30. August 2017 · Kommentare deaktiviert für „From Emigration to Asylum Destination, Italy Navigates Shifting Migration Tides“ · Kategorien: Italien, Lesehinweise · Tags:

MPI | 24.08.2017

By Angelo Scotto

Since its unification in the 19th century, Italy has been a country of emigration, with millions of Italians migrating to the Americas and elsewhere in Europe for economic and political reasons. Smaller numbers also headed to North Africa during the country’s period of colonialism. Italians have accounted for the largest voluntary emigration in recorded history, with 13 million leaving between 1880 and 1915. And Italian mobility also spanned major internal migration from poorer areas in the country’s South to its wealthier North.

Against the historic backdrop of emigration, newer patterns have manifested, making Italy a destination for migrants, whether for permanent settlement or as a way station. Shifting demographics that began in the mid-20th century translated into increased demand for foreign workers even as external factors, including the decline of the Soviet bloc, acted as push factors for migration toward wealthier countries, among them Italy. More recently, political and economic developments far beyond Italy’s borders have brought inflows of asylum seekers and migrants from diverse regions, including Eastern Europe, sub-Saharan Africa, the Middle East, and Asia.

Weiterlesen »

28. August 2017 · Kommentare deaktiviert für „Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa: Kontinuitäten und Brüche“ · Kategorien: EU, Lesehinweise · Tags:

bpb | 14.08.2017

Südosteuropa ist vor allem mit Mittel- und Westeuropa durch eine lange Tradition der Migrationen von Menschen in beide Richtungen eng verbunden. Sylvia Hahn macht in ihrem Beitrag die langwährende Verflechtung der beiden Gegenden unseres Kontinents durch vielfältige Migrationsströme deutlich.

Weiterlesen »

17. August 2017 · Kommentare deaktiviert für „Smartphone ist auf der Flucht lebensnotwendig“ · Kategorien: Lesehinweise · Tags:

Wiener Zeitung | 17.08.2017

Eine Kommunikationswissenschafterin untersuchte die Rolle des Smartphones für Flüchtlinge.

„Treuer Freund“, „Soldat“, „meine Waffe“ oder „Life Manager“ – so nennen Flüchtlinge aus Syrien ihr Smartphone. Es helfe ihnen, die Flucht physisch wie auch psychisch zu bewältigen, so Katja Kaufmann von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Die Kommunikationswissenschafterin untersucht, wie Flüchtlinge ihre Smartphones nutzen – unterwegs und im Ankunftsland.

„Das Smartphone ist auf der Flucht lebensnotwendig“, erklärte die Expertin. Sie hat im Rahmen eines Forschungsprojektes der ÖAW mit dreizehn Syrern zwischen 20 und 32 Jahren gesprochen, die 2015 nach Österreich kamen, und darüber in der Fachzeitschrift „SWS-Rundschau“ berichtet. Hierzulande könne man sich das schwer vorstellen, so Kaufmann: „Viele junge Menschen in Österreich sehen das Smartphone als Unterhaltungsgegenstand an. Auch älteren Menschen wird dies über die Werbung vermittelt. Deshalb fragen sie sich: ‚Wie kann jemand, der alles verloren hat, so ein Gerät besitzen?'“

Weiterlesen »

13. August 2017 · Kommentare deaktiviert für „If Borders Were Open: The $78 Trillion Free Lunch“ · Kategorien: Lesehinweise · Tags: , ,

The Economist | 06.07.2017

Yes, it would be disruptive. But the potential gains are so vast that objectors could be bribed to let it happen

A HUNDRED-DOLLAR BILL is lying on the ground. An economist walks past it. A friend asks the economist: “Didn’t you see the money there?” The economist replies: “I thought I saw something, but I must have imagined it. If there had been $100 on the ground, someone would have picked it up.”

If something seems too good to be true, it probably is not actually true. But occasionally it is. Michael Clemens, an economist at the Centre for Global Development, an anti-poverty think-tank in Washington, DC, argues that there are “trillion-dollar bills on the sidewalk”. One seemingly simple policy could make the world twice as rich as it is: open borders. Weiterlesen »

11. August 2017 · Kommentare deaktiviert für „How Libya’s Fezzan Became Europe’s New Border“ · Kategorien: Lesehinweise, Libyen

Crisis Group | 31.07.2017 | Download pdf

The principal gateway into Europe for refugees and migrants runs through the power vacuum in southern Libya’s Fezzan region. Any effort by European policymakers to stabilise Fezzan must be part of a national-level strategy aimed at developing Libya’s licit economy and reaching political normalisation.

Executive Summary

European policymakers increasingly are looking at the Fezzan, Libya’s vast and scarcely populated south west, as their frontier against sub-Saharan African migrants and refugees traveling the Central Mediterranean route to Europe. In 2016, over 160,000 took this route from Libya on makeshift boats; most had entered through this region, which connects the country’s southern border with its coast. Several European countries, chiefly Italy, hope that stabilising the situation in the Fezzan and reviving its economy will help curb migrant flows. The idea has merit, but this will be no easy task and cannot succeed without also addressing the broader crises gripping the country. Any European effort to address governance, economic and security problems in the Fezzan should be coordinated with the internationally recognised government and linked to wider, nationwide initiatives to tackle issues that plague the country as a whole.

Weiterlesen »

02. August 2017 · Kommentare deaktiviert für Die Geschichte des formalisierten Korridors. Erosion und Rekonstruktion des europäischen Grenzregimes auf dem Balkan · Kategorien: Balkanroute, Lesehinweise

bordermonitoring.eu | 02.08.2017

Vor zwei Jahren kamen hunderttausende Flüchtlinge während des langen Sommers der Migration über die Türkei, Griechenland und den Balkan vor allem nach Deutschland. Dort wurden sie zunächst in einer unerwarteten Welle der Solidarität willkommen geheißen. Zweifelsohne weht der Wind zwischenzeitlich wieder erheblich rauer. Dennoch: Der formalisierte Korridor über den Balkan stellte eine Zäsur im Europäischen Grenzregime dar. Wir würden sogar von seinem temporären Totalzusammenbruch sprechen. Bisher wurden Zustandekommen des formalisierten Korridors, seine geographischen und qualitativen Veränderungen, sowie der Prozess seiner Schließung dennoch nicht zusammenhängend beschrieben. Diese Lücke schließt der vorliegende Bericht, der sich in sechs Phasen untergliedert.

Die erste Phase setzt sich mit der Formalisierung des südlichen Teils des Korridors in Serbien und Mazedonien auseinander. Diese geht der Formalisierung des nördlichen Teils, die in der zweiten Phase thematisiert wird, zeitlich voraus. Daran anschließend wird die geographische Verlagerung des formalisierten Korridors nach Kroatien (dritte Phase) und nach Slowenien (vierte Phase) in den Blick genommen. In der fünften Phase wird die Verengung des Zugangs zum formalisierten Korridor thematisiert, die schlussendlich in seine Schließung mündete (sechste Phase).

Neben der Online-Version wird der Bericht auch als Buch erscheinen. Fördermitglieder und diejenigen, die in den kommenden vier Wochen eine Fördermitgliedschaft abschließen, erhalten den Bericht automatisch zugesandt. Weiterhin sind Bestellungen über die Adresse bestellung@bordermonitoring.eu möglich. Preis: 7 Euro zzgl. Versand. Bei größeren Mengen bieten wir einen Wiederverkäuferrabatt an.

28. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Children on the Move in Italy and Greece“ · Kategorien: Afrika, Griechenland, Italien, Lesehinweise · Tags:

UNICEF | Juni 2017

Eine neue UNICEF-Studie über die Fluchtursachen und Erfahrungen von geflüchteten oder migrierten Jugendlichen in Europa kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Über die Hälfte der befragten afrikanischen Jugendlichen gab nach der Ankunft in Italien an, dass Europa ursprünglich gar nicht ihr Ziel war. Die katastrophalen Bedingungen in Libyen haben sie häufig dazu gebracht, letzten Endes die lebensgefährliche Fahrt über das Mittelmeer zu wagen. Außerdem sind die Jugendlichen oft ohne Absprache oder das Wissen ihrer Familien aufgebrochen.

Das Bild ist in beiden Ländern sehr unterschiedlich: Während in Griechenland hauptsächlich Mädchen und Jungen mit ihren Familien aus Syrien, dem Irak und Afghanistan eintreffen, stammen Minderjährige in den Aufnahmezentren in Sizilien meist aus afrikanischen Ländern, sind männlich und allein unterwegs. In den ersten sechs Monaten des Jahres sind rund 12.000 minderjährige Flüchtlinge in Italien angekommen, 93 Prozent von ihnen waren unbegleitet.

Weiterlesen »

26. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Alarming MSF report: A Dramatic Deterioration For Asylum Seekers · Kategorien: Griechenland, Lesehinweise · Tags: ,

 

26. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für „Die Wut ist entfacht“ · Kategorien: Deutschland, Lesehinweise · Tags: , , ,

derFreitag | 26.07.2017

Kapitalismus In den Krisenjahren haben sich zwei Formen des Widerstands entwickelt

Niels Boeing

Hamburgs G20-Tage markieren eine Zäsur. Auf den polizeilich erst verordneten und dann durchgeprügelten Ausnahmezustand folgt ein Backlash, den man in der immer noch relativ liberalen Bundesrepublik nicht erwarten konnte. Der Riot in der Schanze am 7. Juli hat einen regelrechten Volkszorn angestoßen. Die Stadt droht unverhohlen der gesamten außerparlamentarischen Linken mit Räumung, während Stadtteilzentren, Clubs, Buchverlage und andere linke Akteure mit Rachefantasien bombardiert werden. Selbst in der politischen Mitte heißt der Schlachtruf in Anlehnung an den Münchner Soziologen Armin Nassehi: „Eine Linke braucht es nicht mehr.“

Der medial angeheizte Aufschrei erinnert die heute ältesten Protestjahrgänge an die Hetze nach dem Schahbesuch von 1967. Es geht um Abrechnung. Die globalisierungskritische Linke habe sich erledigt oder sei endlich zu erledigen. Nichts könnte falscher sein. Was in Hamburg sichtbar wurde, ist zuerst, dass der Gipfelprotest nicht einfach eine Neuauflage der Proteste von Seattle 1999 oder Genua 2001 war. Was diese Proteste oder auch den von Heiligendamm 2007 von den jetzigen trennt, ist zum einen die Finanzkrise von 2008 mit ihren Folgen, zum anderen das inverse Panoptikum der sozialen Netzwerke.

Weiterlesen »

24. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Lesehinweis: Natasha King, No Borders · Kategorien: Hintergrund, Lesehinweise · Tags: , ,

Natasha King, No Borders. The Politics of Immigration Control and Resistance, London (Zed Books) 2016, 196 S., ca. 15€

Dieses Buch enthält Reflexionen und eine theoretische Bestimmung von No Border Politics, Einblicke in die No Border Kämpfe in Athen 2011 und eine sehr schöne Darstellung der Kämpfe im Jungle von Calais vom Herbst 2013 bis zum Herbst 2015. Das Buch liest sich flüssig. Immer wieder reflektiert die Autorin ihren Standort im Spannungsfeld zwischen Aktivismus und Forschung – auch und gerade deshalb ist das Buch ein exemplarisches Produkt aktivistischer Forschung.

No Border Aktivistin ist Natasha King seit dem No Border Camp im Brüssel 2009, und sie war 6 Jahre lang immer wieder in Calais. Im Zentrum des Buchs stehen nicht Grenzen und Kontrollen, sondern Menschen, die Grenzen überwinden. Sie ist Aktivistin und berichtet über Aktionen des Widerstands – im Vordergrund aber stehen „a huge number of everyday acts of non-subordination and quiet evasions carried out by people who refuse to allow borders to stop them from moving“ (3).

An dieser Stelle beruft Natasha sich auf 8 Literaturzitate. Im Lauf der Lektüre gibt es viele Gelegenheiten, sich der Bedeutung von Herman Melville´s Bartleby zu erinnern (und an die Stelle, an der Hardt/Negri das „I would prefer not to“ aktualisiert haben: Empire, 2000, 203). Ja, doch, Hardt/Negri haben es in die Bibliografie geschafft, aber bis auf ganz wenige Ausnahmen bezieht Natascha sich auf Literatur aus den allerjüngsten Jahren – von Kropotkin und James Scott mal abgesehen und auch Aristide Zolberg (1981) ist drin. Marx nicht.

Weiterlesen »

Seite 3 von 6412345...102030...Letzte »