24. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Protokolle der Überlebenden: „Es begann wie ein Abenteuer“ · Kategorien: andere Länder, Libyen · Tags:

taz | 24.03.2017

Auftakt der taz-Serie „Protokolle der Überlebenden“: Der junge Bengale Samir gerät auf der Suche nach Arbeit nach Libyen und flüchtet erneut.

Mein Name ist Samir*, ich bin 17 Jahre alt. Meine Familie habe ich im Herbst 2016 verlassen. Ich stamme aus der Region Sylhet im Nordosten von Bangladesch. Dort gibt es tropischen Wald und Teeplantagen. Wenn es nach mir gegangen wäre, wäre ich dort geblieben. Aber das war nicht möglich.

In meiner Gegend leben die Menschen meist von Ackerbau oder Fischzucht. Meine Familie hatte aber kein Land und keinen Fischteich. Vor vier Jahren wurde mein Vater am Herzen krank. Er war Rikschafahrer, aber er konnte nicht mehr arbeiten. Das Fahren ist harte Arbeit, vor allem in der Regenzeit, wenn alles im Schlamm versinkt. Als mein Vater nicht mehr arbeiten konnte, musste ich mich um die Familie kümmern und die ­Rikscha fahren. Da war ich 12.

Als ich 16 war, kam ein Mann in mein Dorf, der in Libyen gelebt hatte. Er erzählte, dass es dort fünfmal mehr Geld zu verdienen gibt als in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch. Meine Familie hat sich dann das Geld für meine Reise geliehen.

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24. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Migranti, la Libia boccia l’accordo con l’Italia. In mare altri 240 morti“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: , ,

Corriere della Sera | 23.03.2017

La Corte di Tripoli ha bloccato il patto del 2 febbraio scorso con Gentiloni: la fazione di Haftar non lo ha riconosciuto. La nuova tragedia denunciata da una Ong spagnola

di Claudio Del Frate

La Libia blocca l’accordo con l’Italia sul controllo dei migranti proprio nel giorno in cui, sempre nelle acque nordafricane si consuma l’ennesima tragedia dei barconi: secondo alcune fonti almeno 240 persone sarebbero affogate a poche miglia dalla costa libica nel tentativo di raggiungere l’altra sponda del Mediterraneo. L’accordo tra i governi di Tripoli e Roma è stato bloccato invece dalla corte d’appello libica. Ne dà notizia il sito del quotidiano Lybia Herald. L’intesa era stata firmata il 2 febbraio scorso tra il premier Paolo Gentiloni e dal suo omologo libico Fayez al Serraj. Non è chiaro a questo punto quale saranno le conseguenze sui flussi in partenza dall’Africa. Secondo il quotidiano la sentenza è solo l’ultima puntata in ordine di tempio della guerra a distanza tra Serraj, sostenuto dall’Onu, ed il generale Khalifa Haftar, l’uomo forte della Cirenaica, appoggiato da Egitto, Russia e Francia, tra gli altri, e che non riconosce l’autorità del premier libico.

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24. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Tripoli court blocks Serraj’s migrant deal with Italy: effect unclear“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags:

Libya Herald | 22.03.2017

A Tripoli court has blocked any deal on migrants resulting from the memorandum of understanding (MoU) signed by Presidency Council (PC) chief Faiez Serraj and the Italians this February. It is however unclear what impact today’s ruling will have on the EU’s determination to try and stem the migrant tide in cooperation with the PC.

The case was brought by six individuals including former justice minster Salah Al-Marghani and lawyer Azza Maghur‏. Their petition did not simply deal with the controversial plans outlined in the memorandum, which included for the return of migrants to camps in Libya. They also disputed the ability of Serraj to make such a deal on behalf of the Government of National Accord (GNA). This is because according to the Libyan Political Agreement, until it is approved by the House of Representatives, the GNA along with the State Council, has no legal standing.

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23. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „More than 200 migrants feared drowned in Mediterranean“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: ,

BBC | 23.03.2017

More than 200 migrants are feared dead in a boat sinking off the coast of Libya, a Spanish aid organisation says.

Proactiva Open Arms said it had recovered five bodies floating near two capsized boats, which can each hold more than 100 people.

The group’s Laura Lanuza said the five they pulled from the Mediterranean were young men who appeared to have drowned.

A spokesman for Italy’s coast guard, which co-ordinates rescues, confirmed the five deaths, Reuters reports.

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22. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Libia, il comandante di Sophia «Abbiamo salvato 34 mila migranti» · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: ,

Corriere della Sera | 21.03.2017

L’ammiraglio Enrico Credendino a capo della missione Ue che blocca i barconi dal Nord Africa. «Alcune ong lavorano al limite delle acque libiche»

di Francesco Battistini

Ammiraglio Credendino, i migranti dalla Libia sono aumentati del 36 per cento nei primi due mesi e mezzo del 2017. Ma non dovevate fermarli tutti con l’Operazione Sophia?

«Gli scafisti stanno spingendo al massimo. Finché possono. Certo, l’incremento degli sbarchi è dovuto al fatto che molti erano pronti da un pezzo a partire. Ma il punto è che gli scafisti s’aspettano tempi duri: sanno che stiamo addestrando la Guardia costiera libica. E che a breve il governo di Tripoli avrà dieci motovedette, con le quali sarà in grado di contrastare in modo molto più efficace all’interno delle acque libiche. Per questo, stanno cercando di mandare in Italia il maggior numero possibile di migranti: quando cominceranno i controlli dei libici, sarà probabilmente più complicato».

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21. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Algerien boykottiert Abschottungsgipfel Rom · Kategorien: Algerien, Deutschland, EU, Italien, Libyen, Tunesien · Tags:

El Watan | 21.03.2017

L’Algérie se rebelle contre le diktat européen

L’absence de l’Algérie à la table des ministres de l’Intérieur d’une partie du Maghreb, conviés dans la capitale italienne aux côtés de leurs homologues de France, Allemagne, Autriche, Slovénie, Suisse, Malte et Italie, signifie un camouflet pour le gouvernement de Paolo Gentiloni.

Car seuls deux pays de la rive sud, Tunisie et Libye, ont signé l’accord de lutte contre l’immigration illégale. Un déplacement à Rome presque inutile pour les ministres de ces deux pays, vu que l’Italie avait à peine paraphé deux accords similaires bilatéraux avec Tripoli et Tunis ces derniers mois.

La délégation libyenne, représentée par le Premier ministre Fayez El Serraj, qui s’est déplacé en personne pour demander 800 millions d’euros à l’Europe, renouvelle son engagement à jouer le gendarme de la rive sud. En signant l’accord, Tripoli accepte l’intervention militaire européenne sur son littoral et dans son désert contre la fourniture d’équipements lourds (hélicoptères, bateaux, vedettes, ambulances, jeeps…) et même d’articles de moindre importance comme les téléphones satellitaires, des bouteilles d’oxygène, des jumelles… et la formation de sa police et de ses garde-côtes par des experts italiens.

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21. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libyen: Über 3.000 schiffbrüchige Migranten gerettet“ · Kategorien: EU, Italien, Libyen · Tags:

Telepolis | 20.03.2017

Die Festnahme eines Gangmitglieds gibt Einblick in die Praktiken des organisierten Menschenhandels, der mit dem Problem der unzähligen bewaffneten Milizen verknüpft ist

Es ist das Wetter, das für solche „konzentrierten Phänomene“ verantwortlich gemacht wird: Über 3.000 schiffbrüchige Migranten wurden am Wochenende bei mehr als 20 Einsätzen vor der libyschen Küste gerettet. „Nachdem es zuvor tagelang ruhig gewesen war, legten Boote mit vielen Migranten ab, weil sie ein Zeitfenster von günstigen Witterungsbedingungen nutzten“, so die kommentierende Aussage eines Mitglieds der italienischen Küstenwache zum besagten Phänomen.

In diesem Jahr wurden bereits über 16.000 Migranten bei Überfahrtsversuchen aus dem Mittelmeer gerettet. Im vergangenen Jahr waren es im selben Zeitraum – vom 1.Januar bis zum 17. März – knapp 12.000. Allerdings kamen in den ersten zwei Wochen im März 2016 mehr Migranten auf diesem Weg nach Italien als in diesem Jahr.

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21. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Italien erwartet Rekordzahl von Flüchtlingen“ · Kategorien: EU, Italien, Libyen

Süddeutsche Zeitung | 21.03.2017

  • Seit der Schließung der Balkanroute und dem Türkei-Deal verschärft sich die Lage im zentralen Mittelmeer.
  • Hauptsächliches Transitland für Flüchtlinge ist Libyen, das seine Seegrenze bislang nicht schützen kann.
  • Die italienische Regierung bietet Libyen Hilfe beim Grenzschutz an, Libyen pocht hingegen auf eine stärkere Ausrüstung im Kampf gegen Schlepper.

Von Oliver Meiler, Rom

Europa ist besorgt über den starken Anstieg von Überfahrten auf der Fluchtroute von Libyen nach Italien, der sogenannten zentralen Mittelmeerroute. Auf Initiative des italienischen Innenministeriums hat sich am Montag eine neue Kontaktgruppe von besonders exponierten Ländern zu einem ersten Arbeitstreffen versammelt, um die Herausforderung möglichst gemeinsam anzugehen. Italiens Innenminister Marco Minniti stellte danach eine Absichtserklärung vor, die von allen Teilnehmern getragen werde: Neben Italien waren das Deutschland, Frankreich, Österreich, Slowenien, Malta, die Schweiz, Tunesien und Libyen. Er nannte den Ausgang der Konferenz „äußerst ertragreich“.

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20. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Die neuesten Flüchtlingszahlen aus Afrika beunruhigen Europa“ · Kategorien: Afrika, Deutschland, EU, Italien, Libyen · Tags:

Welt | 20.03.2017

Anfang 2017 sind schon jetzt mehr Flüchtlinge über das Mittelmeer gekommen als im Vorjahr. Dabei erreichten die Flüchtlingszahlen 2016 Rekordwerte. Besonders für ein europäisches Land wird die Lage nun dramatisch.

Von Manuel Bewarder, Constanze Reuscher, Rom

Als der libysche Premier Fajis al-Sarradsch am Vormittag über den Hof der staatlichen Polizeischule in Rom vorbei an herausgeputzten Kadetten eilt, da weiß der hinter ihm laufende Gastgeber Paolo Gentiloni bereits, was ihn und die EU ein Abkommen zur Eindämmung der Flüchtlingsströme aus Libyen kosten könnte.

Bereits am Wochenende hatte al-Sarradsch seinen Wunschzettel vorausgeschickt, den italienische Medien veröffentlichten: 800 Millionen Euro, von denen die Union sofort 200 Millionen aufbringen solle. Das Geld werde benötigt für technische Ausrüstung: Rettungswagen, Schlauchboote, Taucherausrüstungen, Jeeps, Helikopter und den Bau von Einsatzzentralen.

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20. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Report: The Human Conveyor Belt · Kategorien: Hintergrund, Libyen

The Global Initiative | 17.03.2017

Trends in human trafficking and smuggling in post-revolution Libya

The proliferation of human smuggling in Libya is both a criminal problem and a feature of Libya’s fracture into competing armed factions. Whilst most acutely perceived on Libya’s coast, it is in fact an illicit trade embedded across the country, encompassing and feeding on the political economy and geopolitics of Libya’s Southern, Eastern and Western borders.

The expansion and consolidation of smuggling activity has been further predicated on the interface with communities, as it has been justified as a means to fund militias, which in turn provide security in the face of external threats from competing families, tribes and towns.

Migrants and refugees have become simply another commodity to be exploited in the broader resource predation carried out by armed groups that exercise effective control over the Libyan territory. The consequences for human security, both for the migrants but for the Libyan people, are considerable.

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