21. November 2013 · Kommentare deaktiviert für „EU will Migration im Mittelmeer mit Kriegsschiffen eindämmen“ – telepolis · Kategorien: Ägypten, Italien, Libyen, Tunesien · Tags: , ,

http://www.heise.de/tp/artikel/40/40377/1.html

Festung Europa: EU will Migration im Mittelmeer mit Kriegsschiffen eindämmen

Zusammen mit der EU-Grenzpolizei FRONTEX und Italien sollen Militärs der EU-Mitgliedstaaten Flüchtlinge aufspüren. Auch Libyen, Ägypten und Tunesien könnten mitmachen

Nach den Schiffsunglücken vor Lampedusa Anfang Oktober blieb auch die Europäische Union nicht untätig: Auf Vorschlag Italiens wurde die Angelegenheit zunächst auf das Treffen der EU-Innenminister in Luxemburg gehievt. Im Ergebnis richteten die Minister eine „Taskforce Mittelmeer“ ein, die von der EU-Kommission geführt wird. Ihr gehören neben den Mitgliedstaaten und weiteren Agenturen auch der Europäische Auswärtige Dienst (EAD) an. Der EAD ist für die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) zuständig, also die Gemengelage zwischen Außenpolitik und Militäreinsätzen.

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19. November 2013 · Kommentare deaktiviert für Italien: Statistik Boat-people – vor allem syrische und eritreische Flüchtlinge · Kategorien: Ägypten, Griechenland, Italien, Libyen, Tunesien · Tags: , , , ,
Ein Beamter des italienischen Innenministeriums hat folgende Statistik bekanntgegeben:

Bis zum 14.10.2013 sind in diesem Jahr 35.085 Boat-people an der italienischen Küste angekommen. Fast alle sind AsylantragstellerInnen.

Im Einzelnen sind es 9.805 syrische, 8.443 eritreische, 3.140 somalische, 1.058 malische und 879 afghanische Flüchtlinge.

21.027 von ihnen sind über Libyen gekommen, 8.159 über Ägypten, 1.825 über die Türkei, 1.650 über Griechenland, 1.480 über Syrien.

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14. November 2013 · Kommentare deaktiviert für Syrische Flüchtlinge in Ägypten: Lager und Abschiebung (hrw) · Kategorien: Ägypten, Syrien · Tags: ,

http://www.hrw.org/news/2013/11/10/egypt-syria-refugees-detained-coerced-return?

Egypt: Syria Refugees Detained, Coerced to Return

Palestinians, Children Among Most Vulnerable

A group of men from Syria held at Abu Qir police station in Alexandria in September © 2013 Private


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05. November 2013 · Kommentare deaktiviert für „Ägyptens Regime kaschiert seine Schwäche“ – nzz · Kategorien: Ägypten

„Ägyptens Regime kaschiert seine Schwäche
Chaotischer Beginn des Prozesses gegen Mursi

[…] Ausser dem Sicherheitsapparat funktionieren in Ägypten die staatlichen Institutionen kaum. Der von der Armee als Präsident eingesetzte Adli Mansur ist vom Streit mit den Muslimbrüdern völlig absorbiert. Wirtschafts- und Verwaltungsreformen kann er aus Angst vor dem Volkszorn keine umsetzen. Die Justiz führt Prozesse gegen die Islamisten und lässt gleichzeitig die Polizei, die für den Tod von Hunderten von unbewaffneten Demonstranten verantwortlich ist, unbehelligt davonkommen. Die von den Militärs versprochenen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen sind in weiter Ferne.

Mit dem Prozess gegen den entmachteten Präsidenten Mursi will das Regime von all diesen Schwächen ablenken und Stärke markieren. Der erste Prozesstag endete allerdings im Chaos und letztlich mit der Vertagung auf Anfang 2014. Mit dem Ausruf «Ich bin der Präsident . . . Das ist ein Putsch!» hatte Mursi den Abbruch erzwungen. […]“

26. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Kairo: „Images of Transition“ (M. Hyldig Dal) · Kategorien: Ägypten

Mikala Hyldig Dal (ed.)
Cairo: Images of Transition
Perspectives on Visuality in Egypt 2011-2013

September 2013, ca. 286 Seiten, kart., 34,90 €
ISBN: 978-3-8376-2615-5

Mehr Infos zum Buch und Bestellmöglichkeit:
http://www.transcript-verlag.de/ts2615/ts2615n.php

The Egyptian revolution of 2011 has significantly changed the relationship between citizens, public space, and visual expression. »Cairo: Images of Transition« traces these developments and their effects on political communication, urban space, and cultural production.

The book is the first publication to offer a deep view on the relationship between aesthetics and politics in the wake of the Egyptian revolution 2011. Renowned Egyptian and international writers, artists and activists trace the shifting status of the image as a communicative tool, a witness to history, and an active agent for change.

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21. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Ägypten schliesst Grenze zu Libyen · Kategorien: Ägypten, Libyen · Tags:

Egypt decided to close the Sallum border crossing point with Libya after the kidnapping of a hundred Egyptians drivers.

http://www.rfi.fr/afrique/20131019-egypte-ferme-terminal-frontalier-saloum-libye

Avec notre correspondant au Caire, Alexandre Buccianti

Les autorités égyptiennes ont décidé de fermer le terminal frontalier de Saloum avec la Libye, après l’enlèvement d’une centaine de chauffeurs égyptiens par un groupe armé libyen. Le groupe s’est saisi des camions et minibus égyptiens et a enfermé les chauffeurs dans un camp situé aux environs de Tripoli.

L’affaire risque de tendre les relations égypto-libyennes, qui ne sont déjà pas au beau fixe. Des médias du Caire vont même jusqu’à réclamer une opération armée égyptienne pour libérer les otages.

Depuis le renversement du colonel Kadhafi, la frontière de plus de mille kilomètres de long entre les deux pays est devenue une véritable passoire, du fait du chaos régnant en Libye.

Des tonnes d’armes venant en contrebande de Libye ont été saisies par les autorités égyptiennes, mais des dizaines d’autres sont passées. Cela va du fusil d’assaut belge FN aux missiles de 20 kilomètres de portée, en passant par les bazookas et les explosifs.

Côté libyen, on arrête sporadiquement des centaines d’Egyptiens entrés illicitement. Du temps du colonel Kadhafi, les Egyptiens n’avaient pas besoin de visas d’entrée. Et en ces temps de chômage en Egypte, la Libye est la destination la plus facile pour les demandeurs d’emploi égyptiens.

On estime a près d’un million les Egyptiens résidant légalement ou illégalement en Libye. Des Egyptiens qui subissent de plus en plus des réactions xénophobes de la part de Libyens, eux-mêmes confrontés à la crise.

20. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Sizilien: 254 syrische und ägyptische Boat-people angekommen · Kategorien: Ägypten, Syrien · Tags:

„[…] Intanto, continuano gli sbarchi nel canale di Sicilia. Sono 254 i migranti, tra cui 94 minori, arrivati all’alba nel porto di Siracusa. Erano stati soccorsi ieri pomeriggio a 150 miglia a sud est di Portopalo di Capo Passero Sr e trasbordati su tre motovedette della Capitaneria di Porto, una giunta da Siracusa, una da Pozzallo ed una da Catania. Si trovavano su peschereccio stracarico che stava imbarcando acqua. Gli extracomunitari si trovano per ora nello spiazzo antistante la dogana in attesa di essere trasportati in un centro di accoglienza. Al momento infatti le strutture adibite ad ospitarli sono al completo a causa degli sbarchi dei giorni scorsi. Probabilmente un primo gruppo di cento persone dovrebbe essere trasferito a Pozzallo . […]“

via La Stampa – Siracusa, sbarcati all’alba 254 migranti E la Boldrini va al funerale dei bambini

19. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Ägypten und Saudi-Arabien: „Zurück zur alten Ordnung“ · Kategorien: Ägypten, Golfstaaten

Zurück zur alten Ordnung

http://www.heise.de/tp/artikel/40/40098/1.html

Nach der Vertreibung der Muslimbrüder von der Macht: Wie der ägyptische „Demokratie-Zug“ mit Hilfe Saudi-Arabiens losfährt

Der ägyptische Präsident Adly Mansour betrat kein Neuland, als er Anfang letzter Woche zu seiner ersten Auslandsreise nach Saudi-Arabien aufbrach. Im Königreich ist er ein alter Bekannter, seitdem er in den 1980er Jahren für sechs Jahre dem Wirtschaftsministeriums (Ministry of Commerce) als Berater diente. Weiterlesen »

19. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für „Kairo schränkt Demonstrationsrecht ein“ – nzz · Kategorien: Ägypten · Tags: ,

„Kairo schränkt Demonstrationsrecht ein
Innenministerium erhält Befugnisse auf Kosten der Justiz

Astrid Frefel, Kairo

100 Tage nach dem Sturz von Präsident Mohammed Mursi haben die Gegner des Putsches am Freitag wieder zu Demonstrationen in mehreren Stadtteilen Kairos aufgerufen. Unterschreibt Präsident Adli Mansour das von der Regierung vor einer Woche verabschiedete Demonstrationsgesetz, müsste für jede dieser Kundgebungen eine Bewilligung eingeholt werden, und das Innenministerium bekäme weitreichende Befugnisse, Verbote auszusprechen. Ahmed Mekki, Justizminister unter Mursi, erklärte, ein Vergleich zwischen dem Entwurf der Mursi-Regierung, der sich an internationalen Standards orientierte, und dem neuen Erlass mache den Unterschied zwischen der damaligen Demokratie und der jetzigen Tyrannei deutlich. […]

Kritik kommt aber nicht von den Muslimbrüdern, deren Kundgebungen mit dem Gesetz gezielt unterbunden werden sollen, sondern auch aus der Bürgergesellschaft.

[…] Mehrere Artikel sind umstritten. Zum einen wird die Einreichung eines Gesuchs bei der örtlichen Polizei mindestens 24 Stunden vor dem Protest verlangt. Das Innenministerium kann die Kundgebung verbieten, verschieben oder einen andern Ort für die Durchführung bestimmen. Unter Mursi waren diese Befugnisse der Justiz vorbehalten. Schliesslich haben die Gouverneure das Recht, protestfreie Zonen im Umkreis von staatlichen Einrichtungen einzurichten. Sit-ins werden generell verboten. Bei Verstössen drohen hohe Bussen und Gefängnisstrafen. […]

Gewerkschafter befürchten eine Kriminalisierung von Streiks. […]“

12. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für „Nur mit Tränen beenden wir das Flüchtlingssterben im Mittelmeer nicht!“ (meltingpot) · Kategorien: Ägypten, Italien, Libyen, Malta · Tags: ,

Zwei weitere Flüchtlingsschiffe am 11.10.2013 untergegangen: Vor der ägyptischen Küste und in maltesischen Gewässern: Über 60 weitere Tote, unter ihnen viele Kinder. Humanitärer Korridor sofort!

Versione per la stampa

Lacrime e commozione non fermano le stragi – Due nuovi naufragi nel Mediterraneo

Un natante si rovescia nel Canale di Sicilia, a 70 miglia da Lampedusa, in acque maltesi, l’altro in acque egiziane. Muoiono oltre 60 persone. Tra loro donne e bambini

Commozione, lacrime, emergenza, funerali di stato, richiami all’Europa, annunci, bagarre parlamentari. Questa è in concreto la reazione della politica alla strage di Lampedusa. E mentre ancora si recuperano i cadaveri inghiottiti dal mare lo scorso 3 ottobre, in mare si consumano nuove tragedie. Questa volta in acque maltesi, a circa settanta miglia dalle coste di Lampedusa. Ancora un barcone carico di eritrei e somali, ancora corpi inghiottiti dalla frontiera europea, ancora donne e bambini.
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