09. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Anger rises in Lesbos over crowded refugee camps“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

The Guardian | 09.11.2017

Lesbos mayor accuses Greek government of allowing island to become a giant prison camp

Helena Smith

A surge in refugee arrivals has led to soaring tensions on Greece’s outlying Aegean islands, with Lesbos’s mayor accusing the government in Athens of allowing it to become a giant prison camp.

Boycotting celebrations on Wednesday marking the 105th anniversary of Lesbos’s liberation from Ottoman Turkish rule, local officials gave the leftist-led coalition in Athens an ultimatum: either it took immediate action to decongest the island or risked mass protests from an increasingly unruly population.

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07. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Berlin, Kundgebung: Für das Recht auf Familieneinheit! · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Solidaritätskundgebung
8. November, 16 Uhr
Vor dem Bundesministerium des Innern in Berlin (Alt-Moabit 140)

Aufruf zur Solidaritätskundgebung für die hungerstreikenden Familienangehörigen in Athen: Für das Recht auf Familieneinheit! Gegen die Verzögerungen von Familienzusammenführungen!
Am Mittwoch, den 1. November haben in Athen vor dem Parlament 14 Geflüchtete, 7 Frauen und 7 Männer, einen Hungerstreik begonnen, um das Recht einzufordern wieder mit ihren Familien zusammen zu sein.
Wir, Familienangehörige und Unterstützer*innen rufen auf zu einer Solidaritätskundgebung am 8. November, 16 Uhr vor dem Bundesministerium des Innern in Berlin (Alt-Moabit 140).

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04. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „The Greek island camp where only the sick or pregnant can leave“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

The Guardian | 04.11.2017

Thousands of refugees are living in squalid conditions on Samos, and a diagnosis of illness could be a ticket to getting out

Giorgos Christides and Olga Stefatou in Samos, Greece

Eida was two months pregnant when she suffered a miscarriage.

A month later, the 18-year-old Syrian refugee still feels angry and despondent. Not just that she lost a child. But that being pregnant was her ticket off the Greek island of Samos – and out of a squalid, barren, barb-wired camp.

The young woman is one of around 3,000 refugees in Samos, one of the five Greek “hotspot” islands in the eastern Aegean Sea, designated by the EU to act as a barricade against massive irregular migrant arrivals from Turkey.

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04. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Greece: 3 dead, several missing as boat with migrants sinks“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: ,

AP | 03.11.2017

ATHENS, Greece (AP) — Authorities in Greece and Turkey say at least three people have died and several more are believed to be missing after a boat carrying migrants from Turkey sank off the Greek island of Kalymnos.

The Greek coast guard said 15 people were rescued and one body was recovered after the wooden boat sank in mild weather conditions before dawn Friday. Two other bodies believed to be from the same vessel were found by the Turkish coast guard.

A search for the missing migrants continued in Greek waters.

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03. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „At least three dead, scores rescued off Greek islands as arrivals rise“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: ,

Reuters | 03.11.2017

Three people drowned, at least six were missing and scores of others were rescued in three separate incidents of migrants trying to reach Greece across the Aegean Sea early Friday.

Greek authorities recovered the body of a woman and searched for more people missing after a wooden boat carrying migrants sank off Kalymnos island, close to the Turkish coast.

Fifteen people, 10 men, four women and a child, were rescued, and Greek coastguard vessels were searching for another six to eight people missing, a Greek coastguard official said.

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02. November 2017 · Kommentare deaktiviert für No Direction Home · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Termine [alt] · Tags:

RLS | 11.2017

Das Fotobuch aus Griechenland auf Speakers Tour mit den Macher*innen

Refugees and migrants are waiting to disembarked from Eleftherios Venizelos ferry at the port of Piraeus, Greece, on the 23rd of January 2016. Greek government has chartered Eleftherios Venizelos ferry to transfer refugees and migrants from the Greek islands to the Greek mainland.

Auf den «Sommer der Migration» 2015 folgten schnell staatliche Repression, rassistische Hetze und die schrittweise Schließung der Balkanroute. Eine Serie von Verschärfungen des Asylrechts und der EU-Türkei-Deal folgten. Zigtausenden wurde der Weg zu ihrem Ziel abgeschnitten und endete (vorläufig) in Zeltlagern, Abschiebezentren, in der Illegalität, in selbstorganisierten Strukturen, in den Warteschleifen auf Asyl, Familienzusammenführung und Relocation.

Das Fotobuch «No Direction Home» mit Arbeiten von 30 griechischen Fotografen dokumentiert die jüngste Flucht- und Migrations-Geschichte über die südöstliche Migrationsroute, die mehr als eine halbe Million Menschen nach und durch Griechenland geführt hat: Von den Kriegsgebieten in Syrien über die griechischen Inseln nach Piräus, durch die Squats und Camps in Attika und den Norden nach Idomeni und weiter auf der sogenannten Balkanroute. Die Migrationsgeschichten in Bildern zeigen die Grausamkeit des europäischen Migrationsregimes und das Leid der Flucht auf «illegalen» Routen ebenso wie die Stärke der Menschen, die diesen Weg trotz aller Abwehrmaßnahmen gegangen sind und bis heute gehen.

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02. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Griechenland: Hungern für Familienzusammenführung“ · Kategorien: Deutschland, Griechenland · Tags: ,

ARD Tagesschau | 01.11.2017

Mit einem Hungerstreik fordern in Griechenland gestrandete Flüchtlinge eine Weiterreise zu Angehörigen nach Deutschland. Sie werfen Athen und Berlin vor, sich informell darauf geeinigt zu haben, den Familiennachzug zu verlangsamen.

Vor dem griechischen Parlament in Athen hat eine Gruppe syrischer Flüchtlinge einen Hungerstreik begonnen. Die Flüchtlinge protestieren damit gegen die schleppende Bearbeitung ihrer Anträge auf Zusammenführung mit ihren Familien in Deutschland. Sie warfen Athen und Berlin vor, dafür zu sorgen, dass das Warten auf die Zusammenführung mit ihren Angehörigen sich schon länger als ein halbes Jahr hinziehe. Dabei dürfe eine Frist von sechs Monaten nach EU-Recht nicht überschritten werden.

Einige gaben an, sich seit über einem Jahr in Griechenland zu befinden. „Unsere Familie verbindet uns stärker als eure illegalen Vereinbarungen“, stand auf einem von einer Frau gehaltenen Banner.

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01. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Aus den Augen aus dem Sinn – hinter Stacheldraht am Rande Europas · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

zuerst erschienen: Jungle World 41 | 12.10.2017

Text: Valeria Hänsel (Volunteers for Lesvos)
Fotos: Roman Kutzowitz (Sea Watch)

Der „Hotspot“ Moria – Ein europäischer Albtraum

Der Wind pfeift durch das provisorische Zeltlager des Flüchtlingscamps Moria. Menschen stehen in einer Schlange und warten darauf, sich unter einem alten Schlauch mit eiskaltem Wasser zu duschen. Sie leben in schlecht befestigten Zelten inmitten eines Olivenhains, denn das Auffanglager Moria ist hoffnungslos überfüllt. Rund herum befinden sich Abfälle und Fäkalien, Toiletten gibt es kaum. Neben den Zelten ragt ein hoher Zaun mit NATO-Stacheldraht empor, hinter dem Militär stationiert ist und weitere Geflüchtete untergebracht sind. Der Anblick erweckt den Eindruck, als handle es sich um ein Hochsicherheitsgefängnis. Spärliche Wohncontainer stehen dicht gedrängt hinter mehrreihigen Stacheldrahtzäunen. Doch das Lager beherbergt keine Kriminellen sondern Menschen, deren einziges „Vergehen“ der Wunsch nach einem sicheren und besseren Leben ist. Es ist kein Lager, weit weg in Afrika oder Asien, sondern ein europäisches „Hotspot-Camp“ auf der griechischen Insel Lesbos: Ein Ort, an dem tausende Menschen seit anderthalb Jahren in einer völlig unzureichenden Versorgungslage ausharren müssen.

Nach dem Regen. Im Camp im Olivenhain neben dem Auffanglager Moria sind Zelte, Schlafsäcke, Decken und Pappkartons, die als Matratzen dienen, durchnässt

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01. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Reunite us with our families now!” · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

w2eu | 01.11.2017

Call for refugee protest on Syndagma Square

Wednesday 1st November 2017 at 11am

We are more than 4,000 refugees awaiting our transfer to Germany – most of which are families who are waiting already more than 18 months in Greece under deplorable conditions.

We escaped from war-torn countries like Syria, Iraq and Afghanistan to find security and peace near our beloved.

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29. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flucht mit Todesfolgen: Mit der Waffe ins Boot gezwungen“ · Kategorien: Deutschland, Mittelmeerroute, Östlich, Türkei · Tags: ,

taz | 26.10.2017

In Kiel wurde ein Mann festgenommen, der eine Flucht nach Lesbos organisiert haben soll, bei der 54 Menschen starben. Er bestreitet die Tat.

Eiken Bruhn

Ein 27-jähriger Iraker, der in Kiel wegen des Verdachts auf Einschleusen mit Todesfolge in Untersuchungshaft sitzt, bestreitet die Tat. Dies sagte am Donnerstag der Sprecher der Staatsanwaltschaft Kiel, Axel Bieler.

Nach einem Bericht der Kieler Nachrichten war der Mann am Mittwochmorgen im Ortsteil Strande von der Bundespolizei festgenommen worden, wo er mit Frau und Kind lebte. „Es gab Hinweise von Geflüchteten, die ihn wiedererkannt haben“, sagte Oberstaatsanwalt Bieler der taz.

Ihm zufolge wird dem 27-Jährigen vorgeworfen, an einer Schleusung am 28. Oktober 2015 vom türkischen Küstenort Canakkale zur griechischen Insel Lesbos beteiligt gewesen zu sein, bei der 54 Menschen starben. Gemeinsam mit zwei Mittätern soll er die Flucht vermittelt und organisiert haben. Die Menschen sollen für ihre Flucht 2.200 bis 10.000 US-Dollar an die Schlepper gezahlt haben.

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