26. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Bulgarien warnt vor neuer Flüchtlingswelle“ · Kategorien: Bulgarien, EU, Türkei

Quelle: FAZ

Bulgariens Ministerpräsident Bojko Borissow blickt mit großer Sorge auf die Politik des türkischen Präsidenten Erdogan. „Ich habe Angst vor dem, was in der Türkei geschieht“, sagte er im Gespräch mit der F.A.Z.

Bulgariens Ministerpräsident Bojko Borissow warnt vor einer neuen Flüchtlingswelle, sollte das EU-Türkei-Abkommen vom März scheitern. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan habe schon im vergangenen Jahr damit gedroht, er könne Europa mit Migranten „überfluten“, sagte Borissow in einem Gespräch mit der F.A.Z. und fügte hinzu: „Ich habe Angst vor dem, was in der Türkei geschieht.“ Derzeit sei es unter einigen Politikern „sehr in Mode“, sich als „mutige Helden“ zu präsentieren, die „mit Panzern und Flugzeugen in Kriege ziehen“, sagte Borissow. „Doch wer ständig mit dem Säbel rasselt, muss ihn irgendwann auch ziehen.“

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23. August 2016 · Kommentare deaktiviert für Konflikt mit der Türkei: Bundesregierung plant für mögliches Scheitern des Flüchtlingsdeals · Kategorien: Deutschland, EU, Türkei

Quelle: Spiegel Online

Offiziell will man von einem Plan B nichts wissen. Doch intern bereitet sich die Bundesregierung nach SPIEGEL-Informationen auch darauf vor, dass der Flüchtlingspakt mit der Türkei scheitert.

Die Bundesregierung sieht keinen Anlass für eine Abkehr vom Flüchtlingspakt zwischen der EU und der Türkei – das zumindest ist die offizielle Linie. Doch tatsächlich hält man auch in Berlin ein Scheitern des Abkommens für möglich. Das geht aus einem internen Positionspapier des Bundesfinanzministeriums hervor, das dem SPIEGEL vorliegt.

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20. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Neue Routen Flüchtlinge bei Mykonos aufgegriffen“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags:

Quelle: NZZ

(sda/dpa) Die griechische Küstenwache hat am Freitagnachmittag im Süden der Insel Mykonos ein Boot mit 38 Flüchtlingen aufgegriffen. Wie die Behörden am Samstag mitteilten, wurden dabei zwei mutmasslichen Schleuser verhaftet.

Dass die Flüchtlinge so weit westlich gestrandet sind, spricht für den Aufbau neuer Routen der Schmuggler, die versuchen, die Menschen von der Türkei aus direkt nach Italien zu bringen. Bisher sind Flüchtlingsankünfte auf der bei Touristen beliebten Kykladeninsel Mykonos sehr selten.

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19. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Atatürk und die Flüchtlinge: Der große Bevölkerungstausch“ · Kategorien: Lesehinweise, Türkei

Quelle: FAZ

Nach dem griechisch-türkischen Krieg strömten im Jahr 1923 Muslime aus anderen Ländern in die Republik Atatürks. Wie löste die Türkei ihr damaliges Flüchtlingsproblem? Ein Gastbeitrag.

von KLAUS KREISER

Im bitterkalten Spätherbst des Jahres 1923 kampierten in den griechischen Häfen an der Ägäis Zehntausende von Menschen, zum Teil unter freiem Himmel. Es waren ausnahmslos Muslime, sie sprachen in der Mehrzahl Türkisch, unter ihnen waren Bauern, Handwerker, Kaffeehausbesitzer, Lehrer, Religionsdiener. Sie hinterließen Häuser, Ackerland und Werkstätten in Mazedonien, Thessalien, im Epirus und auf den Inseln. Alle erwartete nach ihrer Verschiffung eine unbestimmte Zukunft in einem unbekannten Land – in der wenige Wochen zuvor ausgerufenen Republik Türkei.

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18. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „EU-Abkommen: Griechenland schiebt wieder Flüchtlinge in die Türkei ab“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags:

Quelle: RP Online

Athen. Erstmals nach dem Putschversuch in der Türkei hat Griechenland acht syrische Flüchtlinge zurück ins Nachbarland geschickt.

Die acht Männer seien an Bord eines Flugzeuges von der Insel Lesbos nach Adana in die Türkei gebracht worden. Das teilte die griechische Polizei mit. Die Abschiebung erfolgte demnach im Rahmen des Flüchtlingspaktes zwischen der EU und der Türkei. Aus Polizeikreisen hieß es, die zurückgeschickten Flüchtlinge seien freiwillig in die Türkei zurückgegangen und hätten ihren Asylantrag in Griechenland zurückgenommen.

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17. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Bulgarien: Grenzpolizisten als Komplizen der Schleuser?“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Türkei · Tags: ,

Quelle: DW

Die Leitung der Grenzpolizei in Bulgarien wurde entlassen – wegen schwerwiegender Korruptionsvorwürfe. Im Mittelpunkt des Skandals steht ein Geschäftsmann und mutmaßlicher Menschenschmuggler.

„Es ist beschämend, man kann es nicht anders nennen“, sagte der bulgarische Premier Boiko Borissow in seinem ersten Statement zu dem Skandal um die mutmaßliche Zusammenarbeit seiner Grenzpolizei mit Schleuserbanden. Und er zog gleich die Konsequenzen: Auf sein Geheiß hin reichten der Leiter der Grenzpolizei in Bulgarien, Antonio Angelow, und sein Stellvertreter, Jotko Andrejew, am Montag ihren Rücktritt ein.

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17. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Frontex to reinforce its activities in Bulgaria“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Serbien, Türkei · Tags: ,

Quelle: Frontex

In response to the request from Bulgarian authorities, Frontex will significantly strengthen its ongoing activities at the country’s land borders. Additional assistance will mainly focus on the border with Turkey but surveillance of the border with Serbia will also be reinforced.

“Frontex is committed to support Bulgaria. In the coming weeks, Frontex will deploy border surveillance officers, patrol cars, thermo-vision vans and dog teams to the land border with Turkey. At the same time border surveillance will also be reinforced at the Bulgarian-Serbian border,” said Berndt Koerner, Frontex Deputy Executive Director.

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15. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Der unterschätzte Türkei-Deal“ · Kategorien: Deutschland, EU, Türkei

Quelle: Zeit Online

Das Flüchtlingsabkommen der EU mit der Türkei wird gern kritisiert. Tatsächlich läuft einiges schief, aber der Deal hat auch erhebliche Verbesserungen gebracht.

Eine Kolumne von Martin Klingst

Es scheint in Mode gekommen zu sein, das erst im März zwischen der EU und der Türkei geschlossene Flüchtlingsabkommen zu verdammen. In ihrer ZEIT-ONLINE-Kolumne zum Beispiel bezeichnete Mely Kiyak diesen Deal als „im Stacheldraht hängendes Denken“, sprach von einem „Flüchtlingsverschiebebahnhof, der Menschen wie Vieh hin- und hertreibt“.

Weithin wird dem Abkommen vorgeworfen, die Lage der Not leidenden Menschen überhaupt nicht verbessert zu haben. Nein, im Gegenteil, die Flüchtlinge würden damit auf noch riskantere Routen gezwungen, etwa auf die hochgefährliche Mittelmeerüberfahrt von Nordafrika nach Italien. Doch diese Kritik übertreibt, und sie operiert bisweilen mit Halbwahrheiten und falschen Zahlen.

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13. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Wieder mehr Migranten wählen die Ägais-Route“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: ,

Quelle: Handelsblatt

Infolge des Flüchtlingspakts zwischen EU und Türkei kamen zuletzt deutlich weniger Migranten über die Ägäis nach Griechenland. Die Zahl der Flüchtlinge ist jetzt wieder gestiegen – auf den Inseln herrscht weiter Chaos.

Athen Die Zahl der Migranten und Flüchtlinge, die aus der Türkei nach Griechenland übersetzen, ist in den vergangenen Tagen gestiegen. Zwischen Freitag- und Samstagmorgen setzten 145 Menschen von der türkischen Ägäis-Küste zu den griechischen Inseln über, wie der Flüchtlingskrisenstab am Samstag in Athen mitteilte.

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10. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Balkanroute bleibt wohl auch ohne Türkei-Deal zu“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien, Türkei · Tags:

Quelle: derStandard

Daten zufolge gingen die Flüchtlingsbewegungen durch Schließung der Balkanroute massiv zurück. Ein Platzen des Türkei-Deals dürfte also nicht viel ändern

Adelheid Wölfl

„Ach, so muss man das machen, man muss die EU erpressen. Um Meinungsfreiheit oder Demokratie geht es offensichtlich ohnehin nicht.“ So ähnlich lauteten Reaktionen in den EU-Aspirantenstaaten auf dem Balkan nach dem EU-Türkei-Deal. Die Botschaft trifft in Südosteuropa auf Gesellschaften, in denen die Medienfreiheit seit Jahren drastisch zurückgeht. Die Glaubwürdigkeit der EU nimmt ab. Weshalb soll die Türkei vor dem Kosovo die Visaliberalisierung bekommen, obwohl sie viel weniger Voraussetzungen erfüllt, fragt man sich zu Recht.

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