25. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „Minister drafts action plans amid fears over migrant influx“ · Kategorien: Bulgarien, Griechenland, Türkei · Tags:

Ekathimerini | 25.04.2018

Migration Minister Dimitris Vitsas conceded on Tuesday that he is “worried” about the significant increase in the flow of migrants and refugees to Greece observed recently.

Vitsas said that arrivals on Lesvos had increased almost fourfold since last year, noting that daily arrivals were 54 on average last year compared to the 206 migrants who arrived on the island on Tuesday.

Between January and April, more than 7,000 migrants and refugees arrived on the islands of the eastern Aegean, he said, noting that just 112 people were returned to Turkey during that same period.

However, Vitsas appeared far more concerned with the increase in arrivals over the Greek-Turkish land border, noting that 340 people crossed the border on Tuesday.

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18. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „Route geschlossen?“ · Kategorien: Balkanroute, EU, Lesehinweise, Türkei · Tags:

Netzwerk Flüchtlingsforschung | 16.03.2018

Zu den Auswirkungen der EU-Türkei-Erklärung auf die Fluchtbewegungen nach Europa

by Marcus Engler

Die Zahl der Flüchtlinge und Migranten, die über das östliche Mittelmeer nach Europa gelangt ist, ist 2015 stark angestiegen und anschließend genauso rapide wieder gesunken. Vertreter von Politik und Medien führen diesen Rückgang häufig ausschließlich auf politische Maßnahmen der Migrationskontrolle zurück. Dabei werden aber die Komplexität der Faktoren, die Fluchtbewegungen beeinflussen, und die Unsicherheiten bei der Datenlage ausgeblendet. Ziel dieses Beitrags ist es am Beispiel des EU-Türkei-Abkommen zu zeigen, dass restriktive Maßnahmen der Migrationskontrolle nicht nur normativ zu kritisieren sind, sondern dass auch die kausalen Wirkungszusammenhänge einer kritischen Analyse unterzogen werden müssen.

Trotz erheblicher menschenrechtlicher Kritik und großen Zweifeln bezüglich seiner politischen Haltbarkeitsdauer hat die EU-Türkei-Erklärung, die am 18. März 2016 verabschiedet wurde, nun zwei Jahre Bestand. Sie hat sogar den Putschversuch in der Türkei im Juli 2016 und die dadurch ausgelösten erheblichen Erschütterungen der EU-Türkei-Beziehungen inklusive eines de facto Aussetzens des Beitrittsprozesses und der Nicht-Umsetzung der für die Erdoğan-Regierung zentralen Visaliberalisierung überstanden. Vertreter der türkischen Regierung hatten sogar mehrfach mit einer Aufkündigung des Flüchtlingspaktes gedroht.

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13. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „More than 1,650 migrants crossed Greece’s northeastern border in March“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags:

Ekathimerini | 13.04.2018

More than 1,650 migrants crossed Greece’s Evros river that marks the country’s northeastern border with Turkey in March, despite the high water levels during winter, data from police arrests showed on Friday.

According the police, 1,658 people were detained after entering the country from the river last month, compared with 262 people arrested for illegal entry the same period last year. Most of the arrivals are Syrian and Iraqi families who brave the cold weather to attempt the perilous journey across the border.

Authorities are concerned that numbers will rise further as water levels drop in the coming months and crossing the river will be easier.

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12. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „Flucht aus Deutschland: Syrer gehen in die Türkei“ · Kategorien: Deutschland, Griechenland, Türkei · Tags: ,

ARD Panorama | 12.02.2018

Sendetermin: 12.04.2018, 21:45 Uhr | Sendung verpasst

von Robert Bongen, Alena Jabarine & Nino Seidel

Syrische Flüchtlinge, die mit einem gültigen Aufenthaltsstatus in Deutschland leben, verlassen offenbar zunehmend die Bundesrepublik. Viele reisen illegal in die Türkei. Das haben gemeinsame Recherchen von Panorama und von STRG_F, dem investigativen Reporterformat von funk, ergeben. Als Grund nennen viele Syrer die erschwerte Familienzusammenführung. Da die Flüchtlinge kein Visum für die Ausreise in die Türkei erhalten, reisen sie auf zum Teil riskanten Routen dorthin, oftmals mit Hilfe von Schleusern.

Vernetzung über Facebook

In sozialen Netzwerken wie Facebook gibt es inzwischen Gruppen, in denen sich tausende Syrer über die „umgekehrte Flucht“ austauschen. Auch Informationen über Schleuser und Preise werden darin gepostet. So kostet eine Überfahrt über den Grenzfluss Evros, der Griechenland von der Türkei trennt, etwa 200 Euro.

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10. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „Kriegsspiele an der europäischen Außengrenze“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags:

Telepolis | 10.04.2018

Provokationen und Rüstungswettlauf zwischen Griechenland und der Türkei: Die Kriegsangst ist noch nicht extrem, jedoch in vielen Gesprächen präsent

Wassilis Aswestopoulos

Die griechische Regierung beschließt im Eilverfahren ein Rüstungsprogramm über eine Milliarde Euro. Damit soll die Waffenausrüstung von Heer, Luftwaffe und Marine in einen kampfbereiten Zustand versetzt werden. In den Jahren zuvor hatten Sparmaßnahmen selbst die Wartung von Rüstung eingeschränkt.

Das griechische Verteidigungsministerium ließ 3.500 zusätzliche Soldaten an die Landgrenze zur Türkei und weitere 3.500 auf die Inseln versetzen. Im verbalen Schlagabtausch stehen sich die beiden Kontrahenten in kaum etwas nach. Die USA äußern über ihren Botschafter in Athen, Geoffrey Ross Pyatt, regelmäßig, dass sie einen bewaffneten Zwischenfall mit möglicherweise unvorhersehbaren Folgen fürchten. Grund dafür, tatkräftig zu vermitteln, sehen sie indes nicht.

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09. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „Griechenlands neue Flüchtlinge kommen aus der Türkei“ · Kategorien: Griechenland, Türkei

Zeit Online | 09.04.1982

Ausgerechnet beim ungeliebten Nachbarn suchen Tausende Türken seit dem Putschversuch Asyl. Die Beziehungen zwischen den Ländern verschlechtern sich zusehends.

Von Zia Weise, Thessaloniki

Nuri beschloss die Türkei zu verlassen, als sein Name in einem Zeitungsartikel auftauchte. Es war die Woche nach dem Putschversuch 2016; der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte seinen einstigen Verbündeten Fethullah Gülen für schuldig erklärt, und Gülen-Anhänger wie Nuri wurden massenweise verhaftet. Der Zeitungsartikel, der ihn als Sympathisanten der identifizierte, machte Nuri nervös. Die Universität, an der er seit Jahren lehrte, war Tage zuvor per Notstandsdekret geschlossen worden. Er entschied sich zu fliehen, bevor es zu spät war: einige Gülen-nahe Akademiker saßen bereits hinter Gittern.

Seine Flucht führte ihn über die USA, Kosovo und Albanien, aber mittlerweile leben Nuri und seine Familie in Thessaloniki — nur wenige Stunden Fahrt von der türkischen Grenze. Sie gehören zu den etwa 2.000 türkischen Staatsbürgern, die seit dem Putschversuch in Griechenland Asyl beantragt haben.

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09. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „Turkey starts deportation of hundreds of Afghan refugees“ · Kategorien: Afghanistan, Türkei · Tags:

PressTV | 08.04.2018

Turkish authorities have kicked off deportations of hundreds of Afghan refugees who had come to the country in their thousands recently with the hope to cross into Europe.

The Dogan news agency said Sunday that a first group of Afghan refugees, some 227 people, had boarded a charter flight provided by an Afghan airline from Erzurum in northeastern Turkey back to Kabul, adding that 661 more refugees would be deported this week on board two more flights on the same route.

The deportations are part of efforts by Turkey to send back thousands of Afghan refugees who have illegally entered Turkey via Iran over the past weeks. Estimates suggest more than 18,000 refugees have arrived over the past weeks. Officials in Erzurum said some 3,000 refugees would be deported from the city alone.

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07. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Appeal: Criminalisation of Solidarity, Right To Escape, Solidarity Cities · Kategorien: EU, Frankreich, Italien, Schengen Migration, Türkei · Tags: ,

EuroNomade | 05.04.2018

Crimes of solidarity: such an expression appears as a contradiction in terms, a real oxymoron. Nevertheless, it conveys very well the meaning at the heart of a two-fold conflict, which sees, on the one hand, the criminalisation of European citizens who are mobilising in support of migrants in transit and, on the other, the strengthening of solidarity practices and networks in border areas and in many urban centres.

While we are witnessing asylum seekers being preventatively illegalised in Europe and containment policies multiplying on the Southern and Eastern shores of the Mediterranean, the autonomous infrastructures created to support migrants in transit are not only capable of giving rise to a logistics of resistance against the security policies of border controls, but are also able to produce more or less temporary or permanent fractures in the militarised space of “Fortress Europe”.

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05. April 2018 · Kommentare deaktiviert für „Fears that Erdogan is controlling migrant flows to raise pressure“ · Kategorien: Griechenland, Türkei

Ekathimerini | 05.04.2018

A sharp increase in migrant arrivals on the shores of the Aegean islands is being read as a reaction by Turkish President Recep Tayyip Erdogan to reports of certain European Union member-states refusing to foot the bill of an EU-Turkey migration deal, Kathimerini understands.

After several days of no arrivals on the eastern Aegean island of Chios, 177 migrants reached its shores on Wednesday.

An official at the Citizens’ Protection Ministry said the sudden influx appeared to be politically motivated. “What happened yesterday… clearly proves that the Turkish president controls the flows toward Greece and, by extension, to the European Union,” the official said.

Tensions have peaked in the Aegean in recent weeks with a spike in Turkish violations of Greek air space – there were 31 on Wednesday – and disputes at sea.

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30. März 2018 · Kommentare deaktiviert für Tod im Mittelmeer: „Mama, ich kann nicht mehr, bitte töte mich“ · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags: , ,

Spiegel Online | 29.03.2018

Zwei Familien ertrinken auf der Flucht von der Türkei nach Griechenland im Mittelmeer, nur drei Menschen überleben. Die Küstenwache wurde informiert – eine Rettung unterblieb. Eine Rekonstruktion.

Von Samos berichten Giorgos Christides, Nicolai Kwasniewski und Christoph Koitka (Fotos und Video)

Ist es möglich, dass im Mittelmeer, kurz vor einer rettenden Insel, zwei Familien sterben und keiner es bemerkt? Ist es möglich, dass viele, die diese Katastrophe hätten verhindern können, Bescheid wussten und dennoch nichts taten? Die Familienangehörigen und die Überlebenden des Schiffbruchs haben gute Gründe für die schockierende Annahme, dass ihre Familien, darunter neun Kinder, noch am Leben sein könnten.

Ein SPIEGEL-Team hat mehrere Tage lang auf Samos mit den Betroffenen gesprochen, mit Angehörigen, mit Beamten von Polizei und Küstenwache. Es hat Belege und Beweise zusammengetragen. Das Puzzle ergibt das Bild eines Unglücks, das weit weniger schicksalhaft war, als es zunächst schien.

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