23. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Mittelmeer: Mehr als 1.000 Flüchtlinge geborgen“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

DLF | 23.11.2017

Die italienische Küstenwache hat erneut mehr als 1.000 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet.

Ein Sprecher teilte mit, die Menschen seien in mehreren Booten unterwegs gewesen. In diesem Jahr haben rund 114.000 Flüchtlinge Italien erreicht. Im Vergleich zu 2016 ist das ein Rückgang um etwa ein Drittel.

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DW | 23.11.2017

Küstenwache rettet mehr als 1000 Menschen

Trotz herbstlicher Temperaturen wagen noch immer viele Flüchtlinge die Überfahrt über das Mittelmeer. Doch auch auf Fähren und in Flugzeugen versuchen einige nach Europa zu gelangen – ausgestattet mit falschen Papieren.

Mehr als tausend Flüchtlinge sind seit Mittwoch wieder aus dem Mittelmeer gerettet worden. Vor der libyschen Küste holte die italienische Küstenwache rund 1100 Menschen aus dem Wasser. Sie waren mit zehn Schlauchbooten und einem Holzboot unterwegs, wie die Küstenwache mitteilte. An den Rettungsaktionen waren auch die Marine und die Nichtregierungsorganisation Mission Lifeline aus Dresden beteiligt. Auch vor der griechischen Halbinsel Peloponnes waren Migranten mit ihrem Schiff in Seenot geraten. Die griechische Küstenwache und die Besatzungen vorbeifahrender Schiffe konnten alle 41 Menschen retten. Die Flüchtlinge hatten zuvor die Behörden um Hilfe gebeten. Aus welchen Ländern die Migranten und Flüchtlinge stammen, ist unklar.

In der Region südlich und westlich der Halbinsel Peloponnes und rund um die Insel Kreta werden immer wieder Flüchtlingsboote entdeckt. Nach der weitgehenden Schließung der Balkanroute versuchen Schleuser, auf diesen gefährlicheren Routen Migranten aus der Türkei oder aus Ägypten nach Italien zu bringen. Dennoch ist die Zahl rückläufig, seit Januar kamen rund 114.600 Flüchtlinge nach Italien. Das ist fast ein Drittel weniger als im Vorjahreszeitraum. Für viele endet die Überfahrt aber auch tödlich. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) zählte allein für das Jahr 2017 fast 3.000 Flüchtlinge, die im Mittelmeer ertrunken sind.

Gestohlen oder gefälscht

Immer öfter versuchen Migranten auch per Flugzeug nach Deutschland einzureisen, ausgestattet mit gefälschten Pässen. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres habe die Bundespolizei bei stichprobenartigen Kontrollen an den Flughäfen rund 1.000 unerlaubte Einreisen aus Griechenland entdeckt, berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das sei laut Bundesinnenministerium „ein Vielfaches mehr als auf allen anderen Binnenflügen“ in der EU. Auf Anweisung des Innenministeriums werden bereits seit Mitte November bei allen Flugpassagieren aus Griechenland die Pässe und Ausweise überprüft. Auch die griechische Polizei stelle seit Monaten einen Anstieg der illegalen Ausreisen von Flüchtlingen nach Westeuropa mit gefälschten Papieren fest, hieß es.

Gegenüber der EU-Kommission rechtfertigte das Bundesinnenministerium die Kontrollen im Schengenraum damit, dass nach Deutschland „weiterhin ein erheblicher Migrationsdruck“ bestehe. Dies belege zum einen der „fortwährende hohe Zugang von Asylsuchenden“ bei den Erstaufnahmestellen. Allein von Januar bis September wurden rund 140.000 Asylsuchende registriert. Zum anderen seien im selben Zeitraum an der Grenze zu Österreich 12.300 unerlaubte Einreisen registriert worden.

Versteckt in verlassenen Gebäuden

Auch auf den Fähren von Griechenland nach Italien werden immer öfter Menschen aufgegriffen, die mit gefälschten oder gestohlenen Reisedokumenten unterwegs sind. In den Häfen von Patras und Igoumenitsa im Westen des Landes wurden laut der griechischen Küstenwache acht Menschen mit gefälschten oder gestohlenen Pässen an der Ausreise gehindert. „Wir haben sogar Migranten erwischt, die sich als Lieferanten von Lebensmitteln für die Fähren ausgaben, um auf eines der Schiffe zu kommen“, sagte ein Offizier der Küstenwache. Die gefälschten Reisedokumente kosten griechischen Medien zufolge je nach Qualität zwischen 900 und 1500 Euro. Hunderte Migranten versteckten sich in verlassenen Gebäuden der Hafenstadt Patras und warteten auf eine Gelegenheit, auf die Fähren nach Italien zu kommen, berichteten örtliche Medien.

„Sichere Räume“ in Libyen

Viele afrikanische Flüchtlinge versuchen über Libyen nach Europa zu gelangen und landen nicht selten in katastrophalen Verhältnissen. „Das Leiden der Migranten, die in Libyen festgehalten werden, ist ein Verbrechen an der Menschlichkeit“, sagte der UN-Hochkommisssar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein. Medien berichten zuletzt über versklavte Schwarzafrikaner.

Um die Lage der Menschen direkt in Libyen zu verbessern, will die Internationale Organisation für Migration (IOM) deshalb vor Ort „sichere Räume“ einrichten. Sie sollen vor allem für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge wie Kinder und Frauen offen stehen. Solche Räume seien an verschiedenen Orten geplant, darunter in der Hauptstadt Tripolis, teilte die IOM der Zeitung „Die Welt“ mit. Die Aufenthalte in diesen „sicheren Räumen“ sollen vorübergehend sein, erklärte das IOM. Ziel sei es, die Menschen wieder in ihre Herkunftsländer zu integrieren.

sth/kle (dpa, afp, KNA, Die Welt)

23. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Frankreich will erste Flüchtlinge aus Afrika einfliegen lassen“ · Kategorien: Afrika, Frankreich, Libyen, Niger · Tags: ,

derStandard | 23.11.2017

25 Menschen, die zuvor in Libyen waren, werden aus dem Niger nach Europa überführt. Paris hofft, dass andere europäische Länder mitmachen

Stefan Brändle aus Paris

25 Flüchtlinge aus Eritrea, dem Sudan und Äthiopien, darunter 15 Frauen und vier Kinder, bilden ein erstes Kontingent, das in den nächsten Wochen nach Frankreich überführt werden soll. Das hat das Flüchtlingsamt Ofpra in Paris bekanntgegeben. Die Menschen waren ursprünglich nach Libyen gereist und wollten von dort nach Europa übersetzen, erlebten aber stattdessen „die Hölle“, wie Ofpra-Direktor Pascal Brice erklärte.

Mithilfe des UN-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR) gelangten die 25 Afrikaner über die libysche Südgrenze in den Sahelstaat Niger. In der Hauptstadt Niamey kamen sie in einen sogenannten „Hotspot“, den die Franzosen eingerichtet haben. Ein weiterer wurde im Oktober in N’Djamena, der Hauptstadt des Tschad, eröffnet. Diese ersten Auffanglager sollen Flüchtlingen die lebensgefährliche Route über Libyen und das Mittelmeer nach Italien ersparen.

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22. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Tension breaks out in Lesvos public square over protesting Afghans · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Ekathimerini | 22.11.2017

Fresh tension broke out in the capital of Lesvos on Wednesday after a small group of Afghan asylum seekers attempted to set up camp on one of the island’s public squares in demand that they be transferred to the Greek mainland.

Shopkeepers on Mytilini’s Sapphous Square, who had prompted the evacuation of the same Afghan protesters on Tuesday after they had been camped on the square for around 20 days, called the police and asked that they be removed again. The shopkeepers were shortly after joined by local supporters of far-right supporters who started hurling insults at the migrants, shoving reporters covering the story and nearly coming to blows with pro-migrant activists.

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22. November 2017 · Kommentare deaktiviert für “EU-Africa migration funds were used on Libya’s coast guard patrol vessels“ · Kategorien: EU, Italien, Libyen · Tags: , ,

The Medi Telegraph | 16.11.2017

Genoa – EU international cooperation funding destined for development projects in Africa was used to refurbish patrol boats for Libya’s coast guard, and handed over to Libyan militia units who practice torture and extrajudicial killings, in violation of Libyan and international standards.

Genoa – EU international cooperation funding destined for development projects in Africa was used to refurbish patrol boats for Libya’s coast guard, and handed over to Libyan militia units who practice torture and extrajudicial killings, in violation of Libyan and international standards. While a chilling CNN video that showed migrants being auctioned off as slaves has opened a moral debate (only yesterday, the UN High Commissioner described the agreement signed by Italy and the EU with Libya as “inhuman”), now the Italian government will have to respond also to allegations that it acted illegitimately by providing funding to authorities in Tripoli. The ASGI, an Italian association of immigration lawyers, has lodged a complaint with Lazio’s Regional Court, in which it contests a 2.5 million euro payment by Italy’s Interior Ministry for the refurbishment of four patrol boats operated by Libya’s coast guard for coastal border control.

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22. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Los 500 migrantes llegados a Cartagena serán internados en una cárcel sin inaugurar“ · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags:

El País | 20.11.2017

El delegado del Gobierno en Murcia ha explicado que las instalaciones funcionarán como un „CIE provisional“

Virginia Vadillo

El centro penitenciario de Archidona (Málaga), que no ha sido inaugurado, funcionará como centro de internamiento de inmigrantes (CIE) „provisional“ en los próximos días para los 519 migrantes, la mayoría de ellos procedentes de Argelia, que este fin de semana han llegado a las costas de la Región de Murcia a bordo de 49 pateras. Otras cuatro embarcaciones con 38 personas a bordo en total han sido rescatadas este lunes y se encuentran en aparente buen estado de salud.

Según el delegado del Gobierno en esa comunidad autónoma, Francisco Bernabé, se trata del „episodio de entrada más importante en la historia del país”. En la madrugada del viernes al sábado, un centenar de embarcaciones partieron de Argelia con dirección a Cartagena, aunque la mitad de ellas regresaron al país africano.

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22. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Unos 300 inmigrantes intentan asaltar en grupo Ceuta y dos suben al vallado“ · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: ,

elPeriódico | 21.11.2017

Un grupo de unos 300 inmigrantes subsaharianos han intentado esta madrugada entrar en grupo en Ceuta asaltando la doble valla fronteriza, a la que llegó un reducido número de ellos y sólo dos lograron encaramarse durante varios minutos al vallado.

Según ha informado a Efe un portavoz de la Guardia Civil, el nuevo intento de entrada se ha registrado a las 05,30 horas de la madrugada de hoy por la zona conocida como Sidi Ibrahim, situada en la mitad de los 8,2 kilómetros de perímetro fronterizo terrestre que separan la ciudad de Marruecos.

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21. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libyen: Zwei Migranten für 730 Euro zu haben“ · Kategorien: Afrika, Libyen · Tags: ,

derStandard | 20.11.2017

Ein CNN-Bericht zeigt, wie Flüchtlinge als Sklaven versteigert werden. Die Empörung ist groß, die Regierung kündigt eine Überprüfung an

Tripolis/Kairo – „800 … 900 … 1000 … 1100.“ Für 1200 libysche Dinar, etwa 730 Euro, gibt es schließlich den Zuschlag. Der Erwerb: zwei Migranten. Ein vor wenigen Tagen veröffentlichter CNN-Bericht zeigt in schummerigen Handybildern eine nächtliche Szene außerhalb von Tripolis. Mehr zu hören als zu sehen ist, wie Männer aus dem subsaharischen Afrika versteigert werden.

Der Bericht hat eine Welle der Empörung ausgelöst und die international anerkannte Regierung zum Handeln gezwungen. Der stellvertretende Vorsitzende Ahmed Maitiq wurde mit einer Untersuchung beauftragt, und mittlerweile wurde auch die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, würden die Verantwortlichen vor Gericht gestellt, versprach Maitiq.

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21. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Arrivées massives de harragas : l’Espagne hausse le ton face à l’Algérie · Kategorien: Algerien, Spanien · Tags:

Spain’s Minister of Interior, Juan Ignacio Zoido, calls Algerian authorities to increase border controls on its shores after more than 500 people in small boats arrived in Spain within the past few days

TSA | 20.11.2017

Le ministre de l’Intérieur espagnol, Juan Ignacio Zoido, demande à l’Algérie de renforcer les contrôles frontaliers sur ses côtes pour freiner les arrivées de migrants illégaux. D’après plusieurs médias espagnols, il doit rencontrer cette semaine l’ambassadrice d’Algérie en Espagne, Taous Feroukhi pour évoquer le sujet.

Selon le journal El Mundo, Juan Ignacio Zoido souhaite que les autorités algériennes, « qui coopèrent efficacement avec l’Espagne », renforcent leurs contrôles frontaliers sur leurs côtes afin d’éviter des tragédies humaines comme celles qui ont eu lieu ces derniers jours.

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20. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Migranti, la Libia getta la spugna: “Ridurremo il personale sulle coste” · Kategorien: Libyen · Tags: ,

Der Sprecher der libyschen Küstenwache hat erklärt, dass die Personalkosten für Rettungsoperationen im nächsten Jahr drastisch reduziert werden.

Gli occhi della Guerra | 18.11.2017

Pochi giorni fa, il portavoce della Guardia costiera libica, Ayoub Qasem, ha dichiarato che il prossimo anno – a causa della mancanza di aiuti economici – il personale impegnato sulle coste sarà drasticamente diminuito. Qasem ha sottolineato inoltre che i mezzi attuali a disposizione della Guardia costiera libica non sono neanche lontanamente sufficienti per affrontare le operazioni di salvataggio necessarie, soprattutto in caso di un aumento dei flussi migratori, al momento in diminuzione. Il portavoce poi si è detto preoccupato per le Ong che, a suo dire, continuerebbero ad intervenire nelle operazioni della Guardia costiera, ostacolandole e provocando le tragedie in mare che spesso vengono propinate in tv. Il portavoce della Guardia costiera libica non ha infatti escluso eventuali futuri mandati d’arresto per gli esponenti delle Ong coinvolte in operazioni sospette, sia per quanto riguarda il contrabbando di esseri umani che l’ingresso in acque vietate.

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20. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Rettungsmission über dem Mittelmeer“ · Kategorien: Libyen, Mittelmeer · Tags: ,

DLF | 17.11.2017

Seit Jahresbeginn sind rund 2800 Menschen bei der Überquerung des Mittelmeers ums Leben gekommen. Vor allem aus Libyen suchen viele Menschen den Weg nach Europa. Wie verheerend die Lage nach wie vor ist, zeigt der Blick aus dem Rettungsflugzeug.

Von Jan-Christoph Kitzler

Start der Moonbird, frühmorgens, vom Flughafen in Malta. Ein kleines, weißes Einpropellerflugzeug, in das sich vier Menschen gerade so hineinquetschen. Vorne links sitzt Fabio Zgraggen. Der 32-jährige Schweizer hat die „Humanitäre Piloten-Initiative“ mitgegründet. Zusammen mit der deutschen Organisation Sea-Watch machen sie Aufklärungsflüge vor der libyschen Küste. Eineinhalb Jahre fliegt Fabio die Moonbird.

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