17. September 2014 · Kommentare deaktiviert für Schiffskatastrophe „Massenmord“: Es waren 2 Flüchtlingsboote! – El Watan · Kategorien: Ägypten, Italien, Libyen, Malta · Tags: , ,

Die Schiffskatastrophe, die am letzten Mittwoch (IOM) oder Freitag (UNHCR) Hunderten Flüchtlingen das Leben gekostet hat, ist nach der algerischen Zeitung El Watan folgendermaßen passiert: Die ersten Überlebenden wurden – so berichten alle Darstellungen einheitlich – von einem Containerschiff gerettet. Die Besatzung des Containerschiffs hat die ersten Interviews mit diesen Überlebenden geführt. Diese Überlebenden berichten von zwei Flüchtlingsschiffen, eines mit 300-400 Flüchtlingen, das andere mit 30 Flüchtlingen. Als das kleinere Flüchtlingsschiff mit Wasser volllief und in Seenot geriet, hat es sich an das größere gerichtet. Bei dem Zusammenstoß wurde das größere Schiff derart beschädigt, dass es ebenfalls unterging. Diese Darstellung widerspricht der makabren IOM-Version von Schleusern, die Massen von Flüchtlingen lachend boshaft versenkt hätten.

El Watan weist darauf hin, dass dieses Massensterben im Mittelmeer „unter den Augen und im Wissen der Weltgemeinschaft“ passieren.

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16. September 2014 · Kommentare deaktiviert für Schiffskatastrophe „Massenmord“ (IOM) – was ist wirklich passiert? · Kategorien: Ägypten, Griechenland, Italien, Malta · Tags: , ,

Zur Schiffskatastrophe südöstlich von Malta, die die IOM als Massenmord qualifizierte, gibt es unterschiedliche Angaben und Daten. Darauf macht das militärorientierte Internetportal „defenceweb“ aufmerksam. Es stellt Unterschiede in der Darstellung von IOM und UNHCR heraus. Demnach wird folgendermaßen rekonstruiert:
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16. September 2014 · Kommentare deaktiviert für Schiffskatastrophe: Zweifel an IOM Darstellung – Tagesspiegel · Kategorien: Ägypten, Italien, Libyen, Malta · Tags: , ,

„[…] Überlebende des jüngsten Dramas, welches sich Ende vergangener Woche auf halbem Wege zwischen Malta und Ägypten ereignete, berichten, dass ihr Boot mit einem anderen Flüchtlingskahn zusammengestoßen ist. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration IOM könnte es allein bei diesem Unglück rund 500 Todesopfer gegeben haben. Wenn dies zutrifft, wäre es eine der größten Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer. An Bord der in dieses Unglück verwickelten Boote, die offenbar in der ägyptischen Hafenstadt Damiette ablegten und dann vor Libyen kenterten, waren vor allem Syrier, Palästinenser, Ägypter und Sudanesen. Unfall oder Absicht? Über den Unglückshergang gibt es widersprüchliche Aussagen der elf Überlebenden: Die IOM berichtete unter Berufung auf zwei Gerettete, welche auf der italienischen Insel Sizilien ankamen, dass das größere Schiff von einem kleineren, auf dem sich die Schlepper befanden, gezielt gerammt worden sei – um es zu versenken. Andere Überlebende, welche von Rettungsschiffen zum Inselstaat Malta gebracht wurden, bestätigten dies zunächst nicht und berichteten lediglich von einem Zusammenstoß der beiden Schiffe, die beide gesunken seien. […]“

via Massengrab im Mittelmeer: 700 Flüchtlinge sterben bei Bootstragödien – Politik – Tagesspiegel

16. September 2014 · Kommentare deaktiviert für EU zu Mittelmeer-„Flüchtlingskrise“: „Schande“ (ai) · Kategorien: Italien, Libyen, Malta · Tags: ,

EU response to migrant crisis “shameful”: Amnesty International

By Libya Herald

In response to the latest shipwreck found off the Libyan coast, Amnesty International has called on European leaders to do more to provide safe and legal ways for refugees and migrants to access international protection in the EU.

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15. September 2014 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingskatastrophe vor Italien – SPIEGEL · Kategorien: Italien, Libyen, Malta · Tags: ,

„Flüchtlingskatastrophe vor Italien: Meer der Hoffnung, Meer des Todes

Von Hans-Jürgen Schlamp, Rom

Wieder sind im Mittelmeer überfüllte Flüchtlingsboote gekentert. Hunderte Menschen starben – allein in diesem Jahr sind es bereits weit über 2000, die Dunkelziffer liegt weit höher. Und Europas Politik ist weiter ratlos, zerstritten und verlogen.

Angehörige der italienischen Marine retten Flüchtlinge im Mittelmeer

Von einem Massenmord berichten zwei junge Palästinenser, die aus Gaza geflüchtet sind, und sich am 6. September im ägyptischen Hafen Damietta an Bord eines Schleuserbootes auf den Weg ins verheißungsvolle Europa gemacht haben.

Unterwegs habe ihr Schiff weitere Passagiere von anderen Schiffen aufgenommen, erzählen sie. Bis sich schließlich etwa 500 Menschen, aus Syrien, Palästina, Ägypten und dem Sudan an Deck drängten, wie in einem Viehtransporter.
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15. September 2014 · Kommentare deaktiviert für Schiffskatastrophen: Über 800 Tote in 3 Tagen (ital. Staats-TV) · Kategorien: Ägypten, Italien, Libyen, Malta · Tags: , ,

Das italienische Staatsfernsehen spricht von über 800 Ertrunkenen in den letzten 3 Tagen. Die IOM spricht dabei von „Massenmord“, meint damit aber, dass nicht die Festung Europa, sondern kommerzielle Fluchthelfer dafür verantwortlich seien. In der bürgerlichen und linksradikalen Öffentlichkeit fehlen die Begriffe.

Entscheidend ist, dass jetzt Überlebende der aktuellen Massenmorde zu sprechen beginnen.

2014 bislang: 3.000 ertrunkene Bootsflüchtlinge im zentralen Mittelmeer.

Lunedì 15 settembre 2014: Ormai morti e dispersi non si contano piu‘. L’UNHCR denuncia tre diversi naufragi in acque libiche con oltre 500 vittime. A Pozzallo i sopravvissuti raccolti dalla Pegasus raccontano.

Pubblicato da Fulvio Vassallo

Almeno 800 morti negli ultimi tre giorni ( Fonte TG RAI Uno). Tremila dall’inizio dell’anno e oltre 2500 dall’inizio di giugno.

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14. September 2014 · Kommentare deaktiviert für Partielles Black-Out über Schiffskatastrophen zw. 12.-14.08.2014 · Kategorien: Ägypten, Griechenland, Italien, Libyen, Malta, Mittelmeerroute · Tags: ,

Berichte von seriösen Zeitung und Nachrichtenagenturen aus Italien und Malta an diesem Wochenende lassen darauf schließen, dass es wahrscheinlich drei Schiffskatastrophen im Zentralen Mittelmeer seit Freitagabend gegeben hat. Die letzte Schiffskatastrophe hat sich vor Alexandria (Ägypten) ereignet, dort ist eine bislang unbekannte Zahl von PalästinenserInnen aus Gaza ertrunken.

Die beiden anderen Schiffskatastrophen sind „südöstlich von Malta“ passiert. Die Presse- und Nachrichtenagentur-Berichte, die die Aussagen von Überlebenden über 400 Ertrunkene eines Bootes einschließen, sind unvorstellbar ungenau und widersprüchlich. Es fehlen durchgängig genaue Zeit- und Ortsangaben.

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13. September 2014 · Kommentare deaktiviert für Update Schiffskatastrophe: Flüchtlingsboot wurde gerammt und sank · Kategorien: Ägypten, Griechenland, Italien, Malta · Tags: ,

Obwohl oder weil hochgerüstete Marine-Einheiten aus Italien, Malta und Griechenland an den Rettungsaktionen der Schiffskatastrophe beteiligt sind, wurde der genaue Ort des Unglücks immer noch nicht bekannt gegeben. Es ist unklar, wie nah oder fern von Kreta das Flüchtlingsboot sank.

Ein Teil der wenigen Überlebenden wurde nach Kreta, ein anderer Teil nach Malta gebracht, Einzelne vielleicht auch nach Italien. Die ersten Stimmen von Überlebenden, dass über 400 Mitreisende ertrunken sind, sind derzeit nicht überprüfbar. Inzwischen ist in der Presse „nur“ noch von 2 geborgenen Toten und 20 Vermissten die Rede. In den Artikeln heisst es, dass sich die Militärs auf die Versorgung der Überlebenden kümmern und die Suche nach Vermissten / Ertrunkenen nur an 2. Stelle steht. Ausserdem wurde bekannt, dass das Flüchtlingsboot von einem Schiff gerammt worden ist und deswegen sank.
Über den Weg von abgegebenen SOS-Anrufen dieses Flüchtlingsschiffs wird ebenfalls Stillschweigen gewahrt.
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13. September 2014 · Kommentare deaktiviert für Neue Schiffskatastrophe: Über 400 Tote zwischen Malta und Ägypten · Kategorien: Ägypten, Italien, Libyen, Malta · Tags: ,

Seit Wochen verlagert sich wegen der Kämpfe in Libyen die Fahrt von Boat-people auf die viel längere Strecke Ägypten, an Malta vorbei Richtung Sizilien. 300 Seemeilen südöstlich von Malta hat sich in der Nacht eine weitere Schiffskatastrophe ereignet. Sieben Überlebende berichten, dass zusätzlich zu den bereits geborgenen Toten über 400 Flüchtlinge ertrunken sind. Die Rettungsmassnahmen laufen derzeit noch.
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11. September 2014 · Kommentare deaktiviert für Fabrizio Gatti erhält Menschenrechtspreis Stiftung PRO ASYL · Kategorien: Deutschland, Italien, Libyen, Malta · Tags: ,

Fabrizio Gatti brachte durch seine investigativen Recherchen die verweigerte Lebensrettung, das Sterben lassen von Flüchtlingen im Mittelmeer ans Licht.

Fabrizio Gatti erhält den Menschenrechtspreis 2014 der Stiftung PRO ASYL

An diesem Samstag wird in Frankfurt die PRO-ASYL-Hand an den italienischen Journalisten Fabrizio Gatti verliehen. Gatti deckt seit den neunziger Jahren Menschenrechtsverletzungen an Flüchtlinge auf.

Ohne Fabrizio Gatti wären die skandalösen Umstände des tödlichen Flüchtlingsdramas vom 11. Oktober 2013 nicht bekannt. Acht Tage nach der Bootstragödie vor Lampedusa am 3. Oktober ertranken 260 Flüchtlinge aus Syrien, darunter über 100 Kinder, bei einem weiteren Unglück vor der italienischen Insel. Alle hätten gerettet werden können, so das Ergebnis von Gattis Recherchen, wenn die italienischen Behörden sofort die Seenotrettung eingeleitet hätten.

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