26. März 2012 · Kommentare deaktiviert für Choucha März 2012 · Kategorien: Libyen, Tunesien

Bericht

Dieser Bericht wurde nach einem Besuch im Flüchtlingslager Choucha vom 14. bis zum 21.03.2012 geschrieben. Bei diesem Besuch haben die AutorInnen mit Flüchtlingen verschiedener Communities gesprochen und Interviews mit Verantwortlichen des UNHCR geführt. Hier sind allgemeine Informationen und Forderungen von Flüchtlingen, die um Unterstützung bitten, zusammengetragen.

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26. März 2012 · Kommentare deaktiviert für An die NATO: Antworten verlangt · Kategorien: Libyen · Tags: , , , , ,

Klärende Antwort zu den Toten im Mittelmeer!

Zum Jahrestag des Tods von MigrantInnen: die Informationen zu dem Drama müssen veröffentlicht werden

Presse-Erklärung, 26. März 2012

Briefe mit der Forderung nach Information wurden am 26. März 2012 an das Flottenkomando der Nato in Neapel (Italien) und an die Verteidigungsminister Frankreichs, Großbritanniens, Italiens, Spaniens, der Vereinigten Staaten und Kanadas verschickt.

„Der tragische Verlust von Menschenleben im Mittelmeer im Lauf des Jahres 2011 – der UNHCR schätzt, dass mindestens 1.500 Personen im letzten Jahr bei der Überfahrt umgekommen sind – macht abgestimmte Anstrengungen nötig, um nachzuforschen und um zu verhindern, dass sich solche Tragödien in Zukunft wiederholen können“, betonen die Unterzeichner der Briefe.

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24. März 2012 · Kommentare deaktiviert für Ein Gefängnis für die Flüchtlinge des Mittelmeeres · Kategorien: Italien, Libyen, Malta, Tunesien · Tags: , ,

Kommuniqué des FTDES zu Choucha und der EU-Abschottung

18. März 2012: 74 Personen, darunter 13 Frauen, befinden sich auf einem aus Libyen kommenden Boot in internationalen Gewässern in Seenot, etwa 93 km von Lampedusa, 98 km von der tunesischen Küste und 222 km entfernt von Malta. Sie werden von Fischern gerettet, die sofort einen SOS-Ruf starten.

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22. März 2012 · Kommentare deaktiviert für Boat-people Nachrichten · Kategorien: Italien, Libyen, Malta, Tunesien · Tags: , , , ,

Die 74 Somalier, unter ihnen 13 Frauen und Männer, die Schiffbruch erlitten hatten und nicht nach Malta und Italien gebracht werden durften (s. früheren FFM-Kurzbericht), wurden in das Flüchtlingslager Choucha an der tunesisch-libyschen Grenze transportiert. Eine Internierung von Flüchtlingen ist nach tunesischem Gesetz aber nicht vorgesehen, trotzdem sind sie jetzt faktisch interniert.
www.ilfattoquotidiano.it

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19. März 2012 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge und MigrantInnen in Libyen · Kategorien: Italien, Libyen, Malta, Sahara, Syrien · Tags: , , ,

Interview mit E. Gignac, UNHCR Tripolis

Auch nach dem Aufstand und dem Nato-Krieg in Libyen hält die Flucht / die Migration nach Libyen an. In einem ersten ausführlichen Interview schildert der UNHCR-Leiter Emmanuel Gignac ausführlich Herkunft, Zusammensetzung und Situation der zum Teil inhaftierten Flüchtlinge. Der UNHCR plädiert dafür, dass die libyschen Behörden den Ankommenden pauschal einheitliche Papiere ausstellt, die sie auch zur Arbeitsaufnahme berechtigen.
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19. März 2012 · Kommentare deaktiviert für Rettungsschiff zur Fahrt nach Tunesien gezwungen · Kategorien: Italien, Libyen, Malta · Tags: , ,

Malta und Italien zwingen Rettungsschiff zur Fahrt nach Tunesien

Am Abend des 17.03.2011 musste ein französisches Fischerboot mit tunesischer Besatzung, das 74 Flüchtlinge in Seenot gerettet hatte, vor Malta und Lampedusa umkehren. Malta und Italien verweigerten die Aufnahme. Das Fischerboot lief nach Genehmigung der tunesischen Übergangsregierung im tunesischen Hafen von Sfax ein. Die tunesischen Fischer behaupten, dass ihr Boot von den schiffbrüchigen Flüchtlingen „gestürmt“ worden sei. Die italienische Tageszeitung „il manifesto“ erinnert daran, dass die Rettung in Seenot nicht eine freundliche Geste, sondern Pflicht ist. – Die Flüchtlinge anderer Boote, die zuvor nach Lampedusa gebracht worden sind, berichten von einem Schiffsunglück vor der libyschen Küste. Sie selbst werden zum Teil noch auf den Schiffen im Hafen festgehalten, zum Teil wurden sie in Hafenanlagen untergebracht, zum Teil nach Sizilien weiter verbracht.

www.ilmanifesto.it/

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18. März 2012 · Kommentare deaktiviert für Libyen-Lampedusa: 5 Boat-people tot geborgen · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , ,

Fünf Leichname haben die italienische Küstenwache und der italienische Zoll im Kanal von Sizilien, noch in libyschen Gewässern, geborgen. Sie befanden sich an Bord eines Zodiac, 52 Flüchtlinge wurden gerettet. Unter ihnen waren fünf Frauen und ein Mann in völligem Erschöpfungszustand. Der Mann wurde von einem Militärhubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. 2011 wurden im Kanal von Sizilien 1.822 tote Boat-people registriert.

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18. März 2012 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa: 275 Flüchtlinge auf drei Booten angekommen · Kategorien: Eritrea, Italien, Libyen · Tags: , ,

275 Flüchtlinge auf drei Schiffen wurden 70 Seemeilen vor der süditalienischen Insel von der italienischen Küstenwache (?) gerettet, durften aber 24 Stunden und länger nicht an Land. Die Insel Lampedusa hatte der italienische Innenminister am 27.09.2011 zum „nicht sicheren Hafen“ erklärt, und dieses Anlandeverbot musste erst aufgehoben werden.

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17. März 2012 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingslager Shousha / Choucha · Kategorien: Libyen, Tunesien · Tags: ,

UNHCR zieht sich zurück und entlässt die ArbeiterInnen

Der UNHCR zieht sich aus dem Flüchtlingslager zurück und entlässt die dort beschäftigten ArbeiterInnen. Das Flüchtlingslager sei nicht als dauerhafte Einrichtung geplant gewesen. Die tunesischen ArbeiterInnen hatten Lohnerhöhungen gefordert. Derzeit befinden sich die ca. 3.000 Flüchtlinge in völliger Perspektivlosigkeit.

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16. März 2012 · Kommentare deaktiviert für UNHCR kündigt „Flüchtlingswelle“ in Lampedusa an · Kategorien: Italien, Libyen, Syrien · Tags: , , ,

Der UNHCR hat angekündigt, dass in Kürze viele Flüchtlinge aus Syrien und Somalia auf der süditalienischen Insel Lampedusa ankommen werden. Der italienische Staat hatte im Jahr 2011 einen Notstand gegenüber den angelandeten Boat-people aus Tunesien und Libyen organisiert, mit provozierter Obdachlosigkeit, fehlenden Decken und Nahrungsmitteln, mit Polizeiknüppeleinsätzen und schließlich mit dem Einsatz von Abschiebehaft-Schiffen. In einer Reihe von Aufständen hatten die drangsalierten Boat-people den dortigen Abschiebeknast auf der Militärbasis abgebrannt. Schließlich hatte die italienische Regierung Lampedusa zu einem „nicht sicheren Hafen“ erklärt und noch stärker abgeschottet.

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