19. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Arrivals surge on Greek islands despite EU-Turkey deal“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: ,

EurActiv | 19.10.2017

With Turkey being one of the items on the agenda of the EU summit starting on Thursday (19 October), AFP is reporting that migrants are still coming to Greek islands despite the EU-Turkey deal to stem the arrival of refugees from Turkish territory.

Dozens of tents stud a hillside surrounded by olive trees, while children in flimsy sandals – the lucky ones wearing socks – play on mounds of stinking garbage as the sun rises on the Greek island of Samos.

Almost two years since more than a million migrants and refugees crossed into Europe, thousands are still living in squalor after risking their lives crossing the Aegean Sea.

“We arrived last night, 42 of us on a small boat,” said Naween Rahimi, an Afghan from Kabul, who is travelling with his wife.

“Some Chinese sold me a tent for 10 euros,” he said, adding that he had worked as an interpreter for the American military.

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17. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Gaziantep: Wie syrische Flüchtlinge die Türkei bereichern“ · Kategorien: Syrien, Türkei · Tags:

FAZ | 17.10.2017

Kein Land hat mehr Syrer aufgenommen als die Türkei. Weil sie dort keine Sozialhilfe erhalten, haben Migranten in einer Stadt im Südosten der Türkei 1000 neue Betriebe gegründet.

Von Christian Geinitz

Die Großstadt Gaziantep im Südosten der Türkei, eine der ältesten Siedlungen Kleinasiens, rühmt sich vielerlei Rekorde. Das örtliche Museum beherbergt die größte Mosaiksammlung der Welt, die Küche der Region ist preisgekrönt: Seit 2015 steht Gaziantep auf derselben Unesco-Liste internationaler Feinschmecker-Paradiese wie Parma. Wer auf die Kostüme in den Kinofilmen „Harry Potter“, „Herr der Ringe“ oder „Troja“ geachtet hat, kennt die Yemeni-Schuhe aus Gaziantep. Diese handgefertigten Leder-Slipper leiten angeblich überschießende Körperelektrizität in den Erdboden ab.

Seit einiger Zeit erregt der Landstrich aber aus ganz anderen Gründen internationale Aufmerksamkeit. Die Provinz Gaziantep mit der gleichnamigen Hauptstadt grenzt an das kriegsgeplagte Syrien, in der Nachbarprovinz Kilis haben sich die türkischen Truppen für die Militärintervention in Nordsyrien gesammelt. Das Blutvergießen im Nachbarland hat dazu geführt, dass drei Millionen Menschen in die Türkei geflüchtet sind, jeder sechste von ihnen hat sich in Gaziantep niedergelassen.

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16. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Old route, new dangers: Migrant smugglers revive Black Sea route to Europe · Kategorien: Bulgarien, Rumänien, Türkei · Tags:

IRIN News | 16.10.2017

Advertised as a „tourist yacht“ to Europe, spacious and loaded with food and water, it was in fact a stripped-down, rusty blue fishing boat lacking any supplies for two stormy days at sea. Almost 160 men, women, and children were crammed on board, sick and fearful as the boat rocked violently from side to side, its leaky hold taking on water.

Jodi Hilton, Diego Cupolo

For Iraqi asylum-seeker Ahmed* and his family, transported to the vessel in the middle of the night and initially kept in the dark about their true destination – Romania – the experience was terrifying. “When I saw [the boat], I said, ‘Oh my god!’” recalled the former army sniper from Kirkuk, explaining that he refused to board until a smuggler with a handgun threatened to kill his family.

Over the last few months, reports of migrant boats being intercepted in the Black Sea have proliferated, along with tales of the tragedies that occur when the vessels capsize in its rough waters. This route from Turkey to Romania is not entirely new – it was used in Soviet times to ply illicit goods – but it appears smugglers are now attempting to revive it.

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12. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für AEDH Newsletter September 2017 · Kategorien: EU, Frankreich, Sudan, Türkei · Tags: ,

AEDH | 09.2017

29. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge: Rumänische Boulevardpresse schürt Panik“ · Kategorien: Rumänien, Türkei · Tags: ,

DW | 28.09.2017

Die Zahl der Flüchtlinge, die über das Schwarze Meer nach Rumänien gekommen sind, ist gestiegen. Die Boulevardpresse warnt vor einem „Überfall“. Cristian Stefanescu berichtet aus Bukarest.

An den Fenstern sind Gitter befestigt, eine Mauer steht zwischen dem Flüchtlingsheim und den anderen grauen Plattenbauten im Bukarester Viertel Baicului. Die Asylbewerber müssen spätestens um 22 Uhr wieder in der Unterkunft sein. Aber die meisten entfernen sich ohnehin auch tagsüber kaum von dem Gebäude, das genauso heruntergekommen ist wie die Wohnblocks der Rumänen aus dieser Gegend. Alles wirkt wie ein Ghetto. Mit dem entscheidenden Unterschied, dass dort an den Fenstern höchstens Fliegengitter zu sehen sind.

An einem dieser Fenster steht eine Frau, die sich als Maria vorstellt. Sie kann direkt auf das Asylbewerberheim schauen. Angesprochen auf die Vorurteile und Schreckensnachrichten in Boulevardmedien über Flüchtlinge, die nur Chaos und Schmutz mitbringen würden, zuckt sie die Schultern: „Schauen Sie, hier war es schon immer dreckig. Vor zwei Wochen haben rumänische Kinder Papierflugzeuge hinunter geworfen, die liegen auch jetzt noch da.“ Während sie das erzählt, entsorgt unten eine Frau aus den Wohnblocks der Einheimischen leere Flaschen an der Ecke zum Hof des Flüchtlingsheims und verschwindet in einer Kneipe, die wie eine improvisierte Garage aussieht.

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27. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Romania faces a rush of migrant boats as smugglers test new routes to Europe“ · Kategorien: Rumänien, Türkei · Tags:

PRI | 26.09.2017

During World War II, Romania’s Jewish refugees, fleeing extermination in Europe, would pay to cram aboard flimsy boats crossing the Black Sea to the Middle East. In 2017, Romania’s shores have been the recipient of migrant boats traveling the journey in reverse, as a rarely-used smuggler’s passage is reactivated.

Andrew Connelly

The beaches of Greece and Italy have been a waypoint for more than a million migrants and refugees crossing the Mediterranean to Europe in recent years. Thousands have died, including more than 2,500 just this year.

Meanwhile, Romania’s Black Sea coastline remained quiet. In 2015, one boat of 68 migrants arrived. In 2016, it was just one person — a Belarusian man who was found floating on a homemade vessel allegedly aiming for Latin America. Romania is also far enough east that it was mostly avoided by refugees traveling from Turkey to Germany along the path that became known as the “Balkan route.”

This summer has been different.

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25. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Weg frei für Massenabschiebung in die Türkei“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: , ,

NZZ | 25.09.2017

Laut dem obersten griechischen Gericht ist die Türkei ein sicherer Drittstaat. Das könnte die Rückführung von Tausenden Flüchtlingen von den Ägäisinseln erheblich beschleunigen.

Markus Bernath, Athen

Donnerstags ist meistens Deportationstag. Dann steuert eine Fähre von Mytilini, dem Hauptort auf der griechischen Insel Lesbos, eine halbe Stunde nach Dikili, der nächstgelegenen Hafenstadt an der türkischen Küste. Die Zahl der Flüchtlinge, die bewacht von Beamten der europäischen Grenzschutzbehörde Frontex zurück in die Türkei gebracht werden, ist klein. 29 Personen waren es bisher in diesem Monat, 16 im August. Das könnte sich nun ändern.

Seit der Staatsrat in Athen, das höchste Gericht in Griechenland, am vergangenen Freitag ein lange hinausgezögertes Urteil fällte, ist der Weg zur Massenabschiebung von den griechischen Inseln frei. Mehr als 13 000 Menschen sitzen dort in überfüllten Lagern fest, manche schon seit eineinhalb Jahren. Und jeden Tag werden es nun mehr, denn das Geschäft der Schlepper läuft seit dem Sommer wieder gut.

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24. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Rettungseinsätze in der Ägäis nehmen zu“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: ,

Sea Watch

Sea-Watch Crew rettet 27 Bootsflüchtlinge vor der griechischen Insel Kós

Laila* lehnt zitternd an der Reling der Sea-Watch 1, sie atmet schwer. Als Bootsfahrer Ben ihre Hand nimmt, lässt sie nicht mehr los. Laila hat in ihrem Leben schon angsteinflößendere Dinge gesehen, als ein deutsches Rettungsschiff. Aber die Todesangst hat sie auch an diesem Abend wieder eingeholt, auf der Überfahrt von Bodrum in der Türkei nach Europa. Sie ist mit ihrem Freund aus Kobane in Syrien geflohen. Alles, was sie aus ihrem alten Leben mitgenommen hat, passt in eine pink-karierte Tasche.

Um 2.30 Uhr morgens hatte Sea-Watch Kapitän Phil ein ungewöhnlicher Anruf von der griechischen Küstenwache in Kós erreicht: „Hello my friend, can you help us? Könnt ihr mit Eurer Crew ein Flüchtlingsboot in den Hafen bringen?“ Seit Beginn der Sea-Watch Monitoring Mission in der Ägäis hatte es eher den Anschein gemacht, die griechische Küstenwache wolle keine NGOs auf dem Wasser sehen. In Kós war der Kommander offensichtlich sehr dankbar über die Hilfe der Sea-Watch Crew. „Die Rettung gestern war ein wichtiges Zeichen für uns: So könnte gute Zusammenarbeit mit den Behörden immer aussehen”, so Phil.

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22. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flucht über das Schwarze Meer: Mehr als 20 Menschen ertrunken“ · Kategorien: Türkei · Tags: ,

ARD Tagesschau | 23.09.2017

Bei dem Versuch, über das Schwarze Meer in die EU zu gelangen, sind vor der türkischen Küste mehr als 20 Flüchtlinge ertrunken. Mindestens 40 Insassen des in Seenot geratenen Fischerbootes konnten gerettet werden. Die meisten der Migranten stammen aus dem Irak.

Erneut sind Flüchtlinge auf der Überfahrt über das Schwarze Meer gekentert. Mindestens 21 von ihnen kamen ums Leben. Neun Menschen werden nach Angaben der türkischen Küstenwache noch vermisst. Mindestens 40 Flüchtlinge konnten gerettet werden.

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19. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Auf den griechischen Inseln kommen wieder mehr Flüchtlinge an“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: ,

Welt | 18.09.2017

Die griechischen Inseln registrieren wieder mehr Migranten, die aus der Türkei übergesetzt sind. Nach Angaben der EU hält sich Ankara an das EU-Türkei-Abkommen. Für die steigende Zahl gibt es einen anderen Grund.

Die Zahl der auf den griechischen Inseln ankommenden Migranten aus der Türkei nimmt seit einigen Tagen wieder zu. Vom 1. bis zum 18. September setzten knapp 3150 Menschen über, wie sich aus Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) und des griechischen Flüchtlingskrisenstabes am Montag ergibt.

Im Durchschnitt kamen demnach seit Anfang September knapp 175 Migranten pro Tag an. Dagegen hatten im August und im Juli dieses Jahres jeweils 120 und 74 Menschen pro Tag übergesetzt.

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