03. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Evicted Refugees in Lebanon Have Nowhere Left to Run“ · Kategorien: Libanon, Syrien · Tags:

Refugees Deeply | 28.09.2017

Lebanon wants to evict 12,000 refugees who live near an air base where foreign military assistance is delivered. The evictions, which began in spring and recently resumed after a short respite, have left refugees more vulnerable amid rising demands they return to Syria.

Charlotte Alfred, Abby Sewell

BEIRUT – Adel Jarran and his teenage sons painstakingly pulled nails from the plywood walls of their makeshift home, while his wife and younger children rolled up blankets and piled up sleeping pads.

A tall, cheerful man with a strong country accent from Syria’s Idlib province, Jarran already knew the drill. This mid-May afternoon was the family’s third eviction since seeking refuge from the Syrian war in Lebanon’s Bekaa Valley six years ago.

Within a few hours, their shack would be reduced to a pile of lumber and tarps and loaded onto a caravan of trucks rattling down a dirt track out of the field that had been the family’s home for the past two years.

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26. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libanesische Regierung: Flüchtlinge sollen wieder nach Syrien zurückkehren“ · Kategorien: Frankreich, Libanon, Syrien · Tags:

Deutschlandfunk | 26.09.2017

Die libanesische Regierung will Flüchtlinge aus Syrien wieder in ihr Heimatland zurückschicken.

Präsident Aoun sagte bei einem Staatsbesuch in Frankreich, sein Land wolle nicht darauf warten, dass die syrischen Flüchtlinge freiwillig zurückkehrten. Die meisten Heimatregionen der in den Libanon gekommenen Syrer seien nun wieder sicher. Die Vereinten Nationen sollten ihre Hilfsmaßnahmen für die Menschen lieber dort einsetzen als im Libanon. Die libanesischen Auffanglager gelten als überfüllt und menschenunwürdig. Rund 1,5 Millionen Syrer haben dort Zuflucht gesucht, um dem Bürgerkrieg in ihrem Land zu entkommen.

Frankreichs Präsident Macron distanzierte sich bei Aouns Besuch von dessen Aussagen. Macron sagte, die meisten Flüchtlinge schreckten vor einer Heimkehr zurück, weil keine politische Lösung für Syrien in Sicht sei.

23. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Per i rifugiati siriani non è la Valle dell’Eden“ · Kategorien: Libanon

Quelle: Il Manifesto | 22.12.2016

Libano. Viaggio tra i profughi siriani. Nella Valle della Bekaa e nella regione di Akkar, i rifugiati sono esposti allo sfruttamento, alle discriminazioni e ora anche alla violenza dei residenti libanesi. Ad aiutarli due ong italiane, Gvc e Terre des Hommes, e i ragazzi della Papa Giovanni XXIII

Michele Giorgio

Il taxi corre come la lingua del suo autista. Ali al Mallah è un fiume in piena. I profughi siriani sono il bersaglio. Le parole ricordano quelle che ripetono i leghisti nel nord-est italiano. «I siriani ci stanno rubando il lavoro» ci spiega mentre ad alta velocità andiamo da Sidone verso Beirut. «Quel ragazzino lì che vende fazzoletti di carta? È un siriano. Il garzone della panetteria? È un siriano. E quelli che portano quei sacchi? Tutti siriani, tutti siriani». Alza la voce al Mallah quando ci racconta del lavoro che avrebbe perduto a causa dei profughi siriani. «Fino a poco tempo fa ero un camionista, non un taxista, – premette – poi il proprietario della ditta di trasporti mi ha licenziato e con i 1.200 dollari del mio stipendio ha preso a nero due autisti siriani. Ormai (i profughi) ci sostituiscono in tutto e per tutto anche se la legge vieta loro di lavorare in Libano. A nero entrano ovunque. Li incontri pure nei cantieri edili, come ingegneri non più solo come manovali». Vero, falso? Di sicuro il taxista che ci porta a Beirut esprime la rabbia di una buona fetta di libanesi per la presenza di un milione e mezzo di profughi – tra quelli registrati e quelli “illegali” – giunti dalla Siria negli ultimi cinque anni. Un siriano ogni quattro libanesi, più o meno. Numeri che hanno quasi del tutto azzerato la solidarietà verso chi scappa dalle distruzioni, dai combattimenti e che, se cerca un lavoro, lo fa perchè non riesce, con il solo sussidio mensile delle Nazioni Unite, a sopravvivere.

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13. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge im Libanon: Im Grenzbereich der Hoffnung“ · Kategorien: Libanon

Quelle: derStandard | 13.12.2016

Geschätzt leben zwei Millionen Flüchtlinge im Libanon. Das Land ist mit der Situation überfordert

MARKUS ROHRHOFER

Beirut – Die Bäume an den Hauptverkehrsadern von Beirut tragen im Winter besonders schwer: kaum ein Ast, der nicht mit nervös blickendem LED-Weihnachtsschmuck behangen ist. Dazu liefern sich noch an fast jeder Ecke Weihnachtsmänner und Rentiere aus Plastik einen Wettstreit des Strahlens mit den saisonal unabhängigen Leuchtfassaden der vielen Shoppingmalls.

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12. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingskrise? Über die flexible Verarbeitung des syrischen Flüchtlingszuzuges im Libanon“ · Kategorien: Deutschland, EU, Lesehinweise, Libanon

Quelle: GIGA Focus | Dez. 2016

von Martin Beck

„Objektiv“ ist die Flüchtlingskrise im Libanon ungleich massiver als jene in Deutschland und Europa. Jeder fünfte Bewohner des Libanon besaβ im Jahr 2015 offiziellen Flüchtlingsstatus, in Deutschland waren es drei ­Promille. Der Libanon beherbergte im April 2016 mehr als eine Million syrischer Flüchtlinge – etwa 400.000 mehr als die Länder der EU zusammen. Gleichwohl ist der Grad der Versicherheitlichung des Flüchtlingszustromes aus Syrien im Libanon niedriger, das heißt, auβerordentliche Maβnahmen zur „Krisenbewältigung“ wurden in geringerem Maβ als in Europa ergriffen.

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08. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Reportage aus Beirut: Planet der Geflüchteten“ · Kategorien: Libanon

Quelle: medico Newsletter

Im Libanon kreuzen sich viele Katastrophen des Nahen Ostens. Nun auch die syrische.

Von Katja Maurer

„Wir haben Glück gehabt“, sagt Wesam Sabaaneh und steckt sich eine neue Zigarette an, während er die Hamra-Straße Richtung Büro schlurft. Von Ferne leuchtet das Meer im Sonnenlicht blau und in unserem Rücken erhebt sich ein markanter Turm der saudischen Botschaft, der wie ein überdimensioniertes Teleskop ein wachendes Auge auf alles wirft. Auf der kurzen Strecke vom Hotel bis zum Büro durch das einst berühmte Beiruter Vergnügungsviertel Hamra erzählt Wesam, dass sein Vater jahrzehntelang Kämpfer der palästinensischen Fatah gewesen sei. Er lebt noch. Das bezeichnet er als Glück in der palästinensischen Vergeblichkeit. Die Familie, die eigentlich aus Jenin stammt, hat es nach Syrien verschlagen, wo Wesam im palästinensisch geprägten Yarmouk aufwuchs, einem Stadtteil von Damaskus. Auf einer Strecke von 500 Metern landet man unversehens in der Erzählung eines permanenten Exils, das viele palästinensische Familien in alle Winde verstreut hat. Seit Beginn des Bürgerkrieges in Syrien überlebt die von Wesam, bis auf einen Bruder, der in Schweden lebt, in Beirut.

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30. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Hier haben es die Männer schwerer“ · Kategorien: Deutschland, Libanon · Tags: , ,

Quelle: der Freitag | 30.11.2016

Interview Wie verändern Krieg, Flucht und Exil die Geschlechterrollen? Die syrische Soziologin Nisren Habib forschte in ihrem Heimatland, im Libanon und jetzt auch in Deutschland

Sie bittet um Entschuldigung, als sie in den Hof des Berliner Wissenschaftszentrums kommt. Das könne heute länger dauern, sie spreche sehr langsam. Die vergangene Nacht hat Nisren Habib vor der Ausländerbehörde verbracht, um in der langen Warteschlange einen Termin zu bekommen – zum sechsten Mal. Die Berliner Bürokratie ist unerbittlich, auch wenn es um eine syrische Wissenschaftlerin mit einem Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung geht. Dieses Mal hat es geklappt. Jetzt kann Habib weitere drei Monate in Deutschland forschen und erzählen: darüber, wie Krieg und Exil Geschlechterrollen verändern.

der Freitag: Frau Habib, wenn Sie die Situation in Syrien vor Ausbruch des Krieges 2011 und heute vergleichen: Wie hat sich seitdem die Rolle der Frau verändert?

Nisren Habib: Wir alle dachten zunächst, die Revolution sei eine Chance für Frauen. Stattdessen hat uns der Krieg zurück in die Häuser getrieben. In Syrien leben progressive und traditionelle Frauen Tür an Tür. Aber rechtlich sind sie alle benachteiligt. Es gab auch vor dem Krieg keine Lobby für sie. Und dann muss man unterscheiden – im Libanon ist die Situation für geflüchtete Frauen natürlich anders als in Jordanien – oder in Europa.

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23. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Un muro per i palestinesi anche in Libano“ · Kategorien: Libanon

Quelle: Il Manifesto | 22.11.2016

Ain al Hilwe. L’esercito libanese ha cominciato la costruzione, per presunte ragioni di sicurezza, di una barriera intorno al più grande dei campi profughi palestinesi nel Paese dei Cedri

Circondati da muri, nella loro terra e ora anche in un Paese arabo. È il destino dei palestinesi, in particolare dei profughi. L’esercito libanese ha iniziato a costruire un muro di cemento alto diversi metri e torri di guardia intorno ad Ain al Hilweh (Sidone) il più grande, con circa 80mila abitanti, dei campi profughi palestinesi nel Paese dei Cedri. Un muro che ufficialmente dovrà impedire che i ricercati, specialmente i jihadisti in fuga, trovino rifugio nel campo ma che ben rappresenta la condizione degli oltre 400mila rifugiati palestinesi in Libano, di fatto segregati nei loro campi, esclusi da decine di lavori, costretti a sopravvivere grazie agli aiuti umanitari internazionali e locali. L’avvio dei lavori della barriera intorno a Ain al Hilwe, progettata nei mesi scorsi e che sarà completata in 15 mesi, coincide con l’ascesa alla presidenza del Libano dell’ex generale Michel Aoun, che non ha mai nascosto la sua storica avversione per la presenza dei palestinesi. E non è insignificante che tutte le formazioni politiche libanesi, incluse quelle che si proclamano dalla parte dei diritti dei palestinesi, siano rimaste in silenzio rispetto a una costruzione che trasformerà in una enorme prigione.

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05. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Syrian refugees: Between war and crackdown in Lebanon“ · Kategorien: Libanon · Tags:

Quelle: Al Jazeera

What will Michel Aoun’s presidency mean for Syrian refugees facing an increasingly hostile climate in Lebanon?

by Olivia Alabaster

Ehden, Lebanon – More than 1.5 million Syrian refugees have made Lebanon their temporary home, but now, newly elected President Michel Aoun is vowing to send them back to their country, still in the throes of a civil war with no end in sight.

„There will be no solution in Syria without the return of the Syrian refugees to their country,“ Aoun said in his inaugural speech this week. „The issue of the Syrian refugees should be resolved as soon as possible.“

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07. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Europas neuer Masterplan der Abschottung · Kategorien: EU, Jordanien, Libanon, Libyen, Mali, Tunesien, Türkei

Quelle: Die Welt

Der Türkei-Deal war nur der erste Schritt. Nun will die EU auch mit afrikanischen Staaten kooperieren. Das Prinzip: Geld für Afrika, weniger Migranten für Europa. Es geht um bis zu 62 Milliarden Euro.

Die Welt: Im Kampf gegen die Flüchtlingskrise hat die EU-Kommission bereits Pläne zu einer gerechten Verteilung von Flüchtlingen und zu einem besseren Schutz der Außengrenzen vorgelegt. Jetzt will Brüssel die afrikanischen Staaten stärker in den Blick nehmen. Was planen Sie?

Dimitris Avramopoulos: Die EU-Kommission wird neue Migrationspartnerschaften insbesondere mit Afrika vorschlagen. Dabei bieten wir zunächst neun Staaten, die Herkunfts- oder Transitländer für Flüchtlinge sind, eine neue umfassende und nachhaltige Partnerschaft an.

Die Welt: Welche Länder sind das?

Avramopoulos: Jordanien, Libanon, Tunesien, Niger, Mali, Äthiopien, Senegal, Nigeria und Libyen. Es kommen aber im Laufe der Zeit weitere Länder in Afrika und Asien hinzu.

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