24. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Turkey’s ‘wall of shame’ on Syria border goes unnoticed“ · Kategorien: Syrien, Türkei · Tags:

KomNews | 20.02.2017

While the US wall on the border to Mexico has received plenty of attention sparking criticism and protests, Turkey’s construction of a 3 meter high and more than 900 kilometre long wall on the border to Syria has proceeded without much notice. Building of 367 kilometers of the wall has been completed as of January 2017.

The 3-meter high wall is one of the longest man-made walls in the world

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20. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für EU-Lager: Absagen aus Nordafrika · Kategorien: Ägypten, Algerien, Deutschland, EU, Italien, Libyen, Tunesien · Tags: ,

Der tunesische Ministerpräsident sagte bei seinem Berlin-Besuch zweimal deutlich „nein“ in die Kamera, auf die Frage, ob EU-Lager in Tunesien aufgebaut werden könnten. Die EU – vorab die deutsche und die italienische Regierung – wollen abgefangene Boat-people in nordafrikanischen EU-Lager bringen und damit die Flucht über das zentrale Mittelmeer zum Erliegen bringen.

Vor dem tunesischen Ministerpräsidenten zogen alle drei libyschen „Regierungen“ – UN-Regierung, Tripolis-Regierung, Tobruk-Regierung – ihre Bereitschaft zurück, über EU-Lager auf libyschem Boden mit der EU zu verhandeln. Auf Malta hatten die Chefs der EU-Mitgliedsstaaten bereits eine entsprechende Agenda beschlossen, sie stießen auf antikolonialistisches Granit.

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16. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „The Syrian Underground Railroad“ · Kategorien: Lesehinweise, Türkei · Tags: ,

CrimethInc

Migrant Solidarity Organizing in the Modern Landscape

In this report, comrades based on the Syrian border in Turkey describe how they assisted Syrian refugees in escaping to central Europe and tease out the lessons for people engaged in similar work in the United States. Although Syrians themselves led the majority of initiatives to respond to the crisis, people of all backgrounds can play important roles in forming networks of support for the targeted and excluded. As ICE raids intensify around the US, it is time to set up our own emergency response networks and underground railroads.

Syrian refugees trapped against the Turkish border receive water.

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14. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Die EU nimmt das Sterben in Kauf“ · Kategorien: EU, Griechenland · Tags:

taz | 13.02.2017

Der Tod von drei Flüchtlingen wirft ein Schlaglicht auf die Kältekatastrophe auf Lesbos. Ursache war vermutlich eine Kohlenmonoxidvergiftung.

THEODORA MAVROPOULOS

Bilder von verschneiten einfachen Zelten im Hotspot Moria auf der griechischen Ägäisinsel Lesbos gingen um die Welt. Nun sind dort drei Männer in weniger als einer Woche gestorben: ein 20-jähriger Ägypter, ein 46-jähriger Syrer und ein etwa 20-jähriger Mann aus Pakistan.

Beim Gedenkmarsch auf Lesbos für die drei Toten wurden Banner und Pappschilder mit „Verzögerung tötet“ oder „Menschen sterben hier – tut etwas!“ hochgehalten. Die griechische Polizei warte noch auf einen Bericht der Rechtsmediziner zu den Todesursachen.

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14. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Kritik von Amnesty International: EU-Türkei-Abkommen „unrechtmäßig“ · Kategorien: EU, Griechenland, Türkei · Tags:

Handelsblatt | 14.04.2017

Verstoß gegen internationales Recht: So bewertet Amnesty International das Abkommen der EU mit der Türkei, Bootsflüchtlinge wieder zurückzunehmen. Die Menschenrechtsorganisation kritisierte die schlechten Bedingungen.

Amnesty International zeigt sich entsetzt über die Folgen des EU-Flüchtlingsabkommens mit der Türkei und warnt dringend vor ähnlichen Vereinbarungen mit Ländern wie Libyen, Sudan oder Niger. „Es ist in extremem Maße unehrlich, dass europäische Politiker den EU-Türkei-Deal als Erfolg loben, während sie die Augen vor den unerträglich hohen Kosten für jene verschließen, die unter den Konsequenzen leiden“, erklärte Menschenrechtsorganisation am Dienstag.

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12. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „İzmir, Turkey: Military police attack refugee camps in Torbali and Bayindir“ · Kategorien: Türkei · Tags: ,

Insurrection News | 11.02.2017

GENDARMERIE INTERVENTION TO REFUGEE CAMPS IN TORBALI

As of February 8th, refugees living in the tents in Torbalı and Bayındır districts are getting evacuated in accordance with the district governorate decisions with the intervention of the gendarmerie and the tent areas are being removed. Thousands of refugees who left their countries because of the civil war in Syria have been struggling to survive as seasonal agricultural workers and living in the tent camps constructed with their own efforts in the rurals of İzmir.

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10. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Jetzt sitzen wir hier in der Falle“ · Kategorien: EU, Griechenland, Türkei · Tags: ,

Frankfurter Rundschau | 09.02.2017

Mehr als 60 000 Flüchtlinge und Migranten sitzen in Griechenland fest. Wegen der unmenschlichen Bedingungen machen sich viele auf eigene Faust Richtung Norden auf.

Von Gerd Höhler

Der kalte Nordwind treibt dunkle Wolken über das Lager. Es nieselt. Fast 2000 Männer, Frauen und Kinder leben in den Containern hier in Elaionas, im Westen der griechischen Hauptstadt Athen. In der Antike standen hier Ölbäume – Elaionas bedeutet Olivenhain. Heute ist das Viertel mit dem romantischen Namen ein unansehnliches Ensemble aus Fabrikruinen, Müllhalden, Lagerhäusern und schäbigen Klitschen. Bewohner gibt es dieser Gegend fast keine – außer den Flüchtlingen. Seit fast einem Jahr lebt der 28-jährige Afghane Latif in Elaionas. „Hier wollten wir nie hin, und hier wollen wir auch nicht bleiben“, sagt er.

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10. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für ‚No one accepts responsibility‘: Thirteen Refugees dead in Greece · Kategorien: Griechenland · Tags:

Institute of Race Relations | 09.02.2017

As refugees and migrants die in Greece’s ‘hotspots’, military camps and in transit, the EU, the UNHCR and Greek institutions must be held to account.

When the European Commission announced, in September 2015, a plan to create hotspots to fingerprint, screen and register refugees arriving in Greece and Italy, many of the larger humanitarian agencies welcomed the development, hopeful that at last some official framework for reception had been agreed. Eighteen months later, and a year after the EU-Turkey deal turned reception into detention, the situation on the Greek islands and in northern Greece remains dire for those refugees who have not been moved out of flimsy tents into prefabricated heated containers or formal housing. In the face of the Arctic blast and unusually strong snowfalls, hotspots have become death traps and refugees are fighting for survival.

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07. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Container der Ohnmacht“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Zeit Online | 07.02.2017

62.000 Flüchtlinge und Migranten sitzen in Griechenland fest. Viele leben unter unmenschlichen Bedingungen. Die Regierung in Athen ist hoffnungslos überfordert. Von

Gerd Höhler, Athen

Vier Betten, ein Tisch, ein Schrank, eine Kochplatte, eine kleine Nasszelle – viel ist es nicht, was sich Latif mit seiner Frau, seinen zwei kleinen Kindern und seinen Eltern teilt. Ein elektrischer Heizstrahler sorgt für etwas Wärme. Der Großvater hält eines der Babys, Latifs Mutter bietet ein Glas dampfenden Tee an. An der Wand des Wohncontainers hängt ein Gemälde. Es zeigt grasende Pferde auf einer sattgrünen Wiese, dahinter Tannenwälder und steil aufragende Berge. Latif, ein 28-jähriger Afghane, findet das Bild schön, aber ins Hochgebirge möchte er nicht mit seiner Familie. „Ich will nach Deutschland“, sagt er, lacht verlegen, als müsse er sich dafür entschuldigen. „Alle wollen doch nach Deutschland.“

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07. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Österreich plant neue Balkan-Schutzoffensive“ · Kategorien: Balkanroute, Österreich, Türkei · Tags:

DW | 07.02.2017

Österreich will die sogenannte Balkanroute noch stärker abriegeln. Damit stellt sich das Land auch auf die mögliche Aufhebung des Flüchtlingsdeals durch die Türkei ein.

In einer Grenzschutzoffensive will Österreich mit 15 Ländern entlang der Balkanroute und den Visegrad-Staaten zusammenarbeiten, um die Migration von Flüchtlingen über den Balkan weiter einzudämmen. Beteiligt seien unter anderem Ungarn, Bulgarien, Albanien und Mazedonien.“Wir glauben nicht, dass die europäischen Außengrenzen durch die EU bisher ausreichend geschützt werden“, sagte der Verteidigungsminister Hans-Peter Doskozil gegenüber der „Welt“. Noch würden viele Schleuser und Migranten über die Route nach Europa kommen. Der Verteidigungsminister spricht von 500 bis 1000 Flüchtlingen, die wöchentlich in Österreich ankommen.

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