12. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU will Ausbildung der libyschen Küstenwache ausweiten“ · Kategorien: EU, Italien, Libyen · Tags: ,

Welt | 12.11.2017

Im Kampf gegen illegale Migration verstärkt die Europäische Union ihre Zusammenarbeit mit Libyen. Künftig sollen auch Polizisten ausgebildet und Boote bereitgestellt werden. Kostenpunkt: 46 Millionen Euro.

Von Christoph B. Schiltz

Die Europäische Union plant, die Ausbildung der libyschen Küstenwache auszuweiten. Künftig sollen auch Polizeikräfte, die im Küstenschutz tätig sind, trainiert und mit Booten und Transportfahrzeugen ausgestattet werden, heißt es aus hohen informierten Diplomatenkreisen in Brüssel. Bisher wurde im Rahmen der EU-Marineoperation „Sophia“ nur militärische Kräfte innerhalb der libyschen Küstenwache ausgebildet.

Die EU-Kommission finanziert die Maßnahme zunächst mit 30 Millionen Euro, Italien gibt weitere 16 Millionen Euro hinzu. Die Ausbildung der libyschen Küstenpolizei übernimmt Italien. Die Ausbildung findet außerhalb von „Sophia“ statt.

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12. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Italian prosecutors wiretap Guardian journalist Lorenzo Tondo“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

The Guardian | 11.11.2017

Journalist working on case of refugee mistaken for people trafficker says transcripts are ‘attack on investigative journalism’

Italian prosecutors accused of mistaking a refugee for one of the world’s most notorious people-smugglers have wiretapped the conversations of a reporter working for the Guardian who helped expose their alleged error.

Documents produced in court on Friday show prosecutors in Sicily secretly recorded two conversations between the journalist, Lorenzo Tondo, and one of his sources, in apparent violation of his professional rights.

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11. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Tödliche Seenotrettung im Mittelmeer: Nicht 5, sondern 50 Tote“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , , ,

taz | 10.11.2017

Nach dem Einsatz vor Libyen werden 50 Menschen vermisst. Aufnahmen von Sea Watch zeigen die Gewalt der libyschen Küstenwache.

Christian Jakob

Bei dem Schiffsunglück am vergangenen Montag vor der libyschen Küste sind offenbar nicht fünf, sondern etwa 50 Menschen gestorben. Die italienische Polizei hat entsprechende Angaben korrigiert. Ermittler mehrerer Polizeieinheiten hatten 58 Überlebende des Vorfalls befragt, nachdem sie am Dienstag im Hafen von Pozallo, im Süden Siziliens, an Land gebracht worden waren. Ein Polizeisprecher sagte gegenüber italienischen Nachrichtenagenturen, die Behörden gingen davon aus, dass 145 Menschen an Bord des Schlauchbootes waren, das am Montagmorgen 30 Seemeilen nördlich von Tripolis in Seenot geriet.

58 Menschen seien von der deutschen NGO Sea Watch gerettet worden. 45 weitere habe die libysche Küstenwache mit nach Libyen genommen. Demnach müsse von etwa 50 Opfern ausgegangen werden. Die Überlebenden hätten berichtet, jeweils 400 Dollar für einen Platz auf dem Schlauchboot bezahlt zu haben. Ein Militärschiff barg am Unglücksort vier Leichen. Diese wurden zur Obduktion ebenfalls nach Sizilien gebracht. Der Tod sei durch Ertrinken eingetreten, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

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10. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libici contro Ong: la battaglia navale mentre 50 migranti muoiono in mare“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , ,

Dramatischer Bericht über die Konfrontation zwischen libyscher Küstenwache und Sea Watch. Viele Boat People springen ins Meer, um sich auf das Boot der NGO zu retten. Die Küstenwache behindert die Rettungsversuche unter den Augen eines italienischen Militärhubschraubers. 50 Boat People ertrinken.

La Repubblica | 10.11.2017

Militari e volontari si fronteggiano, i naufraghi si tuffano per non tornare indietro. Poi la strage

di ALESSANDRA ZINITI

„THIS IS ITALIAN Navy helicopter, channel 16, we want you to stop now, now, now“. L’elicottero della Marina italiana volava basso in tondo e provava a fermare la motovedetta libica mentre John moriva, trascinato via a folle velocità, sospeso in aria sul mare, una mano disperatamente attaccata alla cima e l’altra protesa verso la moglie, ormai in salvo sul gommone della Sea Watch. „Lui era lì, sul ponte della barca e gridava verso di me. I libici lo picchiavano con delle corde, lo prendevano a calci, poi l’ho visto scavalcare e buttarsi in acqua. È andato giù, l’ho visto riemergere, era riuscito a riaggrapparsi alla fune sul fianco della motovedetta. Gridava: „Aspettatemi, aspettatami, aiuto, non lasciatemi qui…“. Ma a un certo punto i libici hanno riacceso il motore e la barca ha fatto un balzo in avanti trascinando via lui e tutti gli altri che stavano ancora in acqua. E non l’ho più visto. John non sapeva nuotare, era salvo ma è morto perché voleva raggiungere me che ero già in Italia“.

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09. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Nach Eskalation durch Libysche Küstenwache: Sea-Watch lädt zu Gesprächen ein · Kategorien: Libyen, Mittelmeer · Tags: , ,

Sea Watch | 09.11.2017

Erneut ist es auf dem Mittelmeer am Montag zu Toten gekommen, nachdem ein Rettungseinsatz durch das unkoordinierte und unprofessionelle Eingreifen der Libyschen Küstenwache außer Kontrolle geraten ist. Sea-Watch ist sehr daran interessiert, solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden und lädt die Libysche Küstenwache deshalb zum Gespräch nach Berlin ein, um weitere Tragödien zu vermeiden.

“Alle Seiten sollten ein Interesse daran haben, Situationen wie die von Montag zu vermeiden” sagt Sea-Watch Vorstand und Einsatzleiter Johannes Bayer, “deshalb laden wir die Libysche Küstenwache zu Gesprächen ein, um sicherzustellen, dass sich in Zukunft alle Beteiligten an internationale Gesetze halten und bei Rettungseinsätzen konstruktiv zusammenarbeiten, um weitere Tote an Europas Grenzen zu vermeiden.”

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09. November 2017 · Kommentare deaktiviert für EUBAM returning to Libya with wider mandate than just borders · Kategorien: EU, Libyen · Tags:

Libya Herald | 08.11.2017

An enlarged European Union Border Assistance Mission (EUBAM) is shortly returning to Libya with a wider mandate that includes providing guidance on internal policing and the rule of law and justice.

EU ambassador to Libya, Bettina Muscheidt visiting Tripoli on Monday told Presidency Council (PC) foreign minister Mohamed Siala that the mission was working with a number of ministries, including the interior and justice to organise it comeback.

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08. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „26 Young Women From Nigeria Found Dead in Mediterranean Sea“ · Kategorien: Afrika, Italien, Libyen · Tags: ,

New York Times | 07.11.2017

By GAIA PIANIGIANI and CHRISTINE HAUSER

ROME — The bodies of 26 young Nigerian women and girls were retrieved from the Mediterranean Sea over the weekend and taken to Italy, where officials said on Tuesday they were investigating how the women died.

“It is a tragedy for mankind,” said Salvatore Malfi, the prefect in the port city of Salerno, where the bodies arrived along with 400 migrants who were rescued in the central Mediterranean in recent days.

“I think prosecutors will start working soonest to evaluate whether it could be homicide,” he said in televised remarks, adding that autopsy results for the women could be released publicly in weeks.

The young women were estimated to be between the ages of 14 and 18, said Marco Rotunno, the communications officer for the United Nations High Commissioner for Refugees in Italy. Their bodies were found floating in the water by the Spanish Navy on Friday, and survivors on nearby rubber dinghies, which had partly capsized, told the authorities that they were Nigerian and had departed from Libya.

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06. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Dramatischer erster Rettungseinsatz der Sea-Watch 3: Mindestens 5 Tote nach Eingriff der Libyschen Küstenwache · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: , , , ,

Sea Watch | 06.11.2017 | [EN]

Auf dem zentralen Mittelmeer ist es durch das brutale und unbesonnene Vorgehen der sogenannten Libyschen Küstenwache während der ersten Rettung der Sea-Watch 3 zu mindestens 5 Toten gekommen, ein Kleinkind wird vermisst. Ein Hubschrauber der italienischen Marine musste eingreifen, um weitere Tote zu verhindern. 58 Menschen befinden sich derzeit sicher an Bord der Sea-Watch 3, ein Kleinkind konnte trotz größter Anstrengungen unseres medizinischen Teams nicht wiederbelebt werden. Weitere Schiffbrüchige wurden von der sogenannten Libyschen Küstenwache verschleppt. Der Einsatz fand auf hoher See, 30 Seemeilen vor der Küste und damit weit außerhalb libyscher Territorialgewässer statt, der Eingriff der Libyer stellt einen schweren Völkerrechtsverstoß dar.

Gegen 7 Uhr erreichte die Crew der Sea-Watch 3 heute ein Notruf der Rettungsleitstelle in Rom. Nördlich von Tripoli hatte ein sinkendes Schlauchboot in internationalen Gewässern einen Notruf abgesetzt. Die Crew der Sea-Watch 3 kam etwa zeitgleich mit einem Patrouillenboot der Libyschen Küstenwache bei dem Seenotfall an und begann, die Schiffbrüchigen an Bord zu nehmen.

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04. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Mittelmeer: Schlauchboot gekentert, 23 Tote, über 60 Menschen gerettet, einige vermisst · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: , , ,

Insgesamt haben Schiffe der Mission Sophia/Eunavfor Med bei insgesamt drei Einsätzen 263 Boat People retten können. Ein Schlauchboot ist gekentert, dabei sind 23 Menschen ums Leben gekommen, deren Leichen geborgen wurden. Wahrscheinlich gibt es einige Vermisste.

Il Fatto Quotidiano | 03.11.2017

Migranti, si rovescia un gommone nel mar Mediterraneo: 23 morti, salvate 263 persone

Nell’operazione recuperate altre 64 persone, ma potrebbero esserci dei dispersi. Ad accorgersi dell’imbarcazione al largo delle coste libiche era stato un elicottero che stava perlustrando la zona

Ventitré morti, oltre sessanta persone salvate e probabilmente alcuni dispersi. È il bilancio dell’ultimo naufragio nelle acque del Mediterraneo. La nave spagnola Cantabria ha recuperato i corpi di 23 persone che hanno perso la vita dopo il ribaltamento di un gommone diretto verso le coste italiane. Ad accorgersi dell’imbarcazione al largo delle coste libiche era stato un elicottero che stava perlustrando la zona.

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03. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Libysche Marine schickt Migranten nach Italien · Kategorien: Italien, Libyen, Tunesien · Tags: , , ,

Bei Rettungsaktionen im Mittelmeer hat die libysche Küstenwache die Migrant*innen erstmals nicht nach Libyen zurückgebracht, sondern anderen Schiffen übergeben, die sie nach Italien gebracht haben.

Avvenire.it | 01.11.2017

La Marina libica «invia» i migranti in Italia. Altri morti in mare

La Guardia costiera di Tripoli non riporta più a terra le persone recuperate in mare, ma le consegna ad altre navi perché poi sbarchino in Italia.

Daniela Fassini

Soccorsi dalla Guardia costiera libica, consegnati alle navi militari italiane, trasbordati sull’Aquarius di Sos Mediterranée. È il nuovo racconto che arriva dal Mediterraneo. Martedì sera, informa il portavoce della marina libica, l’ammiraglio Ayob Amr Ghasem, circa 120 migranti alla deriva a bordo di un gommone, sono stati soccorsi dalla Guardia costiera libica a «circa a due miglia dalla piattaforma petrolifera di Sabratha e 60 miglia a nord di Zawiya», ha precisato il portavoce che fa riferimento a una località a circa 50 km a ovest di Tripoli.

Inoltre sette cadaveri sono stati recuperati a bordo di un gommone diretto verso l’Italia al largo delle coste libiche durante un’operazione di soccorso coordinata dalla centrale operativa di Roma della Guardia Costiera. Sconosciute, per ora, le cause della morte.

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