18. August 2016 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge werden auf der Balkanroute zu „Desperados“ · Kategorien: Balkanroute, EU, Griechenland, Italien, Serbien · Tags:

Quelle: Welt | N24

Von Matthias Kamann

ZUSAMMENGEFASST

In Ländern an der Balkanroute leben Flüchtlinge in extremer Armut und ohne Perspektive, viele von ihnen illegal.
Hilfsorganisationen werfen der EU vor, sie lasse sich die Migranten „vom Halse halten“, statt den Ländern zu helfen.
Experten fürchten, dass sich die Überforderung Serbiens und Griechenlands auf weitere Peripheriestaaten ausdehnt.

WARUM DAS WICHTIG IST

Werden ohnehin schon arme Länder mit den Flüchtlingen alleingelassen, wächst auch ihre eigene soziale und wirtschaftliche Not – das sollte sich die EU bewusst machen.

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15. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Schickt Deutschland Flüchtlinge nach Griechenland?“ · Kategorien: Deutschland, Griechenland · Tags:

Quelle: Griechenland-Blog

Deutschland soll unter Berufung auf Dublin III in einer ersten Phase über 3000 Flüchtlinge nach Griechenland zurückschicken wollen.

Der Plan ist wohl überlegt und gut ausgearbeitet. Im Rahmen der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 (auch Dublin-III-Verordnung genannt) ist jeder Staat der Europäischen Union berechtigt, auf seinem Gebiet als überzählig eingestufte Flüchtlinge in einen anderen Staat der Europäischen Union zu schicken. Von dieser Verordnung Gebrauch machend, soll Deutschland griechischen Pressemeldungen zufolge beschlossen haben, in einer ersten Phase über 3.000 Flüchtlinge, die es als auf seinem Gebiet überzählig betrachtet, nach Griechenland und konkret auf die Insel Kreta zu schicken.

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14. August 2016 · Kommentare deaktiviert für ‘Sexual assaults on children’ at Greek refugee camps · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: The Guardian

Charities claim youngsters and women are too afraid to leave tents after dark at government-run camps

Children as young as seven have been sexually assaulted in official European refugee camps, the Observer has been told. The claims come as testimony emerges suggesting that some camps are so unsafe that youngsters are too terrified to leave their tents at night.

Charities and human rights groups allege that children stranded in supposedly safe camps in Greece that were built to deal with Europe’s migration crisis – many of whom are likely to be eligible to claim asylum in the UK – have been sexually abused.

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13. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Aufregung um die Flüchtlinge“ · Kategorien: Griechenland

Quelle: Telepolis

Immigrationsminister versucht zu beschwichtigen

Wassilis Aswesopoulos

Giannis Mouzalas, Immigrationsminister im Rang eines Vizeministers für Inneres, suchte am 12. August den gerade aus dem Urlaub zurückgekehrten Premierminister Alexis Tsipras auf. Mouzalas Anliegen war es, den Regierungschef umfassend zu informieren. Gleichzeitig wollte er die Öffentlichkeit beruhigen.

Hinsichtlich des Flüchtlingsdeals der EU mit der Türkei verweist er darauf, dass es zwar eine Erhöhung der Flüchtlingszahlen geben würde, diese jedoch mit 165 Personen am Donnerstag in keinem Verhältnis zu den Zahlen des gleichen Vorjahreszeitraums stünden, als bis zu 5.000 Personen täglich auf den griechischen Inseln ankamen. Mouzalas reagiert damit auf zahlreiche Presseberichte, welche den Gipfel in einem Titelblatt der gewöhnlich seriösen Tageszeitung Ta Nea fanden. Mit einem „Die Flüchtlinge sind wieder da“ wurde die gesamte Titelseite gefüllt.

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13. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Wieder mehr Migranten wählen die Ägais-Route“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: ,

Quelle: Handelsblatt

Infolge des Flüchtlingspakts zwischen EU und Türkei kamen zuletzt deutlich weniger Migranten über die Ägäis nach Griechenland. Die Zahl der Flüchtlinge ist jetzt wieder gestiegen – auf den Inseln herrscht weiter Chaos.

Athen Die Zahl der Migranten und Flüchtlinge, die aus der Türkei nach Griechenland übersetzen, ist in den vergangenen Tagen gestiegen. Zwischen Freitag- und Samstagmorgen setzten 145 Menschen von der türkischen Ägäis-Küste zu den griechischen Inseln über, wie der Flüchtlingskrisenstab am Samstag in Athen mitteilte.

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11. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge auf Lesbos: Gefangen zwischen Hoffnung und Wut“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Auf der griechischen Insel Lesbos sitzen Tausende Flüchtlinge fest. Was sie sich und ihren Familien zu Hause nicht eingestehen können: Ihre Flucht ist gescheitert.

Reportage von Najem Wali

Wie soll man sie bezeichnen? Gefängnisinsel? Guantanamo? Oder einfach: Lesbos? So hieß die Insel ja immer, zumindest bis zum vergangenen Jahr, dem Jahr, in dem sie zum Mekka der Flüchtlinge wurde, zu dem Fleckchen Erde, auf das sie auf dem Weg nach Europa als Erstes ihren Fuß setzen. Diese Insel ist die letzte Bastion, die Europa – ungefähr eine Stunde mit der Fähre – von Asien trennt. Sie ist alles, nur keine natürliche Insel mehr, seit sie zu einer erzwungenen Transit-Station für all jene geworden ist, deren Weg dort ein vorläufiges Ende gefunden hat.

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10. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die Geheimsprache der Schleuser“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Handelsblatt

Die Krise in der Türkei wirkt sich auf die Flüchtlinge in Griechenland aus. Zehntausende sitzen dort fest. Ihre Notlage nutzen Schleuser aus. Sie hoffen auf einen lukrativen Spätsommer – und werden immer erfinderischer.

Idomeni Die Türkei in der Krise, die europäischen Grenzen geschlossen: Schleuser in Nordgriechenland rechnen mit einem profitablen Spätsommer. Die Schmuggler setzen auf immer ausgefeiltere Methoden, um die Flüchtlinge aus Griechenland herauszubringen, wo sie teilweise seit Monaten ausharren. Damit steigen die Kosten. Aber weder die höheren Preise noch die immer geringeren Erfolgsaussichten können die Entschlossenheit der Menschen dämpfen.

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10. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Balkanroute bleibt wohl auch ohne Türkei-Deal zu“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien, Türkei · Tags:

Quelle: derStandard

Daten zufolge gingen die Flüchtlingsbewegungen durch Schließung der Balkanroute massiv zurück. Ein Platzen des Türkei-Deals dürfte also nicht viel ändern

Adelheid Wölfl

„Ach, so muss man das machen, man muss die EU erpressen. Um Meinungsfreiheit oder Demokratie geht es offensichtlich ohnehin nicht.“ So ähnlich lauteten Reaktionen in den EU-Aspirantenstaaten auf dem Balkan nach dem EU-Türkei-Deal. Die Botschaft trifft in Südosteuropa auf Gesellschaften, in denen die Medienfreiheit seit Jahren drastisch zurückgeht. Die Glaubwürdigkeit der EU nimmt ab. Weshalb soll die Türkei vor dem Kosovo die Visaliberalisierung bekommen, obwohl sie viel weniger Voraussetzungen erfüllt, fragt man sich zu Recht.

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08. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Athen: Heile Hotelwelt im Flüchtlingschaos“ · Kategorien: Griechenland

Quelle: derStandard

Aktivisten haben ein Hotel besetzt und Flüchtlinge einquartiert. Anderswo im Land stockt die Lösung des Problems. Nun droht auch noch das Aus des Türkeideals

Früher müssen hier Touristen gesessen und morgens auf den Bus zur Akropolis oder nach Korinth gewartet haben. Jetzt schneidet Waiel in der Lobby im Akkord Haare und zeigt immer wieder ein Foto auf seinem Handy. Zwei Verwandte des jungen Syrers haben gerade Schengenvisa erhalten. Waiel hat die Passseiten mit den Vermerken geknipst, als stolzen Beweis und weil es das Ende einer Odyssee ist. Morgen schon will er die Verwandten nach Deutschland mitnehmen. Waiel hat es dorthin im Jänner geschafft, bevor die Grenzen dichtgemacht wurden. Auf solche Nachrichten warten sie alle im City Plaza in Athen.

Es ist eines der Hotels, in dem Flüchtlinge leben, die seit Schließung der Balkanroute in dem Land gestrandet sind. Das UN-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) mietet sie an, ebenso wie Wohnungen im Parterre und Souterrain, um einige Tausend besonders Notbedürftige unterzubringen. Das City Plaza aber ist anders.

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05. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Griechenland: Mini-Oase im Flüchtlingschaos“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: NZZ

Die Autonomenszene von Athen beherbergt Flüchtlinge in einem besetzten Hotel. Die Behandlung ist deutlich besser als in den offiziellen Lagern.

von Markus Bernath, Athen

Das Hotel City Plaza steht auf keiner Reise-Website mehr. Offen ist es trotzdem, und wer ein Zimmer bekommt, bestimmt die Hotelleitung. Das allerdings ist der schwierigste Part dieser ungewöhnlichen Unternehmung in der Athener Innenstadt. Denn in einem Land, in dem Zehntausende von Flüchtlingen seit Monaten und auf unbefristete Zeit in Lagern untergebracht sind, die mehrheitlich als «Substandard» gelten, ist ein Hotelzimmer für eine Familie aus Syrien oder dem Irak ein Luxus. Die Hotelleitung geht äusserst pragmatisch vor. Sie akzeptiert nur zwei Kategorien von Gästen: «Wir nehmen Leute, die in Not sind, und Leute, die helfen können – Lehrer, Köche, Krankenpfleger», sagt Nazim Lomani, der Sprecher und Mitorganisator des «City Plaza»-Projekts.

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