19. September 2016 · Kommentare deaktiviert für UN-Flüchtlingsgipfel in New York: „Es drohen fatale Entscheidungen“ · Kategorien: FFM-Texte, Hintergrund

Quelle: SWR

Kulturgespräch am 19.9.2016 mit Helmut Dietrich, Forschungsgesellschaft Flucht und Migration

16. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge weichen auf ‚verdeckte‘ Routen nach Europa aus“ · Kategorien: EU, Hintergrund · Tags:

Quelle: Berliner Morgenpost | Report Europe’s refugees and migrants

Forscher registrieren deutlich mehr Asylanträge als registrierte Flüchtlinge in Europa. Zäune verhindern demnach nicht den Zustrom.

London. Zäune und Grenzkontrollen helfen einer britischen Denkfabrik zufolge wenig, um den Flüchtlingszustrom nach Europa einzudämmen. Das geht aus einer Studie des „Overseas Development Institute“ in London hervor, die am Freitag veröffentlicht wurde. Demnach verschiebt sich der Zustrom lediglich auf andere gefährlichere oder „verdeckte“ Routen, wenn bekannte Wege nach Europa wie die Balkanroute blockiert werden.

Die Denkfabrik empfiehlt, statt aufwendiger Maßnahmen zur Grenzsicherung mehr legale Wege zur Einreise zu schaffen, um die Migration besser überwachen zu können.

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15. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Verurteilte Fluchthelfer: Jede Strafe ist zu hoch“ · Kategorien: Hintergrund · Tags: ,

Quelle: taz

Solange Schlepper ihren Job ordentlich machen und die Menschen nicht in den Tod schicken, leisten sie Hilfe. Über europäische Doppelmoral.

Pascal Beucker

Egal zu welcher Strafe jemand verurteilt wird, der Menschen bei ihrer Flucht aus Not und Elend hilft: Sie ist zu hoch. Das ist leider nur eine moralische Bewertung, keine juristische. Die Gesetzeslage ist anders, ob in Griechenland oder Deutschland. Nur: Ist sie deswegen auch richtig? Sicher, diejenigen, die die Grenzen so dicht wie möglich haben wollen, werden Fluchthelfer stets als Kriminelle ansehen. Für alle anderen sollten sie das nicht sein. Denn unter der – entscheidenden – Voraussetzung, dass der Flüchtling heil dort ankommt, wo er hinwill, ist deren Handeln objektiv ein Akt der Humanität, selbst wenn subjektiv andere Motive zugrunde liegen.

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11. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Da Lampedusa a Berlino“ · Kategorien: Deutschland, Italien, Lesehinweise

Quelle: Il Manifesto

Festivaletteratura 2016. Le storie dei profughi africani che vivono nella capitale tedesca fanno da filo conduttore a «Voci del verbo andare», ultimo libro della scrittrice Jenny Erpenbeck

Alessandra Pigliaru

C’è un ponte immaginario che collega Lampedusa alla Germania; porta il nome di Oranien ed è una piazza che si trova a Berlino nel quartiere di Kreuzberg.

Jenny Erpenbeck, scrittrice tedesca tra le più acclamate nel suo paese che ha all’attivo romanzi di grande pregio oltre che premi prestigiosi, è ospite al Festivaletteratura di Mantova che si conclude oggi; proprio nel 2013 ha conosciuto un gruppo di tredici persone, tra uomini e donne perlopiù africani che in centinaia sono riusciti ad arrivare a Berlino dopo essere sbarcati a Lampedusa.

Il suo ultimo lavoro appena pubblicato per Sellerio si intitola Voci del verbo andare (traduzione di Ada Vigliani, pp. 349, euro 15) e prende spunto dalla sua esperienza diretta con alcuni migranti incontrati a Berlino…

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07. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die Wehrlosen nicht zum Spielball machen“ · Kategorien: Lesehinweise

Quelle: NZZ

Kenya beherbergt das Flüchtlingslager Dadaab – das grösste der Welt. Es ist auch die Heimat der Schriftstellerin Yvonne Owuor, die Europas Debatte über die «Flüchtlingskrise» hart infrage stellt.

INTERVIEW von Paul Ostwald

Yvonne Owuor, unlängst erschien Ihr Debütroman «Der Ort, an dem die Reise endet» auf Deutsch. Es gibt im Grunde drei Protagonisten, und alle sind auf der Suche nach einer neuen Heimat.

Tatsächlich, die Hauptfiguren meines Romans sind auf ihre Art Variationen des Konzepts Heimat. Da gibt es den nomadischen Vater, die kosmopolitische Tochter und den britischen Liebhaber, der nach seinem Vater sucht. Kenya, der Ort der Handlung, ist immer schon ein Land der Immigration gewesen. Seit Jahrtausenden ziehen Nomaden durch unsere Länder, dann kam der Kolonialismus. Das macht unseren Charakter als Nation aus.

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07. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Unicef-Bericht: 28 Millionen Kinder sind auf der Flucht vor Gewalt“ · Kategorien: Lesehinweise · Tags: ,

Quelle: Spiegel Online

Sie fliehen vor Bomben, Kugeln und Konflikten: 28 Millionen Mädchen und Jungen weltweit haben laut dem Uno-Kinderhilfswerk ihr Zuhause verlassen müssen. Immer mehr sind ohne Eltern auf der Flucht.

Rund 28 Millionen Kinder sind laut einem aktuellen Unicef-Bericht weltweit auf der Flucht vor Kriegen und Konflikten. 17 Millionen davon suchen in ihrem eigenen Land nach Schutz, 11 Millionen im Ausland. Das geht aus dem Bericht mit dem Titel „Entwurzelt“ hervor, den das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen nun veröffentlichte.

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31. August 2016 · Kommentare deaktiviert für Migrationsforscher: „Menschen, die im Mittelmeer sterben, sehen wir nicht“ · Kategorien: EU, Hintergrund, Mittelmeerroute · Tags:

Quelle: DW

Mehr als 3000 Menschen sind dieses Jahr schon im Mittelmeer ertrunken. Migrationsforscher Serhat Karakayali sagt im DW-Interview, warum Europa das hinnimmt, wie man Not lindern und zugleich viel Geld sparen kann.

DW: Die EU-Grenzschutzagentur Frontex warnt, bei insgesamt sinkenden Flüchtlingszahlen würden mehr Menschen versuchen, über das zentrale Mittelmeer – vor allem aus Libyen – nach Europa zu gelangen. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) zählt immer mehr Tote. Was passiert gerade im zentralen Mittelmeer?

Karakayali: Die Menschen suchen den Weg über das Mittelmeer, weil ungefährlichere Routen blockiert sind. Sie nehmen gefährlichere Wege, da hier der Grenzschutz der EU nicht lückenlos funktioniert. Es gibt eigentlich keine rechtliche Grundlage, die Menschen auf hoher See zurückzudrängen.
Es gibt aber den Verdacht, dass die von Frontex koordinierten Einsätze gegen die Schmuggler in Wirklichkeit dazu dienen, die Boote mit Flüchtlingen an die nordafrikanischen Küsten zurückzudrängen.

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27. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „The Guardian view on Europe and migration: the year of living damagingly“ · Kategorien: EU, Lesehinweise · Tags:

Quelle: The Guardian

Twelve months ago, Europe failed to rise to the challenge of the Syrian refugee crisis. It is still paying the price – and so are the refugees

Not every big issue that Europe has faced over the past 12 months has been linked to the migration and refugee crisis. But most of them have. The arrival of over 1 million people in late summer 2015 shook European politics and institutions, as well as challenging Europe’s awareness of itself and its place in the world more than any event since the fall of the Berlin Wall. It would be foolish to imagine that this crisis is now over and that the numbers will not rise again.

One key moment came in late August 2015, when Germany announced it would accept all Syrian refugees fleeing war without sending them back to the countries where they had first entered the EU. Angela Merkel’s words a few days later, “Wir schaffen das” (we will manage), felt pivotal, although whether the German chancellor really did open the floodgates of a vast refugee movement is still debated. Refugees had, after all, been on the move for months already in their hundreds of thousands. Harrowing pictures of overcrowded voyages to reach Europe were familiar. Long before Germany opened its doors, southern EU countries were facing a critical situation, their administrations and social services overwhelmed.

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27. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Migration – Fakten und Fiktionen“ · Kategorien: Hintergrund · Tags: , ,

Quelle: derStandard

Es wird endlich Zeit, die Ängste in Sachen Flüchtlinge und Migranten beiseitezuschieben und mit Tatsachen zu operieren. Sonst werden die entwickelten Länder niemals zu einer ordnungsgemäßen und organisierten Einwanderungspolitik kommen

KOMMENTAR DER ANDEREN PETER D. SUTHERLAND

In vielen Ländern wird die aktuelle politische Debatte weiterhin durch Migration und Einwanderung dominiert. Und dies zu Recht: Das Thema hat Auswirkungen auf die Volkswirtschaften und Gesellschaften in aller Welt. Aber die öffentliche Meinung zu diesem entscheidenden Thema wird im Allgemeinen nicht durch Tatsachen bestimmt, sondern durch Emotionen. Dies führt dazu, dass es keinen offenen und effektiven Dialog über die Risiken – oder die vielen Vorteile – der Migration gibt.

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23. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Grenzöffnung für Flüchtlinge : Was geschah wirklich?“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, Lesehinweise, Österreich

Quelle: Zeit Online

Ein Wochenende im September 2015: ZEIT und ZEIT ONLINE haben rekonstruiert, wie Tausende Flüchtlinge ins Land kamen. Und wer die Bedeutung dieser Tage herunterspielt.

Von Georg Blume, Marc Brost, Tina Hildebrandt, Alexej Hock, Sybille Klormann, Angela Köckritz, Matthias Krupa, Mariam Lau, Gero von Randow, Merlind Theile, Michael Thumann und Heinrich Wefing

Am Morgen des ersten dieser drei Tage, die so vieles verändern werden, ahnt zumindest ein Mensch in Berlin, was geschehen wird. In einem Hinterzimmer frühstückt ein Mitglied der Bundesregierung mit einer Gruppe von Journalisten. In den kommenden 48 Stunden, sagt das Regierungsmitglied, werde Deutschland eine Herausforderung erleben, wie es sie noch nicht gegeben habe. „Die Leute werden sich über die grüne Grenze bewegen, die werden nicht mehr warten, die kommen, über die Autobahnen, die Straßen, über die Bahngleise.“

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