15. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Schmuggler verkaufen Flüchtlinge wie Vieh“ · Kategorien: Libyen, Video · Tags:

20 Minuten | 16.11.2017

Statt sie nach Europa zu schleusen, verkaufen libysche Schlepper Migranten als Arbeitssklaven. CNN hat eine Auktion mit versteckter Kamera gefilmt.

«900 … 1000 … 1100» – wie an einer Rinderauktion wiederholt der Versteigerer die Gebote der potenziellen Käufer. Angeboten werden hier aber keine Tiere, Möbel oder Häuser – sondern Menschen. Das Handy-Video, auf dem «grosse, starke Jungs für Landarbeit» feilgeboten werden, wurde dem Sender CNN zugespielt. Es soll afrikanische Migranten zeigen, die in Libyen verkauft werden. CNN-Reporter machten sich auf den Weg nach Tripolis – und sahen ihre Befürchtungen bestätigt.

Mit versteckter Kamera filmten sie, wie ausserhalb der libyschen Hauptstadt ein Dutzend Menschen unter den Hammer kommen – innerhalb weniger Minuten und für einen Preis, der nur wenigen hundert Franken pro Person entspricht. Opfer dieser Praxis sind offenbar Migranten, die ihr letztes Hemd dafür gegeben haben, dass Schlepper sie über Libyen nach Europa bringen. Die libysche Küstenwache greift härter durch als früher, deshalb schaffen es weniger Boote aufs offene Meer. Die Lagerhäuser, in die die Schleuser ihre Kundschaft pferchen, sind überfüllt. Um Platz zu schaffen und an Geld zu kommen, versteigern sie die Flüchtlinge als Sklaven.

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11. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Jung & Naiv: Migrationsforscher Werner Schiffauer · Kategorien: Hintergrund, Video · Tags:

Werner Schiffauer ist Kulturwissenschaftler, Ethnologe, Publizist und Vorsitzender des „Rat für Migration“. Der Professor hat bis zum Sommer dieses Jahres Vergleichende Kultur- und Sozialanthropologie an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) gelehrt.

Mit Werner geht es ausgiebig um die Themen Flucht, Integration und Grenzen: Warum ist 2015 ein „Ruck“ durch Deutschland gegangen? Warum wurde der Ruck von der Politik nicht gehört? Wie wurde die Flüchtlingspolitik im Wahlkampf thematisiert? Gab es hilfreiche Vorschläge der Parteien? Gehört „der Islam“ zu Deutschland? Gibt es Parallelen zum Antisemitismus? Ist die Diskussion um eine „Obergrenze“ hilfreich? Warum kritisiert er den „body count“? Warum gibt es Menschenrechte zweiter Klasse? Genießen wir hier die Menschenrechte erster Klasse? Warum gibt es einen „menschenrechtlichen Eiertanz“? Wie lässt sich Integration messen und fördern? Außerdem geht es schließlich um die Frage: Sind geschlossene Grenzen und die damit verbundene militärische Aufrüstung die Lösung? Warum denken wir nicht mal über offene Grenzen nach? Käme dann wirklich die ganze Welt zu uns? Nein, wir haben nämlich Erfahrungswerte, erklärt Werner Schiffauer…

11. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Hagen Rether: „Unsere Lebensweise ist deren Fluchtursache“ · Kategorien: Deutschland, Video

WDR | 23.10.2017

Hagen Rether: Unser Wohlstand steht auf Leichenbergen

11. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Tunesien, Zarzis – Video · Kategorien: Tunesien, Video · Tags:

Arte Journal | 10.11.2017

07. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Film: “Non-Assistance” – Solidarität statt Abschottung · Kategorien: Mittelmeer, Termine, Video · Tags: ,

Sea Watch

28. November · 19:3022:00 UTC+1

Seit 2011 versuchen Tausende Menschen, die auf der Flucht vor Krieg und katastrophalen Wirtschaftslagen sind, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Mit über 5.000 Toten war es im letzten Jahr die gefährlichste Grenze der Welt. Während Migration von den Regierungen mehr und mehr kriminalisiert wird, beginnt die Zivilgesellschaft, sich zu organisieren: Manche chartern Schiffe, um Schiffbrüchige zu retten, andere empfangen sie an Land oder reichen Strafklagen gegen Staaten ein, die ihre Hilfeleistung unterlassen. Sie alle werden angetrieben von ihrem Mut und ihrer Entschlossenheit, die zur Alternative wird, wo Menschen sonst in der allgemeinen Gleichgültigkeit ertrinken.

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04. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Film: Im Slum der Erntehelfer – Italiens Sklavenmarkt · Kategorien: Italien, Video · Tags: ,

Spiegel TV | 11.2017

Es sind menschenunwürdige Bedingungen: Afrikanische Landarbeiter wohnen ohne Wasser und Strom im italienischen Ghetto „Borgo Mezzanone“. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Versklavung.

Ein Film von David Walden

02. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Retter oder Schlepper? Flüchtlingshelfer in der Kritik“ · Kategorien: Mittelmeer, Video · Tags: ,

ARTE |02.11.2017

2017 retteten nichtstaatliche Hilfsorganisationen (NGOs) Zehntausende Flüchtlinge aus Seenot im Mittelmeer. Ihr eigenmächtiges Handeln steht in der Kritik: Sie würden mit Schleppern kooperieren und einen Flüchtlings-Fährdienst betreiben. Ein harter Vorwurf, den die Retter zurückweisen.

Italien ächzt unter der Last der Flüchtlinge: Zwar haben in diesem Jahr weniger Menschen die lebensgefährliche Überfahrt von Nordafrika nach Süditalien gewagt, doch der Flüchtlingsstrom reißt nicht ab. Zudem würden die nichtstaatlichen Hilfsorganisationen (NGOs) zumindest teilweise mit den Schleppern paktieren, sagt die italienische Regierung. So habe sich ein regelrechter Fährdienst entwickelt, der mit Seenotrettung im eigentlichen Sinne nichts mehr gemein habe. Was steckt hinter diesen Vorwürfen?

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29. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Video: The Righteous of the Mediterranean Sea · Kategorien: Mittelmeer, Video · Tags: ,

Committee for the nomination to the Nobel Peace Prize for 2018

The Righteous of the Mediterranean Sea

The international campaign to support the joint candidature to the Nobel Peace Prize for 2018 of more than 60 subjects: non-governmental organizations and other worthy persons, which have continuously activated, during the “Refugees Crisis”, many maritime rescue means along the migratory routes of the Central Mediterranean Sea and the Aegean Sea, to provide a humanitarian response to the protection of the lives of migrants, motivated by the universal principle that every person in danger at sea must be rescued and treated with dignity.

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27. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Video: „Italy is paying Libya to intercept migrants on the Mediterranean“ · Kategorien: Italien, Libyen, Video · Tags:

Vice | 25.10.2017

In the first six months of 2017, the number of migrants crossing the Mediterranean from Libya to Italy dropped by around half. This drastic fall in numbers was likely a result of a $236 million deal, signed in February, in which Italy funds and trains the Libyan coast guards to divert migrants right back to Libya.

While the Italian government sees this as reason for celebration, the brunt of the migration crisis is now firmly on Libya. This is a problem, given that the U.N.-backed Libyan Government of National Accord doesn’t have the means to effectively handle migrant trafficking and relies on the country’s 1,700 militias to do the job for them. By outsourcing this work to armed groups, who themselves are implicated in smuggling, a bloody power struggle has erupted.

VICE News was the first foreign media to reach Libya’s migrant smuggling epicenter of Sabratha, where we met the migrants caught up in the mayhem.

22. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Migranti, a Ventimiglia i primi effetti della “strategia Minniti”: “Sono cambiate le rotte. In aumento arrivi dal Maghreb” · Kategorien: Algerien, Italien, Marokko, Tunesien, Video · Tags:

In Ventimiglia zeigen sich die ersten Folgen der Strategie des italienischen Innenministers Minniti: kam die Mehrzahl der Flüchtlinge bisher aus Eritrea, Sudan, Äthiopien und anderen subsaharischen Ländern, so sind es nun vor allem jugendliche Algerier, Tunesier und Marokkaner, die versuchen, die Grenze nach Frankreich zu passieren. Beobachter glauben, dass die Nachbarländer Libyens versuchen, Geld von der EU zu bekommen, damit sie wieder dafür sorgen, dass die Migration blockiert wird.

Il Fatto Quotidiano | 22.10.2017

Ventimiglia è un luogo di osservazione privilegiato per comprendere i mutamenti nei flussi e nelle rotte dei migranti in viaggio verso l’Europa. Così negli ultimi 15 giorni, ad arrivare nella città di frontiera, insieme ai tanti richiedenti asilo e rifugiati usciti senza speranza dalle maglie dei circuiti di accoglienza italiani, ci sono le persone arrivate con gli sbarchi, tornati numerosi come gli scorsi anni. A cambiare però è il volto di chi arriva, non più persone provenienti da Sudan, Eritrea, Etiopia e altri paesi dell’Africa subsahariana, che rappresentavano il numero maggiore alla frontiera con la Francia fino allo scorso anno, ma algerini, tunisini e giovani provenienti dall’area del Maghreb. Sono i primi effetti della “strategia Minniti”, che secondo diversi addetti ai lavori corrisponderebbero al tentativo da parte dei paesi vicini alla Libia di battere cassa all’Europa per tornare a bloccare i flussi, come recentemente stabilito dall’accordo tra Italia e Libia.

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