17. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge aufs Festland: Griechenland macht Ernst mit Drohung aus dem Sommer“ · Kategorien: EU, Griechenland, Türkei

Quelle: Welt

Eigentlich sollen Flüchtlinge von griechischen Inseln zurück in die Türkei geschickt werden. Doch der Teil des Deals funktioniert nicht. Athen verlegt sie nun aufs Festland – ein schwieriges Signal.

Von Flora Wisdorff

Die Bestimmungen des EU-Türkei-Deals werden zunehmend ignoriert. Die Rückführung von Flüchtlingen aus Griechenland in die Türkei funktioniert nicht. Weil die Lager auf den ägäischen Inseln überfüllt sind, macht die Regierung in Athen nun Ernst mit ihrer Ankündigung vom Sommer: Sie schickt Schutzsuchende von den Inseln in Einrichtungen auf dem Festland.

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13. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Europa und die Flüchtlinge: Ein Grieche aus Istanbul“ · Kategorien: Griechenland, Hintergrund, Türkei

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Seit dem 19. Jahrhundert sind die Griechen Auswanderer und Einwanderer zugleich: Ich bin als Grieche in Istanbul aufgewachsen.

Von Petros Markaris

Ich komme aus einem Land, das im Laufe seiner neueren Geschichte immer ein Ein- und ein Auswanderungsland war. Nur waren die ersten Einwanderer keine Ausländer, sondern Griechen der Diaspora. Diese griechischen Einwanderer waren fast immer die Opfer falscher Politik. Der lange Marsch nach Griechenland begann im Jahr 1922 nach dem „Kleinasien-Desaster“. So nennt man in der griechischen Geschichte die wahnsinnige Idee der damaligen Regierung, Kleinasien zu erobern. Die Niederlage der Armee löste einen Flüchtlingsstrom aus. Viele Griechen, vor allem aus der Gegend von Izmir und der Ägäis-Küste der Türkei, verließen ihr Land und ihre Häuser und zogen nach Griechenland.

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03. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Shoot First · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: ,

Quelle: The Intercept

Coast Guard Fired at Migrant Boats, European Border Agency Documents Show

Zach Campbell

coast-guard

ON A SMUGGLER’S BOAT from Turkey two years ago, 19-year-old Rawan watched the passengers start to panic as a Greek coast guard vessel approached them head on, circling twice. Rawan heard two gunshots ring out from the Greek patrol. Fearing arrest, the driver of Rawan’s boat, a Turkish fisherman, turned the vehicle around to flee back to Turkey. Then Rawan heard more shots.

When the bullet hit her in the lower back, at first she felt nothing. Then, Rawan says, it felt like fire.

Rawan’s husband had made it to Germany a year earlier; both were fleeing their home in Damascus, Syria. Rawan and 12 other Syrians were headed for the Greek island of Chios on a small fiberglass boat, much faster than the inflatable dinghies that many refugees use for the 5-mile crossing.

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23. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Ruhe in Deutschland, Rauch auf Lesbos“ · Kategorien: EU, Griechenland, Türkei

Quelle: Spiegel Online

Das Lager Moria abgebrannt, Hungerstreiks eskalieren, Asylanträge verschleppt: Die Lage der Migranten auf den griechischen Inseln ist verzweifelt. Die Situation offenbart das ganze Scheitern des Flüchtlingsdeals.

Aus Lesbos berichtet Giorgos Christides

Der Himmel über Moria, dem Hauptcamp für Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos, ist grau. Es nieselt auf die verkohlten Überreste der mehr als 100 Unterkünfte, vor Kurzem wüteten hier noch die Flammen. Seit den frühen Morgenstunden verlassen immer wieder Migranten das Lager, sie erzählen den Menschen draußen vom Brand und zeigen Fotos.

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21. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingsstau in der Ägäis: Warnsignal aus Lesbos“ · Kategorien: EU, Griechenland, Türkei

Quelle: NZZ

Das EU-Migrationsabkommen mit der Türkei hat Griechenland entlastet. Dennoch steigt auf den Ägäisinseln, wo täglich rund 100 Flüchtlinge hinzukommen, die Nervosität.

von Marco Kauffmann Bossart, Istanbul

Am Montagabend hat ein Grossbrand auf der griechischen Insel Lesbos 100 Zelte und 60 Wohneinheiten des Auffanglagers Morias zerstört. Zwei Drittel des sogenannten Hotspots, der für 1500 Flüchtlinge angelegt ist, aber zuletzt mehr als 3000 Personen beherbergte, seien ein Raub der Flammen geworden, heisst es aus Polizeikreisen. Verletzt wurde niemand. Am Montagnachmittag hatten Hunderte von Migranten gegen eine angeblich bevorstehende Massenausschaffung in die Türkei demonstriert. Es war offenbar bloss ein Gerücht. Zahlreiche Flüchtlinge, die die Nacht im Freien verbrachten, kehrten später freiwillig in die teilweise geschlossene Einrichtung zurück. Einige sollen vorübergehend auf einer Fähre Unterschlupf finden. Laut Medien nahm die Polizei am Dienstag 18 Flüchtlinge und Migranten unter dem Verdacht fest, Feuer gelegt und Krawalle angestiftet zu haben.

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15. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „2016 ist das bislang tödlichste Jahr im Mittelmeer für Flüchtlinge“ · Kategorien: Griechenland, Mittelmeer, Türkei

Quelle: Telepolis

Der Flüchtlingsdeal mit der Türkei könnte brüchig werden, über das Mittelmeer kamen in diesem Jahr 294.450 Flüchtlinge, davon 166.880 nach Griechenland

Florian Rötzer

Bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise gelingt möglicherweise ein Waffenstillstand in Syrien. Der von der deutschen Regierung, vor allem von der Bundeskanzlerin, mit der Türkei ausgehandelte Flüchtlingsdeal geht allerdings allmählich in die Brüche, obgleich Merkel verbissen daran festhalten will, um ihre Regierung nicht durch Opposition aus den eigenen Reihen und der AfD, aber auch nicht durch den Widerstand aus anderen EU-Mitgliedsländern zu gefährden. Solange nur sehr wenige Flüchtlinge aus der Türkei nach Griechenland gelangen wie in letzter Zeit, kann Merkel von Erfolg ihrer Politik sprechen.

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10. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „In Athen wächst die Panik“ · Kategorien: EU, Griechenland, Mittelmeerroute, Türkei

Quelle: Handelsblatt

Die Kapazitäten für Flüchtlinge auf den griechischen Inseln sind mehr als erschöpft. Nun sollen viele Menschen aufs Festland kommen. Entlastung ist nicht in Sicht – das Abkommen mit der Türkei funktioniert einfach nicht.

Markus Bernath

AthenEr ist der Bürgermeister der Insel, die nun Menschenrechts-Preise einheimst. Spyros Galinos, der Chef auf Lesbos, hat die Flüchtlingskrise eine Prüfung genannt, die das Beste aus ihren Bewohnern hervorgebracht habe. Jetzt aber schlägt der parteilose Bürgermeister Alarm. „Äußerst gefährlich“ seien die Bedingungen auf Lesbos geworden, so schrieb er diese Woche der Regierung in Athen. Gewalttätige Unruhen im völlig überfüllten Flüchtlingslager und die Ankunft von täglich neuen Flüchtlingen machen die Lage auf der Insel unhaltbar.

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09. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „348 milioni per i profughi in Turchia“ · Kategorien: EU, Türkei · Tags:

Quelle: Il Manifesto

Un programma umanitario, il più grande mai attuato dall’Unione europea, a favore dei profughi siriani in Turchia. Ad annunciarlo, ieri Bruxelles, è stato il commissario europeo alle crisi umanitarie Christos Stylianides, e prevede lo stanziamento di 348 milioni di euro che verranno versati direttamente a un milione di profughi rifugiati nel paese della Mezzaluna. «Si tratta di un programma innovativo sviluppato in stretta collaborazione con le autorità» di Ankara, ha spiegato il commissario, e sarà condotto attraverso il Word Food Programme. I soldi investiti fanno parte dei 3 miliardi di euro previsti dall’intesa Ue-Turchia.

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06. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Erfinder des EU-Türkei-Flüchtlingsdeals kritisiert dessen Umsetzung“ · Kategorien: EU, Türkei

Quelle: derStandard

„Beschämendes“ Verhalten der EU-Staaten – Österreicher Knaus warnt vor neuem Migrationsschub Richtung Griechenland

Helsinki – Das „Architekt“ des mit der Türkei abgeschlossenen Flüchtlingsankommens der EU, Gerald Knaus, hat sich in einem am Wochenende in der finnischen Tageszeitung „Helsingin Sanomat“ erschienenen Interview von dessen Umsetzung enttäuscht gezeigt. Er kritisierte in diesem Zusammenhang sowohl die Regierungen der EU-Staaten als auch die Türkei.

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05. September 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge: Merkel bereitet sich auf Scheitern des Deals mit der Türkei vor“ · Kategorien: Deutschland, EU, Griechenland, Türkei, Ungarn · Tags: ,

Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Bundeskanzlerin Merkel hat offenbar veranlasst, Deutschland auf ein Scheitern des Flüchtlingsdeals mit der Türkei vorzubereiten. Schon jetzt funktionieren die Rückführungen aus Griechenland nicht mehr. Die EU soll für die Schließung der Außengrenzen sorgen. Flüchtlinge sollen in Lagern registriert und dann in der EU verteilt werden. Bisher hat genau dieser Plan allerdings nicht einmal ansatzweise funktioniert.

Die Bundesregierung hält ein Scheitern des Flüchtlingsabkommens mit der Türkei einem Spiegel-Bericht zufolge für möglich. Die Auswirkungen der aktuellen Entwicklungen in der Türkei seien „völlig unklar“, zitierte das Nachrichtenmagazin am Freitag aus einem internen Papier des Bundesfinanzministeriums. „Erneuter Handlungsbedarf auf europäischer Ebene ist nicht ausgeschlossen.“ Die Finanzfachleute fühlen sich demnach zuständig, weil mit der Flüchtlingskrise auch Kosten für den Bundeshaushalt verbunden sind.

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