06. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Räuber überfallen Flüchtlingsboot im Mittelmeer“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags:

DW | 06.05.2017

Wer übers Mittelmeer nach Europa flüchten will, riskiert alles. Und hat zwangsläufig auch alles dabei. Skrupellose Piraten nutzen die Hilflosigkeit der Bootsflüchtlinge auf besonders perfide Weise aus.

Nach Angaben der libyschen Marine haben bewaffnete Männer im Mittelmeer ein Flüchtlingsboot mit 129 Insassen überfallen. Die Räuber seien dem Schlauchboot per Speedboot hinterhergefahren und zwangen die Menschen, ihnen ihren gesamten Besitz auszuhändigen. Anschließend hätten sie den Außenmotor des Schlauchboots abmontiert und die Flüchtlinge ihrem Schicksal überlassen. Erst nach Stunden habe man das Flüchtlingsboot geortet und gerettet, teilte die Küstenwache mit.

Die Flüchtlinge stammten alle aus Schwarzafrika, sagte Marinesprecher Ajub Kassem der Nachrichtenagentur AFP. Unter ihnen waren 27 Frauen und zwei Kinder.

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05. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Roma acogerá el 6 de julio una reunión internacional sobre inmigración“ · Kategorien: EU, Italien, Libyen · Tags:

La Vanguardia | 04.05.2017

Roma acogerá el próximo 6 de julio una reunión internacional sobre la gestión del fenómeno migratorio en la que participarán representantes de la Unión Europea (UE), de Libia y de países de tránsito de inmigrantes.

El ministro de Asuntos Exteriores de Italia, Angelino Alfano, explicó hoy en una intervención en la Cámara de los Diputados que en la cita participarán también representantes de la Organización Internacional para las Migraciones (OIM) y del Alto Comisionado de Naciones Unidas para los Refugiados (ACNUR).

No obstante, no citó cuáles serán los Estados de tránsito de inmigrantes que estarán presentes.

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05. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Bis Libyen und nicht weiter“ · Kategorien: Libyen

ARD Tagesschau | 05.05.2017

Im Süden Libyens sitzen Hunderttausende Menschen in sogenannten Gefangenenzentren fest – unter menschenunwürdigen Bedingungen. Eine Lösung ist nicht in Sicht, das Land selbst braucht Hilfe.

Von Björn Blaschke, ARD-Studio Kairo

Der Schließer schiebt den Metallriegel beiseite und zieht die schwere Stahltür auf. Der Geruch nimmt einem den Atem: Ausdünstungen von ungewaschenen Menschen und muffiger Kleidung. Die Luft in dem hohen Raum kann nicht zirkulieren. Die vergitterten Lichtschächte in den nackten Betonwänden sind zu schmal. Auf dem unverputzten Boden, eng auf eng: Schaumgummimatratzen. Mit billigen Kunstfaserdecken.

Der Raum: groß wie eine Turnhalle; Platz für vielleicht 100 bis 150 Menschen. Eine Großraumzelle für Frauen. Unter libyscher Leitung. Die Vereinten Nationen nennen es DC: Detention Center. Zu deutsch Gefangenenzentrum. Manche Frauen schlafen, andere starren an die Decke. Wer hier eingesperrt ist, hat die finale Etappe der großen Reise nicht mehr geschafft. Die, die aus einem der vielen südlicheren afrikanischen Länder aufgebrochen waren, um über Libyen und das Mittelmeer nach Europa zu gelangen.

Wer in einem DC wie diesem in der libyschen Hauptstadt Tripolis einsitzt, wurde von Libyern im Land aufgegriffen oder aus der See gefischt. Der Traum von einem besseren Leben: geplatzt. Illegal eingereist, ohne Visum. Letzte Station Gefangenenzentrum.

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05. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Bootsflüchtlinge im Mittelmeer: Lebensretter sollen plötzlich Schlepper sein“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: , , ,

NZZ | 05.05.2017

In Italien hetzen ein Staatsanwalt und die Opposition gegen private Seenotretter, die Migranten aus dem Mittelmeer bergen. Innerhalb von Wochen haben sie es geschafft, die Stimmung zu drehen.

von Andrea Spalinger, Rom

Bis vor kurzem wurden Nichtregierungsorganisationen (NGO) und private Helfer, die auf dem Mittelmeer Bootsflüchtlinge retten, in Italien als Helden gefeiert und mit Verdienstmedaillen überhäuft. Nun werden sie als Helfershelfer der Schlepper verteufelt und müssen sich vor parlamentarischen Kommissionen verteidigen. Die Stimmung hat sich innerhalb von wenigen Wochen gedreht. Hatten zuvor nur rechtspopulistische Hardliner gegen die Rettungsaktionen auf hoher See mobil gemacht, schiessen heute diverse Oppositionspolitiker und sogar ein Minister gegen die NGO.

Angefangen hatte alles mit einem kritischen Bericht der EU-Grenzschutzagentur Frontex. Deren Chef, Fabrice Leggeri, ist überzeugt, dass die Rettungsaktionen vor der libyschen Küste einen Anreiz für Schlepperorganisationen schaffen. Damit steht er auch in Italien nicht alleine da. In Interviews hat der Franzose den privaten Helfern nun aber sogar vorgeworfen, in direktem Kontakt mit Menschenhändlern in Libyen zu stehen. Der Oberstaatsanwalt von Catania, Carmelo Zuccaro, nahm den Ball auf. Die NGO steckten unter einer Decke mit den Schmugglern und verfolgten mit ihrem Engagement finanzielle Interessen, behauptete er und leitete eine Untersuchung ein. Konkrete Beweise hat er nach eigenen Angaben keine. Das hält ihn aber nicht davon ab, seine Beschuldigungen gegenüber italienischen Medien täglich zu bestärken.

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05. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für EU plans to keep migrants in Libya would trap thousands in ‚catastrophic conditions‘, Germany warns · Kategorien: Deutschland, Italien, Libyen, Malta · Tags:

The Independent | 04.05.2017

Italy leading controversial efforts to prevent refugees from crossing the Mediterranean Sea

Any attempt to prevent refugees crossing the Mediterranean Sea by holding them in Libya would trap thousands of men, women and children in “catastrophic conditions”, the EU has been warned.

Sigmar Gabriel, the German foreign minister and Vice Chancellor, rowed back on Berlin’s previous support for plans led by Italy to increase cooperation with the war-torn African state.

Ruthless smugglers have capitalised on widespread lawlessness to expand their human trade, while migrants are routinely detained by armed gangs and extorted or forced into forced labour and prostitution.

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04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Mit neuem Flugzeug mehrere Hundert Flüchtlinge gerettet“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: ,

Migazin | 04.05.2017

Allein im vergangenen Jahr war die Hilfsorganisation Sea-Watch an der Rettung von 20.000 Flüchtlingen beteiligt. Jetzt hält die Initiative auch per Flugzeug Ausschau nach hilfsbedürftigen Menschen im Mittelmeer – mit Erfolg.

Die Hilfsorganisation Sea-Watch hat mit dem Einsatz eines Flugzeugs nach eigenen Angaben die Rettung von mehreren Hundert Flüchtlingen auf Booten im Mittelmeer ermöglicht. „Wir konnten der Rettungsleitstelle in Italien inzwischen mehr als zehn Boote melden. Dadurch konnten wir verhindern, dass die Flüchtlinge ertrinken“, sagte Projektkoordinator Ruben Neugebauer dem Evangelischen Pressedienst. Seit Mitte April 2017 setzt die Organisation gemeinsam mit der Humanitarian Pilots Initiative erstmals ein Flugzeug ein, um vor der Küste Libyens Flüchtlingsboote zu suchen.

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04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU-Kritik an Seenotrettern ist zynisch“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: , , ,

Migazin | 04.05.2017

Die EU-Grenzschutzagentur Frontex kritisiert private Seenotretter dafür, dass sie Flüchtlingen auf hoher See helfen. Sie spielten Schleppern in die Hände. Migrationsforscher Oltmer weist diese Kritik zurück. Europa gehe es nur darum, sich abzuschotten.

Der Osnabrücker Migrationsforscher Jochen Oltmer wirft der Europäischen Union eine verfehlte und kurzsichtige Blockadepolitik gegenüber Flüchtlingen vor. Insbesondere die Versuche, die zivilen und privaten Seenotretter dafür verantwortlich zu machen, dass deutlich mehr Menschen über das Mittelmeer flüchteten und die europäischen Küsten erreichten, sei geradezu zynisch, sagte Oltmer dem Evangelischen Pressedienst: „Da werden Ursache und Wirkung vertauscht. Es wird mit Menschenleben gespielt. Wenn Menschen in Seenot nicht gerettet werden, ist das unterlassene Hilfeleistung.“

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04. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „L’Europa non può affidare alla Libia le vite dei migranti“ – Video · Kategorien: EU, Italien, Libyen, Video

Internazionale | 04.05.2017

“Il rischio è che Italia ed Europa si rendano complici delle violazioni dei diritti umani commesse in Libia”, dice il direttore generale di Medici senza frontiere (Msf) Arjan Hehenkamp. Mentre le organizzazioni non governative che salvano i migranti nel Mediterraneo centrale sono al centro di un processo di criminalizzazione, l’Italia e l’Europa stanno cercando di delegare alle autorità libiche la soluzione del problema degli sbarchi.

Msf, altre ong e alcune organizzazioni internazionali, come l’Unicef, hanno denunciato le difficilissime condizioni umanitarie in cui sono detenuti i migranti in Libia.

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03. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libyen: Waffenverkäufe über Facebook“ · Kategorien: Libyen · Tags: , ,

Telepolis | 02.05.2017

Die illegalen Netzwerke zum Verkauf von Waffen und zur Fluchthilfe von Migranten funktionieren besser als der Staat

Thomas Pany

Die UN, die EU, besonders Italien, aber auch Ägypten, Russland, Frankreich und Deutschland werden mit einigem Interesse verfolgen, wie das für Dienstag angesetzte Treffen zwischen dem international als libyscher Regiegrungschef fungierendem Fayiz as-Sarradsch (gebräuchlich: Serraj) und General Haftar in Abu Dhabi verläuft. Der letzte Versuch, ein solches Treffen zustande zu bringen, scheiterte in Kairo.

Beide Männer haben wichtige Unterstützer. As-Serraj vor allem die UN, die EU, Italien und wenige Milizen, Haftar das Parlament in Tobruk und einige Milizen mehr, vor allem die Reste der libyschen Nationalarmee sowie auswärtige Staaten wie Russland, Ägypten und Frankreich. Zusammen könnten die beiden politischen Persönlichkeiten vielleicht etwas bewegen, was in Richtung Stabilisierung des zerfallenen Staates geht, heißt die Hoffnung.

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03. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „È morto Valentino Parlato, il comunista eretico che fondò Il Manifesto“ · Kategorien: Italien, Libyen

La Repubblica | 02.05.2017

Il giornalista si è spento all’età di 86 anni. Espulso dal comitato centrale del Pci nel 1969, insieme a Luigi Pintor e Rossana Rossanda diede vita al quotidiano comunista

di CONCETTO VECCHIO

Gentile e ironico, Valentino Parlato fumava ottanta sigarette Pueblo al giorno e beveva vino bianco anche di buon mattino. Straordinaria figura di comunista eretico è morto all’età di 86 anni. Dal 1969, anno della scissione dal Pci, la sua biografia si era interamente identificata con quella del manifesto, il giornale di cui fu fondatore e quattro volte direttore. Non fosse stato per lui, per la sua incessante ricerca di finanziamenti, a tutti i livelli – perfino dal Psi di Craxi una volta ottenne un prestito di 60 milioni di lire, poi restituito – il quotidiano, un pezzo di storia della nostra editoria, probabilmente non sarebbe sopravvissuto..

Era nato a Tripoli, dove il padre lavorava come funzionario del fisco. Valentino Parlato venne espulso dal Protettorato inglese nel ’51. Raccontò così quegli anni lontani: „Ero studente in Legge: se fossi sfuggito a questa prima ondata sarei diventato un avvocato tripolino e quando Gheddafi m’avrebbe cacciato, nel 1979, insieme a tutti gli altri, mi sarei ritrovato in Italia, a quasi cinquant’anni, senz’arte né parte. Sarei finito a fare l’avvocaticchio per una compagnia d’assicurazione ad Agrigento, a Catania. Un incubo. L’ho veramente scampata bella“. Invece, finisce per fare il funzionario nel Pci, collaboratore di Giorgio Amendola („ogni mattina mi chiedeva: che succede in città?, come si fa con un ragazzino“). Lo spediscono per un breve periodo alla federazione di Agrigento, quindi si ritrova giornalista economico a Rinascita.

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