18. März 2018 · Kommentare deaktiviert für „Im Schmelztiegel zwischen Iran und Israel – So leben Flüchtlinge im Südlibanon“ · Kategorien: Libanon

Handelsblatt | 18.03.2018

Zahlreiche Religionsgruppen leben im Südlibanon. Ausgerechnet hier durchbrechen Menschen die religiösen Grenzen, um sunnitischen Kindern zu helfen.

TebninAcht quietschfidele Kinder sitzen auf bunten Plastikstühlen an niedrigen Holztischen. Ihr improvisiertes Klassenzimmer ist mit Regalen zur großen Halle hin abgetrennt, in der es liegt. Die Erzieherin hält einen großen Farbfächer hoch: „Where is my orange, who gives me my orange?“ Ein Junge zeigt auf eine gelbe Fläche und wird gleich von einem Mädchen korrigiert: „No, that’s wrong, that’s yellow!“ Sie steht auf und tippt mit dem Finger auf das Spektrum: „That is Orange!“

Die Kinder sind erst vier Jahre alt, dafür sprechen sie überraschend gut Englisch. Noch frappierender: Wir sind nicht in einem Wohlstandsviertel, sondern im Süden des Libanons, in Tebnin. Die Kinder stammen alle aus syrischen Flüchtlingsfamilien, die hier leben. Den Unterricht organisiert eine libanesische NGO namens Alpha (Association Libanaise pour la Promotion Humaine et l’Alphabétisation)  die in dieser Region von UNICEF, Caritas und der Stiftung Sœur Emmanuelle unterstützt wird.

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18. März 2018 · Kommentare deaktiviert für „Mindestens 16 Menschen vor griechischer Insel ertrunken“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

DLF | 18.03.2018

Vor der griechischen Insel Agathonisi sind erneut Bootsflüchtlinge ertrunken.

Nach jüngsten Angaben der Küstenwache starben mindestens 16 Menschen bei dem Versuch, von der Türkei aus überzusetzen. Drei Personen seien gerettet worden; mehrere würden noch vermisst.

In Athen protestierten rund 2.000 Menschen gegen das Flüchtlingsabkommen zwischen der EU und der Türkei. Es war vor zwei Jahren geschlossen worden und sollte unter anderem die Zahl der Flüchtlinge begrenzen, die von der Türkei aus versuchen, auf die griechischen Inseln zu gelangen.

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18. März 2018 · Kommentare deaktiviert für „Zwei Jahre EU-Türkei-Abkommen: Merkels Deal geht nicht auf“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, EU, Türkei

DW | 18.03.2018

Vor zwei Jahren haben die EU und die Türkei ein Flüchtlingsabkommen vereinbart. Die Zahl der Migranten ist seitdem gesunken, aber die Absprache stockt und die Kritik wächst. Hat das Abkommen in dieser Form eine Zukunft?

Es gilt als eines der Herzstücke von Angela Merkels Flüchtlingspolitik: Genau zwei Jahre ist es her, dass die EU mit der Türkei eine Flüchtlingsvereinbarung getroffen hat. Das Abkommen erlaubt der EU beziehungsweise Griechenland, auf den griechischen Inseln angekommene Migranten zurück in die Türkei zu bringen, wenn sie in der EU kein Asyl erhalten haben. Im Gegenzug verpflichtet sich die EU zur finanziellen Unterstützung der Flüchtlinge in der Türkei und zur legalen Aufnahme syrischer Flüchtlinge direkt aus der Türkei.

Deutschland und die EU erhofften sich davon einen starken Rückgang von Flüchtlingen, die in die EU kommen. Außerdem sollte Schleppern das Handwerk gelegt werden und damit auch die Zahl der tödlichen Unglücke auf dem Mittelmeer zurückgehen. Der Deal hat seinen Preis: Rund sechs Milliarden Euro sollte die Türkei für die Unterbringung, Versorgung und Bildung der syrischen Flüchtlinge im Land erhalten – ausgezahlt in zwei Etappen. Die ersten drei Milliarden Euro sind bereits verplant oder ausbezahlt, die andere drei Milliarden Euro sollen bis Ende des Jahres folgen.

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17. März 2018 · Kommentare deaktiviert für „Some 500 migrants to be evacuated from makeshift Patra camps“ · Kategorien: Griechenland, Schengen Migration

Ekathimerini | 15.03.2018

Around 500 migrants and asylum seekers staying in makeshift camps near the western port of Patra to organized facilities in other parts of the country, Migration Minister Dimitris Vitsas told lawmakers in Athens on Friday.

Vitsas was responding to a question by Democratic Alliance MP Theodoros Papatheodorou concerning reports of a rise in crime in the port area that authorities attribute to two squats in abandoned factories housing dozens of migrants trying to sneak onto a ferryboat to Italy.

He said there are no plans to build an official migrant camp in the Achaia region – an idea that has already been opposed by local authorities and residents –  but that the 500 or so migrants and asylum seekers staying at the two squats would be evacuated, possibly by the end of the month.

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15. März 2018 · Kommentare deaktiviert für „Ausschreitungen in Flüchtlingslager Moria auf Lesbos“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Türkei · Tags: ,

derStandard | 15.03.2018

Flüchtlinge protestieren gegen Rückführungen in die Türkei, die Büros des Aufnahmezentrums wurden verwüstet

Im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos ist es nach Angaben der Polizei erneut zu Krawallen gekommen. Eine Gruppe von jüngeren Migranten habe mehrere Büros des Aufnahmezentrums verwüstet und Feuer gelegt. Einige protestierten damit gegen die Ablehnung ihrer Asylanträge und ihre bevorstehende Rückführung in die Türkei, berichtete der Radiosender ERT am Donnerstag. Andere beanstandeten die lange Dauer der Bearbeitung ihrer Asylanträge.

Die Bereitschaftspolizei griff ein. Unter Einsatz von Blendgranaten und Schlagstöcken sei es gelungen, in den frühen Morgenstunden des Donnerstags die Unruhen zu beenden, erklärte die Polizei. Die Feuerwehr konnte alle Brände löschen.

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14. März 2018 · Kommentare deaktiviert für „Weitere drei Milliarden Euro für Flüchtlinge in der Türkei“ · Kategorien: EU, Türkei

Handelsblatt | 13.03.2018

Die Türkei hat den Flüchtlingsstrom aus dem Nahen Osten in die EU nahezu versiegen lassen. Dafür soll es erneut Ausgleichszahlungen geben.

Die Türkei soll EU-Kreisen zufolge weitere drei Milliarden Euro von der Europäischen Union für die Betreuung syrischer Flüchtlinge erhalten. Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos werde den Vorschlag am Mittwoch bekanntgeben, verlautete am Dienstag aus den Kreisen. Am 26. März ist ein Treffen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan mit führenden EU-Vertretern in der bulgarischen Stadt Warna geplant. Die Türkei hat rund 3,5 Millionen Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Syrien aufgenommen. Dafür hat sie von der EU bereits drei Milliarden Euro erhalten.

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13. März 2018 · Kommentare deaktiviert für ‚Europe Does Not See Us As Human‘: Stranded Refugees Struggle In Greece · Kategorien: EU, Griechenland, Türkei

NPR | 09.03.2018

Joanna Kakissis

Rasha al-Ahmed imagined Europe would be a clean, generous place — not a makeshift tent in an olive grove where the mud is mixed with human waste and rotting food.

„A safe life with a house and enough food,“ she said, shuddering as she wiped fetid mud from her 1-year-old daughter’s cheeks. „That’s what I hoped for when I crossed the sea from Turkey to Greece.“

Ahmed is 25, tall and no-nonsense, with three young children and a wise-cracking husband, Waleed, who worked as an ironsmith and roofer in Deir Ezzor, the city in eastern Syria where they’re from.

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13. März 2018 · Kommentare deaktiviert für „Large migrant detention center to close at midnight amid deportation plan“ · Kategorien: Israel · Tags: , ,

The Times of Israel | 12.03.2018

Holot will shut down after four years; 480 detainees to be released with geographic restrictions on where they can live and work

By Melanie Lidman

Holot, an open air detention center where Israel housed illegal migrants largely from Eritrea and Sudan, will close its gates at 11:59 p.m. on Monday, the Population Immigration and Border Authority announced.

The closure is part of the government’s plan to deport thousands of African asylum seekers who entered Israel illegally.

Holot opened on December 12, 2013, following a number of government decisions aimed at reducing the concentration of asylum seekers in cities. The vast majority of migrants live in south Tel Aviv.

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11. März 2018 · Kommentare deaktiviert für The (unseen) violent and forced push-backs on the Bulgarian-Turkish land border · Kategorien: Bulgarien, Türkei · Tags:

Bordermonitoring Bulgaria | 10.03.2018

Last month (12th-14th February 2018) members of the Committee on Civil Liberties, Justice and Home Affairs in the European Parliament were present in Bulgaria to collect objective first-hand information on the Bulgarian-Turkish land border. After the visit Marie-Christine Vergiat, the leader of the commmission mentioned the technique of the Bulgarian border guards who are calling the Turkish collegues to avoid an ‚official push-back‘, which would mean a violation against the Non-refoulement principle:

Moreover, last week the European Parliament adopted a report on human rights in Turkey, and this police cooperation was puzzling us, especially since both sides were telling us that when they saw large groups of people on the Turkish side of the border, that the Bulgarian border guards called on the Turkish border guards. So this avoids the push-back. I keep asking myself, maybe among them there are also Turkish citizens. And they are sent back to the Turkish authorities.

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10. März 2018 · Kommentare deaktiviert für „Griechisch-türkische Grenze: Deutsche Journalisten in Gewahrsam“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags:

ARD Tagesschau | 10.03.2018

Im griechisch-türkischen Grenzgebiet sind zwei deutsche Journalisten festgenommen worden. Die beiden Reporter waren laut Polizei in einem Sperrgebiet unterwegs.

Zwei deutsche Journalisten sind im Nordosten Griechenlands nahe der türkischen Grenze festgenommen worden. Es handle sich um einen 31-Jährigen und seine 33 Jahre alte Kollegin, bestätigte die deutsche Botschaft in Athen. Demnach kümmert sich ein Anwalt um die beiden Festgenommenen. Für heute ist in Griechenland ein Verfahren angesetzt, mit dem überprüft werden soll, ob die beiden deutschen Journalisten wieder freigelassen werden können. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie wieder freikommen, gilt als relativ hoch.

Die Polizei teilte mit, die beiden Reporter seien wegen Betretens einer Sperrzone in Gewahrsam. Sie sollen heute von der Staatsanwaltschaft vernommen werden. Demnach haben die beiden Journalisten angegeben, im Auftrag der ARD eine Geschichte über aus Deutschland heimkehrende Flüchtlinge drehen zu wollen. Sie seien ohne Drehgenehmigung unterwegs gewesen.

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