29. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Migration aus ethischer Sicht: Was für offene Grenzen spricht“ · Kategorien: Lesehinweise

NZZ | 27.01.2017

In seinem Buch befasst sich der Philosoph Andreas Cassee mit den brennenden Fragen weltweiter Migration

Nina Fargahi

Wie sähe eine Welt aus, in der jeder Mensch frei darüber entscheiden könnte, wo er leben möchte? Oder anders gefragt: Dürfen Staaten aus ethischer Perspektive die Zuwanderung auf ihr Territorium beschränken?

Der Philosoph Andreas Cassee stellt sich dieser wohl brennendsten Frage globaler Migrationspolitik. Dabei geht es ihm nicht primär um völkerrechtliche Argumente, sondern um eine moralische Sicht der Dinge. Einwanderungsbeschränkungen, so Cassee, seien unvereinbar mit dem liberalen Bekenntnis zur Freiheit und Gleichheit aller Menschen.

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29. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Wer die Heimat verliert, verliert einen Teil der Seele“ · Kategorien: Deutschland, Lesehinweise

Telepolis | 29.01.2017

Abbas Khider erhält den Chamisso-Preis, der in diesem Jahr zum letzten Mal vergeben wird. Anlass für ein Gespräch über Flucht, Fremdsein und Literatur als Debattenbeitrag

Vor 16 Jahren hast du, nach der Flucht aus dem Irak, in Deutschland Asyl erhalten. Inzwischen hast du vier gefeierte Romane auf Deutsch veröffentlicht und machst Lesungen im ganzen Land. Fühlst du dich angekommen?

Abbas Khider: Man fühlt sich nie hundertprozentig angekommen. In manchen Situationen schon, aber in anderen verliert man das Zugehörigkeitsgefühl wieder. Das hat viel mit der politischen Lage und der herrschenden Stimmung zu tun. Ich habe dieses Jahr eine ausgedehnte Lesereise gemacht, war in ganz Deutschland unterwegs. Und immer wenn es irgendwo Anschläge gab, kippte die Stimmung. Im Zug und am Flughafen gab es ständig Polizeikontrollen, und natürlich haben die ich ständig rausgefischt. Schwarzkopfkontrollen nenne ich das.

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29. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Poland, Bulgaria, Czech Republic, Hungary and Slovenia: Pushed back at the door · Kategorien: andere Länder, Bulgarien, Lesehinweise, Slowenien, Ungarn · Tags:

ECRE | 27.01.2017

A new report “Pushed back at the Door” by five human rights NGOs shows that access to protection is increasingly limited in Bulgaria, the Czech Republic, Hungary, Poland and Slovenia. The report urges European governments to find the right balance between protecting borders and people.

The report highlights that there have been increased border controls including the construction of physical barriers in Bulgaria and Hungary. In both countries concerns over police violence towards asylum seekers persist, in Hungary especially in regard to the “push-back law” and in Bulgaria in regard to the interception of asylum seekers who have crossed into the country irregularly. In the Czech Republic and Poland the main concerns lie in the lack of transparency and oversight of border control have led to violations of the principle of non-refoulement by border guards. In Slovenia access to the territory is very difficult, although these issues are currently being discussed.

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26. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Städte der Zuflucht · Kategorien: Hintergrund, Lesehinweise · Tags:

Quelle: Netzwerk Flüchtlingsforschung | 24.01.2017

von Helene Heuser

Mit dem Begriff „Städte der Zuflucht“ können diejenigen Städte beschrieben werden, die eine direkte Aufnahme von Flüchtlingen oder MigrantInnen aus dem Ausland in eine bestimmte Stadt fordern. Momentan bilden sich in Deutschland, Europa und weltweit Initiativen auf Städteebene, die auf eine liberale Aufnahmepolitik von Flüchtlingen abzielen. Das ist kein Zufall, denn Städte sind seit jeher weltweit ein Ort der Migration und Flüchtlingsaufnahme. Angesichts der Begrenztheit der nationalstaatlichen Flüchtlingsregime rücken Städte bzw. Kommunen nun – auch in Deutschland – wieder in den Vordergrund.

Aktuelle Städte der Zuflucht

Weltweit formieren sich auf lokaler Ebene meist zivilgesellschaftliche Initiativen, die eine direkte Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Ausland durch ihre Kommune fordern. In Deutschland geht es vor allem um eine Umsiedlung von Asylsuchenden aus den Hotspots in Griechenland und Italien in deutschen Städten.

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23. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für «Reporter ohne Grenzen»: Die Not hat immer ein Gesicht · Kategorien: Lesehinweise, Medien · Tags:

Quelle: NZZ | 23.03.2017

Das Jahrbuch der Schweizer Sektion von «Reporter ohne Grenzen» befragt unser Gewissen: Versammelt sind bildgewordene Gewissensbisse, zu ehrlich, um in der Tagespresse dem Leser zugemutet zu werden.

von Daniele Muscionico

Sein Schlafkissen ist die Eisenbahnschwelle. Seine Unterlage der kantige Schotter: So schläft der erschöpfte junge Mann auf der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien. Die Balkanroute ist geschlossen.

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12. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Bounties not Bodies: Smugglers Profit from Sea Rescues Though No Clear Alternative Available“ · Kategorien: Italien, Lesehinweise, Libyen, Mittelmeer · Tags: , ,

Quelle: MSF | 23.12.2016

If smugglers take advantage of rescue at sea, so be it. The alternative is letting people drown.

By Aurélie Ponthieu

The Financial Times reported that the European Union accuses MSF and other humanitarian organisations running search and rescue operations in the Central Mediterranean of working in collusion with smugglers or at least helping them to carry out their deadly trade. These allegations were made based on an internal report from the European border agency, Frontex. MSF requested Frontex to share this report with us, which they declined. Instead, they refute they accuse humanitarian agencies of collusion, but raise a number of concerns with our search and rescue operations.

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11. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Governing the Balkan Route: Macedonia, Serbia and the European Border Regime · Kategorien: Balkanroute, EU, Lesehinweise, Mazedonien, Serbien

Quelle: bordermonitoring.eu

Together with the Rosa Luxemburg Stiftung Southeast Europe, bordermonioring.eu e.V. recently published a report on the Balkan Route:

The growth and development of transit migration along the Balkan route in 2015 and 2016 highlighted the major role Macedonia and Serbia played, not merely as the main countries of passage, but as important buffer areas within the framework of the European border regime.

This research paper first examines the development and transformations of Macedonian and Serbian national migration policies and legislation in the past two decades in the light of the EU accession process. It identifies the key historical and geopolitical factors that significantly shaped them, as well as the distinct strategies the two countries pursued in coping with often countervailing EU demands, local socio-political considerations and actual migration movements and practices.

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06. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Global migration’s impact and opportunity“ · Kategorien: Lesehinweise · Tags:

Quelle: McKinsey & Company | November 2016

Migration has become a flashpoint for debate in many countries. But McKinsey Global Institute research finds that it generates significant economic benefits and more effective integration of immigrants could increase those benefits.

Migration is a key feature of our increasingly interconnected world. It has also become a flashpoint for debate in many countries, which underscores the importance of understanding the patterns of global migration and the economic impact that is created when people move across the world’s borders. A new report from the McKinsey Global Institute (MGI), People on the move: Global migration’s impact and opportunity, aims to fill this need.

Refugees might be the face of migration in the media, but 90 percent of the world’s 247 million migrants have moved across borders voluntarily, usually for economic reasons. Voluntary migration flows are typically gradual, placing less stress on logistics and on the social fabric of destination countries than refugee flows. Most voluntary migrants are working-age adults, a characteristic that helps raise the share of the population that is economically active in destination countries.

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04. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Gefahren der Flucht: Europaführer für Flüchtlinge“ · Kategorien: EU, Lesehinweise · Tags:

Quelle: Deutschlandfunk | 03.01.2017

Auf ihre Reise nach Europa vertrauen sich viele Flüchtlinge Schleppern an, die ihnen ein unrealistisches Bild vermitteln. Die Fotoagentur Magnum und der Arabische Fonds für Kunst und Kultur (AFAC) haben deshalb einen „Europaführer für Migranten und Flüchtlinge“ herausgegeben. Dabei treffen harte Fakten auf persönliche Erfahrungsberichte.

Von Oliver Kranz

„Wir sind eine Stiftung, die schon zehn Jahre tätig ist in den arabischen Ländern. Natürlich nach diesen riesigen Themen von Migration in Europa haben wir uns gesagt: wir können nicht einfach dasitzen und gucken“, sagt Oussama Rifahi, der Vorsitzende des AFAC. Die Stiftung ist unabhängig und hat ihren Sitz in Beirut. Normalerweise fördert sie arabische Kunstprojekte.

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04. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Migration und Kolonialismus: „Jetzt kommt die Welt zurück nach Europa“ · Kategorien: EU, Lesehinweise · Tags: ,

Quelle: Deutschlandfunk | 04.01.2017

Kriege, Armut, Klimawandel: Die Gründe für eine Flucht nach Europa sind vielfältig. Der Historiker Wolfgang Reinhard nennt in seinem Buch „Die Unterwerfung der Welt“ noch einen weiteren Grund für Migration: die Folgen des Kolonialismus.

Von Jan-Christoph Kitzler

Rund 360.000 Menschen sind 2016 über das Mittelmeer nach Europa geflohen, mehr als 5.000 haben es nicht geschafft und sind auf der Überfahrt gestorben. Diese Zahlen sind die bisher höchsten – aber trotzdem ist die massenhafte Wanderung nach Europa zu Normalität geworden. Auch für den Historiker Wolfgang Reinhard ist das Phänomen erklärbar, wenn auch aus einem scheinbar ungewöhnlichen Grund:

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