15. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland trickst bei der Flüchtlingszahl“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, Griechenland

Welt | 15.10.2017

Pro Monat kommen 15.000 Asylsuchende nach Deutschland – meist über die Balkanroute. Damit das Durchwinken von Migranten nicht auffällt, präsentiert die Regierung in Athen bislang falsche Zahlen.

Von Manuel Bewarder, Christoph B. Schiltz

Die Balkanroute, erklären Politiker, sei dicht. Aber noch immer erreichen jeden Monat rund 15.000 Asylsuchende Deutschland – die meisten über die Balkanroute. Einer der wichtigsten Gründe dafür: EU-Mitgliedsstaaten wie Griechenland und Bulgarien sichern die Außengrenze bewusst nachlässig und winken Migranten entgegen den EU-Regeln weiter nach Mitteleuropa durch. Viele landen schließlich in Deutschland. Das zeigen Recherchen der WELT AM SONNTAG in Berlin und Brüssel.

Das Bundesinnenministerium erklärte offiziell: „Migrationsrelevante Feststellungen der Staaten entlang der Balkanroute sind ein Indiz für eine anhaltende Migrationauf dem Landweg aus Griechenland.“ Nahezu alle in Deutschland ankommenden Asylsuchenden seien zuvor in einem anderen Mitgliedsstaat gewesen. Statistische Auswertungen gebe es jedoch nicht.

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13. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Greece: Island mayors raise alarm bell over congestion at hotspots · Kategorien: Griechenland · Tags:

Ekathimerini | 13.10.2017

In a series of letters to the Greek government, mayors and the Union of Municipalities and Communities of Greece (KEDE) have raised the alarm bell over the congestion at hotspots hosting asylum seekers in the islands of the northeastern Aegean.

Moreover, Doctors Without Borders and other non-governmental organizations have decried the dire living condition at these reception centers that are having a dismal impact on the lives and health of asylum seekers.

On Thursday, a man attempted suicide at the VIAL hotspot on Chios which is severely overcrowded with 1,964 people while the center’s capacity is 800.

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12. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Gewalt gegen junge Flüchtlinge am Balkan“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Griechenland · Tags: ,

derStandard | 12.10.2017

EU-Grenzschützer misshandeln systematisch junge Asylsuchende auf der Balkanroute, wie Ärzte ohne Grenzen berichtet

BIANCA BLEI

Belgrad/Athen/Wien – Mehr als 90 Prozent der jungen Asylsuchenden, die über die Balkanroute flüchten, sind Gewalt ausgesetzt. Dafür sind in den wenigsten Fällen Schmuggler oder Menschenhändler verantwortlich, wie ein Bericht der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) zeigt. 76 Prozent der 15- bis 25-Jährigen, die im ersten Halbjahr 2017 in den psychologischen Einrichtungen der NGO betreut wurden, berichten von Gewalt durch Behördenvertreter – vor allem EU-Grenzbeamte. Knapp die Hälfte aller Gewaltberichte handelt von bulgarischen Grenzschützern, die die jungen Flüchtlinge und Migranten verprügeln, Hunde auf sie hetzen oder mit Pfefferspray besprühen.

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12. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Appell von Flüchtlingsinitiativen: Gegen den Kältetod · Kategorien: EU, Griechenland · Tags: ,

taz | 12.10.2017

Ein Bündnis ruft die griechische Behörden und die EU auf: Sie sollen die Geflüchteten auf den griechischen Inseln vor dem Winter schützen.

Lucia Heisterkamp

Ein Bündnis verschiedener Flüchtlingsinitiativen in Griechenland hat einen gemeinsamen Aufruf an die griechischen Behörden veröffentlicht: „Der Winter bricht an, auch für die Flüchtlinge in Griechenland. Letztes Jahr sind bereits sechs Menschen wegen der katastrophalen Zustände in einem Flüchtlingslager auf der Insel Lesbos ums Leben gekommen – das darf sich nicht wiederholen“, heißt es in der Stellungnahme, die am Mittwochabend an die Öffentlichkeit ging.

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11. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Griechenland: Lieber tot als gefangen auf Lesbos“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

taz | 10.10.2017

Die Lage der Flüchtlinge auf den ägäischen Inseln ist dramatisch. Das stellt ein Bericht der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen fest.

Christian Jakob

Die Situation für Flüchtlinge auf den griechischen Inseln verschlechtert sich massiv. Im September erreichten über 2.200 Menschen allein die Insel Lesbos. Das sind so viele wie vor Inkrafttreten des sogenannten EU-Türkei-Deals.

Hilfsorganisationen berichten von katastrophalen Zuständen. Im Lager Moria auf Lesbos sind über 5.000 Menschen, ausgelegt ist es für 1.800. Flüchtlinge würden in Cafés die Zuckerstücke von den Tischen nehmen, weil sie nicht genug zu essen bekommen, schildert ein Helfer. Am 8. Oktober starb ein 4-jähriges syrisches Mädchen in Moria.

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08. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Familiennachzug gelingt nur in wenigen Fällen“ · Kategorien: Deutschland, Griechenland · Tags:

Zeit Online | 07.10.2017

Anerkannte Flüchtlinge haben das Recht auf Familienzusammenführung. Doch nur wenige Verwandte sind 2017 nach Deutschland nachgezogen – viele sitzen in Griechenland fest.

Die Bundesregierung verzögert genehmigte Familienzusammenführungen von Flüchtlingen mit ihren in Griechenland festsitzenden Angehörigen. Nur in 6,5 Prozent der Fälle im laufenden Jahr gelangten die Menschen auch nach Deutschland. Das geht aus einer Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung.

Demnach erhielten von Januar bis September 2017 etwa 4.950 Angehörige von in Deutschland lebenden Flüchtlingen Zusagen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge für eine Weiterreise nach Deutschland. Tatsächlich überstellt wurden aber nur 322 von ihnen. In zwei Drittel der Fälle ging es um syrische Flüchtlinge, bei den übrigen vorwiegend um Afghanen und Iraker. 60 Prozent der Betroffenen waren Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

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06. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Tausende Migranten kehren in Heimatländer zurück“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Handelsblatt | 05.10.2017

Angesichts geringer Aussichten auf Asyl in Europa sind seit Anfang des Jahres gut 14.000 Flüchtlinge aus Griechenland in ihre Heimatländer zurückgekehrt. Allein im September gab es laut Polizei 1598 Rückführungen.

Knapp 14.000 Migranten sind seit Anfang des Jahres aus Griechenland in ihre Heimatländer zurückgekehrt. Dabei handele es sich größtenteils um Menschen aus Albanien, Pakistan, dem Irak, Georgien und nordafrikanischen Staaten, teilte die griechische Polizei am Donnerstag mit.

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03. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Refugees in Greece feel like ‚prisoners and hostages‘ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Al Jazeera | 03.10.2017

Recent weeks have seen a sharp surge in the number of refugees and migrants reaching Greek islands.

Patrick Strickland 

When Arash Hampay set out from his native Iran, he envisioned Europe as a safe haven from the torture and interrogations he had endured in his homeland.

Before leaving Tehran, Hampay, a 32-year-old activist and community organiser, had been imprisoned for several months for allegedly forming an illegal political group. He insists that he was targeted for his political activism and had no choice but to flee the country.

Yet, he found a different reality when he landed on Greek shores after taking a dinghy from Turkey across the Aegean Sea in September 2016.

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01. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Staat übernimmt Flüchtlingsversorgung: Chaos in Griechenland“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

derStandard | 29.09.2017

Wenige Ärzte, viele Lücken: Die Regierung hat von NGOs und Uno die Versorgung der Migranten übernommen. Personal dafür kommt aber erst

Markus Bernath

Das Zentrum für Krankheitskontrolle im Norden Athens stellt in diesen Wochen in großem Stil ein. Befristete Arbeitsverträge für 850 Ärzte und Krankenschwestern hat die staatliche Behörde ausgeschrieben. Ein unerhörter Vorgang im Griechenland der Schuldenkrise und der Sparpolitik.

Der Einsatzort gilt zwar als nicht sonderlich attraktiv. Gesucht wird medizinisches Personal für die Flüchtlingslager auf den Inseln in der Ostägäis. Doch seit die griechische Regierung im Vormonat das Management der Flüchtlingskrise von der Vielzahl der internationalen und lokalen Hilfsorganisationen übernommen hat, tut sich zumindest für die Griechen eine Chance auf: Es gibt neue Jobs, finanziert aus Millionenbudgets der EU wie schon zuvor für die Hilfsorganisationen.

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30. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Surge in migration to Greece fuels misery in refugee camps“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

The Guardian | 29.09.2017

Reception centres vastly overstretched as more than 200 people arrive every day, 40% of them children

Greece is experiencing a dramatic rise in the number of refugees and migrants entering the country, exacerbating already deplorable living conditions on island camps.

The number of people arriving, across land and sea borders, has more than doubled since the beginning of the summer. Authorities estimate arrivals are now at their highest level since March 2016, with over 200 men, women and children being registered every day.

“It is dramatic and it is the most vulnerable of the vulnerable coming in,” said Elias Pavlopoulos, who heads Médecins sans Frontières in Greece. “There are whole families fleeing war zones in Syria and Iraq. In the last few months our clinics have seen more people who have suffered violence, who are victims of rape, who have been tortured, than ever before.”

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