kinder sind gerade staatenlos?

Leo Dobbs: Wir schätzen, dass es über zehn Millionen Staatenlose weltweit gibt, davon sind ungefähr drei Millionen Kinder.

Wie wird man staatenlos?

Wenn ein Kind dessen Eltern aus einem Land kommen, in dem man die Staatsangehörigkeit über den Geburtsort bekommt, im Ausland geboren wird, dann ist es staatenlos. Zumindest dann, wenn das Kind in einem Land geboren wird, in dem die Staatsangehörigkeit über die Eltern vergeben wird. In Kriegszeiten ist die Wahrscheinlichkeit deshalb höher, staatenlos zu werden. Menschen fliehen und kriegen Kinder in fremden Ländern. Oder sie verlieren ihre Dokumente auf der Reise.

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17. November 2015 · Kommentare deaktiviert für AntiRa-Kompass: Newsletter Nr. 44, November 2015 · Kategorien: Deutschland, Lesehinweise

AntiRa-Kompass [EN] [FR] [DT]

+++ Europa am Wendepunkt – Balkan – moving-europe.org und http://live.w2eu.info/ +++ Ab 11.11. in Lesvos: Sea Watch im Einsatz +++ 11.11. in Berlin: Antimilitaristische Aktion +++ 14.11. in Hamburg: Vorbereitungstreffen Refugee Konferenz und Demo +++ 19.11. in Berlin: Refugee Schulstreik +++ 20.-22.11. in Magdeburg: Refugee-Frauenvernetzungstreffen +++ Service für Flüchtlinge +++ Alarmphone mit 100 Seenotrufen pro Woche +++ Rückblicke: Oury Jalloh, Ohlauer Schule +++ Ausblicke: Aktionstag Transnational Social Strike am 1.3.2016 +++

Liebe Freundinnen und Freunde!

„Indes hat sich in den letzten Monaten, auch in Verlängerung der Arabellion, eine Autonomie der Migration entfaltet. Das neue Selbstbewusstsein der MigrantInnen und die Stärke, mit der sie ihre Bewegungsfreiheit – ihr right to move – durchsetzen, werden von der EU und einer Politik der Abwehr nicht so einfach gebrochen werden können…. Die Verteidigung der Festung Europa kann nicht mehr friedlich verlaufen.

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16. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Unlogische Unterscheidung zwischen Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen · Kategorien: Deutschland, Lesehinweise

Quelle: Migazin

Kriegsflüchtlingen wollen wir helfen, Wirtschaftsflüchtlingen nicht. Warum wir diese Unterscheidung machen, lässt sich nicht logisch begründen.

Von Sabine Beppler-Spahl

„Wir müssen helfen, das ist doch klar. Allerdings sind viele, die kommen, Wirtschaftsflüchtlinge“. Der Satz fällt während einer Unterhaltung im Bekanntenkreis. Keine Einzelmeinung, wie eine im Oktober erhobene repräsentative Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach bestätigt. „Eine überwältigende Mehrheit“, heißt es da, „will Flüchtlinge aus Krisengebieten aufnehmen, andere aber rasch und konsequent abschieben“ (FAZ 21.10.2015). Die Unterscheidung zwischen Kriegsflüchtlingen und Wirtschaftsflüchtlingen kommt uns leicht über die Lippen. Doch logisch begründbar ist sie nicht. Sie ist die Konsequenz eines von vielen Seiten angefeuerten unwürdigen Wettlaufs um den größten Opferstatus.

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15. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Wenn die Utopie explodiert“ · Kategorien: EU, Lesehinweise · Tags:

Zeit Online | 24.09.2015

Die Träume der Immigranten von einem freien Leben in Europa werden sich kaum erfüllen. Gerade deshalb müssen wir die Bedingungen der globalen Wirtschaft, die dazu führen, dass Menschen weltweit als Sklaven leben, radikal verändern. Vier konstruktive Vorschläge zur Flüchtlingsfrage

Von Slavoj Žižek

In ihrer klassischen Studie Interviews mit Sterbenden entwickelte Elisabeth Kübler-Ross ein Schema der fünf Phasen, mit denen wir auf die Diagnose einer unheilbaren Krankheit reagieren: Nicht-wahrhaben-Wollen (man weigert sich schlicht, die Tatsache zu akzeptieren: „Das kann nicht sein, nicht bei mir“); Zorn (man gerät außer sich, wenn sich die Tatsache nicht leugnen lässt: „Wieso ausgerechnet ich?“); Verhandeln (die Hoffnung, dass wir die Wahrheit hinauszögern oder abschwächen können: „Ich will wenigstens noch den Schulabschluss meiner Kinder erleben“); Depression (der Abzug der libidinösen Besetzung: „Ich werde sterben, jetzt ist mir alles egal“); Zustimmung („Da ich nichts dagegen tun kann, kann ich mich genauso gut darauf vorbereiten“). Kübler-Ross wandte diese fünf Phasen später auf jede Form eines katastrophalen Verlusts an – auf Arbeitslosigkeit, den Tod eines geliebten Menschen, eine Scheidung, Drogenabhängigkeit – und betonte, dass sie nicht unbedingt in derselben Reihenfolge auftreten und auch nicht alle Betroffenen sämtliche Phasen durchlaufen.

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