15. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Exclusive: Italy plans big handover of sea rescues to Libya coastguard“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: ,

Reuters | 15.12.2017

ROME/TRIPOLI (Reuters) – Italy wants Libya’s coastguard to take responsibility within three years for intercepting migrants across about a tenth of the Mediterranean even as Libyan crews struggle to patrol their own coast and are accused of making deadly mistakes at sea.

Steve Scherer, Aidan Lewis

Six years after the revolution that overthrew Muammar Gaddafi, Libya is split between rival governments in the east and west while ports and beaches are largely in the hands of armed groups.

For a graphic on Italy’s handover of sea rescues to Libya, click here.

Migrant smuggling has flourished, with more than 600,000 making the perilous journey across the central Mediterranean in four years. Migrants transiting through Libya often endure appalling conditions, including rape, torture and forced labor.

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14. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Soldati italiani in Niger, non solo per addestrare“ · Kategorien: Italien, Niger · Tags: ,

Italienische Soldaten bilden im Niger nicht nur aus, sondern werden auch zur Migrationskontrolle eingesetzt.

Rep: | 13.12.2017

I nostri militari svolgeranno anche „attività di sorveglianza e di controllo del territorio“: 470 militari e 130 veicoli. All’inizio opereranno con i francesi, in una zona dove sono attivi miliziani e contrabbandieri. Un punto nevralgico delle rotte dei migranti verso l’Europa

di GIANLUCA DI FEO

L’Italia schiererà una missione militare nel cuore dell’Africa. Un contingente che nel corso del prossimo anno arriverà a contare 470 soldati con 130 veicoli. E che non si occuperà solo di addestrare le forze locali ma anche di „concorrere all’attività di sorveglianza e di controllo del territorio del Niger“. Un impegno diretto, quindi, per presidiare la rotta chiave dei migranti diretti verso le coste del Mediterraneo. La spedizione è …

13. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „An Europas neuer Grenze“ · Kategorien: Afrika, Italien, Libyen, Mittelmeer, Niger · Tags: ,

Zeit Online | 12.12.2017

Um Flüchtlinge abzuhalten, verschiebt Europa seine Grenzen und scheut dabei auch keine dunklen Geschäfte. Die Abwehrzonen reichen bis nach Westafrika.

Von Andrea Backhaus, Martin Klingst, Caterina Lobenstein, Laura Meda, Karsten Polke-Majewski, Sascha Venohr und Veronika Völlinger

Im Souterrain eines Wohnhauses in Bremen beugen sich Dorette Führer und Olaf Bernau über eine Straßenkarte von Afrika. Bernau fährt mit dem Finger über ein Land am südlichen Rand der Sahara: Niger, dreimal so groß wie Deutschland. Bernau tippt auf eine Stadt im Herzen des Landes. Agadez. Dort wollen sie ihre Notrufzentrale errichten, eine Wache für die Wüste.

120.000 Menschen leben in Agadez. Die Stadt war einst ein beliebtes Reiseziel für Wüstentouristen aus Frankreich und Deutschland. Heute ist sie ein Knotenpunkt der Migrationsrouten von Westafrika nach Europa. Tausende beginnen dort ihre Reise ins vermeintliche Glück. Viele führt sie direkt in Not und Elend. Oder in den Tod.

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10. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Wie die ‚Aquarius‘ Flüchtlinge rettet“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: ,

ntv | 09.12.2017

„Die Angst riecht nach Körpern“

Auf dem Meer vor Libyen werden Bilder verzweifelter Flüchtlinge plötzlich Wirklichkeit. Die Angst vor dem Ertrinken bleibt auch in der Nase hängen. Eindrücke vom Rettungsschiff „Aquarius“ im Mittelmeer.

„In gewisser Weise steigen wir nie von diesem Rettungsschiff.“ Es ist die Nachricht eines italienischen Kollegen, die mich Monate nach meinem Aufenthalt als dpa-Reporterin auf der „Aquarius“ erreicht. Er will damit sagen: Das, was wir auf dem Mittelmeer erlebt haben, wo Bilder verzweifelter Flüchtlinge plötzlich Wirklichkeit werden, wird uns nie wieder loslassen. Unser Aufenthalt fiel in eine Woche im Juni, in der binnen 36 Stunden 12.500 gerettete Migranten an den Häfen Italiens ihren Fuß auf europäischen Boden setzten. Und die Politiker später als Wendepunkt in der Flüchtlingskrise bezeichnen werden.

Wenige Monate vorher, ich höre die Oster-Predigt von Papst Franziskus im Petersdom, ploppt eine WhatsApp von der Hilfsorganisation „Jugend Rettet“ auf meinem Handy auf. „Es sind aktuell 3000 Personen auf dem Wasser und werden von Moas, Sea-Eye und uns stabilisiert. Die Situation ist hoch ungewöhnlich und die Todeszahlen sind noch nicht absehbar.“

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10. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libyen und Italien: Gemeinsame Bekämpfung von Schleusern beschlossen“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags:

DLF | 10.12.12017

Die Regierungen Libyens und Italiens wollen gemeinsam gegen Schleuser und illegale Migration vorgehen.

Dazu solle eine Kommission mit Vertretern der Geheimdienste, der Küstenwache und der Justiz beider Länder gebildet werden, hieß es nach einem Treffen des libyschen Ministerpräsidenten al-Sarradsch mit Italiens Innenminister Minniti in Tripolis. Dem nordafrikanischen Land seien Mittel der EU in Höhe von 35 Millionen Euro zur besseren Überwachung der Grenzen in Aussicht gestellt worden.

Al-Sarradsch, dessen Zentralregierung über weite Teile Libyens keine Kontrolle hat, hatte in dieser Woche erklärt, in den 42 vom Innenministerium kontrollierten Auffanglagern hielten sich schätzungsweise 20.000 Menschen auf. Daneben gebe es noch rund eine halbe Million weiterer Migranten. Zuletzt hatten Berichte, wonach in Libyen Flüchtlinge als Sklaven verkauft werden, für Entsetzen gesorgt.

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NZZ | 09.12.2017

Italien und Libyen verschärfen Kampf gegen Menschenschmuggler

Italien und Libyen weiten ihre Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Menschenschmugglern aus. Die Innenminister Marco Minniti und Aref Chodscha kündigten am Samstag in Tripolis die Einrichtung eines gemeinsamen Einsatzzentrums an.

Dort sollen aus Libyen und Italien Vertreter der Küstenwachen, der Einwanderungsbehörden, der Generalstaatsanwaltschaften und der Geheimdienste Seite an Seite arbeiten.

So sollen das Schmuggeln und Schleusen von Flüchtlingen nach Europa eingedämmt werden. Weitere Details, wie etwa der Sitz des Zentrums, wurden nicht genannt. Die italienische Marine ist nach Angaben von Regierungsvertretern bereits im Hafen von Tripolis präsent, um die libysche Küstenwache «technisch zu unterstützen». Minniti sagte Libyen 35 Millionen Euro aus Europa zur besseren Überwachung seiner Grenzen zu.

Ministerpräsident Fayez al-Sarraj hatte am Donnerstag über die «überwältigende Zahl» von Flüchtlingen und Migranten in seinem Land geklagt. Neben rund 20’000 Menschen in den 42 vom Innenministerium kontrollierten Auffanglagern hielten sich schätzungsweise 500’000 weitere Migranten in Libyen auf, sagte er.

Mehr als 600’000 Menschen haben sich in den vergangenen vier Jahren von Libyen aus auf den gefährlichen Weg über das Mittelmeer nach Europa gemacht. Seit Juli sind die Zahlen erheblich zurückgegangen, nachdem auf Druck Italiens die libyschen Behörden damit begonnen hatten, Migranten an der Abfahrt zu hindern.

07. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Abschiebung: Flüchtlinge sollen in Italien auf eigene Faust ausreisen“ · Kategorien: Deutschland, Italien · Tags:

WAZ | 07.12.2017

Italien schickt Migranten aus Nordafrika auf die Straße: Sie sollen das Land binnen sieben Tagen verlassen. Tauchen sie einfach unter?

Christian Unger

Das Papier ist fünf Seiten lang, ausgestellt von den italienischen Behörden der sizilianischen Stadt Catania, auf Italienisch und Arabisch. Gerichtet ist es an den 36 Jahre alten Marokkaner Mahmud. Der Mann war in einem Boot aus Nordafrika nach Italien geflohen, wie so viele Menschen in den vergangenen Jahren. Mit dem Dokument fordert die italienische Regionalregierung Mahmud auf, das Land binnen sieben Tagen zu verlassen, per Flugzeug aus Rom zurück in seine Heimat Marokko.

„Respingimento“ nennt sich das Papier. Zurückweisung. Im Klartext bedeutet das: Ein junger Mann, der ohne Ausweis oder Geld und unter Lebensgefahr nach Europa geflohen ist, soll jetzt seine Abschiebung selbst organisieren, seinen Pass besorgen, ein Flugticket kaufen, die Reise antreten. Alles auf eigene Faust. Ein rechtmäßiges Asylverfahren: offenbar Fehlanzeige. So geht Abschiebung auf Italienisch.

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05. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Purgatory on the Riviera“ · Kategorien: Frankreich, Italien · Tags:

IRIN | 04.12.2017

Ventimiglia is idyllic. It sits just across the Italian border from the French Riviera. The piercingly blue waters of the Mediterranean churn against its rocky beaches, and its buildings, painted in earthy pastels, back up against the foothills of the Alps. On Fridays, the normally quiet streets are bustling with French tourists who cross the border by car, train, and bicycle to shop in its famous markets where artisans and farmers sell clothes, leather items, fresh produce, truffles, cheeses and decadent pastries. Families with young children and elderly couples stroll along the streets and sit at sidewalk cafes or eat in one of the many restaurants along the shore.

Eric Reidy

But just a short walk from the town centre, another set of visitors inhabits what seems like an entirely different world. These people are mostly from sub-Saharan Africa and have crossed the Mediterranean Sea in search of safety, economic opportunity, or both. For them, Ventimiglia is a bottleneck – one of many points where people get stuck along the long and brutal migration trail stretching from east and west Africa into northern Europe. […]

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04. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „African refugees arrive in Italy through ’safe corridor'“ · Kategorien: Eritrea, Italien · Tags:

Digital Journal | 30.11.2017

Twenty-five asylum seekers from Africa arrived safely in Rome Thursday, using a Christian „humanitarian corridor“ set up for Syrians fleeing the war in their homeland.

„It was just a project but it became THE project, the way of the future,“ said Mario Morcone of the Italian interior ministry.

The 25 men, women and children from Somalia, Eritrea and South Sudan arrived in Rome before dawn on a flight from Ethiopia. They will be moved to centres across the country.

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01. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „What’s Behind the Dramatic Rise in Migrant Boats from Tunisia“ · Kategorien: EU, Italien, Tunesien · Tags:

Refugees Deeply | 30.11.2017

More Tunisians have taken boats to Europe in the past few months than in all of 2015 and 2016. Researchers Matt Herbert and Max Gallien look at the reasons behind the surge.

Max Gallien, Matt Herbert

Normally, the beaches of southern Tunisia are quiet in November. It is the start of the lean months, when few tourists arrive and the jobs that depend on them vanish. This year is different. Tunisia’s beaches have a new customer: Tunisians trying to go to Europe.

Between October 1 and November 8, more Tunisians took to the seas than in 2015 and 2016 combined, with Italy and Tunisia detaining 4,709. In total, more than 8,700 Tunisian migrants have been caught by Italy and Tunisia in 2017. There are suspicions this represents only a fraction of those who have left.

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01. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „The Case for Italy’s Complicity in Libya Push-Backs“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

Refugees Deeply | 24.11.2017

Italy has avoided contact with migrants returned to Libya. But Paolo Biondi, a human rights lawyer, argues that its support for the Libyan coast guard violates the principle of non-refoulement.

When a boatload of migrants sets off from Libya in the direction of Italy, smugglers often tell those on board to get to international waters before raising the alarm. The migrants hope to be picked up by rescue boats run by humanitarian NGOs and taken on to Italy where they can apply for asylum. The alternative is interception at the hands of the Libyan coast guard and a return to Libya.

Various international conventions bar governments from committing refoulement – the forced return of people to places where their lives or freedom would be threatened or where they would face a risk of torture. If a boat is picked up by the Libyan coast guard, which cooperates with the Italian navy, they will almost certainly be sent back to Libya where strong evidence suggests many face imprisonment in deplorable conditions and possible torture. Libya has no asylum law or procedures and makes no distinction between refugees, asylum seekers and other migrants.

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