06. Mai 2015 · Kommentare deaktiviert für AntiRa-Kompass: Newsletter Nr. 39, Mai 2015 · Kategorien: Deutschland, Lesehinweise

AntiRa-Kompass

In english:
http://kompass.antira.info/files/2015/05/39kompass_newsletter_May2015_en.pdf

In french:
http://kompass.antira.info/files/2015/05/39kompass_newsletter_Mai2015_fr.pdf

Fähren statt Frontex +++ Bustour der Refugees vom O-Platz +++ 8. – 10.5. in Berlin: Blockupy Perspektiven +++ 14. – 17.5. in Münster: BUKO 37 +++ Ab 14.5.: Tour für für Bewegungsfreiheit, Autonomie und Gutes Leben +++ 19. -22. Mai in Warschau: Anti-Frontex-Tage +++ Rückblicke auf den Widerstand gegen Asylgesetzverschärfung: Besetzungen, Demos, SchülerInnenstreik +++ Ausblick: 10.6. in Strasbourg: Aktionstag für Bewegungsfreiheit

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01. Mai 2015 · Kommentare deaktiviert für „Kaum einer kehrt zurück “ – FAZ · Kategorien: Hintergrund · Tags: ,

FAZ

Afrikanische Flüchtlinge

In der Diskussion über afrikanische Flüchtlingsströme wird kaum über die Migration innerhalb Afrikas geredet. Dabei ist sie der Schlüssel zum Verständnis des Ansturms auf Europa.

von Joseph Croitoru

In der Debatte um den Umgang mit afrikanischen Flüchtlingen, die von Schleusern über das Mittelmeer nach Europa transportiert werden, geht mancher Aspekt unter, der in der Migrationsforschung schon länger diskutiert wird. Zur Erklärung des Einwandererstroms aus Afrika wird meist nur auf wirtschaftliche Not, demographischen Druck und politische Verfolgung verwiesen. Selten wird die innerafrikanische Migrationspolitik als Ursache genannt. Doch genau darin sehen Forscher des angesehenen Oxforder International Migration Institute (IMI) eine Teilerklärung für die verstärkte Orientierung afrikanischer Flüchtlinge nach Europa. Sie kritisieren das Wahrnehmungsdefizit ihrer Kollegen, das sie auf deren „eurozentrische Sicht“ zurückführen (Marie-Laurence Flahaux, Hein de Haas: „African Migration. Exploring the Role of Development and States“, Paper 105, Oxford, November 2014, einzusehen auf der Website des IMI).

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30. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Dossier: Die Balkanroute – Mondiaal News · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Griechenland, Lesehinweise · Tags: ,

MO – Mondiaal Nieuws

Ein Dossier über die Balkanroute, das der Journalist Toon Lambrechts für das belgische Magazins MO zusammengestellt hat.

„De Balkanroute volgt de weg die al duizenden mensen aflegden, in weer en wind, op zoek naar een beter leven.
Het is het verhaal van de broers Ashraf en Kareem, die waarschijnlijk nog altijd in Belgrado op een kans wachten. Het is het verhaal van Omar, die in Oostenrijk een nieuw leven begint, maar evengoed van Nazim, die teleurgesteld op zijn stappen terugkeerde.
Het is het verhaal van hoe hoop een weg zoekt in een labyrint van grenzen, hoe mensen op de vlucht tegelijk kwetsbaar en onoverwinnelijk zijn.“

Bisher erschienen:

Weitere Folgen:

  • 01.05. Ungarn, ein wenig herzliches Willkommen
23. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Boat-people Libyen: Militärintervention nicht machbar, laut Strategen · Kategorien: Algerien, EU, Hintergrund, Italien, Libyen · Tags: , , , ,

Militärstrategen und politsche Interventionsspezialisten raten der EU von einem Militäreinsatz gegen „Schlepper und Schleuser“ ab, da sie schlicht nicht machbar ist. Sobald die Flüchtlingsboote vom Land abgelegt haben, müssen die Flüchtlinge gerettet und können nicht beschossen werden. Kriegsschiffe können keine Hubschrauberkommandos auf den überbesetzten Flüchtlingsbooten absetzen. Die Kommandanten der Kriegsschiffe können nicht zwischen „guten“ und „schlechten“ Booten unterscheiden. – Bei den nordafrikanischen Staaten dürfte ein solcher Militäreinsatz historische Remiszenzen auslösen. Der militärische Kampf der europäischen Großmächte gegen die „Piraten“ und die „Sklavenwirtschaft“ im Mittelmeer leitete nicht Freiheit, sondern kolonialistische Unterwerfung ein.

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23. April 2015 · Kommentare deaktiviert für “Seenotrettung” als Teil des Problems: Dass Menschen ihr Leben riskieren müssen – IMI · Kategorien: Hintergrund · Tags: , ,

IMI-Standpunkt 2015/018

von: Christoph Marischka

Nach der neuerlichen Katastrophe mit womöglich über 900 toten Migrant_innen im Mittelmeer wird zu Recht von einer Schande für Europa – genauer müsste es heißen: die Europäische Union – gesprochen. Zugleich fordern v.a. linke Oppositionspolitiker_innen der verschiedenen Mitgliedsstaaten eine Neuauflage der italienischen Militärmission “Mare Nostrum”, die von Oktober 2013 bis Oktober 2014 stattfand und durch die bis zu 140.000 Menschen vor dem Ertrinken gerettet worden sein sollen.(1) In Deutschland wurde zunächst insbesondere die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, mit der Forderung nach einer Neuauflage des “Programm[s], das sich Mare Nostrum nennt”, zitiert. Auch der Vorsitzende der Linksfraktion, Gregor Gysi, bezeichnete das Ende der Mission als “katastrophal und absolut inhuman”.(2) Selbst das ansonsten durchaus die Interessen westlicher Sicherheitspolitik zuverlässig durchschauende Nachrichtenportal German-Foreign-Policy.com übernimmt die aktuell herrschende Beschreibung der italienischen Marineoperation als “Seenot-Rettungsmission”.(3)

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16. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Iles, frontières et migrations méditerranéennes: Lampedusa et les autres · Kategorien: Hintergrund, Italien, Lesehinweise, Libyen, Mittelmeer, Mittelmeerroute · Tags: , ,

Iles, frontières et migrations méditerranéennes : Lampedusa et les autres

Nathalie Bernardie-Tahir et Camille Schmoll

Texte intégral: l‘espace politique

15. April 2015 · Kommentare deaktiviert für EU’s approach to migrants: humanitarian rhetoric, inhumane treatment · Kategorien: Lesehinweise, Mittelmeer, Rezensionen

openDemocracy

Judith Sunderland and Bill Frelick

The European Commission is working on its ‘comprehensive migration agenda’ while migrants continue to die at sea. Its tenants should be self-evident, yet some proposals for it are troubling.

The European Union’s misplaced response to increased flows of migrants and asylum seekers, including the failure to rescue boats in distress and pushbacks at land borders, is risking lives. At a time of severe humanitarian crises around the world, there are alarming signs that the EU is doubling down on externalising its border management and asylum responsibilities.

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09. April 2015 · Kommentare deaktiviert für „Those who couldn’t be there“ · Kategorien: Lesehinweise · Tags: , , , ,

New Internationalist Magazine

Thousands attended the World Social Forum in Tunis last month. But, says Giedre Steikunaite, we mustn’t forget the absent, the missing, the disappeared.

A mother holding a framed picture of her child walks the streets in protest. She knocks on institutional doors; she seeks. She is Honduran, Guatemalan, Tunisian, Algerian, Aboriginal, she is Saharawi. Her tragedy is personal, yet shared the world over by thousands of mothers and fathers whose loved ones have been made to vanish. They disappeared in narco villas in Mexico, in interrogation and detention centres in North Africa and southern Europe, at the bottom of the Mediterranean in unmarked graves. They disappeared in the system.

It was those who were absent who were the most relentlessly ‘present’ at the 2015 World Social Forum in Tunis. The event gathered hundreds of activists and organizations; but thousands more could not attend, for their whereabouts are not known.

[…]

07. April 2015 · Kommentare deaktiviert für „Die wenigsten kommen nach Lampedusa“ – NZZ · Kategorien: Hintergrund · Tags: ,

NZZ

David Signer

„Die meisten Flüchtlinge gehen nicht nach Europa, sondern fliehen in eine andere Region ihrer Heimat oder finden in einem Nachbarland Unterschlupf. Oft sind es sehr arme Länder, die die Hauptlast des Flüchtlingsproblems zu tragen haben.

Oft wird angesichts des Dramas vor Lampedusa oder angesichts der Asylsuchenden hierzulande gefragt, warum denn alle diese Fremden ausgerechnet nach Europa oder in die Schweiz kommen müssten. Warum suchen sie nicht in den Nachbarländern Schutz? So lautet die kritische oder polemische Frage. Ein Vergleich von internationalen Zahlen zeigt jedoch in der Tat, dass der weitaus grösste Teil der Flüchtlinge lediglich in einen andern Teil des Heimatlandes oder in ein sichereres Gebiet in der Nähe der Grenze flieht.

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04. April 2015 · Kommentare deaktiviert für Griechenland, Migration: Eleven myths and even more truths · Kategorien: Griechenland, Hintergrund

Rosa-Luxemburg-Stiftung

Migration in Greece

Eleven myths and even more truths

Autor: Vassilis Papastergiou, Eleni Takou
Übersetzer/in: Katerina Nijenhuis; Irina Pipis

For at least twenty years, the migration issue in Greece is an issue which has been permanently coming to the forefront in different guises, taking up a central spot in public discussions. Those discussions are mostly dominated by distorted notions, while true facts are obscured, as migration is an issue that is instrumentalised by politics and exploited by the media. The actions of the main representatives of mass media and systematic interventions by the extreme right have led to the creation of social myths and at times even of situations of “moral panic”, which makes it more and more difficult to comprehend the phenomenon’s complexity and of course address it in a sober manner.

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