25. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingsboot in der Ägäis gesunken“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: ,

DW | 24.03.2017

Bei der Überfahrt nach Griechenland sind mindestens elf Flüchtlinge vor der türkischen Küste ertrunken. Ein Schlauchboot mit 22 Menschen an Bord kenterte nahe der griechischen Insel Samos, wie türkische Medien berichten.

Die türkische Küstenwache konnte sieben Menschen retten, vier werden immer noch vermisst. Das Flüchtlingsboot sei in der Ägäis auf der Höhe der Provinz Aydin gekentert. Elf Tote seien am Strand geborgen worden, berichten türkische Medien übereinstimmend.

Die Nachrichtenagentur Dogan zeigte Bilder der an der Küste angeschwemmten Leichen. Die Flüchtlinge, deren Nationalität nicht mitgeteilt wurde, wollten vermutlich auf die griechische Insel Samos, die gegenüber dem türkischen Distrikt Kusadasi liegt.

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23. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Der Skandal heißt Dublin“ · Kategorien: EU, Griechenland · Tags:

Zeit Online | 23.03.2017

Die europäischen Staaten halten sich selbst nicht an ihre Zusagen, wollen aber Flüchtlinge ins überforderte Griechenland zurückschicken. Das ist krass unsolidarisch.

Ein Kommentar von Lenz Jacobsen

Eigentlich reicht eine einzige Zahl, um zu zeigen, warum der europäische Umgang mit Griechenland in der Flüchtlingspolitik ein Skandal ist: 16.000. So viele anerkannte Asylbewerber warten laut der Europäischen Asylbehörde EASO in Griechenland auf ihre Weiterreise in andere europäische Länder. Die EU hatte sich darauf geeinigt, Flüchtlinge aus den Ländern am Rand, also Griechenland und Italien, in andere Staaten umzusiedeln. Damit die Lasten etwas fairer verteilt sind. Europäische Solidarität eben.

Aber in der Praxis ist Europa unsolidarisch. Insgesamt gerade mal 13.456 der bis September zugesagten fast 100.000 Personen wurden bis Anfang März umgesiedelt. Dabei ist alles bereit. Die 16.000 Menschen in Griechenland sitzen, metaphorisch und in manchen Fällen tatsächlich, auf gepackten Koffern. Aber sie sitzen da fest. Die anderen Länder nehmen sie einfach nicht auf. Sie halten sich nicht an ihre Zusagen. Sie lassen Griechenland allein. Das Land muss sich ja auch schon um die Unterbringung und die Verfahren aller Neuankömmlinge kümmern, die seit dem EU-Türkei-Abkommen die Inseln in der Ägäis nicht mehr verlassen dürfen. Das belastet die Behörden, den schmalen Haushalt und den sozialen Zusammenhalt in Griechenland.

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23. März 2017 · Kommentare deaktiviert für A Athènes le 18 mars des milliers de voix se sont élevées contre le racisme · Kategorien: Griechenland · Tags:

efsyn.gr | 20.03.2017

Michaïl-Agelos Constantopoulos

Le samedi 18 mars plusieurs manifestations ont été organisées à Athènes ainsi qu’à plusieurs autres villes de la Grèce à l’occasion de la journée internationale contre le racisme du 21 mars et de l’anniversaire de l’accord UE-Turquie. La participation y a été massive.

A Athènes, les manifestants appartenant à des collectifs, des syndicats, des partis de la gauche extra-parlementaire, des fédérations étudiants ou venant des squats qui servent de lieux d’accueil aux réfugiés, ont réclamés l’abrogation de l’accord UE-Turquie ainsi que l’ouverture des frontières pour les réfugiés qui se trouvent actuellement bloqués en Grèce.

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22. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Griechenland: Flüchtlinge protestieren gegen Abkommen zwischen der EU und der Türkei · Kategorien: EU, Griechenland, Türkei · Tags:

RT | 20.03.2017

Hunderte Flüchtlinge haben am Samstag auf der griechischen Insel Lesbos gegen das Flüchtlingsabkommen der EU und der Türkei protestiert. Mit dem Protest wollten sie auf ihre Lebensbedingungen aufmerksam machen. Diese seien schrecklich im Morian-Migrantenlager, in dem die Flüchtlinge leben.

Die Demonstranten marschierten mit Bannern und Fahnen und riefen im Chor nach „Freiheit“ und forderten die Schließung der „Haftanstalt Moria“, während sie ins Zentrum von Mytilini liefen. In dem Lager in Moria werden die Flüchtlinge registriert, die neu in Griechenland angekommen sind. Hohe Betonmauern und Stacheldraht schotten das Lager ab. Es soll teilweise Monate dauern, bis über einen Fall entschieden wird und ob die Reise weiter auf das europäische Festland geht. Das „Abschiebe-Lager“ gelang mehrfach wegen der schlimmen Zustände in die Schlagzeilen. Es soll zu wenig Sanitäranlagen und Schlafmöglichkeiten geben. Viele seien gezwungen, unter freiem Himmel zu schlafen. In dem Lager kam es mehrfach zu Unruhen. Im September kam es zu einem Brand in der Einrichtung, 60 Prozent des Lagers wurden zerstört.

Das EU-Türkei-Flüchtlingsabkommen wurde vor einem Jahr unterzeichnet. Im Rahmen dieser Vereinbarung ist es Griechenland erlaubt, alle illegalen Migranten zurück in die Türkei abzuschieben. Im Gegenzug sollen die EU-Mitgliedsstaaten syrische Flüchtlinge, die in der Türkei leben, aufnehmen.

20. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Deutlich mehr Flüchtlinge erreichen Inseln über die Ägäis“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags:

Deutschlandfunk | 19.03.2017

Auf den griechischen Inseln in der Ostägäis sind in den vergangenen zwei Tagen vergleichsweise viele Flüchtlinge angekommen.

Den zuständigen Behörden zufolge setzten seit Freitag mehr als 360 Menschen vom türkischen Festland aus zu den griechischen Inseln über. Zuletzt hätten im Schnitt täglich etwa 35 Menschen die Ägäis überquert. Die griechische Küstenwache führt den Anstieg auf das gute Wetter zurück. – Die türkische Regierung hat der Europäischen Union wiederholt mit der Aufkündigung des Flüchtlingspakts gedroht.

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Ekathimerini | 20.03.2017

Sharp increase in migrants reaching Aegean islands from Turkey

New arrivals to the eastern Aegean islands of Lesvos, Chios and Samos have raised the number of migrants landing in Greece from neighboring Turkey since last Thursday to 566, government figures showed on Monday.

The figure represents a significant increase compared to arrivals in the rest of March and for the whole of February.

In the past four days, 195 migrants landed on Lesvos, 341 on Chios and 30 on Samos.

More than 14,000 migrants remain stuck on the islands of the eastern Aegean awaiting the outcome of their applications for asylum or deportation. The majority are living in overcrowded reception facilities where conditions have been described as „unacceptable“ and „inhumane“ by human rights groups.

18. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Over 10,000 refugees relocated, IOM says“ · Kategorien: EU, Griechenland · Tags: , ,

Ekathimerini | 17.03.2017

More than 10,000 asylum seekers from Syria, Iraq and Eritrea have been relocated from Greece to other European Union states since the launch of the bloc’s relocation program in 2015, according to the International Organization for Migration, which is implementing the scheme.

Since the beginning of March, 367 people have left Greece for Belgium, Estonia, Germany, Malta, Portugal, Slovenia and Spain, bringing the total number of people relocated from Greece to 10,004, IOM said on Friday. Over the same period, another 475 people were relocated from Italy.

The total number of people relocated from Greece and Italy since the program was launched in October 2015 now stands at 14,439, the organization said.

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18. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Quel patto scellerato che chiuse la rotta balcanica“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, EU, Griechenland, Türkei

Il Manifesto | 18.03.2017

Un anno fa l’accordo Ue-Turchia sui migranti. Migliaia di uomini, donne e bambini bloccati da mesi negli hotspot o lungo i confini

Carlo Lania

Puntuale, la minaccia è arrivata anche ieri. «Se volete vi mandiamo 15 mila rifugiati al mese e vi chiariamo le idee», ha fatto sapere ai leader europei il ministro degli Interni turco Suleyman Soylu. Ankara è tornata così ad agitare lo spauracchio di una sospensione dell’accordo sui migranti siglato con l’Unione europea esattamente un anno fa, il 18 marzo del 2016. Un’intesa a dir poco discutibile, che permise però a Bruxelles di chiudere la rotta balcanica attraverso la quale nel 2015 passarono centinaia di migliaia di rifugiati alla ricerca disperata di un approdo sicuro in Europa, quasi tutti siriani in fuga dalla guerra civile che, allora come oggi, devasta la Siria.

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17. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Lesbos: Gestrandet“ · Kategorien: EU, Griechenland

Zeit Online | 17.03.2017

Vor einem Jahr trafen die EU und die Türkei ihr Flüchtlingsabkommen, auf Lesbos sollte es umgesetzt werden. Aber noch immer sitzen hier Tausende monatelang fest.

Von Ulrich von Schwerin, Lesbos

„Ich kann hier nicht atmen“, sagt Abdulaziz, ein schlacksiger Somalier. Lesbos ist für ihn „wie ein Gefängis“. Abdulaziz ist einer von Tausenden Flüchtlingen, die seit dem EU-Flüchtlingsdeal mit der Türkei auf der griechischen Insel festsitzen.
Seit acht Monaten lebt Abdulaziz im Aufnahmelager Moria. Dabei sieht Moria weniger aus wie ein Zufluchtsort und mehr wie ein Internierungslager: Dutzende Zäune schotten das Lager ab, jeder von scharfem Nato-Draht gekrönt. Am Eingang strenge Kontrollen, an den Ecken Wachhäuser, im Inneren umgeben weitere Stacheldrahtzäune den Trakt der Asylbehörde.

Abdulaziz weiß noch immer nicht, wie lange sein Verfahren dauern wird, und ob er es jemals zu seinem Bruder nach Deutschland schafft. „Ich halte es hier nicht aus, immer gibt es Streit, ich habe ständig Kopfschmerzen, doch wo soll ich hin? Mir fehlt sogar das Geld für den Bus nach Mytilini“, sagt Abdulaziz, der nur mit Mühe laufen kann, seitdem er sich, wie er erzählt, in der Türkei auf der Flucht vor der Polizei bei einem Sprung aus dem Fenster den Fuß gebrochen hat.

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17. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Deutscher in Griechenland verurteilt: Das Urteil bleibt ein Skandal“ · Kategorien: Deutschland, Griechenland · Tags: ,

taz | 16.03.2017

Ein deutscher Rentner, der syrische Flüchtlinge über die Ägäis transportierte, wurde in der Revision vor einem Gericht schuldig gesprochen.

Stefan Buchen

BERLIN taz | Die gute Nachricht zuerst: Bernd Keller kommt auf freien Fuß. Die schlechte gleich danach. Der Pensionär aus Deutschland ist dennoch wegen Einschleusens von 6 Personen ohne Einreiseerlaubnis zu 3,5 Jahren Haft verurteilt worden. Das hat ein Gericht auf der griechischen Insel Rhodos am Mittwoch im Revisionsverfahren entschieden. Weil Keller schon zweieinhalb Jahre in Haft sitzt, wurde er sofort freigelassen.

In der Revision wurde das ursprüngliche Strafmaß von 16,5 Jahren aus dem ersten Verfahren erheblich verkürzt. Bernd Keller wird auch kein Profitstreben mehr unterstellt. Er habe nicht aus Geldgier gehandelt und sei auch kein „Mehrfachtäter“. Seine Frau wurde freigesprochen. Dem Ehepaar wird das beschlagnahmte Geld und vor allem das beschlagnahmtes Boot zurückgegeben.

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15. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Idomeni: „Der Marsch der Hoffnung“ · Kategorien: Griechenland, Video · Tags: ,

Zeit Online | 14.03.2017

Die Zustände im griechischen Flüchtlingslager Idomeni waren unmenschlich. Kinder spielten im Matsch, Frauen brachten in provisorischen Zelten Kinder zur Welt und Europa sah zu. Genau vor einem Jahr machten sich Tausende Flüchtlinge auf, das Lager zu verlassen. Der March of Hope begann. Die Filmemacher Jim Kroft und Bastian Fischer lebten mit den Flüchtlingen in Idomeni und begleiteten sie auch auf ihrem Marsch zur mazedonischen Grenze. In der Hoffnung auf Asyl über Berge, Felder und durch reißende Flüsse.

Herausgekommen ist ein bewegender Kurzfilm. In diesem kommen die Filmemacher auch selbst zu Wort, äußern sich vor allem kritisch über die Politik der EU-Staaten. Diese berieten monatelang über den Verbleib der Menschenmassen, die nach Europa flohen – für ein Leben in Frieden. Maßnahmen blieben jedoch vorerst aus.

Aber auch ihre eigenen Kollegen werden kritisiert. Diese hätten nicht ausreichend bis gar nicht über die unmenschlichen Zustände berichtet. Doch ganz schlüssig sind diese Vorwürfe nicht: Zahlreiche Medien haben aus Idomeni berichtet – auch ZEIT ONLINE.

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