16. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Tunisia: protesting austerity, demanding sovereignty“ · Kategorien: Hintergrund, Tunesien · Tags: ,

ROAR | 12.02.2018

The recent protests show that Tunisia is still a cauldron of popular resistance against neoliberal and neo-colonial attacks on the country’s sovereignty.

Hamza Hamouchene

Around 800 people were arrested, dozens were injured and at least one person was killed in a violent police crackdown on the protests that rocked Tunisia for over two weeks in January. The protesters, who stemmed from a wide variety of social and economic backgrounds, took to the streets in response to the government’s announcement of its 2018 budget. A new round of harsh austerity measures are predicted to inflate prices of basic foods, fuel and energy and to further undermine crucial public services such as health care and education.

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15. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für Abschiebungen nach Mittelamerika „Mexikos Politik ist heuchlerisch“ · Kategorien: Hintergrund

ARD Tagesschau | 14.02.2018

Die geplante US-Mauer an der Grenze zu Mexiko sorgt für viel Empörung. Doch Mexiko selbst schiebt Zehntausende Flüchtlinge aus Mittelamerika ab – auch wenn ihnen in ihrer Heimat Gewalt droht.

Von Anne-Katrin Mellmann, ARD-Studio Mexiko-Stadt

Am frühen Abend füllt sich das Casa Tochán in Mexiko-Stadt. In der Gemeinschaftsküche rührt der diensthabende Koch Reis und Bohnen zusammen für die 25 Mittelamerikaner, die derzeit in der spendenfinanzierten Migrantenherberge leben.

Alle sind vor der Gewalt geflohen. Honduras und El Salvador gehören zu den Ländern mit den höchsten Mordraten der Welt. Der Honduraner Manuel kommt von seinem Job in einer Tortillafabrik, den er offiziell gar nicht haben dürfte, weil er in Mexiko nur geduldet ist.

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10. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für Schengen Migration, Social Mix · Kategorien: Hintergrund, Schengen Migration, Social Mix

Neue Kategorien:
Rückwärts bis zum 30.07.17 sind die entsprechenden Einträge zusätzlich den o.g. Kategorien zugeordnet.

„Schengen Migration“ bezieht sich auf Einträge zu innereuropäischen Migrationsrouten, blockierter Migration, Refugees in Orbit / in Limbo, Dublin-Migration, Homeless Migration.

„Social Mix“ bezieht sich auf Einträge zur Unterschichtung der Arbeitsmärkte durch Immigration aus Ost- und Südosteuropa, auf illegale und informelle Arbeitsmärkte, Double Pecarity, informelle Ausbeutung der Refugees, Veränderung der Arbeitsmärkte in den Städten.

08. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „From Response to Resilience: Working with Cities and City Plans to Address Urban Displacement“ · Kategorien: Lesehinweise

International Rescue Committee | 06.02.2018

This paper argues for an improved humanitarian response to urban displacement crises by working directly with municipal authorities and through a resilience lens. It draws on the International Rescue Committee (IRC)’s collaboration with 100 Resilient Cities – Pioneered by The Rockefeller Foundation (100RC) and engagement with two municipal authorities, the Greater Amman Municipality (GAM) and the Kampala Capital City Authority (KCCA). The IRC first worked with Amman, a member of the 100RC network, to support their city resilience planning. While Kampala is not in the 100RC network, the IRC replicated its approach in Amman with KCCA to support their own plans and strategies and bring an urban resilience lens to displacement within Kampala. By discussing these relationships and the process behind them, this paper highlights how humanitarian-municipal partnerships can achieve the following benefits:

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06. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Was gegen die These einer zunehmenden Migration von Afrika nach Europa spricht“ · Kategorien: Afrika, EU, Lesehinweise · Tags:

Makronom | 05.02.2018

Robert Kappel

Es ist oftmals zu hören, dass in den kommenden Jahren immer mehr Afrikaner nach Europa auswandern oder flüchten werden. Diese These wird mit Bevölkerungswachstum, der Migrationsbereitschaft der Jugend, mit hoher Armut und Arbeitslosigkeit, Terror, Klimawandel, politischer Fragilität und Bürgerkriegen begründet. Dabei handelt es zweifelsfrei um wichtige Faktoren, die man nicht bestreiten kann.

Allerdings sollte man berücksichtigen, dass es auch einige Gegentrends gibt. Diese liegen im Strukturwandel Afrikas mit seinen sich entwickelnden urbanen Zentren begründet, sowie in den Optionen, die China und andere Emerging Countries eröffnen, und sie zeigen sich an den Mobilitätsstrategien im Rahmen der globalisierten und der zirkulären Migration innerhalb Afrikas. Hier entwickeln sich neue Dynamiken.

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23. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Grenzfiguren des Rechts“ · Kategorien: Lesehinweise

Jungle World | 19.01.2018

Ein Gespräch über Flucht, Staatenlosigkeit, Exklusion und die Aktualität Hannah Arendts.

Julia Schulze Wessel, Professorin für Politische Theorie, über Flüchtlinge und die Aktualität Hannah Arendts

Interview von Till Schmidt

Angesichts der derzeitigen Krise der europäischen Migrations- und Flüchtlingspolitik werden immer wieder Hannah Arendts Gedanken zu Flüchtlingen aufgegriffen. Inwiefern sind ihre Ideen heutzutage ­relevant?

Hannah Arendt war die politische Theoretikerin, die über Flucht und Staaten­losigkeit nicht als moralische und humanitäre, sondern als politische Frage nachgedacht hat. Sie hat die Flüchtlinge ins Zentrum der politischen Auseinandersetzung gestellt und herausgearbeitet, dass sie unmittelbares Produkt der damaligen Staatenwelt waren. Auf die heutige Zeit kann man Arendts ab den vierziger Jahren formulierte Gedanken natürlich nicht eins zu eins übertragen. Doch ein dezidiert politischer Blickwinkel, wie sie ihn einnimmt, wäre für die derzeitige Debatte zu Flucht und Migration sehr produktiv. Wenn es um die Ansprüche von Flüchtlingen gegenüber potentiellen Aufnahmegesellschaften geht, argumentieren viele lediglich moralisch oder humanitär – aber nicht politisch oder rechtlich.

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22. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Klimawandel und immer mehr Migration“ · Kategorien: Lesehinweise · Tags:

Telepolis | 22.01.2018

Neue Forschungen gehen davon aus, dass es bis zum Jahr 2100 zu einer Verdreifachung der Klimaflüchtlinge kommen könnte, die Zuflucht in Europa suchen

Andrea Naica-Loebell

Seit Jahren erstellen Experten immer wieder Projektionen mit anschließenden heftigen Debatten darüber, wie viele Menschen durch Naturkatastrophen, Dürre oder steigendem Meeresspiegel ihre Heimat verlassen und sich auf den Weg in andere Regionen machen werden. Einig ist sich die große Mehrheit der Wissenschaftler, dass der globale Klimawandel stattfindet und weltweit zunehmend Menschen in die Migration treibt.

Schwierig wird es bereits bei der Definition, was ein „Klimaflüchtling“ eigentlich ist, der Duden definiert ihn als „Person, die ihre Heimat verlassen hat oder verlassen musste, um den dort herrschenden, insbesondere durch Klimawandel verursachten ungünstigen Umweltbedingungen zu entgehen.“

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21. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für Grenzjournalisten über Migration: „Stress mit vereinzelten Peaks“ · Kategorien: Lesehinweise, Medien

taz | 18.01.2018

Die Graphic Novel „Der Riss“ von Carlos Spottorno und Guillermo Abril handelt von Migration. Ein Gespräch über Solidarität, Grenzen und Frontex.

Elise Graton

taz am wochenende: Im Zuge Ihrer Berichterstattung an den Außengrenzen der EU wurde Ihnen teilweise der Zugang zu bestimmten Zonen oder der Austausch mit Flüchtlingen und NGOs untersagt. War das immer legal?

Guillermo Abril: Die Verbote, die angeblich dem Personenschutz dienen sollten, waren teilweise lächerlich. Nach dem Motto „Unterhalten dürft ihr euch nur außerhalb der Zone“. Manchmal wollte man aber auch verhindern, dass wir Zeugen illegaler Vorgehensweisen wurden. Wie zum Beispiel bei „heißen“ Abschiebungen.

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05. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für Wie verändert sich die Migrationspolitik der Türkei? · Kategorien: Lesehinweise, Türkei · Tags: ,

Mediendienst Integration | 05.01.2018

In der Türkei leben im weltweiten Vergleich die meisten Flüchtlinge. Seit dem EU-Türkei-Abkommen spielt das Land auch in der Migrationspolitik der Europäischen Union eine wichtige Rolle. Gleichzeitig ändert sich die politische Situation in der Türkei rapide. Die aktuelle Ausgabe der englischsprachigen Zeitschrift „Movements“ widmet sich der Migrationspolitik der Türkei und ihren regionalen und globalen Auswirkungen. Darin untersuchen die Soziologinnen Elif Sarı und Cemile Dinçer den Umgang der türkischen Behörden mit Asylsuchenden. Außerdem analysieren die Migrationsforscherinnen Gerda Heck und Sabine Hess die Folgen des EU-Türkei-Abkommens für die türkische Asyl- und Grenzpolitik.

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02. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „18 refugees, 18 countries – and their hopes for 2018“ · Kategorien: Lesehinweise · Tags: ,

The Guardian | 01.01.2018

There are now more refugees and IDPs than Brits or Californians. As a new year dawns, what are their hopes and fears?

by Mark Rice-Oxley and reporters from the Guardian, El País, Der Spiegel and Le Monde

More than 65 million people are currently displaced from their homes – almost one in every 100 human beings. If refugees and internally displaced people (IDPs) were a nation they would be the 21st biggest on earth.

As a new year dawns we asked 18 refugees from 18 countries that between them produce almost 90% of the world’s refugees and displaced people what they hope for in 2018. […]

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