09. April 2015 · Kommentare deaktiviert für „Those who couldn’t be there“ · Kategorien: Lesehinweise · Tags: , , , ,

New Internationalist Magazine

Thousands attended the World Social Forum in Tunis last month. But, says Giedre Steikunaite, we mustn’t forget the absent, the missing, the disappeared.

A mother holding a framed picture of her child walks the streets in protest. She knocks on institutional doors; she seeks. She is Honduran, Guatemalan, Tunisian, Algerian, Aboriginal, she is Saharawi. Her tragedy is personal, yet shared the world over by thousands of mothers and fathers whose loved ones have been made to vanish. They disappeared in narco villas in Mexico, in interrogation and detention centres in North Africa and southern Europe, at the bottom of the Mediterranean in unmarked graves. They disappeared in the system.

It was those who were absent who were the most relentlessly ‘present’ at the 2015 World Social Forum in Tunis. The event gathered hundreds of activists and organizations; but thousands more could not attend, for their whereabouts are not known.

[…]

30. März 2015 · Kommentare deaktiviert für „Hilflose Helfer“ – SZ · Kategorien: Lesehinweise

Die Präsidentin des Welt-Ernährungsprogramm im Gespräch

Über die Aufgabe , 52 Millionen Flüchtlinge weltweit zu versorgen. Ohne den nötigen Etat dazu.

Von Andrea Bachstein, Berlin

Die Finanzlage der Hilfsorganisationen, die Flüchtlinge betreuen, wird immer prekärer, zugleich steigt die Anzahl der Menschen, die auf deren Hilfe angewiesen sind. Besonders spitzt sich die Situation für die Syrer zu. Die britische Organisation Oxfam schätzt, dass 2015 rund 8,7 Milliarden US-Dollar benötigt werden, um 18 Millionen Menschen in Syrien und in benachbarten Ländern mit lebensrettender Hilfe zu unterstützen. […]

22. März 2015 · Kommentare deaktiviert für Migration & Bevölkerung – Ausgabe März 2015 erschienen · Kategorien: Lesehinweise

Migration & Bevölkerung | Newsletter 02/15

Inhalt der Ausgabe März 2015

Interview: „Es geht uns nicht um die Zahl von Kirchenasylen, sondern um die Menschen“

Beim Kirchenasyl werden Geflüchtete ohne rechtmäßigen Aufenthaltsstatus von Kirchengemeinden beherbergt, um in Härtefällen eine Abschiebung zu verhindern und die erneute Prüfung des Asylantrags zu erreichen. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte den Kirchen zuletzt vorgeworfen, sich mit dieser Praxis über geltendes Recht zu stellen, und damit eine Debatte um eine Verschärfung des Kirchenasyls eingeleitet. Migration und Bevölkerung sprach mit der Pastorin und Vorsitzenden der Ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft „Asyl in der Kirche“, Dietlind Jochims , über die Hintergründe der Diskussion.

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22. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für „Am Fuße der Festung“ – Buch · Kategorien: Lesehinweise · Tags:

Festung

Bühler, Johannes
Am Fuße der Festung
Begegnungen vor Europas Grenze
2015
304 Seiten, kartoniert
Schmetterling Vlg.
ISBN 3-89657-077-3
19,80 EUR

 

 

 

„Während Meldungen über Ertrunkene vor der Küste Italiens, überforderte Kommunen und Asylsuchende im Hungerstreik nahezu täglich in den Medien erscheinen und Staat und Gesellschaft vor große Probleme stellen, geraten die Einzelschicksale der Flüchtlinge dahinter oft in Vergessenheit.

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18. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Forschung: „Aspiration“ von Boat-people – Abschreckung wirkungslos · Kategorien: Alarm Phone, Italien, Lesehinweise, Libyen, Malta · Tags: , ,

Im Rahmen des „Prozesses von Khartoum“ hat die EU wissenschaftliche Institute damit beauftragt, die Abschreckungswirkung des EU-Grenzregimes auf die Motivation von Boat-people vor allem im Mittelmeer zu untersuchen. Erste Studienergebnisse zeigen, dass die „Aspirationen“ auch nicht durch massenhaften Tod an den EU-Grenzen zu brechen sind. Ab Frühjahr 2015 – mit der Besserung des Wetters im zentralen Mittelmeer und der dann steigenden Zahl von Boat-people – ergebe sich daher für die EU ein Dilemma, das nicht mehr mit den hergebrachten Mitteln gelöst werden könne.

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14. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für „Der Mann, der uns abschottet“ – ZEIT Online · Kategorien: Lesehinweise · Tags:

Fabrice Leggeri

Fabrice Leggeri wacht als Frontex-Chef über die Grenzen der EU. Dort sterben Tausende Flüchtlinge. Wie lebt er damit?

von Philip Faigle und Caterina Lobenstein

Wenn Fabrice Leggeri das Sterben an Europas Grenzen sehen will, hat er es nicht weit. Er muss nur sein Büro verlassen, mit dem Aufzug zwei Stockwerke tiefer fahren, in einen kahlen Raum mit flachen Decken und braunem Teppichboden. Hier, im elften Stock eines Büroturmes im Zentrum von Warschau, flimmern Karten von Europa über Flachbildschirme. Sie sind übersät mit grünen Punkten. Dort, wo die Punkte liegen, an den Rändern von Bulgarien und Rumänien, vor den Küsten von Griechenland, Italien und Spanien, sind in den vergangenen Monaten Flüchtlinge aufgegriffen worden. Versteckt in Lastwagen und Containern, zusammengezwängt auf Schlauchbooten und hölzernen Kähnen. Viele von ihnen haben die EU nicht mehr lebend erreicht. Im Mittelmeer starben allein im vergangenen Jahr mehr als 3.400 Menschen bei dem Versuch, nach Europa zu gelangen.

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09. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Polizei Operation Mos Maiorum: Bericht JRS · Kategorien: Lesehinweise · Tags: ,

Der Bericht über die gemeinsame Operation „Mos Maiorum“, die 26 EU-Staaten und ein Schengen-assoziierter Staat vom 13.-26.10.2014 durchgeführt haben:

Final report on Joint Operation „MOS MAIORUM“

Ziel der Aktion war – wie schon bei früheren – bekanntlich, Wissen über Umfang und Routen der irregulären Migration zu gewinnen. Presseberichte, es sei um die Inhaftierung irregulärer Migranten oder gar die „Jagd“ auf solche gegangen, werden in dem Report mit Verwunderung zitiert.

Insgesamt wurden während der Dauer der Aktion bei rund 6.000 Vorfällen gut 19.200 Migranten aufgegriffen. Die meisten davon (knapp 6.000) in Italien, Deutschland folgt mit 3.600 auf Platz 2, es folgen Ungarn (3.000) und Österreich (1.200).

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08. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für EU-Flüchtlingspolitik · Kategorien: Lesehinweise · Tags:

Stiftung Wissenschaft & Politik

„Legalen Zugang schaffen, Standards vereinheitlichen, Verantwortung teilen“

Ab Mitte 2015 soll die EU über ein leistungsfähiges gemeinsames Asylsystem verfügen. Doch selbst wenn die Mitgliedstaaten alle Richtlinien umsetzen, gibt es weiteren Reformbedarf.

Eine Analyse von Steffen Angenendt, Daniela Kietz und Jan Schneider

Bis 20. Juli 2015 müssen sämtliche Richtlinien des »Gemeinsamen Europäischen Asylsystem« (GEAS) im nationalen Recht der Mitgliedstaaten verankert sein. Dann sollen Flüchtlinge in der gesamten Union gleiche Mindestbedingungen bei der Aufnahme und Versorgung, beim Zugang zum Asylverfahren und bei den Asylentscheidungen vorfinden. Eine vollständige Umsetzung der Richtlinien ist dringend erforderlich, aber angesichts des bisherigen Umsetzungstempos vorerst nicht zu erwarten. Zudem steht ein wirksamer Flüchtlingsschutz auch nach der Umsetzung in Frage, denn drei zentrale Probleme bleiben absehbar bestehen. Alle drei können gelöst werden – den politischen Willen der Mitgliedstaaten vorausgesetzt.

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02. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Migration & Bevölkerung – Ausgabe Januar 2015 erschienen · Kategorien: Lesehinweise

Migration & Bevölkerung | Online Portal

Inhalt der Ausgabe Januar 2015

Debatte um Einwanderung in Deutschland: Populismus versus Sachlichkeit

Der öffentliche Einwanderungsdiskurs hat sich in den letzten Wochen deutlich verschärft. Fragen der inneren Sicherheit und Zweifel am sozioökonomischen Nutzen von Einwanderung sowie fremdenfeindliche Vorurteile haben die Debatte um ein neues Einwanderungsgesetz wieder belebt. Dabei gerät aus dem Blick, dass Deutschland auf Zuwanderung angewiesen ist.

Nach Pariser Anschlägen diskutiert Europa über Zuwanderung und Islamismus

Die terroristischen Anschläge auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo und auf einen jüdischen Supermarkt Anfang Januar in Paris haben weltweit Bekundungen der Solidarität mit den 17 Opfern ausgelöst. Über eine Million Menschen gingen weltweit für Meinungsfreiheit und Toleranz auf die Straße. Gleichzeitig wird auf EU-Ebene und in mehreren Mitgliedstaaten der Union über Zuwanderung, Rassismus und Islamismus diskutiert.

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28. Januar 2015 · Kommentare deaktiviert für „Whose Mare?“ – CEPS Studie zur Mittelmeerabschottung · Kategorien: Hintergrund, Italien, Lesehinweise, Libyen, Mittelmeerroute · Tags: , ,

„Whose Mare?

Rule of law challenges in the field of European border surveillance in the Mediterranean“

Sergio Carrera and Leonhard den Hertog

No. 79 / January 2015

Whose Mare?

In der Studie untersuchen die CEPS-Autoren die wachsende Konkurrenz zwischen nationalen, europäischen, zivilen, militärischen Behörden bei der Überwachung, Grenzsicherung und Rettung auf dem Mittelmeer. Die integrierenden Systeme Eurosur, Marsur und CISE befänden sich ebenfalls in Konkurrenz untereinander und seien stärker als bekannt von privaten Sicherheitskonzernen gesteuert. Alle Behörden befänden sich bei der Mittelmeerüberwachung in teilweise gesetzlosen Bereichen oder gar in Konfllikt mit nationalem, europäischem oder internationalem Recht. Mare Nostrum und Frontex Triton werden ausführlich dargestellt.

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