15. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Grenze zu Syrien und Irak: Erdogans Mauer wächst“ · Kategorien: Syrien, Türkei · Tags:

Quelle: n-tv | 15.01 2017

Einst galt die türkische Grenze als kaum bewacht. Sie war weder für Flüchtlinge aus Syrien noch für Islamisten aus Europa ein Hindernis. Davon kann keine Rede mehr sein.

Die Türkei teilt sich rund 900 Kilometer Grenze mit den von Krieg und Krisen geplagten Staaten Syrien und Irak. Ein großer Teil dieser Grenze ist mittlerweile durch eine Mauer gesichert. Allein im vergangenen Jahr ließen die türkischen Behörden 330 Kilometer Betonanlagen errichten. Hinzu kamen knapp 200 Meter an neuen verstärkten Zäunen. Das berichtet das Webportal „Hurriyet Daily News“ unter Berufung auf ein Statement des türkischen Generalstabs.

Der Stellungnahme zufolge gelang es im vergangenen Jahr, rund 425.000 Personen aus 74 Nationen beim illegalen Grenzübertritt zu fassen – 390.000 davon aus Syrien. Aus dem Bericht geht nicht hervor, was aus diesen Personen geworden ist.

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14. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Iran repopulates Syria with Shia Muslims to help tighten regime’s control · Kategorien: Mittelmeerroute, Syrien · Tags:

Quelle: The Guardian | 13.01.2017

by Martin Chulov in Beirut

New communities are settling in areas where Sunnis have fled or been forced out as Tehran seeks an arc of control stretching from its borders to Israel

In the valleys between Damascus and Lebanon, where whole communities had abandoned their lives to war, a change is taking place. For the first time since the conflict broke out, people are starting to return. But the people settling in are not the same as those who fled during the past six years.

The new arrivals have a different allegiance and faith to the predominantly Sunni Muslim families who once lived there. They are, according to those who have sent them, the vanguard of a move to repopulate the area with Shia Muslims not just from elsewhere in Syria, but also from Lebanon and Iraq.

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30. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Syrische Geflüchtete in der Türkei: Ausputzer und Sündenböcke“ · Kategorien: Syrien, Türkei · Tags:

Quelle: taz | 30.12.2016

Hunderttausende Syrer sind in der Türkei ohne Arbeitserlaubnis beschäftigt. Das führt zu Ausbeutung und Missgunst.

Jasper Mortimer

ANKARA taz | Vor zwei Jahren kam Mohammed Zaghnoun als Flüchtling aus dem syrischen Aleppo in die Türkei. Heute arbeitet er in einer Möbelfabrik in Ankara und verdient 408 Euro im Monat – 54 Euro über dem Mindestlohn. Auf eine Art hat er damit Glück: Viele der etwa 3 Millionen Syrer in der Türkei haben überhaupt keinen Job. Tatsächlich aber wird er ausgebeutet.

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25. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Protest gegen Krieg in Syrien: „Wir laufen, um Druck aufzubauen“ · Kategorien: Deutschland, Syrien · Tags:

Quelle: taz | 25.12.2016

Die Bloggerin Anna Alboth bricht am zweiten Weihnachtstag mit anderen auf zu einem Marsch von Berlin nach Aleppo. 3.000 Leute wollen dabei sein.

taz: Frau Alboth, am zweiten Weihnachtstag wollen Sie aufbrechen zu einem Marsch vom Tempelhofer Feld in Berlin nach Aleppo. Warum?

Anna Alboth: Wir wollen die Fluchtroute der Menschen aus Syrien rückwärts gehen, über Österreich, die Balkanländer, Griechenland und die Türkei. Ich denke, mindestens 3.000 Leute werden zu Beginn dabei sein.

So viele?

Ja, ganz sicher. Es kommen Menschen aus ganz Europa, auch Flüchtlinge wollen mit. Ich erwarte nicht, dass all diese Leute für eine sehr lange Zeit mitlaufen. Aber das ist auch der Grund, warum wir zu Fuß gehen: Menschen können sich jederzeit anschließen und jederzeit wieder aussteigen. Wir haben lokale Koordinatoren in allen Ländern, durch die wir kommen. Sie informieren über unseren Marsch und machen klar, dass jeder dabei sein kann.

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16. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Civil March for Aleppo: Zu Fuß von Berlin nach Syrien“ · Kategorien: Deutschland, Syrien · Tags:

Quelle: Berliner Zeitung | 15.12.2016

Manchmal beantworten Kinder komplexe Fragen am besten. Als die siebenjährige Hanna kürzlich gefragt wurde, warum ihre Mutter plant, zu Fuß nach Syrien zu laufen, lautete die Antwort schlicht: „Weil sie es will. Und weil sie es kann.“ Ein Fußmarsch. Durch neun Länder. Über 3000 Kilometer. Mindestens drei Monate lang. Bei Minusgraden. Bis nach Syrien, mitten hinein in einen Krieg. Wer Anna Alboth, so heißt die Mutter von Hanna, gegenüber sitzt, spürt: Diese Frau wird das wirklich versuchen. Ist sie von allen guten Geistern verlassen?

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16. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Amnesty: 75,000 refugees trapped on Syria-Jordan border“ · Kategorien: Jordanien, Syrien · Tags:

Quelle: Al Jazeera

Satellite images and footage showing makeshift graveyards reveal plight of stranded refugees, Amnesty says.

Tens of thousands of Syrian refugees remain stranded in worsening humanitarian conditions at the border with Jordan, where „food is running out and disease is rife“, according to Amnesty International.

In a new report published on Thursday, the rights group said about 75,000 Syrian refugees have been cut off from humanitarian aid for two months in an area between the two countries known as the Berm.

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12. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Wie können Fluchtursachen bekämpft werden?“ · Kategorien: Deutschland, EU, Sudan, Syrien · Tags:

Quelle: Der Tagesspiegel

Krieg, Armut, Dürre: Die Gründe für die Flucht von Menschen aus dem Nahen Osten und Afrika sind vielfältig. Von einer Entschärfung der weltweiten Flüchtlingskrise kann keine Rede sein.

Eine Analyse von DAGMAR DEHMER, ULRIKE SCHEFFER und CLAUDIA VON SALZEN

Über den richtigen Umgang mit Menschen auf der Flucht wird nicht nur in Deutschland seit einem Jahr intensiv gestritten. Hier kommen mittlerweile weniger Flüchtlinge an als 2015. Dazu haben Abkommen mit der Türkei und Staaten in Nordafrika beigetragen. Dennoch sind sich CDU und CSU in vielen Fragen der Flüchtlingspolitik auch weiterhin uneins. „Je restriktiver die Zuwanderungspolitik ist, desto großzügiger muss die Bekämpfung der Fluchtursachen sein“, betonte CSU-Chef Horst Seehofer bei der CSU-Klausur am Samstag – und liegt zumindest damit auf einer Linie mit CDU-Chefin Angela Merkel.

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08. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „The rise and rise of the border wall“ · Kategorien: andere Länder, Deutschland, Syrien, Ungarn

Quelle: Al Jazeera

There is a gap between rhetoric and reality when it comes to this geopolitical tool of choice.

by James Denselow

Speaking last month, Jean-Claude Juncker, the European Commission president, claimed that national borders are „the worst invention ever“, yet despite the promises of globalisation leading us towards a borderless world they are instead becoming more rigid than ever.

The development of borders as increasingly physical barriers is largely a response to global security and migration challenges. Some prominent examples include Saudi Arabia building a wall along its border with Iraq, India threatening to surround Bangladesh with a wall, Israel’s barrier with the West Bank and the new walls that Syrians trying to leave the country face effectively trapping them in.

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03. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Jordanien, Syrien: Katastrophale Bedingungen an Grenze · Kategorien: Jordanien, Syrien · Tags: ,

Quelle: n-tv

An der syrisch-jordanischen Grenze sitzen mehr als 70.000 Flüchtlinge fest. Nachdem ein Attentäter sich in der Region in die Luft gesprengt hat, ist die Grenze dicht. Die Uno spricht von katastrophalen Bedingungen an der Grenze.

Der UN-Nothilfekoordinator Stephen O’Brien hat die katastrophalen Lebensbedingungen von mehr als 70.000 syrischen Flüchtlingen beklagt, die an der Grenze zu Jordanien festsitzen. O’Brien sagte nach einem Besuch mehrerer Flüchtlingslager, die Menschen lebten dort unter „entsetzlichen“ Bedingungen. Die Schutzsuchenden bräuchten dringend Hilfe und humanitäre Unterstützung, es fehle an Nahrungsmitteln und Wasser.

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16. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Arbeit für Flüchtlinge in Jordanien: Besser dortbleiben als herkommen“ · Kategorien: Deutschland, Jordanien, Syrien · Tags:

Quelle: taz

14 Millionen Euro steckt die Bundesregierung in Stellen für Flüchtlinge in Jordanien. Der Gedanke dahinter: Das ist billiger als Integration hierzulande.

Hannes Koch

Sein Arbeitsgerät sind schwarze Müllsäcke und eine neue Schaufel. Khaled al-Hassan*, Flüchtling aus Syrien, macht hier in Jordanien die Straße sauber. Es ist Mittag, es herrschen 33 Grad, der Schweiß läuft ihm über das Gesicht. Neben der asphaltierten Fahrbahn hackt er kleine Sträucher aus dem Boden, in denen sich die umherschwirrenden Plastiktüten, die „jordanischen Vögel“, verfangen. Zahlreiche Getränkedosen und Kunststoffflaschen kratzt er ebenfalls zu Haufen zusammen.

Vor al-Hassan ähneln die Straßenränder einer Müllkippe, hinter ihm sieht es aus wie geleckt. Ein Effekt, der in spätestens einer Woche nicht mehr zu erkennen sei, meint der jordanische Vorarbeiter. Dann muss er die Arbeit von vorne beginnen.

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