29. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für „G20-Festung Hamburg“ · Kategorien: Deutschland, Video · Tags:

Graswurzel TV | 28.06.2017

Zehn Tage vor dem Treffen der G20 in Hamburg enterten Aktivist*innen von Sea-Watch, Jugend Rettet und Never mind the papers eine zentrale Elbbrücke mit Blick auf die Elbphilamonie und entrollten dort ein gigantisches Banner mit der Forderung „Build Bridges not Walls“. Sie klagen damit die Abschottungspolitik der Industriestaaten an, die Tausende Tote jährlich im Mittelmeer zu verantworten hat. Die polizeistaatliche Abriegelung Hamburgs für die G20 steht für sie symbolhaft für die europäische Außenpolitik.

26. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für NGO-Vertreter am Mittelmeer: „Den Wahnsinn beenden“ · Kategorien: Afrika, Libyen, Mittelmeer, Video · Tags: , ,

derStandard | 25.06.2017

Wie Sea-Watch vor Libyens Küste arbeitet, warum sich die NGO nicht als „Pull-Faktor“ sieht und was Flüchtlinge und Experten dazu meinen

Reportage: Bartholomäus von Laffert | Produktion: Maria von Usslar | Foto- und Videomaterial: Raoul Kopacka

Target! Vier Meilen voraus. Halb Instinkt und halb Erfahrung sagen Reinier Boere an diesem Morgen, dass er richtig liegt. Ein schwarzer Balken am Horizont, die kleinen Punkte, die bald zu Köpfen werden, nach wenigen Minuten die Gewissheit: Das sind keine libyschen Fischer, das ist ein heillos überfülltes Holzboot, vollgepackt mit Menschen. Flüchtlinge aus Libyen.

Noch ist es kühl auf dem Mittelmeer, in der Search-and-Rescue-Zone 18 Meilen vor der libyschen Küste, auf dem Ausguck der Sea-Watch 2. Gerade erst hat das Meer die Sonne ausgespuckt, Boere hat die schwarze Trainingsjacke bis zum Kinn zugezogen, die weinrote Baseballkappe sitzt tief im Gesicht, aus seinen Kopfhörern wummert Techno-Musik. Ein obligatorischer Blick auf die Uhr. 6 Uhr 15 Minuten. „Um Mitternacht wurden die Menschen von den Schleppern losgeschickt.“ Was Boere an diesem Morgen noch nicht weiß: dass an diesem Tag noch vier weitere Boote folgen werden, eines aus Holz, drei aus Gummi; dass bei Sonnenuntergang 274 Menschen an Deck des zivilen Seenotrettungsschiffs sein werden und 121 auf hüpfburgähnlichen Rettungsinseln im Wasser.

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13. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für „TV-Doku über Flüchtlinge aus Ungarn: Die Macht der Bilder“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, Medien, Ungarn

Der Tagesspiegel | 12.06.2017

„Drei Tage im September“: In Torsten Körners Dokumentation über historische Momente in Ungarn im Herbst 2015 werden die Politiker zu „Getriebenen“.

von THOMAS GEHRINGER

Für die einen war es ein notwendiger humanitärer Akt, für die anderen der Sündenfall: Am 4. September 2015 marschierten tausende Menschen in Ungarn über die Autobahn auf die österreichische Grenze zu. Die meisten wollten nach Deutschland. Am Abend gab die Bundesregierung bekannt, dass sie ihnen die Einreise erlauben werde. „Ich habe uns und der deutschen Öffentlichkeit nicht zugetraut, gegebenenfalls sehr hässliche Bilder von Zurückweisungen von Zehntausenden durchzuhalten und auszuhalten“, sagt Bundesinnenminister Thomas de Maizière in Torsten Körners Dokumentation „Drei Tage im September“.

Der Autor und Journalist hatte im Fernsehen zuletzt Angela Merkel („Die Unerwartete“) porträtiert – und konnte das damals geführte Interview mit der Kanzlerin auch für seinen neuen Film nutzen. Merkel übt Selbstkritik, nicht an ihrer Flüchtlingspolitik oder der Entscheidung vom 4. September, sondern daran, dass sie sich in den Jahren zuvor „um die Umstände der vielen, wahrscheinlich fünf bis sechs Millionen Flüchtlinge außerhalb Syriens, zu wenig gekümmert“ habe.

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11. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Kampf um Flüchtlinge vor libyscher Küste“ – Video · Kategorien: Libyen, Mittelmeer, Video · Tags: , ,

derStandard | 11.05.2017

Die libysche Küstenwache ist mit einer deutschen NGO aneinandergeraten. Der Standard war an Bord. Dabei ging es um die Rettung schiffbrüchiger Migranten

Bianca Blei, Bartholomäus von Laffert, Videomaterial: Raoul Kopacka

Mittelmeer/Wien – Oft entscheiden Bruchteile von Sekunden über das Schicksal eines Menschen. So erlebte es Ruben Lampart diese Woche. Lampart ist Kapitän der Sea-Watch 2, des zivilen Seenotrettungsschiffs der gleichnamigen Berliner NGO, die seit 2015 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer rettet und die Praktiken der EU-Außengrenzpolitik dokumentiert. „Ich habe in meinem Kopf alle Notfallszenarien durchgespielt, ich dachte, jetzt versenken sie unser Boot.“ Was war passiert?

Die Koordinierungsstelle für Rettungseinsätze auf dem Mittelmeer (MRCC) in Rom gab am Mittwochmorgen dem Kapitän der Sea-Watch den Auftrag, ein in Seenot geratenes Holzboot mit hunderten Flüchtlingen zu retten. Die Freiwilligen ließen ein Gummiboot ins Wasser, um die Menschen mit Rettungswesten auszustatten. Da befand sich die Sea-Watch 20 Meilen vor Libyens Küste: Außerhalb der Hoheitsgewässer, sagt Sea-Watch. Innerhalb der Hoheitsgewässer, sagt Jub Kassem, Sprecher der von der EU finanzierten libyschen Küstenwache.

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06. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Cédric Herrou, il contadino dalla parte dei migranti“ – Video · Kategorien: Frankreich, Italien, Video

Internazionale | 06.05.2017

Cédric Herrou ha 37 anni, è un contadino francese, coltiva ulivi nella val Roia, al confine tra Italia e Francia, dove negli ultimi anni sono passati migliaia di migranti. Il 10 febbraio un tribunale di Nizza ha condannato Herrou a pagare una multa di tremila euro con la condizionale per aver aiutato alcuni profughi ad attraversare il confine. Lo ha invece assolto dalle altre accuse: quella di aver occupato insieme a una cinquantina di eritrei una struttura dismessa delle ferrovie dello stato francesi e di aver favorito il movimento e la residenza di migranti irregolari in Francia. Era accusato di favoreggiamento dell’immigrazione clandestina per aver aiutato duecento migranti ad attraversare la frontiera e per aver dato da mangiare e da bere a 57 di loro. Rischiava fino a cinque anni di prigione e trentamila euro di multa per aver aiutato queste persone che non avevano regolari documenti “a entrare e a spostarsi” nel paese.

Negli ultimi mesi Herrou è diventato il simbolo dei cittadini che in tutta Europa si sono mobilitati per aiutare i migranti, ma che in molti casi sono incorsi in veri e propri processi per favoreggiamento dell’immigrazione clandestina.

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04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Italian prosecutor investigating NGO rescuers says has no proof of wrongdoing“ · Kategorien: Italien, Mittelmeer, Video · Tags: , ,

EurActiv | 04.05.2017

An Italian prosecutor who began an investigation into possible ties between humanitarian organisations that rescue migrants at sea and Libya-based people smugglers said on Wednesday (3 May) he had no proof of any wrongdoing.

Carmelo Zuccaro, the chief prosecutor of the Sicilian port city of Catania, previously said he had evidence of phone calls between people smugglers and aid groups, but on Wednesday he said he was expressing only a “hypothesis” and had no proof that could be used in court.

“The ample amount of money that some of the newer NGOs have is an element of suspicion and it is something we are looking into … No evidence has yet been found” of illicit funding, Zuccaro said. “The profiles of some NGO crew members are not exactly philanthropic.”

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04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „L’Europa non può affidare alla Libia le vite dei migranti“ – Video · Kategorien: EU, Italien, Libyen, Video

Internazionale | 04.05.2017

“Il rischio è che Italia ed Europa si rendano complici delle violazioni dei diritti umani commesse in Libia”, dice il direttore generale di Medici senza frontiere (Msf) Arjan Hehenkamp. Mentre le organizzazioni non governative che salvano i migranti nel Mediterraneo centrale sono al centro di un processo di criminalizzazione, l’Italia e l’Europa stanno cercando di delegare alle autorità libiche la soluzione del problema degli sbarchi.

Msf, altre ong e alcune organizzazioni internazionali, come l’Unicef, hanno denunciato le difficilissime condizioni umanitarie in cui sono detenuti i migranti in Libia.

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04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Athen: Selbsthilfe von Geflüchteten“ · Kategorien: Griechenland, Video · Tags:

medico international | 19.04.2017

Sie sind aus Syrien geflohen. Sie sind in Idomeni gestrandet. Sie haben im Lager Lagkadikia den Kindern Hoffnung gegeben. Jetzt haben Geflüchtete des syrischen medico-Partners Jafra Foundation in Athen ein Haus für geflüchtete Frauen eröffnet. Sie organisieren sich selbst – denn die Lage in den offiziellen Camps ist katastrophal. Refugees to Refugees.

Wir haben Housam Jackl wiedergetroffen. Er berichtet von den Entwicklungen im letzten Jahr, der Arbeit in der selbstorganisierten Unterkunft und von seinen persönlichen Zukunftsplänen.

28. April 2017 · Kommentare deaktiviert für Frankreich: The Valley Rebels – Video · Kategorien: Frankreich, Video · Tags:

The Guardian | 28.04.2017

Cédric Herrou is a farmer who supports and houses African refugees in the alpine village of Breil-Sur-Roya in southern France. Some regard him as a heroic good samaritan, but others – including the French border police and state prosecutor – denounce him as the leader of a band of smugglers, bringing migrants from Italy into France while flouting official border controls. As Cedric moves from one prosecution to another, why do he and his fellow activists feel compelled to defy the authorities?

Herrou’s olive farm lies in a picturesque valley on France’s Italian border near a popular route for refugees trying to slip past border controls. Since the French government tightened security along the coastal route into France, refugees began climbing up the valley seeking a new route in, appearing suddenly on the sides of roads or in local villages. Since then, Cédric’s farm has become home to an unofficial camp for an ever-changing set of young refugees and who climb up the valley where he lives.

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26. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „La partita che i migranti non possono perdere“ – Video · Kategorien: Balkanroute, Video

Internazionale | 26.04.2017

“O vinci o perdi. È per questo che la chiamano la partita”. Sulla rotta balcanica si è creato un sistema per passare da un paese all’altro chiamato dai migranti e dai trafficanti the game, la partita.

Un viaggio fondato su denaro, violenza, bugie e incertezze, giocato sulla pelle di chi spera di sfuggire dai drammi del proprio paese d’origine. “Siamo in gioco. Non possiamo parlare né fumare. Non possiamo fare niente”. Il video della Thomson Reuters Foundation.

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