20. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für ECCHR hat Strafanzeige gegen syrische Geheimdienstler eingereicht · Kategorien: Deutschland, Syrien · Tags: ,

Qantara | 15.05.2017

Hoffen auf Gerechtigkeit

Überraschend schnell vernimmt Karlsruhe syrische Opfer, die Strafanzeige gegen Geheimdienstvertreter in Damaskus gestellt haben. Gezielte Ermittlungen und internationale Haftbefehle könnten folgen.

Von Kristin Helberg

Abir Farhud spricht routiniert. Sie erzählt nicht zum ersten Mal, dass der Leiter der Abteilung 215 des Militärgeheimdienstes in Damaskus alle Frauen nacheinander in sein Büro bestellt. Wie auch sie sich hat ausziehen müssen und er ihre Brüste betatscht hat. Das war im Dezember 2012. Die 30jährige Absolventin der Kunsthochschule Damaskus hatte friedlich demonstriert, Medikamente durch Checkpoints geschmuggelt und Lautsprecher in Mülleimern versteckt, um öffentliche Plätze mit Revolutionsliedern zu beschallen. „Eine tolle Zeit“, erinnert sie sich.

Bis zu ihrer Festnahme. Während die anderen Frauen in ihrer Zelle vor allem mit Schlägen und Elektroschocks gequält wurden, kämpfte Abir mit psychologischer Folter. „Sie haben mich vor den Soldaten nackt in den Korridor gestellt und gedroht, sie würden meine Jungfräulichkeit testen, weil ich eine Hure der Freien Syrischen Armee sei“, sagt die Aktivistin. Die Demütigungen und Beleidigungen seien so verletzend gewesen, dass sie sich manchmal Schläge mit dem Stock statt mit Worten gewünscht hätte, fügt sie hinzu.

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13. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Information guide: Dead and missing at sea · Kategorien: Griechenland, Italien, Libyen, Marokko, Spanien, Tunesien, Türkei · Tags: , ,
(English and Italian below)

Morts et disparus en Méditerranée

Un guide d’information pour les familles et leurs soutiens

Italie et Méditerranée centrale

12 mai 2017

La coalition Boats 4 People (B4P) a réalisé et publie ce jour un guide d’information à l’attention des familles — et de leurs soutiens — de personnes décédées ou disparues en Méditerranée centrale lors d’une traversée vers l’Italie. Ce guide est également disponible en version italienne et anglaise. Il sera présenté lors d’une conférence publique à Syracuse à l’occasion du Festival Sabir organisé notamment par l’association italienne ARCI (Associazione ricreativa culturale italiana). Weiterlesen »

10. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Griechenland: Aus den Augen, aus dem Sinn?“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Telepolis | 10.05.2017

Desolate Zustände in Lagern und Zunahme fremdenfeindlicher Übergriffe

Wassilis Aswestopoulos

Am Sonntag besuchte die frühere argentinische Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner das Flüchtlingslager Eleonas in Athen. Das Lager war vor etwas mehr als einem Jahr als Vorzeigeobjekt der Regierung eingeweiht worden. In ihm manifestiert sich, wie es um das Flüchtlingsthema in Griechenland steht.

Besuch im Flüchtlingslager Eleonoas Foto: Wassilis Aswestpopolus

Als im April 2016 wöchentlich Besucher aus aller Welt in das Athener Lager geführt wurden, verkündeten die Regierungsvertreter, dass in Eleonas eine Art grünes Paradies für Kinder und Familien geschaffen würde. Zwei riesige Zelte waren mit Teppichboden ausgelegt worden, zur Einrichtung gehörten Spielecken und weitere Installationen für ein soziales Leben der Asylsuchenden. Vom Grün war seinerzeit außer Unkraut noch kaum etwas zu sehen. Schließlich, so hieß es, werde das eilig errichtete Lager noch ausgebaut.

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10. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Grenzschutz: Türkei grenzt sich ab“ · Kategorien: Türkei · Tags:

Wiener Zeitung | 09.05.2017

Ankara plant Befestigungsanlage an Schnittstelle mit dem benachbarten Iran.

Von WZ-Korrespondent Frank Nordhausen

Nikosia/Ankara. Weil sie sich von Feinden und Flüchtlingen bedroht sieht, mauert sich die Türkei immer weiter ein. Laut Berichten türkischer Medien plant Ankara jetzt den Bau neuer Grenzanlagen zum Iran, die auch eine 70 Kilometer lange Betonmauer an den östlichen Provinzen Agri und Igdir einschließen. Die Befestigungsanlage soll offiziell Angriffe der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) aus deren Lagern im Iran verhindern, dürfte aber auch gegen neue Migrantenankünfte aus Asien gerichtet sein.

Die Tageszeitung „Hürriyet“ berichtete unter Berufung auf einen hochrangigen Regierungsbeamten, dass der neue Grenzwall 800 bis 1000 „PKK-Terroristen“ abwehren soll, die sich in sechs Lagern nahe der Grenze zur Türkei und Armenien aufhielten. „Sie dringen in die Türkei ein, führen Anschläge durch und verschwinden wieder“, wird der Informant zitiert. Außerdem nutzten die Militanten die grenznahe Region West-Aserbaidschan im Iran als Rückzugsraum, wenn die türkischen Sicherheitskräfte Anti-Terror-Operationen in den Grenzprovinzen durchführten. „Als Abwehrmaßnahme werden wir eine 70 Kilometer lange Mauer entlang der Grenze in den Provinzen Agri und Igdir bauen und den Rest (der 500 Kilometer langen Grenze) mit Wachtürmen und Stahlzäunen befestigen“, erklärte der Regierungsbeamte.

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08. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „For refugees in Greece, waiting is the hardest part“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Al Jazeera | 08.05.2017

‚This is like a zoo and we’re like animals,‘ says one refugee as others say a ‚mental war‘ is being waged on them.

by Patrick Strickland

Elliniko, Greece – Mohamed Asif Ostadazimi points to his paintings and sketches, explaining each one. We are in an old supply room that he has turned into an art studio in the Elliniko refugee camp in a suburb of the Greek capital, Athens.

„This one is like Jackson Pollock’s work,“ he says, motioning in the direction of a canvas covered in a kaleidoscope of colours. Pollock is his favourite artist, and Ostadazimi vows to one day visit his home.

Lifting an accusatory finger towards a canvas that depicts a woman’s eyes peering from behind a fence, he says: „That is here [in the camp].“

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04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Berlin: 1, 2, 100 Idomeni. Geflüchtete in Griechenland · Kategorien: Griechenland, Termine

Griechenlandsolidarität | 03.05.2017

Veranstaltungshinweis
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Donnerstag, 18. Mai 2017
19:00 bis 21:30 Uhr

Seit der Abschottung der Balkanroute und dem Inkrafttreten des sogenannten EU-Türkei-Deals vor ziemlich genau einem Jahr ist Griechenland zur Endstation für viele Schutzsuchende geworden. 62.000 Geflüchtete und Migrant*innen sitzen in dem Land an der Ägäis fest – unter unmenschlichen Bedingungen. Weder die griechische Regierung noch die EU scheinen gewillt, auch nur ein Mindestmaß an Infrastruktur vor Ort zu etablieren, geschweige denn, die mit dem EU-Türkei-Deal versprochenen legalen Wege nach Europa zu schaffen. So warten zum Beispiel noch immer rund 25.000 Menschen auf die zugesagte Umsiedlung in ein anderes EU-Land.

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04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „91 migrants arrive on Aegean islands in past 48 hours“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Ekathimerini | 04.05.2017

A total of 90 migrants and refugees have arrived on the eastern Aegean island of Lesvos in the past 48 hours, authorities said Thursday, adding that two suspects have been arrested on human trafficking charges.

A single arrival has been recorded on Chios over the same period, authorities said.

A total of 8,600 asylum-seekers are currently stranded on Lesvos, Chios and Samos, according to official data Thursday.

04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Athen: Selbsthilfe von Geflüchteten“ · Kategorien: Griechenland, Video · Tags:

medico international | 19.04.2017

Sie sind aus Syrien geflohen. Sie sind in Idomeni gestrandet. Sie haben im Lager Lagkadikia den Kindern Hoffnung gegeben. Jetzt haben Geflüchtete des syrischen medico-Partners Jafra Foundation in Athen ein Haus für geflüchtete Frauen eröffnet. Sie organisieren sich selbst – denn die Lage in den offiziellen Camps ist katastrophal. Refugees to Refugees.

Wir haben Housam Jackl wiedergetroffen. Er berichtet von den Entwicklungen im letzten Jahr, der Arbeit in der selbstorganisierten Unterkunft und von seinen persönlichen Zukunftsplänen.

04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Tausende Flüchtlingskinder in Südosteuropa gestrandet“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags: , ,

DW | 04.05.2017

Nach Schätzungen von Unicef sind rund 25.000 Flüchtlingskinder in Südosteuropa gestrandet. Durch die schleppende Familienzusammenführung erlitten sie erhebliche emotionale Schäden, kritisiert das UN-Kinderhilfswerk.

Insgesamt hielten sich in Griechenland, Bulgarien, Serbien und weiteren Ländern der Region rund 75.000 Flüchtlinge und Migranten ohne klare Perspektive auf, teilte Unicef in Brüssel mit. „Obwohl sie ein legitimes Recht haben, zu ihren Familien in westeuropäischen Zielländern wie Deutschland und Schweden zu kommen, wissen die meisten gestrandeten Asylbewerber nicht, ob und wann ihnen die Weiterreise erlaubt wird“, hieß es.

Manche Mütter und Kinder hätten ihren Mann und Vater seit mehreren Monaten oder gar Jahren nicht gesehen. Der Prozess der Familienzusammenführung sei so schleppend und die Ungewissheit so groß, dass „beträchtlicher emotionaler Schaden und Angst“ bei den Kindern ausgelöst werde.

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02. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Life in Greece’s Elliniko refugee camp“ – Fotos · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Al Jazeera | 02.05.2017

Elliniko Camp

More than 62,000 refugees and migrants have been stuck in Greece since borders closed across the Balkans in March 2016.

Elliniko, Greece – Wet clothes were draped from the chain-link fence spanning the perimeter of the dilapidated airport hangar now being used to house hundreds of refugees and migrants, mostly Afghans, on an April afternoon.

A pair of young boys hit a volleyball back and forth in the rubbish-ridden car park, playing a seemingly endless game with neither a score nor a net.

Most of Elliniko’s residents live in tents inside the domestic arrivals terminal, or in a pair of deserted Olympic sports stadiums behind the out-of-business airport on the outskirts of the Greek capital, Athens.

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