22. Dezember 2012 · Kommentare deaktiviert für Mauretanien schließt und militarisiert Grenze zu Mali – französische (?) Spezialeinheit in Nordmali · Kategorien: Mali, Mauretanien, Sahara · Tags: ,

http://www.magharebia.com/cocoon/awi/xhtml1/en_GB/features/awi/features/2012/12/20/feature-01

Maghreb countries boost border security
2012-12-20
Fearing fallout from the crisis in Mali, Maghreb states are stepping up border security.
By Raby Ould Idoumou for Magharebia in Nouakchott – 20/12/12

Terrorists in northern Mali are facing new difficulties after a number of Maghreb countries imposed a siege by closing their borders and intensifying efforts to monitor the movement of arms.
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27. September 2012 · Kommentare deaktiviert für EU-Migrationsabwehr gegenüber Mauretanien · Kategorien: EU, Mauretanien

Xinhua (Chine), 27 septembre 2012

L’UE appuie à hauteur de 8 millions d’euros la stratégie de migration de la Mauritanie

L’Union européenne va apporter un appui financier „sans contrepartie“ de 8 millions d‘ euros à la Mauritanie en appui à son projet de stratégie de migration, a appris Xinhua de source officielle.

Au terme d’une convention signée mercredi à Nouakchott, ce projet vise, entre autres objectifs, à „offrir une meilleure connaissance statistique des personnes entrant et sortant du territoire mauritanien, à lutter contre le trafic humain, assurer la protection des plus faibles et le respect des règles internationales des droits à l’asile“.

La convention a été signée entre le ministre mauritanien des Affaires économiques Sidi OuldTah et Hans-Georg Gertenlauer, chef de délégation de l’Union européenne en Mauritanie.

Au cours de la cérémonie de signature de cette convention, le représentant de l’UE a souligné que la position de „pivot entre l‘ Afrique et le Maghreb de la Mauritanie pose à ce pays le défi de maintenir sa tradition de pays d’accueil tout en assurant la nécessaire stabilité et protection de son territoire et ses habitants“.

„L’Etat mauritanien a mis en oeuvre (en 2011) des efforts importants afin de doter le pays de la première stratégie migratoire de son histoire, qui fait figure de référence dans la sous-région“, a-t-il rappelé.

„La gestion des frontières et la protection du territoire sont intrinsèquement liées aux actions de lutte contre le terrorisme, ce qui est pertinent dans le contexte sécuritaire régional actuel“, a conclu le diplomate européen.

Pour sa part, le ministre mauritanien a déclaré que son pays “ est confronté à une pression migratoire qui met en difficulté les mécanismes traditionnels de régulation des flux migratoires mis en place depuis l’indépendance“.  En 2011, la Mauritanie s’est dotée d’une stratégie nationale de gestion de la migration et des frontières. Au-delà de l’aspect sécuritaire, cette stratégie prévoit une meilleure compréhension de la migration et sa contribution au développement du pays.

Plus de 60 postes de contrôle frontaliers ont été mis en place avec l’assistance technique et financière de l’Union européenne.

Le rôle joué par la Mauritanie dans la réduction du flux migratoire vers le vieux continent a été salué par les pays européens, notamment par l’Espagne.

http://french.cri.cn/621/2012/09/27/445s296661.htm#.UGPrFFGAdqE

02. September 2012 · Kommentare deaktiviert für EU-Ausbeutung west- und nordafrikanischer Küstengewässer · Kategorien: EU, Marokko, Mauretanien · Tags: , ,
german foreign policy schreibt am 03.09.2012:
Fischerboote im Netz

BRÜSSEL/BERLIN

(Eigener Bericht) – Umwelt- und Entwicklungsorganisationen protestieren scharf gegen die Ausbeutung der westafrikanischen Küstengewässer durch die deutsche bzw. europäische Fischereiindustrie. Die Überfischung der Meere Westafrikas durch industrielle Fangflotten aus der Europäischen Union sei „nachhaltig zu bekämpfen“, heißt es in einer aktuellen Stellungnahme des Evangelischen Entwicklungsdiensts (EED). Hintergrund ist die desolate Lage der einheimischen Kleinfischer, die mit der modernen, die Fischbestände Westafrikas dezimierenden EU-Konkurrenz nicht mithalten können und bei der immer prekäreren Sicherung ihres Lebensunterhaltes zu teils lebensgefährlichen Manövern gezwungen werden. Zu den Unternehmen, die, gestützt nicht zuletzt auf Millionensubventionen aus dem EU-Haushalt, mit industrieller Fischerei vor Westafrika immense Profite erzielen, gehören auch deutsche Unternehmen. Berlin federt die Fang-Aktivitäten deutsch-europäischer Firmen durch Maßnahmen der sogenannten Entwicklungspolitik ab.
04. Juli 2012 · Kommentare deaktiviert für Tunesische Grenzöffnung verschoben · Kategorien: Algerien, Libyen, Marokko, Mauretanien, Tunesien · Tags: , ,

Das tunesische Außenministerium hat am 03.07.2012 veröffentlicht, dass für nichttunesische MaghrebinerInnen die alten Bedingungen für Grenzüberschreitung, Niederlassung und Arbeitsaufnahme gelten: Also Passvorlage und zu beantragende Genehmigungen, die in der Realität allerdings nur schwer zu bekommen sind.

Eine künftige Liberalisierung des Grenzverkehrs soll jetzt in bilateralen Gesprächen mit Algerien, Libyen, Marokko und Mauretanien erörtert werden. Mögliche Entscheidungen könnten wohl erst von einem gesamtmaghrebinischen Gipfeltreffen erwartet werden. Damit haben sich schnelle Hoffnungen zerschlagen. Aber das populäre Thema, das nicht nur illegalisierte MigrantInnen aus den Nachbarländern Tunesiens beschäftigt, ist jetzt in aller Munde.

http://www.tap.info.tn/fr/fr/component/content/article/47/28700.html

 

03. Juli 2012 · Kommentare deaktiviert für Tunesische Grenzöffnung: AlgerierInnen warten schon · Kategorien: Algerien, Libyen, Marokko, Mauretanien, Tunesien · Tags: , ,

Wie die Tageszeitung Le Quotidien d’Oran am 03.07.2012 berichtet, haben sich viele AlgerierInnen auf den Weg nach Tunesien gemacht, um zu erproben, ob tatsächlich der Personalausweis für die Grenzüberschreitung reicht. Das hatten tunesische Behörden angekündigt. In Algerien ist es ausserordentlich schwer geworden, einen neuen Pass zu erhalten, da neben den biometrischen Datenvorgaben auch viele anderen Bedingungen zu erfüllen sind.

An der Grenze klärten algerische Behördenvertreter Reisende darüber auf, dass doch noch der Pass für die Einreise nach Tunesien gebraucht wird. Die algerische Regierung lässt verlautbaren, dass Algerien bei einer unilaterateralen tunesischen Grenzöffnung nicht gleichermaßen nachziehen würde. Als Grund wird angegeben, dass dann die „Sicherheitslage“ bedroht sei. Freimütig wird bekannt, dass sich die Pressetexte gegen die Grenzöffnung wie Diskurse der europäischen äussersten Rechten ausnehmen.

Eine Grenzöffnung, so wird mit den Stellungnahmen deutlich, wäre sehr populär, vor allem bei den MigrantInnen, aber auch in manchen maghrebinischen Wirtschaftskreisen.

http://www.lequotidien-oran.com/index.php?news=5170339

28. Juni 2012 · Kommentare deaktiviert für Widerstand gegen tunesische Grenzöffnung · Kategorien: Algerien, Libyen, Marokko, Mauretanien, Tunesien · Tags: , ,

Nun doch keine Legalisierung?

Gegen diezum 01.07.2012 angekündigte Öffnung der tunesischen Grenzen formiert sich Widerstand. Der tunesische Staatsminister Abdullah Triki hatte bekannt gegeben, dass ab Anfang Juli maghrebinische Staatsbürger (also aus Mauretanien, Marokko, Algerien und Libyen) nur noch den Personalausweis benötigen, um nach Tunesien einzureisen, sich dort niederzulassen und dort eine Arbeit aufzunehmen. Auch das kommunale Wahlrecht sollen sie erhalten. Faktisch kommt das einer grossen Legalisierung gleich, denn bislang ist es sehr schwer, Aufenthalts- und Arbeitspapiere in Tunesien zu bekommen, so dass sich zahlreiche MigrantInnen illegal im Lande aufhalten. Die Polizei nahm immer wieder Abschiebungen vor, es gab öfters mit Razzien koordinierten Lohnbetrug.

Die Grenzöffnung entspricht der Rhetorik der maghrebinischen Einheit, die gesellschaftlich gelebt, aber politisc-polizeilich überall bekämpft wird.

Gegen die angekündigte Grenzöffnung formiert sich Widerstand. Die Presse kolportiert Sätze wie: Dann kämen ja alle Verbrecher und Terroristen zu uns, und unsere tunesische Identität wäre bedroht. Schon signalisiert die Regierung, dass sie ihren Plan möglicherweise zurückziehen wird.

http://www.businessnews.com.tn/Sami-Remadi–%C2%ABNotre-s%C3%A9curit%C3%A9,-notre-identit%C3%A9-et-notre-coh%C3%A9sion-nationale-sont-menac%C3%A9es!%C2%BB,520,31943,3

26. Juni 2012 · Kommentare deaktiviert für Pass- und visaloser Aufenthalt für MaghrebinerInnen in Tunesien! · Kategorien: Algerien, Libyen, Marokko, Mauretanien, Tunesien · Tags: , , , ,

Nach dem Streichen der Visapflicht für StaatsbürgerInnen Qatars und anderer Golfstaaten verzichtet Tunesien ab 01.07.2012 auf die Passpflicht für MagrebinerInnen. Diese lebten als MigrantInnen meistens illegal in Tunesien, weil sie keinen Aufenthaltstitel erlangen konnten, der im Pass vermerkt wurde. Nun wird das Vorzeigen des Personalausweises reichen. Das schreibt Le Temps am 26.06.2012. – Ein großer Teil der Razzien und Abschiebungen im Maghreb trifft bislang die West-Ost-MigrantInnen, die sich von Marokko nach Algerien und weiter nach Tunesien bewegen.

http://www.letemps.com.tn/article-67305.html

25. Mai 2012 · Kommentare deaktiviert für Studie zur Überwachung der EU Außengrenzen · Kategorien: Algerien, Balkanroute, Frankreich, Griechenland, Italien, Libyen, Malta, Marokko, Mauretanien, Mittelmeerroute, Sahara, Spanien, Syrien, Tunesien, Türkei · Tags: ,

Heinrich-Böll-Stiftung: Borderline. EU Border Surveillance Initiatives. An Assessment of the Costs and Its Impact on Fundamental Rights

A research paper written by Dr. Ben Hayes / Mathias Vermeulen, Berlin, May 2012
http://media.de.indymedia.org/media/2012/05//330401.pdf

Preface

The  upheavals  in  North  Africa  have  lead  to  a  short‐term  rise  of  refugees  to  Europe,  yet, demonstrably, there has been no wave of refugees heading for Europe. By far most refugees have found shelter in neighbouring Arab countries. Nevertheless, in June 2011, the EU’s heads of state precipitately passed a resolution with far‐reaching consequences, one that will result in new border
policies “protecting” the Union against migration. In addition to new rules and the re‐introduction of
border controls within the Schengen  Area, the heads of state  also insisted  on upgrading the EU’s
external  borders  using  state‐of‐art  surveillance  technology,  thus  turning  the  EU  into  an  electronic
fortress.

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25. Mai 2012 · Kommentare deaktiviert für EU Abschottung – die Antwort auf die Arabellion · Kategorien: Algerien, Balkanroute, Frankreich, Griechenland, Italien, Libyen, Malta, Marokko, Mauretanien, Mittelmeerroute, Spanien, Syrien, Tunesien, Türkei · Tags: ,

Intelligente Festung Europa

Matthias Monroy 24.05.2012

Eine neue Studie kritisiert das hochgerüstete EU-Migrationsregime. Den weiteren Ausbau von „virtuellen Grenzen“ beraten die EU-Innenminister bald in Luxemburg

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10. Mai 2012 · Kommentare deaktiviert für Abschiebeknäste: Besuchskampagne · Kategorien: Frankreich, Italien, Mauretanien, Spanien · Tags: , ,

Ergebnisse der Kampagne „Migrant Camps in Europe : Open the doors ! We have the right to know!“

Bericht vom 04.05.2012: Belgien, Bulgarien, Spanien, Italien, Frankreich, Mauretanien, Serbien und Kroatien

The reality of administrative detention of foreigners, a familiar instrument of European migration policies, is hidden from civil society and to the media. Such secrecy makes abuses and attacks on human rights both more likely and harder to combat [1]. European citizens have the right to know the consequences of the policies which are put in place in their names.

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